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 Do, 2. Jan 2014 um 13:00 MEZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Glaube an Gott als Ursprung der Schöpfung

Glaube an Gott als Ursprung der Schöpfung.
2771

Aller Dinge Ursprung bin Ich, und so ihr den Ursprung leugnen wollt, erkennet ihr Mich nicht an als erschaffende Kraft und folglich auch nicht als eine machtvolle Wesenheit, Die aus Sich heraus hervorbringen kann, was Sie will.

Ihr wähnet dann alles Geschaffene als aus sich heraus entstanden ohne Einwirken einer Macht, Die einen Willen hat.

Und also glaubet ihr auch nicht an einen Gestalter und Erhalter dessen, was euch sichtbar ist, sondern ihr betrachtet die Natur sowie jegliche Schöpfung als Produkte, die von selbst entstanden sind und die darum keiner sie bestimmenden Macht unterstellt sind, die also von keinem Willen regiert werden.

Und diese völlig irrige Ansicht macht euch unfähig zum Glauben an ein Wesen, Das in innigster Verbindung steht mit dem, was Es durch eigene Macht und Kraft erschaffen hat.

Denn so ihr denUrsprung der Schöpfung nicht anerkennt, werdet ihr auch keine Verbindung suchen mit dem Schöpfer, also ihr werdet Ihn weder lieben noch Ihn fürchten und auch nimmermehr an euch arbeiten, um Ihm näherzukommen.

Es mangelt euch mit dem Glauben auch an der Liebe und somit auch an der Wahrheit, denn ihr rufet den Schöpfer des Himmels und der Erde nicht an, Der allein euch alles vermitteln kann, was euch mangelt.

Ohne den Glauben an Mich kommt ihr der Wahrheit nicht näher, und glauben an Mich heißt Mich als Schöpfer des Himmels und der Erde anerkennen, euch selbst als Meine Produkte zu betrachten, die unlösbar sind von Mir, selbst wenn sie scheinbar isoliert in der Schöpfung stehen.

Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit, und alles, was aus Mir ist, ist unvergänglich, also gleichfalls ewig in seiner Ursubstanz.

Die sichtbare Form jedoch bleibt nicht ewiglich bestehen, sie ist vergänglich, wenn auch endlose Zeiten vergehen, bevor sich alles Sichtbare vergeistigt hat.
Vergänglich ist diese sichtbare Form wohl für das menschliche Auge, sowie das Geistige daraus entflieht, um eine neue Form zu beleben zwecks Weiterentwicklung.
Erkennet ihr Mich als Ursprung aller Dinge an, dann wisset ihr auch, daß alle Kraft zu Mir zurückströmen muß, die von Mir ausgegangen ist, daß also die scheinbare Vergänglichkeit der Schöpfung der Rückgewinnungsprozeß ist des Geschaffenen, das Mich als Schöpfer und Erhalter nicht anerkennen wollte.... das also sich selbst isolierte und mit Mir die Verbindung abzubrechen versuchte.

Wer Mich anerkennt, der sucht auch, mit Mir verbunden zu bleiben; er glaubt an Mich, und er wird durch den Glauben wissend.
Er weiß, daß die Schöpfung, das Sichtbare, nur Mittel ist zum Zweck, daß es aber nicht ewiglich bestehen bleibt, weil es nur die Hülle des unreifen Geistigen ist, das zur Reife gelangen soll.

Wer aber keine Fühlung hat mit der Unendlichkeit, wer wohl die Schöpfung, nicht aber ihren Urheber erkennt, dessen Verstand wird nimmermehr ergründen den Ursprung und das Ziel der Schöpfung.
Er wähnt sich wissend und ist blind im Geiste.

Und sein Denken ist irrig.
Der Glaube an Mich als Schöpfer und Erhalter aller Dinge fehlt ihm, und ohne diesen Glauben kann er sich nicht verbinden mit Mir und sonach auch nicht mit Mir als der Urkraft sich verschmelzen, was letztes Ziel alles dessen ist, was euch sichtbar ist .... __Amen

Erkennen des Ursprungs
1905

Eines nur ist vonnöten, daß ihr Mich als euren Ursprung anerkennt.
Dann ist euer Denken wahrlich recht, denn ihr steht dann auch in der rechten Erkenntnis. So ihr in Mir euren Ausgang seht, zieht es euch auch zu Mir zurück, denn ihr fühlt euch dann als zu Mir gehörig.
Und ihr müßt dann unweigerlich auch dorthin gelangen, wo ihr eure Heimat wähnet. Alles Verlangen wird dann nur Mir gelten, alles Streben Mich zum Ziel haben, ihr werdet in Mir das Licht erkennen, ihr werdet in Mir die Wahrheit suchen und finden, ihr werdet Mich begehren stets und ständig und in Meiner Nähe weilen wollen, und dieser Wille wird es auch zuwege bringen, daß ihr die Trennung von Mir überbrückt und daß ihr die Verbindung herstellt, also euch mit Mir zu vereinen sucht.

Und so wird euch euer Erdenwandel den rechten Erfolg eintragen. Denn Ich will von euch erkannt werden als das, was Ich bin .... als das einzig erstrebenswerte Ziel, als die ewige Wahrheit, Licht und Kraft, als das ewige Leben und die ewige Liebe.

Und so ihr dies erkannt habt, seid ihr in Meiner Nähe, denn Ich bin überall da, wo Ich bejaht werde, und Ich bleibe ewiglich bei denen, die bei Mir sein wollen, denn sie erkennen ihren Ursprung, und also ist zwischen ihnen und Mir keine Trennung mehr.
Und dann kann deren Verklärung stattfinden, dann sind sie in einem Reifegrad, der es zuläßt, daß sie Licht- und Kraftempfänger werden und also die Erde mit göttlicher Zustimmung verlassen können, denn dann haben sie ihre Erdenaufgabe erfüllt, indem sie die endlose Zeit der Trennung von Gott als dem höchsten und vollkommensten Wesen als unbefriedigenden Zustand erkannten und also zu überbrücken suchten, weil nur dann das Wesen sein Ziel erreicht, wenn es wieder völlig eins ist mit Mir, so wie es war von Anbeginn und bleiben wird bis in alle Ewigkeit .... __Amen

Erkennet euch und euren Ursprung
5013

Erkennet euch als das, was ihr seid .... als Geschöpfe, die nicht nur äußerlich materiell bestehen, sondern Geistiges in sich bergen, das sich aufwärtsentwickeln muß bis zu einem Stadium, in dem es wieder Gott ähnlich ist.

Denn es war einstmals Gott ähnlich und hat seine Gottähnlichkeit verloren durch eigene Schuld.

Erkennet euch, daß ihr die Form seid, in der das Geistige die Gottähnlichkeit wieder erlangen kann, wenn ihr im Willen Gottes lebt.
Und darum müsset ihr erstmalig einen Gott über euch anerkennen, ein Wesen, Das euch ins Leben gerufen hat und Dem ihr als Seine Geschöpfe Liebe und Gehorsam entgegenbringen sollet, denn dann erfüllet ihr auch Seinen Willen, und dann erreicht das Geistige in euch auch sein letztes Ziel auf Erden, es gleichet sich dem Urwesen Gottes an, das in sich Liebe ist, und nimmt wieder die Gestalt an, die es hatte von Anbeginn.

__Euch Menschen aber fehlt das Erkennen eurer selbst.
Daran kranket ihr, und eure Gesundung müsset ihr selbst im freien Willen anstreben.
Daher könnet ihr immer nur hingewiesen werden auf euren mangelhaften Zustand, eure geistige Blindheit und euren verkehrten Lebenswandel, doch ihr selbst müsset den Nutzen ziehen aus allen Mahnungen und Warnungen, die euch durch Gottes Liebe und Gnade immer wieder zugehen.
Ihr müsset nachdenken über euch selbst, über euren Ursprung und über eure Lebensaufgabe.

Dann erst werdet ihr Hand anlegen an eure Seelenarbeit und im Willen Gottes leben.
Die Unkenntnis ist ein großes Hindernis, doch die Menschen selbst tun nichts, um ihren Unwissenheitszustand zu wandeln.
Sie nehmen keine Belehrungen an, und ihre Gedanken sind ausschließlich der Welt zugewandt;
wie sie auch das Erdenleben selbst als Zweck ihres Daseins ansehen, weil sie ein Fortbestehen nach dem Tode selten anerkennen.
Es ist die Unkenntnis, die sie falsch denken und handeln lässet, doch sie selbst tun nichts, um diese Unkenntnis zur Erkenntnis zu wandeln.

Und solange ihr Menschen also nicht darüber nachdenkt, was und wie ihr seid und was eure eigentliche Bestimmung ist, bleibet ihr nur blinde Erdenwanderer, die gewissermaßen erfolglos den Gang durch das Erdenleben gehen, die kostbare Zeit ungenützt vorübergehen lassen, die ihnen ein herrliches Leben in der Ewigkeit eintragen könnte.

Erst das ernsthafte Beschäftigen in Gedanken mit diesen Fragen bringt euch Helligkeit des Geistes und läßt euren Willen tätig werden zur Erreichung des Zieles, das euch gesteckt ist für dieses Erdenleben.

Erkennet euch und euren Ursprung.
Denket nach über eure Bestimmung und eure Lebensaufgabe.
Suchet dann eifrig dem nachzukommen, was ihr lebendig in euch fühlt als Pflicht Gott gegenüber, denn Er legt euch dieses Gefühl ins Herz, sowie ihr nur ernstlich bemüht seid, Zweck und Ziel des Erdenlebens zu ergründen, sowie ihr euch im Erkennen eurer selbst im Herzen an Den wendet, von Dem ihr ausgegangen seid.

Er hilft euch, daß ihr zur Höhe schreitet, doch ihr selbst müsset es wollen und Ihn bitten um Kraft und Gnade. Dann werdet ihr den Erdenweg nicht vergeblich gehen, dann wird das Geistige in euch ausreifen und zu dem werden, was es uranfänglich gewesen ist und wieder werden soll .... __Amen
 Do, 2. Jan 2014 um 13:21 MEZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Re: Glaube an Gott als Ursprung der Schöpfung

Erkennen des Ursprungs ist Aufgabe des Widerstands .
8169

Wer in Mir seinen Ursprung erkennt, der befindet sich schon auf dem Rückweg zu Mir, der hat die Abwehr aufgegeben, die er Mir gegenüber empfand als Einfluß dessen, der Mich gänzlich ablehnt.
Solange ein Mensch auf Erden dahinlebt, ohne sich seines Ausganges bewußt zu sein, solange er sich nicht mit den Gedanken befaßt, woher er kommt und wohin er geht, steht er noch gänzlich unter dem Einfluß Meines Gegners, und so lange ist es auch nicht möglich, ihm Beweise zu geben von der Macht, aus Der er hervorgegangen ist.

Wird er sich aber seines Ursprungs bewußt, dann bedeutet das auch, daß er sich gedanklich auseinandersetzt mit Fragen, die ihn selbst und seinen Zusammenhang mit der ihn geschaffenen (erschaffenden) Kraft betreffen.

Dann also beginnt er sich zu lösen von Meinem Gegner, er erkennt Mich an, wenngleich er sich noch nicht vollbewußt zu Mir bekennt.
Doch dann kann er auch als gerettet gelten, denn wenn er auch noch der Welt verhaftet ist, so wird er doch immer wieder zu jenen Gedanken zurückkehren, die ihm nun Meinerseits beantwortet werden immer so, daß er sie als eigen-gewonnene Gedanken ansieht, die ihn aber auch nicht mehr loslassen.

Und sein Lebensschicksal wird auch dazu beitragen, daß er nachdenklich wird, daß er nach einem Lebenszweck sucht und sich nicht mehr zufriedengibt, diesen in der Welt und irdischen Gütern zu sehen.

Und da Ich um eines jeden Menschen Gedanken weiß, da Mir jede einzelne Seele überaus lieb ist, braucht kein Mensch zu fürchten, daß er ohne Hilfe bleibt im Erdenleben, denn Ich gestalte dieses so, daß sein Wille immer sich recht entscheiden «kann».

Aber Ich zwinge ihn nicht.
Hat der Mensch aber in sich die Antwort gefunden auf seine gedanklichen Fragen ob seines Ursprungs, so wird er auch seinem Gott und Schöpfer zustreben.

Und dann wird er auch gedanklich belehrt, daß er selbst das Verhältnis zu diesem Gott herstellen kann und soll, das Ich wünsche: das Verhältnis eines Kindes zum Vater.

Und dann wird er Mir auch immer näherkommen, denn bewegen ihn solche Gedanken, dann ist auch sein Wesen liebewillig .... und die Liebetätigkeit, die ein solcher Mensch nun auch ausübt, bringt ihm stets helleres Licht, stets klarere Erkenntnis ein.
Wenn nur immer ein Mensch sich über seinen Ursprung klar werden möchte .... wenn nur dieser Gedanke ihn bewegen möchte, dann ist er nicht verloren, denn er wird einen solchen Gedanken nicht mehr fallenlassen, weil auch die lichtvollen Führer ihn ständig gedanklich beeinflussen, sowie er einmal jenen Willen bekundet hat, über sich selbst und seinen Ausgang Aufklärung zu erhalten .... dann begehrt er Licht, und dann wird ihm auch ein Licht leuchten.

Gelingt es aber Meinem Gegner, solche Gedanken im Keim zu ersticken, dann wendet sich der Mensch mit erhöhter Bereitschaft der Welt zu, und er sieht sein Erdenleben nur als Selbstzweck an und sucht es nach allen Richtungen hin auszukosten, und er bleibt in seiner Gewalt.

Darum soll auch das Bestreben Meiner Weinbergsarbeiter immer nur sein, die Gedanken der Mitmenschen hinzulenken auf ihren Ursprung.

Sie sollen von jenem Reich reden, das nicht von dieser Welt ist, und die Menschen anregen, selbst dazu Stellung zu nehmen.

Ein kleiner Hinweis kann mitunter schon genügen, daß der Mensch seinen Gedanken eine andere Richtung gibt, wenn nur der Wille gut ist, also er nicht offensichtlich dem Gegner unterliegt.

Darum sind auch die Wesen des Lichtes den Menschen dankbar, die ihnen helfen, indem sie in Gesprächen mit den Mitmenschen diesen ihre Ansichten kundtun und dann die Lichtwesen sich einschalten können und ihrerseits weiterwirken .... was aber immer erst dem geistigen Reich zugewandte Gedanken erfordert, die sie dann aber ebenso gedanklich beantworten.

Und kann nun jenen Menschen Mein Wort zugeführt werden, so kann Ich Selbst dann auch an ihnen wirken, was aber immer erst eure Vorarbeit erfordert, weil die Gedanken der Menschen nicht zwangsmäßig Mir zugelenkt werden können, ihr Menschen aber Zugang habt zu jenen und ihr also für Mich und Mein Reich tätig seid, sowie ihr nur die Macht erwähnet, aus Der alles hervorgegangen ist, auch ihr Menschen selbst.

Sowie euch Menschen euer Ursprung bewußt ist, werdet ihr euch auch Mir zuwenden, und wahrlich, Ich lasse keinen mehr von Mir, der Mir seinen Willen schenkt, der sich selbst erkennt als Mein Geschöpf und der nun auch in Mir den Vater erkennen lernt, Der Seinem Geschöpf die ganze Liebe schenkt und es als Sein Kind zu Sich ziehen will für ewig .... __Amen


Gotterkenntnis .... Erkennen des Ursprungs
698

Es erkennen die Menschen immer weniger ihren Ursprung, und da sie sich dessen nicht bewußt sind, begreifen sie auch nicht ihre Aufgabe auf Erden.
Und ob auch Zeiten darüber vergehen, sie müssen unweigerlich erst zu dieser Erkenntnis kommen, bevor Stufe für Stufe ihrer Höherentwicklung erfolgen kann.

Die Länge der Zeit entbindet den Menschen nicht von der für ihn unbequemen Aufgabe, erst den Anschluß zu suchen an seinen Schöpfer.
Er muß erstmalig den Schöpfer anerkennen und in Fühlungnahme zu Ihm treten, und es kann für ihn nur von Vorteil sein, so er in frühester Zeit diese Verbindung sucht, denn erst von dieser Zeit an ist sein Leben zweckentsprechend zu leben.

Zuvor aber ist das Leben nur ein spielerisches Verzetteln der kostbaren Zeit, denn es zieht nicht den geringsten Nutzen für die Seele nach sich.
Und von Nachteil wird es nur sein, wenn der Mensch gedankenlos dahinlebt und sich niemals mit der Frage seines Ursprungs befaßt.
Ihm hat Gott wahrlich den Verstand und die Denkfähigkeit umsonst gegeben, so er sie nicht nützet, um geistig zum Erfolg zu kommen.
Selten wird dem Menschen die Gnade zuteil, offensichtlich hingewiesen zu werden auf den Zustand vor seiner Verkörperung.
Wer nicht im Verlangen nach Wahrheit forscht auf dem Wege des Herzens, wird auch kaum eingeweiht werden können, und daher wird ihm auch seine Urnatur ein ewiges Rätsel bleiben .... gibt er sich doch nicht die geringste Mühe, eine ihn befriedigende Aufklärung darüber zu erhalten.

Und so kann er entweder nur annehmen, was ihm von geistig reiferer Seite als Wahrheit geboten wird, oder er muß gleichfort in dunklem, ungeklärten Zustand verbleiben, bis er endlich nach langer, ungenützt verstrichener Erdenzeit seinen eigentlichen Ursprung erkennt.

Und das allemal desto eher, je mehr ihn selbst diese Frage bewegt. Denn Gott gibt jedem Menschen die Erleuchtung, der nach Licht verlangt, und er legt auch jedem Menschen die gleiche Verpflichtung auf, von seinem Denken und Wissen Gebrauch zu machen, und so ist die völlige Unwissenheit immer eine gewisse geistige Trägheit.

Wer niemals sich solche Fragen stellt, dem wird auch keine Antwort werden können, und wer ohne alles Denken in den Tag hineinlebt, hat eigentlich kein Recht, die Erde zu beleben, da er den eigentlichen Zweck des Lebens nicht erfüllt.

Nur die große Gnade und Barmherzigkeit Gottes wird durch mitunter schmerzvolles Eingreifen auch solche Menschen zum Nachdenken bringen, auf daß der Mensch wenigstens den Rest seines Lebens im Licht stehen kann, wenn er nicht völlig abweisend sich verhält und alle Warnungen oder Hinweise außer acht läßt.

Dann hilft nur noch ein machtvolles Eingreifen von seiten der ewigen Gottheit, soll ein solches Wesen nicht in vollster Unkenntnis das Erdenleben verlassen und im Jenseits dann einen unendlich längeren Weg gehen müssen, um zum gleichen Ziel, der Erkenntnis seines Ausgangs aus Gott, zu gelangen.

Es ist dies unweigerlich die erste Notwendigkeit .... es ist dies die erste Aufstiegsmöglichkeit, dann erst kann von einer Fortentwicklung die Rede sein, und dann erst ist es möglich, das rechte Verhältnis zum Schöpfer und ewigen Vater herzustellen, ohne welches das Vollkommenheitsstadium nimmer erreicht werden kann .... __Amen


Nichterkennen des Ausgangs aus Gott .... Zusammengehörigkeit.
1583

Das göttlich Wesenhafte im Menschen ist mit der Urkraft unlösbar verschmolzen, d.h., es kann nie und nimmer isoliert bestehen, nur zeitweilig sich selbst als nicht verbunden mit der Urkraft betrachten, was aber nicht ausschließt, daß die Verbindung dennoch besteht.

Die zeitweilige Trennung von Gott ist also ein von dem Wesen selbst geschaffener Zustand, der von ihm selbst auch wieder behoben werden kann, also es nur am Willen des Wesens liegt, den selbst geschaffenen Zustand zu ändern und sich selbst als zur ewigen Gottheit zugehörig zu fühlen.

Und so ist also Trennung oder Vereinigung mit der höchsten Wesenheit abhängig vom Willen des Menschen.
Denn sein Wille stellt das rechte oder falsche Verhältnis her, sein Wille bewirkt die Annäherung oder Entfernung von Gott, obwohl die Wesenheit sich nicht gänzlich von Gott entfernen kann, da sie Ausfluß des göttlichen Liebewillens ist.

Eine Trennung von Gott ist sonach unmöglich, denn alles von Gott Geschaffene bleibt in engster Verbindung mit Gott, wenngleich es sein Verhältnis zu Gott nicht erkennt.

In einer schweren Stunde kann plötzlich das Trennungsgefühl verlöscht sein und das Zusammengehörigkeitsgefühl außerordentlich stark zum Bewußtsein kommen, und es ist dies dann ungeheuer bedeutsam für das Wesen, denn es hat seinen Ursprung erkannt und sich Dem zugewandt, Der sein Schöpfer ist.

Es strebt nun das göttlich Wesenhafte im Menschen dem gleichen Wesenhaften außer sich zu, und es findet die Vereinigung des gleichen Geistigen statt, und durch den Zusammenschluß mit geistiger Kraft wird das Wesen immer inniger mit der ewigen Gottheit verbunden und also die Trennung überbrückt, die eigentlich niemals bestanden hat, nur durch das Wesen selbst der geistige Abstand von Gott geschaffen wurde durch das Nichtanerkennen-Wollens des Ausganges von Gott.

Gott Selbst hat dem Wesenhaften Freiheit des Willens gegeben in einem bestimmten Reifezustand und auch die Fähigkeit, seinen Ausgang erkennen zu können, doch ist nicht immer die Gewähr gegeben, daß das Wesen diese Fähigkeit nützt, sich daher entfernt von Gott wähnt und sich in diesem Gott-fernen-Zustand wohl fühlt.

Dann ist das Wesen wohl noch das gleiche wie bisher .... der Ausfluß göttlichen Liebewillens und also unlösbar mit Gott verbunden, erkennt sich aber nicht und glaubt nun, allein den Erdenweg wandeln zu können aus eigener Kraft.

Es besteht dann nur die Gefahr, daß das ganze Erdenleben vorüber geht, ohne dem Wesen die geistige Entfernung von Gott zum Bewußtsein zu bringen, und dann ist diese nicht verringert worden, sondern sie besteht weiter, so lange, bis das Wesen in Gott seinen Anfang und sein Ende sieht .... bis das Wesen die Erkenntnis gewonnen hat, daß es untrennbar verschmolzen ist mit der ewigen Urkraft und diese Erkenntnis in ihm höchste Glückseligkeit auslöst .... __Amen

 Do, 2. Jan 2014 um 13:46 MEZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Re: Glaube an Gott als Ursprung der Schöpfung

Kraftquell .... Gottesleugner
1802

Nichts in der Welt kann sich lösen von der Kraft, die alles erhält.
Denn ohne diese Kraft gibt es kein Bestehen.

Ein Lösen von der alles erhaltenden Kraft wäre also gleichbedeutend mit "nicht mehr sein".
Und so muß alles, was besteht, Zeugnis ablegen von einer Kraft, die keinen anderen Ursprung hat als Gott Selbst.

Denn es muß etwas existieren, wo die Kraft ausgeht .... es muß ein Kraftquell sein.
Wie der Kraftquell genannt wird, ist gleich, so Er nur einmal anerkannt wird.

Sich eine Wesenheit vorstellen zu können als Kraftquell ist erst die Folge des Anerkennens Dessen.
Solange nun der Mensch im tiefsten Innersten sich einer Kraft bewußt ist, die das Schöpfungswerk erhält, leugnet er auch nicht die ewige Gottheit, denn er erkennt eben jene Kraft als etwas Göttliches an, obgleich er sie nicht in eine Form kleidet.
Er muß nur immer den Zusammenhang mit jeglichem Schöpfungswerk bejahen und also auch sich selbst betrachten als ein solches Schöpfungswerk, das gleichsam in engstem Zusammenhang steht mit jener alles erhaltenden Kraft.

Sofern er aber {jenen} den Zusammenhang der erschaffenden Kraft mit den geschaffenen Dingen, wozu also auch der Mensch gehört, streitet .... also die geschaffenen Dinge, als einmal entstanden, unabhängig wähnt von der erschaffenden Kraft, dann leugnet er Gott ab, ganz gleich, was er sich unter dem Begriff "Gott" vorstellt.

Denn dann stellt er alles, was in der Schöpfung ist, als ein in sich bedingtes Geschehen hin, das eben entstanden ist ohne Plan, ohne Sinn und ohne Zweck.

Dann streitet er dem gesamten Schöpfungswerk eine weisheitsvolle Begründung, einen Zusammenhang der einzelnen Schöpfungen und eine Bestimmung ab.

Dann erkennt er keinen Zweck dessen an, was er sieht, sondern er sieht alles nur als ein Produkt eines Vorganges an, der sich stets und ständig wiederholt, der aber nicht tiefer zu bewerten ist, d.h., dem weder Begründung noch Zweckmäßigkeit zu unterlegen ist.

Was ist, ist seiner Auffassung nach aus sich heraus so entstanden und hat weder einen Gestalter noch einen Lenker über sich;
es hat demnach weder einen tieferen Sinn noch einen bestimmten Zweck als nur den, den ihm der Mensch selbst gegeben hat.
Jede Möglichkeit eines Zusammenhanges des einen Schöpfungswerkes mit dem anderen streitet er, und es ist der Mensch als solcher für ihn auch nur ein völlig isoliert stehendes Geschöpf, das nun je nach seiner Fähigkeit sich in die gesamte Schöpfung einfügt und die größtmöglichsten Vorteile aus dem, was um ihn ist, herausziehen soll.

Und dann gibt er jedem Schöpfungswerk, auch dem Menschen, eben nur die kurze Spanne Zeit seines Bestehens und ist überzeugt, daß es nach diesem kurzem Sein auf Erden sich wieder in nichts auflöst und vergeht.
Eine solche Auffassung ist nun total irrig.
Würde die ewige Gottheit dieser Auffassung gemäß die Schöpfung mit Seiner Kraft bedenken, d.h. den Zusammenhang mit den Schöpfungswerken lösen, so wie es sich der Mensch vorstellt, so würde plötzlich nichts mehr sein, denn sofern die Kraft, die alles erhält, zurückgezogen wird von dem Geschöpf, ist sein Bestehen beendet.
Also läßt Gott auch, ohne daß Er anerkannt wird, weiterhin Seine Kraft zugehen den Ihn ableugnenden Menschen .... Irdisch also wirkt sich die irrige Auffassung wenig nachteilig aus, jedoch geistig ist der Nachteil unvorstellbar.


Folgen des Nichtanerkennens einer Wesenheit Gottes
1802b

Je hartnäckiger der Mensch in seiner Ansicht verharrt, daß die Schöpfung wohl eine Naturkraft verrät, nicht aber das Wirken ist einer überaus vollkommenen Wesenheit, desto mehr sucht sich das Geistige in ihm von der alles erhaltenden Macht zu lösen, und der Wille, sich zu entfernen, verringert auch die Kraftzufuhr, so daß dieses Geistige unerlöst bleibt.

Das Nichtanerkennen wollen einer wesenhaften Gottheit ist ein Abweisen der Kraft, die Gott den Menschen vermitteln möchte. Es hat der Mensch jegliches Zusammengehörigkeitsgefühl mit Gott verloren, er ist trotz seinem langen Erdengang zuvor noch in krassester Abwehr zu Ihm stehend;
er leugnet Ihn, weil sein Geist Ihn nicht anerkennen will, was nun durch eine völlig irrige Ansicht über das Schöpfungswerk und dessen Entstehung zum Ausdruck kommt.

Wer sich völlig unabhängig wähnt von der erschaffenden Macht, d.h., wer sich nicht mit dieser Macht engverbunden fühlt, der ist es auch nicht insofern, als er sich selbst die Kraftzufuhr verscherzt, die ein geistiges Erkennen zur Folge hat.

Gott zu leugnen muß geistigen Niedergang nach sich ziehen, denn es überhebt sich der Mensch, so er glaubt, völlig unabhängig sein Erdenleben sich gestalten zu können.

Es wird der Gegner Gottes solche Menschen stets unterstützen, indem er diese irrige Ansicht noch zu bestärken sucht und also den Menschen bestimmen möchte, sich aufzulehnen gegen die Annahme, daß eine wesenhafte Gottheit das Weltall regiert und das Schicksal des einzelnen Menschen bestimmt.

Es empfindet dann dieser Mensch einen solchen Gedanken als Last und Bedrückung, und darum weiset er ihn ab und glaubt, von der Gottheit sich frei machen zu können, wenn er Sie ablehnt.

Und er versündigt sich von neuem gegen Gott, weil er die Gnade der Verkörperung als Mensch nicht nützet, also auch schwerlich die Verbindung mit Gott herstellen kann, und er so sein Erdenleben vergeblich lebt .... __Amen


Göttliche Schöpferkraft und Gestaltungswille
3434

Die Erde in ihrer Beschaffenheit legt Zeugnis ab von dem Gestaltungswillen Gottes, Der unentwegt Seine Kraft ausstrahlt und in Seinen Schöpfungswerken Form gewinnen läßt.

Tiefste Weisheit ist erkennbar für jeden Menschen, der jene Werke näher betrachtet, und sowie er nachdenkt über Sinn und Zweck derer, erkennt er auch die Liebe Gottes.

Daß Gott Sich Selbst manifestiert in Seinen Werken, geht daraus hervor, daß diese Werke unzerstörbar sind in ihrer geistigen Substanz .... daß also die Form wohl vor den Augen der Menschen sich verändert, jedoch niemals gänzlich vernichtet werden kann ihrer Substanz nach, weil diese Kraft aus Gott ist, die nimmermehr aufhört zu sein.

Der Veränderungsprozeß geht aber nach göttlichem Gesetz vor sich, solange nicht der menschliche Wille diesem zuwiderhandelt.

Was aus Gott hervorgegangen ist, wird also immer wieder eine andere Gestalt annehmen, sowie es sichtbar ist dem menschlichen Auge, jedoch in seiner Substanz immer das gleiche bleiben.

Geistiges, also Kraft aus Gott, das, in verschiedenem Reifegrad stehend, sich stets seiner {«selbst»} {un}«bewußt» ist, doch frei oder unfrei sein kann.

Ursprünglich ist dieses Geistige frei aus Gott hervorgegangen und, weil es die Ausstrahlung Seiner Selbst war, auch höchst vollkommen.
Daß es unfrei wurde, war die Folge davon, daß es abdrängte von Gott, daß es sich selbst von Gott entfernte durch seinen Willen.
Dennoch blieb es Kraft aus Gott, es konnte sich ewiglich nicht lösen vom Urquell der ewigen Kraft, nur wurde es durch seinen Willen unvollkommen.

Und darum ließ Gott ständig Schöpfungswerke entstehen, Er bannte die Kraft in der Form, die Sein Wille als Gesetz dem Geistigen zur Fessel gab .... das nun gebunden wurde dadurch, aber nicht aufhörte zu sein.

__Es ist die göttliche Schöpferkraft unvergänglich, sie ist Ausstrahlung Gottes und es kann ewiglich nicht vernichtet werden, was von Gott ausgeht, also in Ihm seinen Ursprung hat.

In irdischen Schöpfungen kommt sie sichtbar zum Ausdruck, doch es birgt das Sichtbare wieder unsichtbares Geistiges, das gleichfalls als Ausstrahlung Gottes erkannt werden muß.

Der Wille, die Weisheit und die Liebe Gottes sind unentwegt tätig, um die von Ihm ausgehende und fortstrebende Kraft wieder zu Sich zurückzuleiten, was Er wohl kraft Seiner Allmacht tun kann im Zwang, es aber nicht tun will, weil Seine unendliche Liebe ihn daran hindert, das ursprünglich Freie unfrei zu machen.

Denn Unfreiheit ist der Zustand der Unvollkommenheit.
Gott in Seiner Vollkommenheit will aber nur Vollkommenes in Seiner Nähe haben.
Also sucht Er, das durch eigenen Willen, durch sein Abstreben von Gott unvollkommen-gewordene Geistige zu Sich zurückzuleiten, indem Er es bindet, um es zu veranlassen, freiwillig Ihm wieder zuzustreben.

Und also bindet Er es in der Form, in den mannigfaltigen Schöpfungswerken, die Sein Gestaltungswille entstehen läßt stets und ständig;
denn da die Kraft nie und nimmer verloren gehen kann, gibt es nur zwei Möglichkeiten .... immer größere Entfernung von Gott und daraus folgende Unwirksamkeit oder Zurückfluten zur Urkraft, was höchste Wirksamkeit bedeutet, was unbegrenzte Kraft und Macht für das Wesenhafte zur Folge hat, das nun schaffen und gestalten kann gleich Gott, d.h. im Gott-gleichen Willen zu seiner eigenen unbegrenzten Seligkeit .... __Amen
 Do, 2. Jan 2014 um 16:05 MEZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Re: Glaube an Gott als Ursprung der Schöpfung

Ursubstanz der Schöpfung ist die Liebe.
2764

Aus nichts wurde die Welt.
Es ist dies ein Geheimnis, das unenthüllt bleibt dem Menschen, der unerweckten Geistes ist.

Es war nichts da als nur der Wille Gottes, und dieser ließ alles entstehen, was im weiten Weltall als sichtbares Schöpfungswerk den menschlichen Sinnen sich darbietet.

Der Wille Gottes und Seine Macht vollbrachte das Wunder der Schöpfung.
Doch dem Menschen auf Erden ist sowohl der Wille als auch die Macht Gottes unbegreiflich, solange er selbst kraftlos und willensschwach ist, weil er Gott fern ist.

Erst die Gottnähe trägt ihm diese Erkenntnis ein, erst die Gottnähe vermag ihm das Wesen Gottes begreiflich zu machen, und dann erst versteht er, daß aus der Macht und dem Willen Gottes alles hervorgegangen ist.

Und diese erschaffende Macht ist eine Wesenheit, Die denkfähig ist und durch Ihren Willen Ihre Gedanken zur Form werden läßt.

Sie benötigt nichts, sondern der Wille allein genügt, daß etwas entsteht, was zuvor nicht war.
Die erschaffende Macht, Die Sich durch Ihren Willen als Wesenheit kennzeichnet, ist sonach der Quell einer unerschöpflichen Kraft, denn da unentwegt neue Schöpfungen entstehen, muß eine Kraft solche zuwege bringen, die der Wille bestimmte, diese oder jene Form anzunehmen.
Und da der Wille mit unübertrefflicher Weisheit gepaart ist, müssen die Schöpfungen überaus sinnvoll sein sowohl in ihrer Beschaffenheit als auch in ihrer Bestimmung;
sie müssen einem Zweck dienen, da eine weise Schöpferkraft nichts ohne Überlegung entstehen läßt.

Diese Schöpferkraft also muß erkannt werden in allem, was den Menschen umgibt.
Denn sie ist nicht abzuleugnen, ansonsten kein Ding bestände, das ist.
Ob aber die Weisheit des Schöpfers erkannt wird, das hängt vom Willen des Menschen ab, einzudringen in tieferes Wissen.

Er muß beobachten, was um ihn vorgeht .... er muß seinen Verstand gebrauchen in der rechten Weise, er muß seine Gedanken hinlenken zum ewigen Schöpfer, auf daß die Kraft auch auf ihn einströme, auf daß er die Zweckmäßigkeit dessen erkenne, was ihn umgibt.

Die Weisheit Gottes kann er erst erkennen, so er sich tiefer mit den einzelnen Schöpfungswerken befaßt, so er deren Bestimmung zu ergründen sucht, also Aufschluß darüber begehrt, was dem Entstehen dieser Schöpfung zugrunde liegt.

Dieses Wissen kann aber nur dem Menschen vermittelt werden, dessen Geist wirksam werden kann in ihm.
Und diesem wird auch die Macht und Kraft Gottes, Sein Wille und Seine Weisheit offenbar und nun auch Seine übergroße Liebe, die der Urgrund der gesamten Schöpfung ist.

Also es ist die Liebe die Ursubstanz jeglichen Schöpfungswerkes, die zwar in sich keine Materie ist, aber durch den Willen Gottes zur Materie wird.

Die Liebe ist geistige Kraft, sie ist nichts Stoffliches, sondern etwas Ätherisches, wovon sich der Mensch als solcher noch keine Vorstellung machen kann.

Die Liebe ist das Wesentliche und darum auch die Ursubstanz der Schöpfung, wie auch das Wesen der ewigen Gottheit Selbst Liebe ist.
Es ist die Schöpfung also die Ausstrahlung der ewigen Liebe und somit einer unvorstellbaren Kraft, die alles zu bewirken imstande ist.

Der Mensch und alles Sichtbare um ihn ist diese Kraft in ihrer gröbsten Form, d.h., sie ist vor urewigen Zeiten von Gott ausgegangen, sie hat sich in die Unendlichkeit verloren, sie ist dem Gegenpol Gottes zugestrebt .... der Kraft, die als urgeschaffener Geist mit auch freiem Willen sich negativ zu Gott einstellte .... und sie hat dadurch ihre ursprüngliche Beschaffenheit verloren.

Sie hat sich dem Willen des Gegners von Gott angeglichen und ist, um ihre ursprüngliche Beschaffenheit wieder zu erlangen, zur Erschaffung alles dessen verwandt worden, was dem Menschen sichtbar ist.

Und diese Wandlungsmöglichkeit ist der Zweck und das Ziel der gesamten Schöpfung, daß die von Gott ausgegangene Kraft wieder zu Gott zurückfindet.

Die Kraft Gottes ist aufbauend und gestaltend, die Kraft Seines Gegners abtragend und zerstörend.

Gott kann durch Seinen Willen die von Ihm ausgehende Kraft zur Form werden lassen, und Er tut dies, weil Sein Wesen tiefste Liebe und Weisheit ist.

Der Gegner Gottes braucht seine Kraft nur, um das Gott-Zugehörige von Ihm zu trennen, um die göttliche Ordnung zu zerstören, denn seine Kraft, die ursprünglich auch Liebe war, hat sich durch seinen Willen ins Gegenteil gewandelt, in verkehrte Liebe zu sich selbst und Haß zu allem außer ihm Befindlichen.

Seine Liebe sucht sich alles zuzuwenden, was von Gott ausgeht, um seine Kraft zu vermehren, aber er wendet sich nicht dem, was er begehrt, in Liebe zu, sondern er sucht es zu zerstören.
Und da Liebe allein der Urgrund jeglichen Schöpfungswerkes ist, kann der Gegner Gottes nimmermehr sichtbare Schöpfungen erstehen lassen, denn diese Macht steht nur dem Vollkommenen zu, das völlig eins ist mit Gott.

Der Gegner Gottes hat sich aber dieser Macht beraubt durch seinen Gott entgegen gewandten Willen, weil ihm dadurch die Liebe verloren ging, die Kraft, durch die alle Dinge erstehen.

Und nie und nimmer wird er im Vollbesitz der Kraft sein, so ihm die Liebe mangelt, die göttlichen Ursprungs ist, denn die Liebe macht das Geistige zu einem Gott-gleichen Wesen, das schaffen und gestalten kann nach seinem Willen, der immer auch der Wille Gottes sein wird .... __Amen

Gott als "Wesenheit" oder "Naturkraft" .
2160

Für das Weltall gelten die göttlichen Gesetze, die von Ewigkeit dem Schöpfungswerk zugrunde liegen.

Keine Gegenmacht wird diese Gesetze umstoßen oder verändern können, und diese Gesetzmäßigkeit bestimmt die Menschen oft zum Verneinen einer wesenhaften Gottheit.

Und dies hat seinen Grund darin, daß der Mensch selbst als Wesen unbeständig ist, daß er seinen Willen oft ändert, daß er willkürlich bald das eine, bald das andere tut je nach seinem Denken, das gleichfalls eine gewisse Willkür oder Unbeständigkeit bezeugt.

Der Mensch, der durch seine Unvollkommenheit noch kein sicheres Gefühl hat dafür, wann sein Handeln und Denken so gut und weise ist, daß es keiner Verbesserung mehr bedarf, legt den gleichen Maßstab an dem göttlichen Schöpfer an, Der doch in Seiner höchsten Vollkommenheit und Weisheit den Sinn und Zweck eines jeden Schöpfungswerkes erkennt und erkannt hat seit Ewigkeit.

Folglich bedürfen Seine Schöpfungen keiner Verbesserung, sondern sie sind ewiglich den Gesetzen unterworfen, die Gott für weise und gut hielt, daß Er sie Seinen Schöpfungswerken zu Grunde gelegt hat.

Das ewig-Unveränderliche entspricht also nicht der menschlichen Vorstellung einer Wesenheit, folglich wendet der Mensch zumeist den Ausdruck "Naturkraft" an für das, was er unter "Gott" sich vorstellt.

Einer Kraft aber ist alles willenlos preisgegeben, weil einer Kraft allein gewissermaßen ein bestimmender Wille abgesprochen werden muß, während das Anerkennen eines Willens auch das Anerkennen einer Wesenheit bedingt.

Eine Kraft wirkt elementar, und ein Wille ist dann erkennbar, wenn der Kraft Einhalt geboten wird.

Es würden also ständig Schöpfungen entstehen, niemals aber sich in sich verändern, wenn nur die Kraft, jedoch kein Wille tätig wäre.
Der Wille aber formt erst das Entstehende.
Der Wille bedingt dann aber auch eine Wesenheit, wie auch der Mensch als solcher ein wesenloses Geschöpf wäre .... etwas Mechanisches .... sowie er, wenngleich er tätig sein könnte, ohne Willen wäre.

Der Wille erst macht das Geschaffene zum Wesenhaften, wie auch die Schöpferkraft in Verbindung mit dem Willen als Wesenheit angesprochen werden muß.
Die Gesetzmäßigkeit in der Natur läßt den Menschen wohl einen Willen leugnen, da seit Ewigkeit immer die gleichen Auswirkungen der Kraftäußerung zu erkennen sind.

Das Schöpfungswerk Mensch jedoch ist von jener Gesetzmäßigkeit nur wenig berührt.
Die Außenformen weichen zwar nur wenig voneinander ab, durch den Willen jedoch formt ein jeder Mensch sowohl sich selbst, d.h. sein Innenleben, wie auch die äußeren Lebensverhältnisse .... sowie man eine Wesenheit, die jedes menschliche Schicksal lenkt, nicht anerkennen will.

Es wäre also dann der Mensch «mehr» als jene Kraft, wenn er die Gesetzmäßigkeit der Dinge umstoßen kann durch seinen Willen, wenn er sich selbst, als auch ein Schöpfungswerk dieser Naturkraft, formen und gestalten kann nach seinem Ermessen, wenn er sogar Naturschöpfungen durch seinen Willen und seine Tätigkeit umgestalten kann durch eben jenen Willen, der das Merkmal einer Wesenheit ist.

__Die Kraft, die nicht durch den Willen gelenkt wird, würde sich hemmungslos auswirken und keine Ordnung erkennen lassen, denn jegliche Gesetzmäßigkeit muß festgelegt worden sein durch einen Willen, der stärker ist als die Kraft, d.h., der die Kraft beherrscht.

Der Wille wäre undurchführbar ohne Kraft, die Kraft aber ohne den Willen kein Ursprung einer gesetzmäßigen, d.h. eine gewisse Ordnung bezeugenden Schöpfung.

Wille und Kraft zusammen aber kennzeichnen eine Wesenheit, die weise und allmächtig ist .... die also der Quell der Kraft genannt werden kann.

Die Weisheit und der Wille hat jedem Schöpfungswerk eine Aufgabe gesetzt.
Die Kraft ohne den Willen würde wohl Dinge erstehen lassen können, jedoch ohne Zusammenhang miteinander und ohne Bestimmung füreinander.
Eine Schöpfung, entstanden aus der Kraft ohne Willen wäre, ein unübersehbares Durcheinander von Dingen ohne Zweck und Ziel .... also muß ein Wille, der in höchster Weisheit genützt wurde, bei dem Entstehen der Schöpfung tätig gewesen sein.
Und wo Wille und Weisheit zu erkennen sind, dort wird schwerlich die Gottheit als Wesenheit abzuleugnen sein.

Der Begriff einer wesenhaften Gottheit macht das Streben nach Gott verständlich, während die Vorstellung "Naturkraft" ein Streben danach ausschließt, sie gleichzeitig aber auch das Wichtigste, das Gebet, hinfällig macht.

Denn eine Wesenheit kann wohl im Gebet gläubig angerufen werden, niemals aber eine Kraft, denn das Gebet und die Hoffnung auf Erfüllung setzt auch den Glauben an eine Wesenheit voraus, die jegliches Gebet erfüllen «kann».

Um aber recht beten zu können, muß der Mensch im Glauben stehen an eine wesenhafte Gottheit, Die zwar dem Menschen nicht vorstellbar ist, Die aber Sich äußert durch eben jene Naturkraft, welche eine Ausstrahlung Gottes ist, Der nach Seinem Plan durch Seinen Willen jene Dinge im Weltall entstehen ließ, die den weisesten Schöpfergeist verraten .... das Merkmal einer wesenhaften Gottheit .... __Amen

«Göttliche» Offenbarungen verbreiten «Licht»
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Mein Geist ist immer bereit, sich zu entäußern, denn die Menschen brauchen nötig ein Licht, weil sie in völliger Dunkelheit dahingehen und ein Licht ihnen nur von «Mir Selbst» angezündet werden kann.

Denn Ich bin das Licht von Ewigkeit, Das ständig hinausstrahlt in die Unendlichkeit und also auch in die finsteren Gebiete der Erde, wo der Herr der Finsternis sein Regiment führt und es daher auch verhindern will, daß ein Licht in dieses Gebiet scheinet.

Doch es dauern Mich die Bewohner dieser Erde, die Menschen, die darum lichtlos sind, weil sie ohne Bindung sind mit Mir, von Dem das Licht ausgeht.

Und jede Möglichkeit nütze Ich, wo bewußt die Bindung mit Mir hergestellt wird, und strahle dann ein Licht zur Erde.
Doch ihr Menschen müsset dann auch das Licht wahrnehmen, ihr müsset eine Helligkeit verspüren, in der ihr nun auch alles erkennen könnet .... weil das Licht jegliche Finsternis durchbricht, die über euch lastet.

Es ist dies die «geistige» Finsternis, von der ihr Menschen umfangen seid, solange euch Mein Gegner noch in seiner Gewalt hat .... Es ist dies die «Unkenntnis» aller geistigen Zusammenhänge .... die Unkenntnis von Meinem Wesen .... von eurem Anbeginn und eurem Ziel .... von eurer Erdenaufgabe.

Es ist die «geistige Finsternis» das «mangelnde Wissen», das für euch wahrlich kein seliger Zustand ist.
Und was nun dazu beiträgt, daß ihr aufgeklärt werdet über jene geistigen Probleme, das ist für euch ein "Licht" .... es ist ein Wissen, daß euch wahrheitsgemäß Aufschluß gibt über euch selbst und über den Zusammenhang mit eurem Gott und Schöpfer.

Solange ihr darüber wenig oder keine Kenntnis habt, wandelt ihr auch noch in der Dunkelheit des Geistes dahin, und dann könnet ihr auch nicht von einem «Licht» sprechen, das euch von Mir aus angezündet wurde.

Und dann also befindet ihr euch auch in der Not der Seele, die ohne das rechte Licht aus Mir nicht den Weg findet, der aufwärts führt, zurück zu Mir, zurück ins Vaterhaus.

Und so wisset ihr also, daß ihr zuerst ernstlich die Bindung herstellen müsset mit Mir, auf daß nun ein Liebelichtstrahl euer Herz berühren kann, der dann auch in euch ein rechtes Licht entzündet.
Es muß euch ein «Wissen» erschlossen werden, und das kann nur von Meiner Seite aus geschehen, weil Ich allein um alles weiß und euch darum auch alles enthüllen kann, wenn Ich es als für euer Seelenheil nötig erachte.
Und wo ein solches «Wissen» zur Erde geleitet wird, dort ist also «Mein Geist» tätig, dort werdet ihr auch reden können von einem offensichtlichen Wirken im Menschen, der nun ständig zunimmt an Weisheit, an einem Wissen, das der Wahrheit entspricht.

Wollet ihr nun "Offenbarungen" prüfen auf ihren Wert, wollet ihr feststellen, ob jene Offenbarungen in Mir Selbst ihren Ursprung haben, so machet euch frei von jedem Vorurteil und prüfet nur die Empfänge auf die Tiefe der Weisheit, auf den Grad des Wissens, das euch dadurch vermittelt wird.
Schenken sie euch wirklich ein Licht?
Vermehren sie euer Wissen?
Werden euch Zusammenhänge klar, die euch bisher fremd waren?Wird euch Mein Wesen enthüllt?
Gelanget ihr zur Kenntnis über euren Urzustand, euren Abfall von Mir und eure Rückgestaltung?
Werdet ihr eingeführt in Meinen Heilsplan von Ewigkeit und lernet ihr den Zweck der Schöpfung und eures Erdendaseins erkennen?

Ihr verloret durch euren einstigen Abfall von Mir jegliche Erkenntnis und betratet in diesem lichtlosen Zustand auch als Mensch diese Erde.
Und will Ich euch ein Licht schenken, so heißt das also, daß ihr wieder Kenntnis erlanget von allem Geschehen einstmals im Geisterreich und von Meinem Plan der Rückführung, auf daß ihr nun verantwortungsbewußt euer Erdenleben führt, auf daß ihr im Licht der Wahrheit auch den rechten Weg erkennet, den ihr beschreiten müsset, um das letzte Ziel auf dieser Erde zu erreichen:
euch zu vereinen mit dem Vater und in seliger Gemeinschaft mit Ihm nun zu leben und zu wirken bis in alle Ewigkeit.

Gerade weil Ich dieses Ziel erreichen will, dies aber euren freien Willen voraussetzt, ist Mein eifrigstes Bestreben, euch wieder ein Licht zu geben darüber, was ihr waret, was ihr seid und wieder werden sollet.

Und gerade darum offenbare Ich Mich euch, damit ihr aus dem Zustand geistigen Dunkels herausfindet.
Und solches kann nur die reine Wahrheit zuwege bringen, und diese wieder kann euch nur von der Ewigen Wahrheit Selbst zugeführt werden durch den Geist.

Und also ist unter "Wirken des Geistes im Menschen" immer nur zu verstehen, daß er in die "Wahrheit eingeführt" werde .... daß ihm ein Licht angezündet werde, weil er sich so lange im Geistesdunkel befindet, wie ihm nicht ein wahrheitsgemäßes Wissen geschenkt wird, das nun auch als "göttliche Offenbarung" gewertet werden kann, weil es aus dem Inneren des Menschen selbst emporsteigt, weil es die "Äußerung Meines Geistes im Menschen" ist, die nun auch den «Urheber» dessen beweiset.
Der Sich offenbart.
Wo nur ein Herz sich öffnet und sich frei macht von jeglichem Geistesgut, wo Ich Mein Liebelicht ungehindert einstrahlen lassen kann, dort werden auch tiefe Weisheiten zutage treten;
es wird von gewonnenen Erkenntnissen gesprochen werden können, die Unwissenheit wird weichen, und es wird ein Gedankengut festzustellen sein, das niemals der Mensch zuvor besessen hat und das ihm Aufklärung gibt, die nicht von Mensch zu Mensch übermittelt wurde, sondern die ihm geschenkt wurde von Mir, weil «Ich Selbst» in ihm wirken konnte durch Meinen Geist.
Und darum prüfet alles auf seinen Ausgang, denn Wahrheit ist nur allein bei Mir, und Wahrheit allein ist das Licht, das die Finsternis erleuchtet und das ihr nötig brauchet, um euren Erdenlebenszweck zu erfüllen .... __Amen