Gottes Neue Bibel

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 Di, 2. Apr 2013 um 12:07 MESZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Jesus Barmherzigkeit - Gericht



Warum Jesus nicht höchster Rächer, Quäler und unerbittlicher Strafrichter sein kann {jl.ev11.246,16a} (Forts.:) »Ich meine, auch hiermit zur Genüge gesagt zu haben, daß weder Ich, noch irgendeiner Meiner echten Evangelisten die Erfinder und Lehrer alles dessen sind und sein können. Denn Ich kann doch von Mir nicht selbst behaupten, daß Ich die höchste Liebe und Erbarmung bin und morgen die höchste Rachgier, unerbittlichste Unbarmherzigkeit und ewige Straf- und Martersucht gegen Meine Kinder ob ihrer Vergehen, an denen sie grundursächlich oft nicht den hundersten Teil der eigentlichen Schuld tragen. Ich bin ja nicht gekommen, um das, was verloren war, noch mehr verloren zu machen, sondern es in aller Liebe aufzusuchen und wieder an das Licht zu bringen, damit es nicht verloren gehe. Als Heiland kam Ich ja nur der Kranken und nicht der Gesunden wegen in die Welt.«


Wie die Irrlehre über das 'jüngste Gericht' entstandVerheerende Auswirkungen der Irrlehre vom jüngsten Gericht; berechtigte Kritik daran {jl.ev11.243,01-02} Jesus erklärt, was am Glauben an ein 'jüngstes Gericht' falsch ist und wie es zu dieser Irrlehre kam:
{jl.ev11.243,01} »Ich habe euch schon gestern erwähnt, daß von dem außerordentlichen 'Jüngsten Gerichte' im Evangelium Matthäi (eigentlich von l'Rabbas, d. Hg.) und noch mehr beim Evangelisten Lukas eine ausführlich große Erwähnung gemacht ist, und daß eben dieses jüngste Gericht vielseitig Schuld war und noch ist, daß sich gar viele Menschen von Meiner Lehre ganz abgewendet, sich selbst Lehren aus der reinen Vernunft nach ihren Verstandeskräften gebildet, nach denselben ihre Nebenmenschen gelehrt, selbst gehandelt und gelebt haben, und von des Schreckenstages Lehre und Propheten nichts mehr hören und wissen wollen.
{jl.ev11.243,02} Denn sie sagten, und zwar nicht mit Unrecht: "Wie kann ein endlos weiser ewiger Gott, aus dessen großen und kleinen Geschöpfen sicht- und fühlbar nur die Liebe atmet, eben die größte Anzahl der Menschen einzig darum nur ins Dasein gerufen haben, um sie nach einem kurzen Leben auf einer materiellen Welt, die ohnehin von lauter Tod und Elend zusammengesetzt ist, nach dem Hintritte ins Jenseits ewig zu quälen und zu plagen für die Vergehen, die sie in ihrem Leibe auf der Welt begangen haben?"«


Jesus verdammte niemanden; Beispiele seiner Barmherzigkeit




Verschiedene Bedeutungen von 'Gericht'Anmerkung
In den Neuoffenbarungen Jesu durch Lorber hat 'Gericht' mehrere Bedeutungen:

Meist bedeutet 'Gericht' neu ausrichten am göttlichen Gesetze, neu orientieren, wieder in die Ordnung bringen. Da dies aber selten aus Einsicht oder aufgrund von Ermahnungen erfolgt, sorgen meist unangenehme, natürliche, logische Konsequenzen aus der Übertretung natürlicher oder geistiger Gesetze für Änderungen.
'Strafgerichte' sind deswegen meist selbstverschuldete, unangenehme Konsequenzen; nur selten gehen sie direkt von Gott aus. Selbst in solchem Falle bezwecken sie weder Rache oder Vernichtung, sondern sollen Einhaltung von Naturgesetzen und Hinwendung zu Gott bewirken.
Auch das Verbleiben im Irrtum, im Falschen oder im Unangenehmen gilt schon als 'Gericht'.
Jeder (äußere oder innere) Zwang bedeutet eine erzwungene Ausrichtung, stellt also ein 'Gericht' dar.


Unglaube oder Irrtum als Gericht {joh.03,18-21}Nicht-glauben-wollen an Jesus als Gericht {joh.03,18; jl.ev01.021,05-08}
Jesus erläutert durch Lorber folgende Bibelstelle:
{joh.03,18} a »Wer an ihn (Jesus) glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.« {a joh.05,24}
{jl.ev01.021,05} (Erklärung Jesu an Nikodemus, übermittelt durch Lorber:) »Wer immer, ob Jude oder Heide, an Ihn glauben wird, der wird ewig nimmer gerichtet und dadurch verdorben werden; wer sich aber an dem Menschensohne stoßen wird und wird nicht glauben an Ihn, der ist dann aber auch schon gerichtet. Denn eben das, daß er nicht glauben will und glauben kann, weil er sich zufolge seines Hoheitsgefühls an dem Namen und Wesen des Menschensohnes stößt, ist schon das Gericht eines solchen Menschen. Verstehst du nun das? Ich habe es dir nun überklar vor die Augen gestellt!«
{jl.ev01.021,06} Sagt Nikodemus: »Ja, ja, ich verstehe so halbwegs den Sinn Deiner höchst mystisch gehaltenen Rede; aber sie erscheint für so lange wie in die Luft gesprochen, solange der von Dir so hoch gestellte Menschensohn, in Dem die Fülle der göttlichen Weisheit wohnt, nicht da ist, und Du auch die Zeit und den Ort entweder nicht näher bestimmen kannst oder willst, wann Er kommen wird und wo des Ortes.
{jl.ev01.021,07} Also klingt auch Dein Gericht, das Du eigentlich lediglich in den Unglauben setzest, sehr rätselhaft! So das Gericht weder eine Flut, noch Krieg oder Pest und ebensowenig ein verzehrendes Feuer ist, sondern bloß nur der Unglaube an und in sich selbst, so muß ich Dir's, lieber Meister, offen gestehen, daß ich den Sinn Deiner Rede noch immer nicht fassen kann! Denn wer von einer Rede einen oder auch zwei Begriffe nicht faßt, der faßt im Grunde des Grundes die ganze Rede nicht. Was ist denn so ganz eigentlich Dein 'Gericht'? Was für einen neuen Sinn verbindest Du mit diesem Begriff?«
{jl.ev01.021,08} Sage Ich: »Mein Freund, bald könnte auch Ich zu dir sagen: Ich begreife es kaum mehr, worin es liegen mag, daß du den völlig klaren Sinn Meiner Rede nicht zu fassen imstande bist! Den Begriff 'Gericht' magst du nicht verstehen, und Ich habe ihn dir doch überklar und vollauf erörtert.«


Geistige Blindheit als Gericht {joh.03,19; jl.ev01.021,09-10}
{joh.03,19} »Das ist aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen a liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.« {a joh.01,05; joh.01,09-11}
Erläuterung dieses Bibelverses durch Jesu Neuoffenbarung:
{jl.ev01.021,09} »Siehe, das ist das Gericht, daß nun das Gotteslicht aus den Himmeln in die Welt gekommen ist; die Menschen aber, da sie aus der Finsternis herausgenommen sind und gesetzt ins Licht, lieben aber dennoch die Finsternis bei weitem mehr als das nun volle Gotteslicht vor ihren Augen! Daß aber die Menschen das Licht nicht wollen, das beweisen ihre Werke, die durch und durch böse sind.
{jl.ev01.021,10} Wo findest du den ersten Vollglauben, wo die gerechte Gottesfurcht? Wo hebt einer den andern, außer er weiß von ihm für sich etwas zu gewinnen? Wo sind die, die ihr Weib liebten der lebendigen Fruchtbarkeit wegen? Sie lieben die jungen Dirnen der Wollust wegen und treiben mit ihnen Unzucht und eine förmliche Hurerei! Denn wer mit dem andern Geschlecht eine förmliche Abgötterei der Wollust und Unzucht wegen treibt, der treibt eine wahre Hurerei, und diese ist ein Übel der Übel! - Wo ist ein Dieb, der sich ein Licht nähme und stehle offenbar?!«


Falsche Ausrichtung und Fixierung als Gericht {joh.03,20; jl.ev01.021,11}
{joh.03,20} »Wer Böses tut, der haßt das Licht und a kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.« {a eph.05,13}
Kontext und Erklärung zu dieser Bibelaussage durch Jesus:
{jl.ev01.021,11} »Sieh, alle aber, die also gesinnt sind und also handeln, was da arg ist und böse, die sind es, deren Werke böse sind; wer immer solche Werke liebt und tut, der ist ein Feind des Lichtes und hasset dasselbe und wird darum sicher alles aufbieten, daß es mit ihm nicht ans Licht kommen möchte, damit seine argen Werke, von denen er es dennoch weiß, daß sie vom Lichte verpönt und gerichtet sind, nicht im Lichte in ihrer Häßlichkeit erkannt und bestraft werden möchten! Und sieh, darin besteht das eigentliche Gericht.«


Unterschied zwischen Gericht und Strafe {joh.03,21; jl.ev01.021,12-16} {jl.ev01.021,12} »Was du aber unter dem Gerichte verstehst, ist nicht das Gericht, sondern nur eine Strafe, die dem Gerichte folgt.
{jl.ev01.021,13} So du ein Liebhaber bist, in der Nacht zu wandeln, so ist schon das ein Gericht deiner Seele, daß du die Nacht mehr liebst als den Tag; so du darum aber leicht dich anstößest und dir gewaltig wehe tust oder gar in eine Grube oder in einen tiefen Graben fällst, so ist dann ein solcher Anstoß oder ein solcher Fall nicht das Gericht, sondern nur eine Folge des Gerichtes in dir, der du die Nacht liebst und den Tag hassest!«
{joh.03,21} »Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, daß seine a Werke in Gott getan sind.« {a 1 joh.01,06-07}
{jl.ev01.021,14} »Bist du aber ein Freund des Lichtes, des Tages, der Wahrheit aus Gott, so wirst du auch der göttlichen Wahrheit gemäß handeln und wirst sicher sehnlichst wünschen, daß deine Werke ans Licht vor aller Augen kommen möchten und offenbar werden vor jedermann; denn du weißt es, daß deine Werke, weil im Lichte der Wahrheit aus Gott getan, gut und gerecht sind und sonach Anerkennung und offenbare Belohnung verdienen!
{jl.ev01.021,15} Wer aber sonach ein Freund des Lichtes ist, der wird nicht in der Nacht, sondern am Tage wandeln und wird das Licht sogleich erkennen, weil er aus dem Lichte ist, und dieses Licht heißt - der Glaube des Herzens.
{jl.ev01.021,16} Wer demnach glaubet an den Menschensohn (Jesus), daß Dieser ist ein Licht aus Gott, der hat schon das Leben in sich; wer aber nicht glaubt, der hat das Gericht schon in sich, und das Gericht ist eben der Unglaube selbst.«


Zorn Gottes als Entsprechung für Gericht; Fixierung im Gesetzeszwang {joh.03,36; jl.ev01.024,15}
{joh.03,36} »Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.«
Kontext und Erklärung zu dieser Bibelaussage durch Jesus:
{jl.ev01.024,15} »Wer sonach den Sohn annimmt und an Ihn glaubt, der hat das ewige Leben schon in sich; denn so wie Gott Selbst in jedem Worte Sein eigenes vollkommenstes ewiges Leben ist, also ist Er es auch in jedem Menschen, der Sein lebensvollstes Wort in sich aufnimmt und dasselbe behält. Wer aber dann im Gegenfalle das Gotteswort aus dem Munde des Sohnes nicht annimmt, also dem Sohne nicht glaubt, der wird und kann auch das Leben nicht überkommen, noch sehen und fühlen in sich, und der Zorn Gottes, welcher ist das Gericht der Dinge, die kein Leben haben außer das des ewig unwandelbaren Mußgesetzes, wird bleiben über ihm so lange, als er an den Sohn nicht glauben wird.«


Richten = neu ausrichten; 'Richten unter Heiden' {jes.02,04; jl.ev07.172,05-12a}
{jl.ev07.172,05} "Der Herr, der Ich es bin im Worte, wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker." {jes.02,04}
Kontext und Erklärung zu dieser Bibelaussage durch Jesus:
{jl.ev07.172,06} »Wer sind die Heiden, und wer die Völker? - Die Heiden sind alle jene, die den einen, wahren Gott nicht kennen und an Seiner Statt tote Götzen und den Mammon dieser Welt anbeten und am meisten verehren. Von solchen ist das Judentum nach allen Seiten hin umlagert, und wohin ihr nun in der Welt gehen wollet - ob gen Morgen, gen Mittag, gen Abend oder gen Mitternacht -, so werdet ihr nichts als Heiden in aller Art und Gattung antreffen! Ihr wisset aber, wie nun von allen Seiten der Welt die Heiden hohen und niederen Standes und von nah und weit zu Mir gekommen sind. Sie hörten Mein Wort und sahen Meine Zeichen, wurden voll Glaubens, nahmen an Meine Lehre, und Mein Wort richtet und rechtet nun unter ihnen, wodurch sie aufhören Heiden zu sein und übergehen zu der Zahl der Gesalbten Gottes und zu der Zahl des wahren Volkes Gottes.
{jl.ev07.172,07} (Vorhersage Jesu über die Entartung des Christentums, vor allem in der kath. Kirche, d. Hg.:) Aber auch sie werden nicht bleiben, wie sie nun belehrt und bestellt sind; denn es werden bald falsche Gesalbte unter ihnen aufstehen, werden auch Zeichen tun, berücken Könige und Fürsten, werden sich bald eine große Weltmacht aneignen und mit Feuer und Schwert die Menschen verfolgen, die sich nicht zu ihnen werden bekennen wollen, und sich am Ende in viele Sekten und Parteien spalten, und das sind eben die vielen Völker, die Ich als der Herr strafen werde ihrer Lieblosigkeit, ihrer Falschheit, ihres Eigennutzes, ihres Hochmutes, ihres Starrsinnes, ihrer Herrschsucht und ihres bösen Haders und gegenseitigen Verfolgens und Kriegführens wegen. Bis aber diese Zeit kommen wird, wird es noch eine Weile dauern, wie es von Noah an bis jetzt gedauert hat.« (d.h. rund 2000 Jahre)
{jl.ev07.172,08} Wie es aber war zu den Zeiten Noahs, da die Menschen freiten und sich freien ließen, große Feste und Gastmähler hielten, sich groß ehren ließen und gegen jene verheerende Kriege führten, die sich vor ihren Götzen nicht beugen wollten, wo dann bald die große Flut kam und die Täter des Übels alle ersäufte, ebenalso wird es auch sein in jener künftigen Zeit {mt.24,37 f.; lk.17,26 f.}. Aber dann wird der Herr mit dem Feuer Seines Eifers und Seines Zornes kommen und alle solche Täter des Übels hinwegfegen von der Erde.
{jl.ev07.172,09} Da wird es kommen, daß die verschonten Reinen und Guten und die wahren Freunde der Wahrheit und des Lichtes aus Gott aus den Schwertern Pflugscharen, aus den Spießen Sicheln machen und die Kunst Krieg zu führen vollends aufheben werden, und es wird dann fürder kein wahres gesalbtes Volk wider das andere mehr ein Schwert erheben, außer den noch irgend in den Wüsten der Erde übriggebliebenen Heiden; aber auch diese werden ermahnt und dann von der Erde gefegt werden. (vgl. jes.02,04)
{jl.ev07.172,10} Da wird die Erde gesegnet werden von neuem. Ihr Boden wird tragen hundertfältige Frucht von allem, und den Ältesten wird die Macht gegeben sein über alle Elemente.
{jl.ev07.172,11} Siehe, also ist dem Geiste nach für diese Erde zu verstehen der vierte Vers, den du als ein Schriftgelehrter für gar so unverständlich hieltest!
{jl.ev07.172,12a} Aber innerhalb dieses naturmäßig wahren, geistigen Sinnes ist freilich noch ein tieferer, rein geistiger und himmlischer Sinn verborgen, den aber ihr nun mit eurem noch puren Weltverstande nicht fassen könntet, und solcher ist auch nicht mit Worten darzustellen.«


Gottesgerichte dienen Besserung und Geistesvollendung; Menschengerichte wirken gegenteilig {jl.rbl2.275,09}
{jl.rbl2.275,09} »... Jedes Gericht des Herrn ist ein Weg zur Besserung und Vollendung des Geistes, nur der Menschen Gericht gebiert Verderben und den Tod der Seele... Die Gerichte des Herrn sind ein Balsam zur Heilung aller Wunden, die je einer Seele geschlagen worden sind! Seid daher ohne Furcht, denn euch erwartet ein sanfter Richter...«


Hilfe ohne eigene Mitbeteiligung bedeutet Gericht {jl.ev01.220,06} {jl.ev01.220,06} »... Was sich der Mensch mit seinen ihm verliehenen Kräften nicht als selbsttätig verschafft, das kann und darf ihm auch Gott nicht verschaffen, ohne ihn zu richten!«


Glaubenszwang bedeutet Gericht und Tod des Geistes {jl.ev02.024,06; jl.him2.277,14} Jesus über die Bedeutung der Willensfreiheit der Menschen:
{jl.ev02.024,06} »Ich darf ... niemanden zum Glauben zwingen, weil jeder Zwang ein Gericht des Geistes wäre, das ihm so gut den (geistigen) Tod gäbe wie der Unglaube, - und es ist darum hier selbst für Gott schwer also zu wirken, daß der Mensch keinen Schaden leide an seiner Seele! Wird er gezwungen durch irgendeine noch so verborgene Macht, so bewegt er sich im Gerichte; wird er aber durch gar nichts gezwungen, so bleibt er ungläubig und zweifelt an allem und beweist eben dadurch, daß er völlig toten Geistes ist. Wer oder was soll dann lebendig machen seinen Geist?«
{jl.him2.277,14} »Ich offenbare Mich allezeit nur wenigen, die da reif sind und denen Mein Wort nicht zum Gerichte wird...«


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 Di, 2. Apr 2013 um 14:37 MESZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Re: Jesus Barmherzigkeit - Gericht

BD 7547
13.03.1960

Gott ist ein gütiger,
barmherziger Richter ....
Immer werdet ihr hingewiesen auf Meine unendliche Liebe und Barmherzigkeit, und darum soll ein jeder Sünder furchtlos zu Mir kommen und Mich um Vergebung seiner Sündenschuld bitten ....

Ich bin als Mensch über die Erde gegangen, Ich habe als Mensch alle Schwächen Meiner Mitmenschen erlebt, Ich habe Verständnis dafür gehabt, weil Ich Selbst Mensch war ....

Ich sehe mit übergroßer Liebe auf alle Menschen hernieder, die sich in Schuld befinden, und Meine Barmherzigkeit will ihnen helfen.

Aber sie müssen selbst zu Mir kommen und sich Mir anvertrauen, und deshalb müssen sie wissen um Meine Liebe, auf daß sie Vertrauen haben zu Mir, Der Ich sie nicht verdamme, sondern ihnen helfen will, von ihren Sünden frei zu werden.

Denn der Sünder steht noch unter der Gewalt Meines Gegners, er ist ihm noch verfallen, und er wird darum in der Sünde verbleiben, solange er Meinem Gegner noch nicht entflohen ist. Er wird aber auch erst dann von ihm frei werden, wenn er zu Mir seine Zuflucht nimmt, daß Ich ihm helfe ....

Und er wird erst dann seine Zuflucht nehmen zu Mir, wenn er Mich erkannt hat als einen gütigen, barmherzigen Richter, unter Dessen Macht er sich willig beuget ....

Darum sollt ihr nicht von einem Gott des Zornes reden, von einem unbarmherzigen Richter, der gnadenlos verurteilet, was sündig geworden ist ....

Meine Liebe und Erbarmung kennt keine Grenzen, und wären eure Sünden rot wie Blut, so will Ich euch weißwaschen wie Schnee ....
das könnet ihr glauben, denn ihr seid alle Meine Geschöpfe, die aus Meiner Liebe hervorgegangen sind und die Ich lieben werde bis in alle Ewigkeit.

Nur müsset ihr eure Schuld erkennen, ihr müsset selbst eingestehen, daß ihr schuldig geworden seid, und mit diesem Eingeständnis zu Mir kommen ....

Und ihr müsset Mich in Jesus Christus angehen um Vergebung eurer Schuld. Denn für diese Schuld bin Ich gestorben am Kreuz und habe sie also getilgt.
Ihr sollt immer dessen eingedenk sein, daß Ich ein Gott der Liebe bin, nicht ein Gott des Zornes.

Daß Meine Gerechtigkeit euch zwar nicht bedenken kann mit Seligkeit, soll euch immer nur danach streben lassen, selbst den gerechten Ausgleich herzustellen, der darin besteht, daß ihr eure Schuld erkennet und bekennet .... daß ihr Mich bittet um Vergebung, um nicht Meiner Gerechtigkeit zu verfallen, die nicht ausgeschaltet werden darf trotz Meiner übergroßen Liebe, weil die Gerechtigkeit zu Meinem vollkommenen Wesen gehört.

Doch da Ich Selbst die Schuld getilgt habe am Kreuz, brauchet ihr nur zu wollen, daß Ich auch für euch Mein Blut vergossen haben möge, und ihr könnet dann auch die Gnaden Meines Erlösungswerkes in Anspruch nehmen ....
Ihr könnet mit voller Vergebung eurer Sünden rechnen, weil Meine Liebe sie getilgt hat. Und Ich rufe allen Sündern zu:

Kommet zu Mir, unter Mein Kreuz, und werfet eure Sündenlast ab .... und ihr werdet frei werden davon, weil Meine Liebe und Barmherzigkeit euch ein seliges Los bereiten will ....
weil Ich will, daß ihr zu Mir zurückkehret, von Dem ihr einst ausgegangen seid .... __Amen

 Di, 2. Apr 2013 um 14:52 MESZ von Weinbergsarbeiter der Erste

Re: Jesus Barmherzigkeit - Gericht

BD 6412
Gott, ein gerechter, aber liebevoller Richter ...

Der Tag des Gerichtes kommt ....
Und es wäre daher falsch, wenn ihr Menschen ganz ohne Kenntnis darüber belassen bliebet, damit euch jede Beunruhigung zuvor erspart sei ....
Es wäre dies keine Liebe von Mir, denn Ich sehe weiter ....

Ich sehe das Los der Menschen nachher, wenn sie ungewarnt weiter in den Tag hineinleben und plötzlich davorstehen, sich verantworten zu müssen. Viele Menschen zwar nehmen auch diese Ankündigungen und Warnungen nicht ernst, «aber sie sind gewarnt worden» .... Und was sie nachher tun, ist ihr freier Wille.
Es gibt aber auch Menschen, die durch solche Ankündigungen zur Selbstbesinnung kommen, die den Fall ernstlich in Betracht ziehen und nun bewußt durch das Erdenleben gehen.
Es sind nur wenige, aber sie können noch gerettet werden vor dem Untergang, d.h. vor der Neubannung in der Materie.

Und um jede einzelne Seele ringe Ich, jede einzelne Seele gilt Mir unendlich viel, so daß Ich alles versuche, um sie zu retten vor dem Fall in die tiefste Tiefe.
Ich will nur, daß die Menschen Meiner gedenken und ihrer dereinstigen Verantwortung vor Mir. Wer aber zu Mir schon gefunden hat, der braucht auch das letzte Gericht nicht zu fürchten ....

Denn Ich bin wohl ein «gerechter» Richter, aber auch ein Richter voller «Liebe», und Ich sehe alle mit Augen der Liebe und Erbarmung an, die in Demut zu Mir kommen und von Mir angenommen werden möchten ....
Den geringsten «Willen zu Mir» ersehe Ich, denn ihre Seelen habe Ich schon gewonnen für Mich.
Und nur die müssen Mich fürchten, die Mich ablehnen, die durch ihren Lebenswandel eine so weite Entfernung von Mir bekunden, daß sie eben auch in dieser weiten Entfernung verbleiben werden nach dem Ende dieser Erde.

Die letzte Zeit wird wohl eine Zeit des Schreckens sein für alle Menschen, doch ganz verschieden sie berühren .... denn die Meinen werden durch ihren Glauben an Mich über eine Kraft verfügen, die sie alles leicht ertragen lässet ....
Sie werden vieles nicht spüren, was den Mitmenschen schwer bedrückt, denn Ich weiß es, wie der Mensch beschaffen ist und was zu ertragen er fähig ist ....

Und Ich bin den Meinen doch ein Vater, Der Seine Kinder nicht übermäßig belasten wird, wenn sie nur nach Ihm schauen und von Ihm Selbst geführt werden wollen ....
Was vor euch Menschen liegt, ist aber in seiner Auswirkung so gewaltig und so bedeutungsvoll, daß jeder Mensch darauf hingewiesen werden muß, um ihm noch die Möglichkeit zu geben, dem Schlimmsten, einer Neubannung, zu entgehen ....
Kein Mensch soll sagen können, völlig kenntnislos geblieben zu sein; doch jedem Menschen steht es frei, sich dazu einzustellen.
Daran glauben werden aber wieder nur die wenigen, die Mich schon gefunden haben ....

Diese aber brauchen sich nicht zu ängstigen, denn sowie sie glauben an einen Gott der Liebe und der Allmacht, wissen sie auch, daß dieser Gott sie erretten kann aus jeder Gefahr des Leibes und der Seele und es auch will ....
Denen aber dieser Glaube mangelt, denen kann das Kommende nicht schwarz genug geschildert werden, um sie aufzurütteln aus ihrer Schlaftrunkenheit, denn für sie wird es auch ungeheuerlich sein, wenn sie sich nicht wandeln zuvor und auch ihren Weg nehmen zu Mir.
Denn die Erde trägt mehr Menschen «ohne» Glauben, weil die Liebe unter der Menschheit erkaltet ist ....
Und diese werden auch nicht von Meinen Ankündigungen sich beunruhigen lassen, und doch sollen sie davon Kenntnis erhalten ....

Denn Mich erbarmet die Menschheit, und darum soll sie immer wieder gewarnt und ermahnt werden ....
Und wer eines guten Willens ist, der wird auch nicht alles abweisen, wenngleich er noch ungläubig ist ....
Und diesem komme Ich Selbst zu Hilfe, eben weil sein Wille gut ist und er auch Meine Hand ergreifen wird, die sich ihm bietet, wenn er fast abzusinken droht. Ich kenne die Meinen, und jedem nahe Ich Mich so,
wie es sein Geisteszustand erfordert .... Alle aber suche Ich zuzubereiten für Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist .... Allen will Ich verhelfen, ewig selig zu werden .... __Amen