Gottes Neue Bibel

Worte Miteinander Teilen

Komplimente und Kritik. Freude und Schmerz.
Das Forum ist offen für deine Meinung.

 Sa, 23. Mär 2019 um 11:08 MEZ von Fred Bolandi

Lucifer

Wer und wo ist Lucifer ??
 So, 24. Mär 2019 um 7:30 MEZ von r.frojd

Re: Lucifer

LUZIFER


BD 0797 Luzifer .... Kampf und Sieg .

Vereinigt euch, ihr Menschen auf Erden und singet Lob dem Schöpfer und Erhalter des gesamten Weltalls und aller Kreatur. Seine Allmacht und Seine Weisheit ist unbegrenzt .... was Er erstehen läßt, bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit und was von Seiner Liebe erzeugt ist, bleibt ewiglich in dieser Liebe ....So hat Er aus Liebe und Sich zur Freude den Menschen geschaffen als Ihm gleiches Wesen.

Sein Plan war, ein Ihm ebenbürtiges geistiges Etwas neben Sich zu stellen, was gleich Ihm erschaffen und die Kraft ausstrahlen sollte ins Weltall.

Doch das geschaffene Wesen, obwohl Urkraft in sich, war gleichsam hervor gegangen aus dieser Urkraft und sonderte sich nun ab als völlig selbständiges Wesen.

In seiner Kraftfülle fühlte es sich so überaus stark und mächtig, daß es in seinem Macht-Bewußtsein überheblich wurde und keine Grenze fand zwischen Schöpfer und Geschöpf.

Ihm war durch Gottes Liebe die gleiche Macht eigen, und der Wille zu herrschen erwachte in ihm und wurde stärker und stärker. Es fand keinen Widerstand in der Allmacht Gottes, denn es war ja ein gottgleiches freies Wesen, das Er nimmer Seinem Zwang unterstellen wollte.

Es sollte der göttlichen Schöpfung vorstehen und in höchster Vollkommenheit das sichtbare Produkt des göttlichen Schöpferwillens sein:
Das Wesen seinerseits hatte Machtvollkommenheit genug, um aus sich heraus die Schöpfung zu beleben und es nützte diese Macht und schuf gleichfalls geistige Wesen in großer Zahl und es erkannten viele dieser geschaffenen Wesen nicht die ewige Gottheit als ihren Herrn und Meister an, sondern sie suchten gleich ihrem geistigen Erzeuger Luzifer sich gegen den göttlichen Schöpfer aufzulehnen, und da seine Macht übergroß war und dem freien Willen keine Schranken gesetzt waren von Gott aus, so begann nun ein hartes Ringen aller geistigen Kraft, die dem Schöpfer von Anbeginn untertan war, und jener von Gott ins Dasein gerufenen überheblich gewordenen Gegenmacht.

Es ist dieser Kampf ein ganz gewaltiger, da von beiden Seiten mit verschiedenen Mitteln gekämpft wird.
Mit unendlicher Liebe sucht der Vater des Alls Seine Ihm abtrünnig gewordenen Wesen zurück zugewinnen, doch der Widersacher kämpft mit Haß und Tücke, und da der freie Wille des Wesens ausschlaggebend ist .... da dieser eben eine so große Rolle spielte beim Abfall der Wesen von Gott .... so ist dieser Kampf ein äußerst ungleicher, doch die Geduld und Liebe Gottes kennt keine Grenzen ....

Sie findet immer wieder Mittel und Wege, um durch Liebe die Abtrünnigen zurück zugewinnen und ob dieser Kampf Ewigkeiten währt, er wird nicht vergeblich geführt werden, und der Allmacht, Liebe und Weisheit Gottes wird dennoch das große Werk gelingen, daß die Vereinigung aller Geister aus Gott stattfinden wird und das letzte Wesen aus der Macht des Widersachers endgültig erlöst ist .... __Amen

BD 5694 Wesenheit Gottes .... Kraft

Eine «Kraft» als Wesenheit anzusprechen ist für euch Menschen unbegreiflich, weil ihr als selbst Wesenheit jegliche Kraft unter euren Willen stellen zu können glaubt, sowie ihr selbst Erzeuger der Kraft seid.

Und ebenso sehet ihr die Elementarkräfte in der Natur, so ihr gläubig seid, als unter dem Willen Gottes stehend an, Der die Kraft lenket Seinem Willen gemäß. Und also ist für euch eine göttliche Wesenheit wahrscheinlich, oder auch .... Gott, so ihr an Ihn glaubt, ist für euch als ein Wesen denkbar ....

Er ist euch als Wesen eher vorstellbar als nur als Kraft; doch von einem Wesen machet ihr selbst euch eine Form nach euren Begriffen, die sich an eure eigene Form angleichet. Und diese Vorstellung ist irrig, weil etwas Vollkommenes niemals in einer Begrenzung zu denken ist ....
Alles, was euch vorstellbar ist, hat noch nicht den Grad der Vollkommenheit erreicht, andernfalls es über euer Vorstellungsvermögen hinausgeht ....

Ihr müsset euch als selbst noch unvollkommene Wesen erkennen, denen es noch unmöglich ist, Vollkommenes zu fassen; ihr müsset wissen, daß eine Begrenzung nur für das noch «Unvollkommene» gilt, während das Vollkommene «unbegrenzt» ist .... und ihr werdet dann auch verstehen, daß es für euch ganz unmöglich ist, das vollkommenste, unübertrefflichste Wesen euch vorstellen zu können, Dem ihr unmöglich eine Form geben könnet, die eurem «begrenzten» Begriffsvermögen entspricht ....

Für Unbegrenztes, Vollkommenes habt ihr Menschen noch keinen Maßstab, ja selbst die Wesen des Lichtes erfassen nicht völlig das Wesen Gottes, weil Seine Vollkommenheit für kein Wesen erreichbar ist, weil nur in der Verschmelzung mit Ihm ihr eigenes Wesen völlig vergöttlicht werden kann, dennoch Gott noch unendlich weit «über» dem Einzelwesen steht .... weil diese Einzelwesen wohl völlig durchstrahlt werden können von Seiner Ursubstanz, von Liebekraft, Er Selbst aber immer der Liebekraft«quell» ist und bleibt, Der sich verströmet in die Unendlichkeit.

Er Selbst «ist» Liebe .... Kraft und Licht.
Und Liebe, Kraft und Licht brauchen keine Form, um wirksam sein zu können, weil diese Form wieder nur die Unendlichkeit sein könnte, die erfüllt ist von Ihm, d.h. von Liebekraft und Licht ....
Wie aber ein endlos großes Feuer in endlose kleine Funken sich versprühen kann und doch der Funke in sich Feuer bleibt, so waren die von Ihm ausströmenden Liebefunken doch das gleiche wie Er Selbst in Miniatur .... es waren Wesenheiten, die ein Abbild waren von Ihm Selbst, die in ihrer Ursubstanz das gleiche waren wie ihr Schöpfer von Ewigkeit, die aber nur sich selbst und Gleiches erschauen konnten, niemals aber fähig waren, die unendliche Wesenheit Gottes zu schauen, die wohl um Ihn wußten und Ihn erkannten als Gott und Schöpfer.

Und es war ein völlig von Seiner Liebekraft durchstrahltes Wesen in einem gewissen Reifegrad so verschmolzen mit Ihm, daß es auch zu unbegrenztem Schaffen und Wirken fähig war, daß es das gleiche vollbringen konnte wie Gott, da die göttliche Schöpferkraft Liebe ist und ein von der Liebe erfülltes Wesen also auch erschaffen und gestalten kann nach seinem Willen, der nun aber auch Gottes Wille ist ....

Das erstgeschaffene Wesen, Luzifer, war so völlig durchstrahlt von der Liebekraft Gottes, daß es nun als Licht- und Kraftträger selbst tätig war und Wesen schuf in großer Zahl, die alle in höchster Vollkommenheit hervorgingen, weil Gottes Wille und Gottes Liebe auch der Wille und die Liebe Luzifers waren und also nur Vollkommenes das Ergebnis dieses Liebewillens sein konnte.

Doch es war dieses vollkommen «geschaffen» worden, was so viel bedeutet, als daß der freie Wille dessen noch nicht erprobt war, ob es vollkommen «bleiben» wollte oder von dem Grad der Vollkommenheit herunter steigen würde, wenn ihm auch dazu Gelegenheit geboten wurde ....

Diese Willensprobe mußte abgelegt werden auch von dem erstgeschaffenen Wesen, von Luzifer, weil das Bestehen dieser Probe erst den «höchsten» Grad der Vollkommenheit bedeutete, weil dann erst eine Vergöttlichung des Wesens stattfand, die Gott allem Geschaffenen zum Ziel setzte.

Luzifer versagte in dieser Willensprobe und mit ihm ein großer Anhang ....
Doch zahllose Wesen bestanden sie und blieben bei Gott, Den sie erkannten und über alle Maßen liebten, wenngleich auch sie Ihn nicht zu schauen vermochten.

Es stand dieses Wesenhafte aber immer noch isoliert, also außerhalb Gottes, Der es wohl mit Seiner Liebekraft durchstrahlte, doch zur völligen Verschmelzung mit Ihm eine nicht leicht zu erfüllende Bedingung stellte:

Freiwilliges Hinabsteigen zur Tiefe und aus dieser einen Weg bahnend zur Höhe, der von allen gefallenen Wesen begangen werden konnte .... ein Sich-Entäußern der göttlichen Eigenschaften, Hingabe von Licht und Kraft, den Zeichen der Göttlichkeit, um nun aus der Tiefe im freien Willen die Verbindung mit Gott herzustellen, die hergestellt werden muß, um wieder zu Ihm zu gelangen ....

Ein Wesen des Lichtes mußte dem Gefallenen den Weg bahnen, doch das Wesen mußte sich selbst des Lichtes begeben, um auf «gleicher» Stufe zu stehen wie das «Gefallene», und dann zur Höhe streben.
Also zeugte sich ein solches Lichtwesen ein im Menschen Jesus, denn das Lichtwesen war von der Liebe zu Gott und zu dem Gefallenen erfüllt, wie Es aber auch von der Liebe Gottes durchstrahlt war, also die «Liebe» sich einzeugte im Menschen Jesus, um das Gefallene zu erlösen ....
__Wie auch euch Menschen dieser Vorgang erklärt wird, ihr werdet es nie recht fassen können, weil euch der Begriff "Liebe" noch nicht verständlich ist, weil ihr nicht verstehen könnet, daß die Liebe Selbst etwas Wesenhaftes ist, daß von Gott Selbst stets gesprochen wird, so das Wort "Liebe" fällt ....

Daß Gott Selbst zur Erde niederstieg, als sich die «Liebe» des Gefallenen erbarmte .... daß nur die Ewige Liebe durch ein aus Seiner Liebe hervor gegangenes Wesen Sich äußerte, daß Gott Selbst in dem Lichtwesen als Seele den Körper des Menschen Jesus bezog, daß Er aus der Höhe herabstieg zur Erde, um nun als Mensch den Weg voranzugehen, auf dem alle Wesen der Tiefe Ihm folgen konnten, um wieder zum Licht und zur Seligkeit zu gelangen .... __Amen

BD 8566 Vorgang der Erschaffung und des Abfalls der Wesen

Glaubet Mir, daß Ich euch überaus gern unterweise, wenn Ich euer Verlangen nach einem wahrheitsgemäßen Wissen erkenne, denn von Mir geht nur Licht aus, und dieses Licht durchstrahlet die Finsternis ....

Ihr aber seid noch in einem lichtlosen Gebiet, wo euch das Licht zugeführt werden muß so lange, bis ihr so erfüllt seid davon, daß ihr selbst es auch wieder ausstrahlen könnet .... Ihr seid aber aufnahmebereit für den Lichtstrahl aus Mir, sowie ihr Aufklärung wünschet über euch noch lichtlose Gebiete ....
Und dann kann Ich euch auch anstrahlen, Ich kann euch wieder langsam in den Zustand der Erkenntnis versetzen und euch in ein Wissen einführen, das euch beseligt. Und es soll in euch Licht werden, ihr sollet wissen, woher ihr gekommen seid und was euer letztes Ziel ist ....
Dieses Wissen kann euch nur Ich Selbst geben, Der Ich euch erschuf Mir zur Freude .... Ihr ginget aus Mir Selbst hervor .... Meine Liebekraft stellte Geschöpfe aus Mir heraus, die Mir Selbst entsprachen, die selbständige Wesen waren .... die Ich schuf als Miniaturen Meiner Selbst.
Ich gab diesen Schöpfungen Leben, d.h., sie konnten schaffen und Wirken gleich Mir, sie konnten auch Meine Stimme vernehmen und wußten sonach auch um Mich Selbst als ihren Gott und Schöpfer, und sie waren Mir treu ergeben und überaus selig ....

Von dem Reiche der einstmals seligen Geister aber wisset ihr Menschen wenig oder nichts ....
Es war aber dieses Reich vorerst geschaffen, als Ich Selbst Mich in Ebenbildern erkennen wollte, als Ich Mir Gefäße schuf, in die Ich Meine Liebe ergießen konnte ....
Denn das war der Anlaß der Erschaffung geistiger Wesen, daß Meine endlose Liebe sich verschenken wollte, daß sie sich verströmen wollte in gleichgeartete Wesen, die in ihrer Vollkommenheit Mir unvorstellbare Seligkeit bereiteten ....

Ich schuf Mir zur Freude eine geistige Welt mit wesenhaften Bewohnern, Ich belebte sie mit Schöpfungen wunderbarster Art und freute Mich an der Seligkeit jener Wesen, denen Ich eine solche Seligkeit bereitete, weil die Liebe Mich dazu drängte, die Mein Urelement war und ist ....
Endlose Zeiten bestand diese geistige Welt in Harmonie und innigster Verbindung aller Wesen mit Mir, ihrem Schöpfer und Erhalter ....
Endlose Zeiten waren diese Wesen in ihrem Willen und in ihrer Liebe gleichgerichtet mit Mir ....
Denn das erst-geschaffene Wesen, das Ich Selbst in aller Vollkommenheit aus Mir herausgestellt hatte, war Mir in tiefer Liebe ergeben, und es fand unbegrenzte Seligkeit im Erschaffen immer neuer Wesen, die sein Wille unter Nützung der Kraft aus Mir ins Leben rief .... wie es auch Mein Wille war, denn die Liebe, die jenes Wesen für Mich empfand, hatte auch den gleichgerichteten Willen zur Folge, und es war sonach in der geistigen Welt nichts Unharmonisches, es gab nichts, was «Meinem» Willen widersprach, es war eine Welt unbegrenzter Seligkeit, denn alles Wesenhafte war erfüllt von Licht und Kraft und konnte schaffen nach eigenem Willen .... der auch «Mein» Wille war, solange Meine Liebekraft alle Meine Geschöpfe durchstrahlte ....

Dieser vollkommene Zustand aber blieb nicht bestehen ....
Denn Ich fesselte das Wesenhafte nicht durch Meinen Willen, Ich gab jedem einzelnen Wesen den «freien Willen» als Zeichen seiner Göttlichkeit .... Und diesen freien Willen hatte auch das erst-geschaffene Wesen .... Luzifer .... und er hat ihn mißbraucht ....

Luzifer konnte im freien Willen dennoch das gleiche wollen wie Ich Selbst, und er wäre unbegrenzt selig gewesen und geblieben auf ewig .... Doch er mißbrauchte die Freiheit seines Willens und richtete ihn verkehrt, was eine geistige Revolution zur Folge hatte von einer Tragweite, für die ihr Menschen kein Verständnis aufbringen könnet ....

Doch ihr Menschen seid die Produkte dieser einstigen geistigen Revolution ....
Das erstgeschaffene Wesen, Luzifer, mit dem Ich durch das Wort ständigen Kontakt hatte, besaß wie auch alle geschaffenen Wesen die Denkfähigkeit und war sonach auch imstande, Meinem Wort einen verkehrten Sinn zu unterlegen .... es besaß einen freien Willen und konnte sonach auch seine Sinnesrichtung ändern.

Es konnte aus dem Gesetz ewiger Ordnung heraustreten und völlig verkehrte Begriffe aufstellen und dadurch sowohl in sich selbst als auch in den Wesen, die sich ihm anschlossen, eine gedankliche Verwirrung anrichten, die überaus folgenschwer sich auswirkte ....

Und er übertrug sein verkehrtes Denken auch auf die Wesen, die aus seinem Willen unter Nützung Meiner Kraft hervor gegangen waren ....
Es entstand eine allgemeine Auflehnung wider Mich, die Wesen setzten Mir Widerstand entgegen, sie nahmen Meine Liebeanstrahlung nicht mehr widerstandslos an und wurden dadurch geschwächt und auch lichtlos ....
Sie lehnten sich auf wider das Gesetz ewiger Ordnung, ihre Gedanken gingen eigene Wege .... Es entstand ein unglaubliches Chaos in dem Heer urgeschaffener Geister, die sich nun entscheiden sollten, «wem» sie angehören wollten .... was dann den Abfall zahlloser Wesen von Mir zur Folge hatte.

Doch Ich hinderte dies alles nicht, ersah Ich doch darin nur einen Weg, der zu noch größerer Seligkeit führte, als Ich den "erschaffenen" Wesen bereiten konnte .... die wohl in aller Vollkommenheit von Mir ausgingen, aber dennoch immer nur Meine "Werke" waren ....

Jetzt nach dem Abfall von Mir hatten sie die Möglichkeit, als "Kinder" wieder zurückzukehren, was ihre Seligkeit noch weit übertraf, weil der «freie Wille» allein die Rückkehr zu Mir als "Kind" zustande bringen muß, dann aber das Wesen völlig unabhängig ist von Mir, Meiner Macht und Meinem Willen, doch sich ganz in Meinem Willen bewegen wird, weil es durch seine Vollkommenheit gänzlich in Meinen Willen eingegangen ist ....

Auf diesem Rückführungsweg zu Mir befindet ihr Menschen euch, wenn ihr über die Erde geht, und wenn ihr guten Willens seid, kann euch Mein Liebelicht von Ewigkeit wieder durchstrahlen, und ihr könnet alle diese Erkenntnisse wieder gewinnen, die ihr einstens besaßet, jedoch freiwillig dahingegeben hattet ....

Und Ich kenne keine größere Seligkeit, als euch dieses Wissen zu übermitteln, als euch immer wieder Meine große Liebe anzutragen und euren Zustand der Licht- und Erkenntnislosigkeit zu wandeln, auf daß ihr wieder wie in eurem Urzustand beschaffen seid, auf daß ihr wieder zu unbegrenzter Seligkeit gelanget, auf daß ihr euer Ziel erreichet und zurück kehret als rechte Kinder zu Mir, eurem Vater von Ewigkeit, Dessen Liebe euch gilt und ewiglich gelten wird, weil ihr aus Seiner Liebe einst hervor gegangen seid .... __Amen


Meine Kraft war so lange in dem erst-geschaffenen Wesen wirksam, bis der Willensentscheid restlos abgelegt war, oder auch:
Luzifer oder Lichtträger konnte noch so lange Wesenhaftes erstehen lassen, wie er von Meiner Liebekraft noch erfüllt war, die sich aber mit seinem ständigen Sturz in die Tiefe, mit seinem Entfernen von Mir immer mehr schwächte, um zuletzt ganz unwirksam zu werden ....
Also nicht «Ich entzog» diesem erstgeschaffenen Wesen die Kraft, sondern er selbst machte sie unwirksam, sowie er sich endlos weit entfernte von Mir ....

Es war aber der Akt des Willensentscheides keine Augenblickssache, es war auch diese Entscheidung ein Vorgang, der sich über endlose Zeiten erstreckte, denn auch der Mir entgegen gewandte Wille in Luzifer entwickelte sich langsam, und entsprechend waren auch die aus ihm hervorgehenden Wesen geartet, mehr oder weniger den Mir abgewandten Willen in sich tragend.
Solange also das erstgeschaffene Wesen noch nicht den völligen Bruch mit Mir vollzogen hatte, war es auch noch schaffend und gestaltend tätig, doch mehr und mehr schwand das Erschaffungsvermögen, jedoch nicht von «Mir» aus eingeschränkt, sondern «urgesetzlich» verlor Meine Kraft an Wirkung, sowie sie auf Widerstand stieß.

Solange also das erstgeschaffene Wesen im Bereich Meiner Liebekraft verblieb, konnte es auch erschaffen, doch immer entsprechend seinem Willen, Meine Kraft anzunehmen in der Erkenntnis, daß er sie von Mir als dem Urquell der Kraft bezog.

Diese Zeit des noch unentschlossenen Willens genügte vollauf zur Erschaffung unzähliger Wesen mit gleichfalls unentschlossenem Willen, der dann stets mehr sich von Mir abwandte und auch das erstgeschaffene Wesen unfähig werden ließ, weiter Wesenhaftes ins Leben zu rufen. Die innige Verbindung mit Mir ließ ungehemmte Kraft zuströmen dem Wesen, das Meine Liebe einst erschaffen hatte ....

Die endgültige Trennung von Mir mußte unweigerlich auch völlige Kraftlosigkeit nach sich ziehen. Die Kraft«wirkung» verringerte sich im gleichen Maße, wie sich der Wille von Mir abwandte. Solange es aber Meine Kraft nützte zum Erschaffen, erkannte es auch Mich als Kraftquell an, übertrug aber nicht diese Erkenntnis auf das von ihm ins Leben Gerufene ....

__Und als es willensmäßig keine Kraft mehr von Mir beziehen wollte, im Glauben, diese selbst zu besitzen, war sein Willensentscheid vollzogen ....

Es lehnte die Kraft ab, und das bedeutete endlose Entfernung von Mir und also Kraftlosigkeit, so daß nach seinem Sturz in die Tiefe auch seine Macht gebrochen war, weiter Wesenhaftes erstehen zu lassen durch seinen Willen ....
Verstehet recht:
Es lag eine unermeßlich lange Zeit zwischen dem ersten Auflehnungsmoment und der völligen Abkehr von Mir, und das in dieser Zeit erschaffene Wesenhafte war auch entsprechend gestaltet, weshalb es also notwendig war, daß Ich «alles» Wesenhafte, von dem Ich den Willensentscheid forderte, auch mit Meinem Erkenntnislicht durchstrahlen mußte, das es aber ebenso verschieden nützte, wie es selbst verschieden geartet war ....

Es «konnte» sich aber recht entscheiden, die Art seiner Erschaffung war nicht bestimmend, doch eines jeden Wesens Wille war frei. Von einem Sturz in die Tiefe konnte schon gesprochen werden mit dem Moment der ersten willensmäßigen Abkehr von Mir .... die aber so lange noch nicht restlos vollzogen war, wie Ich Selbst noch erkannt wurde als Kraftquell .... Und so lange auch konnte das erstgeschaffene Wesen die ihm von Mir unbeschränkt zugehende Kraft nützen nach seinem Willen ....

Denn so lange blieb es in dem Stromkreis Meiner Liebe, wie es Mich Selbst anerkannte. Es trat aber aus diesem Stromkreis heraus, als es Mir bewußt widerstand .... als es selbst die Kraft ablehnte, um Mich nicht anerkennen zu brauchen, weil es sich selbst stark und kraftvoll genug wähnte, um eigenmächtig schaffen und gestalten zu können ....
Nun blieb Meine Kraft wirkungslos laut Urgesetz von Ewigkeit .... Und nun war auch kein Erschaffen von Wesenhaftem möglich, denn nun verwand Ich Meine ganze Liebekraft zur Rückführung des gefallenen Geistigen ....

Das geistige Erschaffungswerk war vollendet, nun begann das «Vergöttlichen des Geschaffenen», das Heranbilden der «Geschöpfe» im freien Willen zu Meinen «Kindern» .... ein Werk, dem Meine ganze Liebekraft gilt und das auch Mein Gegner nicht wird verhindern können, dem sich zuletzt auch dieser Gegner wird freiwillig ergeben, um wieder in den Zustand unbegrenzter Kraft zu gelangen und diese nun zu nützen nach Meinem Willen .... __Amen

BD 7399 Anlaß der gesamten Schöpfung .... Luzifers Fall

Im Anfang waret ihr freie, licht- und kraftvolle Wesen, die in ungeahnter Seligkeit schaffen und wirken konnten und dies auch taten nach Meinem Willen.

Im Anfang waret ihr göttliche Ebenbilder, geschaffen in aller Vollkommenheit, die euch eben als Gott-gleiche Wesen kennzeichnete und euch höchste Seligkeit bereitete. Es war aber dieser Zustand nicht euer eigenes Verdienst, sondern durch die Erschaffung bedingt, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervor gehen konnte und jedes geschaffene Wesen dem Urwesen entsprach, Das es hinausgestellt hatte in das All ....

Ich war der Schöpfer aller dieser Wesenheiten, und so konnten also die Geschöpfe nur höchst vollkommen-gestaltete Wesen sein, die Meinem Urwesen entsprachen. Aber Mir genügte diese Erschaffung nicht, Mir genügten nicht die Wesen, die also sein «mußten», wie Ich sie geschaffen hatte, sondern Ich wollte Wesen haben um Mich, die gleich Mir gestaltet waren und diese Gestaltung selbst vollzogen hatten ....

Es klingt dies unverständlich für Menschen, die sich nicht tiefer mit dem «Anlaß» der gesamten Schöpfung befassen, die noch nicht nachgedacht haben, was dem ganzen Erschaffungsakt zugrunde lag .... Und es ist dies auch nur verständlich für Menschen, die geistig geweckt sind, denen daher auch alle Zusammenhänge erklärt werden können ....

Ein vollkommen «erschaffenes» Wesen konnte nicht anders als gut handeln, solange es nur in Meinem Willen tätig ist, also seine Gedanken von Mir empfängt und es diese so verarbeiten mußte, wie es «Mein» Wille ist.
Ein solches Wesen ist und bleibt aber nur ein "Geschöpf" von Mir .... das Mir trotz seiner Vollkommenheit nicht genügte.

Ich hatte aber alle Wesen mit einem «freien» Willen ausgestattet, weil ein solcher unbedingt auch zur Vollkommenheit eines Wesens gehört. Und dieser freie Wille nun sollte Mir das Werk vollenden helfen, das Ich begonnen hatte, das aber von dem Wesen selbst weiter geführt werden mußte, um aus den "Geschöpfen" "Kinder" werden zu lassen, die mit Mir und neben Mir schaffen und wirken sollten in höchster Glückseligkeit. Dem freien Willen waren keine Grenzen gesetzt, weder nach oben noch nach unten ....

Und dieser freie Wille sollte sich nun bewähren, es sollte das Geschöpf, das abfallen «konnte» von Mir, bei Mir im freien Willen verbleiben und somit seine Göttlichkeit unter Beweis stellen ....
Es konnten dies die Wesen, weil sie im hellsten Licht standen und Mich als ihren Gott und Schöpfer wohl erkannten ....
Aber es stand noch ein anderes Ziel vor ihren Augen .... ein Ziel, das sie «erschauen» konnten im Gegensatz zu Mir, Der Ich ihnen ein unschaubarer Gott war und Den auch sie schauen wollten ....

Der schaubare Engelsgeist war Luzifer, das erste aus Mir hervor gegangene Schöpfungswerk, das in aller Schönheit erstrahlte und eben für die Wesen in dieser Schönheit auch schaubar blieb.

Auch dieser mußte die freie Willensprobe ablegen, auch er mußte seine Göttlichkeit unter Beweis stellen, indem er seinen Willen frei aus sich heraus dem Meinen unterordnete, indem er ihn richtete in Meiner ewigen Ordnung, wie es seinem göttlichen Wesen entsprach.
Aber er richtete seinen Willen verkehrt ....

Er konnte dies kraft seiner Freiheit, und Ich legte ihm keinerlei Schranken auf, als er seinen Willen abwandte von Mir und Mir Selbst zum Gegenpol wurde ....

Ich hinderte ihn nicht, als er in diesem Sinne auf alle anderen Wesen einwirkte, und ließ auch ihnen vollste Freiheit, sich zu entscheiden .... für Mich oder für ihn ....

Denn dieser Entscheid erst bestimmte das Los der Wesen, die aus Meiner Liebe hervor gegangen waren und die Meine Liebe zu Meinen Kindern machen wollte, was allerdings das Werk jener Wesen selbst ist und bleibt.

Ich ließ also allen von Mir geschaffenen Wesen vollste Freiheit in ihrer Entscheidung, und nur ein kleiner Teil bestand diese Willensprobe und blieb bei Mir, während der größte Teil Luzifer folgte und dadurch abgrundtief gestürzt ist, d.h. Licht und Kraft und Freiheit verlor und in endlos langer Zeit diese erst wieder zurück gewinnen kann, um dann aber in höchster Glückseligkeit als "Kinder" nun bei Mir zu weilen, zu denen er sich im freien Willen selbst gestaltet hat, wie es Mein Plan war bei der Erschaffung .... und Ich daher auch nicht eher ruhe, bis Ich einmal Mein Ziel erreicht habe .... __Amen

BD 7503 Vorzeitige Rückkehr Luzifers

Ihr werdet auch stets die Wahrheit zugeleitet bekommen, wie Ich es euch verheißen habe .... Ich werde euch nicht in irrigem Denken belassen, sowie es nur euer Wille ist, in der Wahrheit zu stehen:
Es ist eine irrige Ansicht, von der Rückkehr Meines Gegners, Luzifer, zu sprechen, die noch Ewigkeiten erfordern wird, ehe er selbst diese Rückkehr zu Mir antritt.

Immer wieder sage Ich es euch, daß es sich mit ihm anders verhält als mit den von Mir einst abgefallenen Wesen, die zwar auch Mir ihre Liebe aufkündigten und sich freiwillig von Mir entfernten und darum hinabgestürzt sind in die tiefste Finsternis ....
Doch sie waren, wenngleich auch mit freiem Willen begabt, von ihm beeinflußte Wesen, denen er selbst sich als "Gott" hinstellte, sie also bewog, ihm nachzufolgen.

Und sie ließen sich blenden von seinem Licht und seiner Schönheit, in der er immer noch erstrahlte, bevor seine endgültige Trennung von Mir erfolgte .... Mich aber sahen diese Wesen nicht, und daher folgten sie ihm ....

Luzifer selbst aber erkannte Mich, er wußte es, daß er von Mir ausgegangen war, auch wenn er Mich nicht zu schauen vermochte. Er sündigte ganz bewußt wider Mich, er überhob sich über Mich und lud dadurch eine Schuld auf sich, zu deren Abbüßen er Ewigkeiten braucht, weil er nicht auch den Weg geht, den Ich Selbst für das Wesenhafte angebahnt habe .... den Weg durch die Schöpfungen dieser Erde, durch die Materie .... weil er noch immer als freier Geist wirket im negativen Sinn, weil er als Mein Gegenpol einwirket auf alles Geistige, das als Mensch verkörpert über die Erde wandelt.

«Seine» Freiheit ist ihm nicht genommen worden, aber er nützet sie verkehrt.
Den gleichen Weg, auf dem er sich von Mir entfernt hat, muß er auch wieder zurücklegen, um zu Mir zu gelangen. Und er hat sich keineswegs in seinem Sinne geändert, er bringt Mir noch immer Haß und Feindschaft entgegen, weil er sich Mir gleichwertig fühlt und Mir die Kraft neidet, die auch er bezog von Mir, solange er Mir in Liebe verbunden war.

In seinem verblendeten Denken sieht er in seinem Anhang die ganze Fülle seiner Kraft .... Und dieser Anhang ist sehr groß und wird noch lange nicht in ihm ein Gefühl der Schwäche aufkommen lassen.

Solange aber ist auch nicht an eine Rückkehr dessen zu denken, der noch immer glaubt, Mich stürzen zu können und sich selbst zu erheben auf Meinen Thron.

Aber das eine ist gewiß, daß sich schon alles Geistige auf dem Wege der Rückkehr zu Mir befände, wenn er selbst diesen Weg angetreten hätte, denn was er tut, wird auch unwiderruflich seine Gefolgschaft tun .... weshalb auch diese Ansicht falsch ist, daß es allein sein Anhang ist, der da wirket in der letzten Zeit ....

Er, Luzifer, ist und bleibt der Fürst der Finsternis, und er verläßt sein Reich noch lange nicht, um dem Licht entgegen zugehen. Er wird noch oft von Mir gebunden werden müssen, wenn sich sein Wirken in einer Weise kundtut, daß die Gefahr besteht, daß den Menschen jede Möglichkeit genommen wird, zu Mir zu finden .... was immer am Ende einer Erlösungsperiode eintreten wird, wo ihm große Freiheit gewährt wird, die er ausgiebig nützet.

Lange Zeit wird erforderlich sein, bis sich der Anhang von ihm löset, aber nicht eine Sekunde eher gibt Mein Gegner seinen Widerstand auf gegen Mich, was Ich ersah seit Ewigkeit und Ich Mir seinen Willen dienstbar machen konnte für Meinen Erlösungsplan .... was Ich jedoch niemals getan hätte, wenn nur die geringste Aussicht einer Willens«wandlung» bestehen würde, die Mir den verlorenen Sohn zurück bringt ....

Er tritt den Rückweg nicht eher an, bis er geschwächt am Boden liegen wird und er sich nun erst Meine Kraft erbitten muß, um sich erheben und zu Mir zurück gehen zu können. Dann aber wird er auch mit offenen Armen empfangen werden, denn Meine Liebe nimmt kein Ende, und auch das zutiefst Gefallene wird von Meiner Liebe angestrahlt, bis es wieder zu Mir zurückfindet, von wo es einstens seinen Ausgang nahm .... bis es ins Vaterhaus wieder gelanget und nun ewig unaussprechlich selig ist .... __Amen


Auch die Rückkehr des Gegners zu Mir kann nur in gesetzlicher Ordnung vor sich gehen .... Und da sein Abfall von Mir ein Vergehen war, so ungewöhnlich schwer, daß ihr Menschen es nicht zu fassen vermögt, gehören Ewigkeiten dazu, bis er dieses Vergehen entsühnt hat .... bis er selbst seinen Willen gewandelt hat und er sich Mir wieder hingibt, wie es war im Anbeginn.

Er, den Meine übergroße Liebe erstehen ließ, er war zu Meinem Gegner geworden, und das bedeutete, daß er alles in sich verkehrte ins Gegenteil .... daß er sich selbst gestaltete zu einem Wesen, das im krassen Gegensatz stand zu Mir .... daß er zum Gegenpol der Ewigen Gottheit wurde, wenngleich er von Mir Selbst ausgegangen war.

Und dieses "Verkehren" zu einem Mir gänzlich-entgegen-gesetzten Wesen hat ewige Zeiten erfordert, und es kann daher auch die Rückkehr nicht in weniger langer Zeit sich vollziehen, denn er muß den gleichen Weg zurückgehen, er muß sein Wesen ebenso wieder verkehren in sein Urwesen, und er steht noch im härtesten Widerstand gegen Mich, er ist als Feind und Gegner noch in der größten Abwehrstellung und wirket ständig wider Mich ....

Und doch dienet er Mir in diesem Widerstand unbewußt als Gegenpol in Meinem Rückführungsplan, denn zwischen Mir und ihm müssen sich alle Wesen einmal frei entscheiden, weil die Rückkehr zu Mir nicht im Zwang stattfinden kann, sondern im freien Willen angetreten werden muß, so wie einst im freien Willen auch der Abfall von Mir vor sich gegangen ist.

Mein Gegner aber hat durch seinen Sturz zur Tiefe jegliche Erkenntnis verloren .... er hat sich abgewandt von Mir als dem Ewigen Licht, er ließ sich nicht mehr von Meinem Liebelicht durchstrahlen, und durch seine immer größer werdende Entfernung von Mir ging ihm jegliches Licht verloren .... er wurde verfinsterten Geistes, befand sich in verkehrtem Denken, er erkannte nichts mehr, aber er hielt sein verblendetes Denken für Wahrheit.

Und sein Wirken besteht darin, die Finsternis überallhin zu tragen, jegliches Licht zu verlöschen und gegen die Wahrheit anzukämpfen, weil er sie als ein Licht aus Mir empfindet.

Er schuf also ein Reich der Finsternis, in das er seinen Anhang hineinstürzte und ihn also beherrschte. Und weil sein Anhang übermächtig groß ist, wird es Ewigkeiten benötigen, bis vorerst diesem Anhang Licht gebracht werden kann, was jedoch Mein Plan von Ewigkeit bezweckt, alles wieder mit Meiner Liebe anzustrahlen, bis es wieder im hellsten Licht der Erkenntnis steht .... und dann also auch zu Mir zurückgekehrt ist.

Doch wenn sein «Absturz» Ewigkeiten erforderte, bis er in der tiefsten Tiefe gelandet war, wenn er den gleichen Gang wieder zurück gehen muß, so ist daraus ersichtlich, daß noch lange nicht an eine Rückkehr des Gegengeistes zu denken ist, weil der gesamte Anhang zuvor erlöst sein muß, ehe er selbst sich so schwach fühlt, daß er freiwillig zu Mir zurück kehrt.

Aber so lange wird er auch an den Menschen seine Kraft und Macht zur Anwendung bringen, die ihm noch verblieben ist, denn diese gehen über die Erde im Besitz des freien Willens, der sich nun bewähren soll, d.h., der sich entscheiden muß zwischen Mir .... dem Herrn, Den das Wesen einst «nicht» anerkennen wollte .... und ihm, dem Herrn, dem sie freiwillig zur Tiefe gefolgt sind.

Also dienet er Mir unbewußt und ungewollt als Gegenpol ....
Und Ich ersah dies von Ewigkeit voraus und baute auf dem verkehrten Willen Meines erstgeschaffenen Wesens Meinen gesamten "Erlösungs"plan auf, oder auch: den Plan zur Schaffung von "Kindern", die ebenjene Willenserprobung ablegen mußten, die das Werden zu "Kindern Gottes" voraussetzt.

Da zahllose Wesen durch seinen Willen unter Nützung Meiner Kraft erschaffen wurden, so gehören auch Ewigkeiten dazu, bis diese Wesen wieder als Meine Kinder bei Mir angelangt sind ....
Und ebenso lange wird der erstgeschaffene Geist, Luzifer, Mir als Gegenpol dienen .... ebenso lange wird er seine Rückkehr zu Mir hinaus schieben, denn um sein völlig verkehrtes Wesen zu wandeln, sind Ewigkeiten nötig .... Doch einmal ist auch seine Rückkehr gewiß …

Ihr Menschen aber sollet euch nicht irreführen lassen, wenn euch gesagt wird, er befände sich auf dem Wege der Rückkehr .... wohl sein Anhang, doch nicht er selbst, dessen Haß gegen «Mich» abgrundtief ist, aber auch gegen alles Geistige, das ihm angehört, denn er kennt keine Liebe, er sucht alles zu verderben, und auch seinen Anhang sucht er zu hindern daran, daß er selig wird, weil er selbst urböse ist, seit er sich selbst und sein Wesen verkehrte und ebenso seinen Wandel an sich selbst vollziehen muß, daß er wieder als der verlorene Sohn zum Vater zurückkehrt, von Dem auch er einst seinen Ausgang nahm .... __Amen

BD 8055 Willenserprobung des erstgeschaffenen Wesens


Es ist einstens ein Wesen erschaffen worden von Mir, das nun zu Meinem erbittertsten Feind und Gegner geworden ist .... Dieses Wesen ging gleichfalls aus Meiner Liebe hervor, es wurde als erstes Wesen von Mir herausgestellt, weil Ich Mir ein Gefäß schaffen wollte, in das Ich Meine Liebe verströmen lassen konnte ....
Meine Liebe war übergroß, und sie wollte sich mitteilen .... und da Mein Wille allein genügte, schuf Ich Mir ein Ebenbild, ein Wesen, das überaus vollkommen war, das Ich durchstrahlen konnte mit Meiner Liebekraft und das gleich Mir nun schaffen und wirken sollte zur eigenen Beglückung ....

Ich wollte Mich verschenken, Ich wollte für Meine unermeßliche Licht- und Kraftfülle eine Resonanz finden und also ein Wesen erschaffen, das diesen Liebestrom auffangen konnte, ein Wesen, in dem Ich Mich Selbst erkennen konnte, das Mein Ebenbild war ....
Und diesem Wesen galt Meine ganze Liebe.

Ich beglückte es und fand in dieser Beglückung Selbst Mein Glück .... es stand in höchster Macht- und Kraftfülle, es war ein Spiegelbild Meiner Selbst, das als überaus vollkommen auch den gleichen Willen und Schaffensdrang in sich trug und nun mit Mir unvergleichlich selig war ....
Und es betätigte dieses Wesen sich, seine unermeßliche Kraft drängte zum Erschaffen gleicher Wesen, sein Wille nützte die aus Mir ihm zuströmende Kraft und ließ immer wieder neue Wesen erstehen, die gleich ihm höchst vollkommen waren, denn es konnte aus Meiner Liebekraft nur Vollkommenes hervor gehen, und es stand das erst-geschaffene Wesen im gleichen Willen mit Mir, im gleichen Licht und war mit Mir in tiefster Liebe verbunden, so daß höchste Seligkeit dieses Wesen erfüllte und es seine Seligkeit immer wieder zum Ausdruck brachte durch Erschaffen ihm gleicher Wesen ....

Es war ein Zustand, der ewig hätte währen können und der doch nicht so blieb ....
Denn alles Erschaffene waren "Werke" Meiner Liebe ....
Es war vollkommen, weil aus Mir nichts «Unvollkommenes» hervorgehen «konnte» ....

Meine Liebe zu dem erst-geschaffenen Wesen war übermächtig, und auch «seine» Liebe gehörte Mir, Den es wohl erkannte, aber nicht «erschauen» konnte. Ich strahlte dieses Wesen unausgesetzt mit Meiner Liebe an, aber Ich «zwang» es nicht, Mir die Liebe in gleichem Maß zurück zugeben, sondern Ich stellte ihm die Erwiderung Meiner Liebe frei ....

Ich hatte das Wesen mit freiem Willen geschaffen, weil der freie Wille unumgänglich zur Vollkommenheit gehört. Mein Wille war dem Wesen zwar jederzeit ersichtlich, er war gleichsam in Meinem Wort verankert, durch das die Verständigung des Schöpfers mit Seinem Geschöpf hergestellt wurde ....

Es war das "Wort" der zur Form gewordene Gedanke, der in das Wesen einstrahlte und den auch das Wesen erwidern konnte, so daß also der innigste Austausch zwischen uns stattfand, der sowohl das Wesen als auch Mich maßlos beglückte .... Und so also wußte das Wesen um Meinen Willen, und in seiner Liebe ging es völlig in Meinen Willen ein ....

Und Ich wollte nun seine Liebe erproben, es sollte Mir den Beweis liefern, daß seine Liebe zu Mir im völlig freien Willen in Meinen Willen einging, obgleich es auch anders denken und wollen «konnte», weil es als «göttliches» Wesen keinerlei Zwang unterworfen war, weil nur die Liebe das einzige war, das es hätte bestimmen können zur Richtung seines Willens ....

Es hatte Mein erst-geschaffenes Wesen aus seinem Willen heraus unter Nutzung Meiner ihm unausgesetzt zuströmenden Liebekraft zahllose gleich-geartete Wesen erschaffen, und immer war sein Wille im Gleichklang mit dem Meinen, weil tiefste Liebe es mit Mir verband .... Und diese Erschaffungsakte beglückten das Wesen ungemein ....

Es empfing ständig Liebekraft, und es nützte diese Liebekraft ständig in Meinem Willen .... bis Ich die Entscheidung seines Willens in aller Freiheit von ihm forderte .... d.h., es wurde sich bewußt, daß es auch eigenmächtig wirken «konnte», daß es in keiner Weise gehindert wurde, weil es keinerlei Begrenzung unterlag .... weil es ein freies Wesen war, das nur durch die Liebe gebunden war an Mich ....

Und da das Wesen fähig war, die ihm von Mir aus zuströmenden Gedanken .... Mein Wort .... in sich zu bewegen und selbst dazu Stellung zu nehmen, war es ihm auch möglich, sie negativ zu betrachten .... also seinen freien Willen dagegen zusetzen. Und so auch setzte es sich mit dem Gedanken auseinander, daß es trotz seiner höchsten Licht- und Kraftfülle, trotz seiner höchsten Vollkommenheit immer nur Kraft-«Empfänger», nicht aber Kraft-«Quell» sei ....

Sich dazu gedanklich einzustellen, das war Meine Willenserprobung, die der höchste Lichtgeist wahrlich hätte bestehen «können», wenn seine Liebe ihn so erfüllte, daß es sich im freien Willen Mir als seinem Schöpfer unterstellt hätte, was jedoch niemals seiner Rangstellung abträglich gewesen wäre, weil «Meine» Liebe zu ihm so groß war, als daß es jemals die Abhängigkeit von Mir hätte zu spüren brauchen ....

Aber es wäre durch die bestandene Willensprobe noch gestiegen in seiner Glückseligkeit, in seiner Vollkommenheit, die nun nicht mehr «nur» Mein Werk war, sondern auch von ihm selbst als eigener Wille bewiesen worden war .... Doch das Wesen versagte ....

Es wurde aus dem Lichtgeist Luzifer Mein Gegner ....
Er konnte Mich nicht schauen, aber er sah das Heer der von ihm selbst ins Leben gerufenen Wesen, und er war sich seiner ungeheuren Kraft bewußt, und dieses Bewußtsein ließ ihn hoffärtig werden ....
Er überhob sich und wehrte jede weitere Liebeanstrahlung Meinerseits ab ....

Es war diese Abkehr von Mir ein Vorgang, der sich über ewige Zeiten erstreckte und der euch Menschen auch nur bildlich dargestellt werden kann, denn die geistigen Beweggründe sind euch nicht faßlich zu erklären, solange ihr auf Erden weilet.

Ein «Ebenbild» hatte Ich Mir geschaffen .... das sich selbst zum Gegenteil verkehrt hat und dies auch tun konnte trotz aller Lichtfülle, weil es ein völlig freies Wesen war, das in keiner Weise einem Zwang unterlag oder begrenzt war im Denken und Wollen ....

Dennoch ist sein Fall und auch der Fall unzähliger Wesen in die Tiefe der Weg zur allerhöchsten Vollendung .... denn er schafft die Möglichkeit zur Umgestaltung zu Göttern .... die Ich niemals «schaffen konnte», weil dies der freie Wille des erschaffenen Wesens selbst vollbringen muß.

Es wendete sich das Produkt Meiner Liebe von Mir ab ....
Es war in seiner Ursubstanz selbst Liebe, die sich verkehrte, die nicht mehr sich verschenkte, sondern zu besitzen begehrte .... und die darum Meinem Urwesen völlig widersprach.
Doch es war von Mir ausgestrahlte Liebekraft, die unwiderruflich zu Mir zurückkehren muß laut Ordnung von Ewigkeit. Doch erst muß sich das Wesen wieder gewandelt haben, und es muß diese Wandlung im freien Willen vollbringen. Und es wird auch jedes einst gefallene Wesen dieses Ziel erreichen, wenngleich auch Ewigkeiten dazu erforderlich sind ....

Es wird auch das erst geschaffene Wesen, das Meine endlose Liebe aus Mir herausgestellt hatte, diese Wandlung an sich vollziehen, und es wird in höchste Herrlichkeiten eingehen können .... zuvor Mir aber als Gegenpol dienen, weil es sich selbst dazu gestaltet hat .... Denn auch «sein» Reich dienet Mir, auch er selbst arbeitet mit .... wenn auch unbewußt .... an der Vollendung alles Geistigen .... __Amen


 So, 24. Mär 2019 um 7:36 MEZ von r.frojd

Re: Lucifer

Wer ist Luzifer und wo ist er?


Der Fall eines Teils der Geister unter Führung Luzifers
Warum ist es wichtig, über die Urschöpfung und den Abfall Luzifers wahrheitsgemäß Bescheid zu wissen? (jl.ev02.231,04)
Motive Gottes zur Erschaffung von Luzifer
Welche Motive bewegten Gott, Luzifer als erstes Geistwesen zu schaffen?
(jl.ev11.017,04 ff.) Luzifer
Warum bekam Luzifer den Namen 'Lichtträger'?
Welche Fähigkeiten und Macht bekam er? (jl.ev11.017,12)
Welche Motive und Irrtümer führten zu Luzifers Rebellion gegen Gott? (jl.ev11.017,14 ff.)
Welche Konsequenzen hatte die Rebellion Luzifers und seiner Anhänger für sie? Warum wurden sie nicht vernichtet? (jl.ev11.017,16 ff.)
Grund der Erschaffung des materiellen Kosmos
Warum hängt die Erschaffung des materiellen Kosmos mit dem Geisterfall zusammen? (jl.ev11.017,21 ff.)
Warum mußten die Seelen der Rebellen in ihre Einzelteile, die in Materie gebannt wurden, aufgelöst werden? (jl.ev11.017,24 ff.)
Seelenrückführung und Satans Reaktion darauf
Warum und wie verhindert Satan, daß die aus Materie befreiten Seelenteile als Mensch wieder zu Gott zurückfinden? (jl.ev11.017,27 ff.) Zusammenhang der Menschwerdung Gottes mit dem Geisterfall
Warum läßt Gott Satans Gegenwirken zu und wozu kam er selbst in einem materiellen Leib als Jesus auf die Erde? (jl.ev11.017,29 ff.)
Warum ist es wichtig, über die Urschöpfung und den Abfall Luzifers wahrheitsgemäß Bescheid zu wissen?
Über den Fall Luzifers - des größten Lichtgeistes - und seines großen Anhangs wird berichtet, daß "eine übergroße Menge der Urgeister ... vom gebotenen und wohlgezeigten Ordnungswege Gottes abwichen und den Weg ihres höchst eigenen Verderbens betraten". (jl.ev02.231)
In der Neuoffenbarung wird mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß das Heilsgeschehen, der Rettungsplan Gottes und der Sinn des menschlichen Lebens nicht zu verstehen sei, wenn nicht klarwerde, wer Luzifer sei. "Erst bei rechter Klarstellung dieser wichtigen Frage ist es möglich, die Schöpfung, Mein Darniederkommen, Mein Leiden und Sterben richtig aufzufassen."
Welche Motive bewegten Gott, Luzifer als erstes Geistwesen zu schaffen?
"So höre denn die Welt, völlig entkleidet jeden Bildes, das große Geheimnis Meines Schöpfungs- und Erlösungsplanes.
Als die Gottheit sich durch Vorgänge, die euch stets geheimnisvoll bleiben werden, gefunden und in sich den schaffenden und alles umfassenden Weltengeist erkannt hatte, da entstand in ihr ein mächtiges Wogen und Drängen, und sie sprach in sich: 'Ich will Meine Ideen aus Mir heraus stellen, damit Ich an diesen erschaue, was Meine Kräfte vermögen!'
Denn solange keine Tätigkeit entsteht, kann die Gottheit sich selbst nur in geringem Maße erkennen. Erst an ihren Werken erkennt sie ihre Macht immer mehr und freut sich daran (gleichwie jeder Meister an seinen Produkten erst erkennt was in ihm ruht und seine Freude daran hat).
Sie wollte also schaffen und sagte sich weiter: 'In Mir ruht alle Kraft der Ewigkeiten; also schaffen Wir ein Wesen, das ausgerüstet sei mit aller Kraft gleich Mir Selbst, jedoch so, daß es in sich trage die Eigenschaften, an denen Ich Mich Selbst erkennen kann!'
Und es ward ein Geist erschaffen, der ausgerüstet wurde mit aller Kraft aus Mir, Meine in Mir ruhenden Kräfte beschaulich der Gottheit vorzuführen." (jl.ev11.017,04 ff.)
Warum bekam Luzifer den Namen 'Lichtträger'? Welche Fähigkeiten und Macht bekam er?
"Wenn Ich euch nun sage, daß dieser erstgeschaffene Geist 'Luzifer' (d. h. Gott-Wesen-goldenes-Licht) hieß, so werdet ihr jetzt auch begreifen, warum er so und nicht anders hieß. Er trug in sich das Licht der Erkenntnis und konnte als erstes Geistwesen die Grenzen der innergeistigen Polaritäten recht wohl erkennen.
Er, ausgerüstet mit Meiner völligen Macht rief nun andere Wesen ins Leben, die völlig ihm ähnlich waren, auch die Gottheit in sich empfanden und dasselbe Licht der Erkenntnis in sich erbrennen sahen wie er, ebenfalls selbstschöperisch auftrat und ausgerüstet wurden mit aller Kraft Meines Geistes." (jl.ev11.017,12)
Welche Motive und Irrtümer führten zu Luzifers Rebellion gegen Gott?
"Luzifer, wohl wissend, daß er in sich den Gegenpol Gottes vorstellen sollte, vermeinte nun zu ermöglichen, die Gottheit gewissermaßen in sich aufsaugen zu können, und verfiel in den Irrtum, als geschaffenes und damit endliches Wesen die Unendlichkeit in sich aufnehmen zu können; denn auch hier galt das Gesetz:
'Niemand kann Gott (die Unendlichkeit) sehen und dabei das Leben behalten.' Demzufolge konnte er das Wesen der Gottheit wohl empfinden, ihre Befehle, solange er im gerechten Mittelpunkte stand, hören, niemals aber sie persönlich sehen.
Wie nun das endliche Wesen niemals die Unendlichkeit begreifen kann und wird und daher in diesem Punkte stets leicht in Irrtümer verfallen und bei absteigender Bewegung in diesen verharren kann, so versank trotz aller Warnungen Luzifer dennoch in den Wahn, die Gottheit aufnehmen und gefangen nehmen zu können. Damit verließ er den gerechten Standpunkt, entfernte sich aus dem Mittelpunkte Meines Herzens und verfiel stets mehr und mehr in den falschen Wunsch, seine Geschöpfe, die durch ihn, aber aus Mir entstanden waren, um sich zu versammeln, um die mit Wesen aller Art bevölkerten Räume zu beherrschen. (jl.ev11.017,14 ff.)



Originaltexte zu Satanas Fähigkeiten, Macht und Wissen:
zu 1) Die Bestimmung für Satanas (d.h.Fürst der Welt erstes Wesen) erstes Geistwesen war unvorstellbar groß, jedoch er versagte dabei: a »Da dieser Geist (Satana) eine so endlos große Bestimmung hatte, ein zweiter Gott neben Mir zu sein, so mußte er auch eine seiner Bestimmung entsprechende Freiheitsprobe bestehen, welche er aber eben ... nicht bestanden hat, weil er sich über die Gottheit erheben und diese sich unterwürfig machen wollte.« {a jl.erde.056,03}
zu 2) Satan sollte sich als Schöpfer weiterer Geistwesen betätigen: a »Da Satan aber gleich dem Adam ein Urvater der ferneren Menschen für die Ewigkeit hätte werden sollen, so trug er auch gleich einem Samenkorn zahllose Äonen von künftigen Menschen in sich ... b Und es sind aus diesem Geiste dann auch zahllose Geister hervor gegangen.« {a jl.rbl2.153,05; b jl.hag3.026,17}
Gott hatte mit Satanas Anlagen Großes vor: a »Die Gottheit hätte in sein Wesen ihre ewigen Ideen ohne Zahl hineingezeugt, daß sie reif geworden wären in seinem konzentrierten Lichte, und es wäre dadurch eine Wesenschöpfung aus dem Lichte dieses Geistes in höchster Klarheit hervor gegangen, und die ganze Unendlichkeit wäre fort und fort aus eben diesem Lichte stets mehr und mehr bevölkert worden; denn im unendlichen Raume hätte auch Unendliches Platz, und Ewigkeiten würden nie diesen Raum so erfüllen können, daß in ihm irgend einmal ein Wesengedränge werden könnte.« {a jl.erde.056,02d}



Jakob Lorber: 'Die Erde'
56. Kapitel: Wesen und Namen Satanas (27. März 1847)
01] Ihr werdet schon öfter gehört und gelesen haben und hört und lest es noch, wie eben dieser böse Geist unter allerlei Namen vorkommt - und neben ihm noch eine Menge Gesellen gleichen Gelichters, die man 'Teufel' nennt. Ich will bei dieser Gelegenheit eine genaue Erklärung geben, woher und warum der erzböse Geist alle die verschiedenen Namen bekommen hat und wer so ganz eigentlich die Teufel sind.
02] 'Satana', 'Satan', 'Leviathan', 'Beelzebub', 'Gog', 'Magog', die 'Schlange', der 'Drache', das 'Tier des Abgrundes', 'Luzifer' u. dergl. noch einige Namen mehr sind es, welche ihn angeben und ihn verschiedenartig bezeichnen.
'Luzifer' oder 'Lichtträger' war sein ursprünglicher, eigenschaftlicher Name. 'Satanas' war soviel als der Gegenpol gegen die Gottheit. Als Satanas war dieser Geist von Gott aus wirklich also gestellt gegen die Gottheit, wie das Weib gestellt ist gegen den Mann.
Die Gottheit hätte in sein Wesen ihre ewigen Ideen ohne Zahl hinein gezeugt, daß sie reif geworden wären in seinem konzentrierten Lichte, und es wäre dadurch eine Wesenschöpfung aus dem Lichte dieses Geistes in höchster Klarheit hervorgegangen, und die ganze Unendlichkeit wäre fort und fort aus eben diesem Lichte stets mehr und mehr bevölkert worden; denn im unendlichen Raume hätte auch Unendliches Platz, und Ewigkeiten würden nie diesen Raum so erfüllen können, daß in ihm irgend einmal ein Wesengedränge werden könnte.
03] Aber wie ihr wisset: da dieser Geist eine so endlos große Bestimmung hatte, ein zweiter Gott neben Mir zu sein, so mußte er auch eine seiner Bestimmung entsprechende Freiheitsprobe bestehen, welche er aber eben auch, wie ihr wisset, nicht bestanden hat, weil er sich über die Gottheit erheben und diese sich unterwürfig machen wollte.
04] Ein Rangstreit also war das erste, was eben dieser Geist gegen die Gottheit verbrochen hatte. Da er aber die Gottheit nicht dahin stimmen konnte, ihm den Vorrang zu erteilen und sich ihm selbst vollends unterwürfig zu machen, so erbrannte er in seinem Grimme und wollte die Gottheit förmlich vernichten, zu welcher Tat es ihm an der Kraft wirklich nicht gemangelt hätte, wenn die Gottheit nach ihrer ewigen Weisheit nicht zeitgerecht diesen Meuterer in all seinen Teilen hart gefangen hätte.
Es klingt freilich etwas rätselhaft, daß in diesem Geiste eine solche Kraft solle vorhanden gewesen sein, um der ewigen Gottheit dahin zu trotzen, daß diese seiner Kraft endlich nachgeben, sich endlich völlig gefangennehmen lassen und dadurch für alle Ewigkeiten untüchtig werden müßte, was so gut wäre als: vernichtet sein; aber die Sache wird begreiflich, wenn man bedenkt, daß die Gottheit in eben diesen Geist sozusagen ein vollkommenes zweites Ich hineingestellt hat, welches, wennschon gewisserart zeitgemäß geschaffen, aber dennoch in allen Räumen der Unendlichkeit gleich kräftig der Gottheit gegenübergestellt ward.
05] Dieser Geist, in dem die Gottheit selbst ihr Licht konzentriert hatte, war durch die ganze Unendlichkeit gleich der Gottheit ausgebreitet, daher es ihm auch wohl möglich gewesen wäre, vice versa (umgekehrt) die Gottheit allenthalben zu ergreifen und untüchtig zu machen; allein in diesem Gedanken der Selbstsucht erwachte in ihm die große Eitelkeit und das Selbstwohlgefallen an seinem Lichte und an seiner endlosen Erhabenheit und Kraft. In dieser Selbstsucht und in diesem Wohlgefallen an sich selbst vergaß er der alten, ewigen Gottheit, entbrannte in seiner Eitelkeit und festete sich selbst.
Da ergriff die Gottheit in allen Teilen sein Wesen, nahm ihm alle spezifische Wesenheit, bildete daraus Weltkörper durch die ganze Unendlichkeit, umhüllte den Geist dieser endlosen Wesenseele mit den allermächtigsten Banden und band ihn in die Tiefe der Materie.
06] In dieser Stellung heißt dieser Geist dann nicht mehr 'Satanas', sondern, weil er sich gewisserart selbst emanzipiert (losgelöst) hat von der ewigen, göttlichen Ordnung, 'Satan', das ist soviel als: gleicher Pol mit der Gottheit. Ihr wisset aber, daß sich gleiche Polaritäten nie anziehen, sondern allezeit nur abstoßen. Darin liegt auch der Grund, daß dieses Wesen in allem von der Gottheit am allerentferntesten und eben am entgegengesetztesten ist; dann und dadurch auch sein Erzböses. - Nun wisset ihr, warum man diesen Geist auch 'Satan' nennt.
07] Durch den Ausdruck 'Leviathan' wollte man bloß nur seine Kraft und Macht bezeichnen, und zwar nach dem Begriffe eines einstmaligen Meerungeheuers, das wohl das größte, kräftigste und unverwüstlichste Tier der ganzen Erde war. Seine Größe war wie die eines Landes, seine Gestalt wie die eines Riesendrachen, der solche Kraft besaß, daß er in seinen Eingeweiden ein starkes Feuer erleiden konnte, ohne einen Nachteil davon zu haben, wenn dieses Feuer nicht selten in dem gräßlichsten Flammensprühen durch seinen Rachen und durch seine Nüstern drang.
Aus eben dem Grunde wurde unser böser Geist auch nicht selten der 'Feuerdrache', auch der 'Drache des Abgrundes' genannt. Dieser also entblödete Geist - d.h. soviel als: der von all seiner Seele entbundene und lediglich in seinem geistigen reineren Wesen freilich sehr gebundene Geist - machte Miene zu verschiedenen Malen, so ihm dies oder jenes gestattet würde, sich zu bessern, was er auch allerdings hätte tun können, da er, soweit es nur tunlich war, von all seinen bösen Seelenspezifiken entblödet wurde. Also dieser entblödete Geist verlangte, daß man ihm gestatten solle, auf eine Zeitlang göttlich verehrt zu werden, und so er es einsehen würde, daß ihm diese Verehrung nicht mehr munde, da würde er völlig umkehren und ein reinster Geist werden. Das wurde ihm denn auch gestattet. Das ganze Heidentum, das nahe so alt ist als das Menschengeschlecht, gibt dafür Zeugnis; daher Sich auch der Herr ein einziges kleines Völklein auf der Erde ursprünglich ausgesucht hat; alles andere, jedoch unbeschadet der Freiheit, konnte dem Wunsche dieses Geistes gleich den Tieren ungestraft nachkommen.
08] Aus diesem Verhältnisse sind dann die verschiedenartigsten Benennungen dieses als Gott verehrten Wesens entstanden.
09] Da sich dieses Wesen aber damit nicht begnügte, sondern statt der versprochenen Besserung nur stets größere Eingriffe in die göttliche Ordnung machte, so wurde es in sehr enge Haft getrieben. Da es sich aber schon in solcher Zeit eine Menge gleichgesinnter Geister aus dem menschlichen Geschlechte herangebildet hatte, so wirkte es dann durch diese seine Engel; denn Diabolus oder Teufel ist nichts anderes als ein in der Schule des Satans berangewachsener und ausgebildeter Geist.
10] Das muß nicht etwa also verstanden werden, als wären solche Geister wirklich in einer Schule des Satans gebildet worden, sondern sie bildeten sich selbst zufolge jener Spezifika, die sie aus den Banden dieses Geistes in sich aufgenommen haben. Diese Geister, weil sie ebenfalls Grundböses in sich haben, heißen zwar 'Teufel', soviel als 'Schüler des Satans', unterscheiden sich aber dennoch gewaltig von ihm; denn bei ihnen ist nur das Seelische homogen (gleichartig) mit dem bösen Geiste, aber ihr Geist ist, obschon hart gefangen, dennoch rein, während der Geist des Satans das eigentliche Böse ist. Daher wird und kann es geschehen, daß alle Teufel noch gerettet werden, bevor der Satan in sich selbst die große Reise zu seinem ewigen Sturze zu unternehmen genötigt wird.
11] Nun wißt ihr, welcher Natur so ganz eigentlich Satan und Teufel ist. Nächstens daher zur kräftigeren Beleuchtung in dieser Sache mehrere Denkwürdigkeiten.


 So, 24. Mär 2019 um 10:36 MEZ von Fred Bolandi

Re: Lucifer

Also, Mann kann so verstehen oder erkennen, dass der Mensch ( Lucifer ) nach fall, von Anfang an gelenkt durch Weißheit und Liebe Gottes, durch von eigene Hochmut Geschaffene Materielle Universum und jetzt durch die drei weltreiche auf die Erde ( Das end -Station von Höchst Weise verformte Materie in Ganze Schöpfung ) zu den Geistige zurückgeführt wird wo er war.
So Dunkel, Kalt und Finsternis ist meine eigene geschaffene Materielle Schöpfung, denn meine fall hatte keine ende genommen in ganze Unendlichkeit wenn er die erde nicht unter meine fuße gestellt hatte.
Jeden Tag Denke ich daran, wie er mich von Anfang an geleitet hat und mir gezeigt hat wie ich ihm durch mich fließen lassen soll, damit die wirkliche glück und Seligkeitsgefühl in mir erweckt wird.
Jeden tag wenn ich mein Geschäft öffne, danke ich ihm für seine gnade und Zulassung dass er mir zeigt wie ich in meine eigene Schöpfung mich verhalten und Bewegen soll, und bitte um Vergebung für meine Sünden. Es ist Seine gnade und Herrlichkeit wenn ich von ganz entfernte stelle seine licht schwach sehen darf.
 So, 24. Mär 2019 um 12:43 MEZ von r.frojd

Re: Lucifer

3485 Tröstende Vaterworte
Alle eure Sorgen traget zu Mir hin, Ich will euch anhören und euch helfen .... Beweiset Mir dadurch euren Glauben an Mich, daß ihr zu Mir kommt und Mich anfleht um Hilfe ....
Bringet dadurch eure Hilflosigkeit zum Ausdruck, daß ihr demütig bittend vor Mich hintretet, und ihr bekennet Mich dann als Vater von Ewigkeit an, Der euch helfen will und helfen kann. Und so ihr also glaubet, daß Meine Liebe euch nicht in der Not lässet, kann Ich euch auch helfen, denn den Glauben an Mich benötige Ich, soll Meine Kraft an euch wirksam werden können. Und so ihr Mir nun eure Sorgen anvertraut, seid ihr Meine Kinder, die Ich wie ein Vater betreue .... Und darum seid nicht ängstlich und verzagt, wenn Wolken euch umschatten, sondern wisset, daß Meine Gnadensonne euch immer leuchtet und ihr niemals vergeblich nach Mir rufet.
Lasset Mich nur walten und harret ergeben auf dem Platz aus, auf den Ich euch stelle; lasset keine Zweifel aufkommen an Mich und Meine Liebe, und achtet nur Meines Wortes, das in jeder Lebenslage euch Trost gibt und Kraft .... Und nichts wird euch niederdrücken können, was über euch kommt.
Lasset Mich zu euch sprechen im Wort, indem ihr euch innig Mir verbindet und mit Mir Zwiesprache haltet zuvor und dann euch der Wirkung Meines Wortes hingebet .... Und es wird euch stets Erquickung und Trost sein, es wird euch Antwort geben auf eure Fragen, es wird euch Meine Gegenwart spürbar werden lassen, und euer Glaube wird gestärkt sein, wie Ich es euch verheißen habe, denn Mein Wort ist mit Meiner Kraft gesegnet, die auf jeden überströmt, der es hungrigen Herzens aufnimmt und Mich zu hören begehrt .... __Amen


2765 Vaterworte
Daß ihr euch zu Mir bekennet, ist Mein Verlangen, das ihr Mir wohl erfüllen könnt, so ihr willig seid. Euer Herz soll euch antreiben, Mir zuzustreben, und dann folget dem Verlangen eures Herzens, gebt der Stimme in euch Gehör, denn Ich bin es Selbst, Der zu euch spricht, Der Sich im Verlangen eures Herzens kund gibt.
Es ist der Geist in euch, der Mein Anteil ist und der zu seinem Vatergeist verlangt. Und diesen sollt ihr sprechen lassen, und so ihr Meiner Stimme lauschet, so ihr tut, was sie euch zu tun heißt, werdet ihr Mich bald erkennen als euren Vater und Mich auch lieben lernen.
Meine Liebe ziehet euch und bleibet fortan bei euch. Und Meine Liebe wird euch führen und lenken, ihr werdet euch Meinem Einfluß nicht entziehen können, es wird euch drängen, Mich zu suchen, und also will Ich Mich auch finden lassen. Und darum merket auf:
So Ich an eure Herzen klopfe, öffnet Mir, lasset Mich ein und weiset Mich nicht ab, denn Ich allein bringe euch den Frieden; mit Mir klopfet noch ein anderer an eures Herzens Tür, der auch Einlaß begehrt .... es ist Mein Gegner, es ist die Welt mit ihren Freuden, die Meine Stimme übertönen will und Gehör von euch fordert. Lasset euch nicht betören von ihr, nehmt Abstand von den Genüssen dieser Welt, achtet nur auf Mich, was Ich euch verheiße, denn Mein Wort ist Wahrheit, Meine Worte bringen euch den Frieden, den die Welt euch nicht geben kann .... Nehmet Mich auf in euer Herz und wisset, daß ihr Mich nicht mehr hergebet, so ihr einmal Meine Nähe gespürt habt und von Meiner Liebe erfaßt worden seid. Denn Ich bin euer Vater und verlange nach euch, nach Meinen Kindern .... darum strebet auch ihr die Vereinigung an mit Mir, Der Ich euch liebe von Anbeginn .... __Amen


0723 Liebevolle Vaterworte
In aller Fülle wird Meine Gnade euch zuteil werden, um eurer Aufgabe auf Erden nachkommen zu können, wenn ihr nur den vollen Willen habt, Mir nahe zukommen und Meine Gebote zu halten. Denn ihr wisset es nicht, daß Ich nur eurer Rückkehr ins Vaterhaus harre, um euch mit aller Liebe aufzunehmen, und daß Ich euch helfen will, wo eure Kraft zu schwach ist. Ihr habt in Mir den treuesten Freund, den liebevollsten Vater und den sorgsamsten Beschützer für euer Erdenleben. Und ihr könnt euch unbekümmert diesem Meinem Schutz hingeben, wenn ihr nur euch als Kinder eures Vaters fühlt und Mir euer Herz schenkt für Zeit und Ewigkeit. In der Zeit Meiner Wiederkehr auf Erden empfanget ihr alle der Gnaden im Übermaß, denn Ich bin allen, die nach Mir verlangen, so nahe, daß sie Meine Gegenwart spüren ....
O machet euch doch alle Meiner Gegenwart wert .... lasset Mich nicht vergebens um euer Herz und eure Liebe werben, sondern öffnet die Herzen, um Mich aufzunehmen .... Gewähret Mir Einlaß, wenn Ich in euren Herzen Wohnung nehmen will.
__Und euer Lebenswandel wird von Stund an gesegnet sein, denn wo Ich weile, dort wird Leid und Sorge verbannt sein, denn Ich schütze die Meinen, die Mich erkannten. Jedes rechte Denken, jeder Mir zugewandte Wille zieht die Fülle Meiner Gnade an sich. Ich will euren Glauben festigen und euren Liebewillen vermehren und eure geistigen Sinne öffnen für alles, was von oben kommt .... Denn Ich liebe euch, Meine Kinder, und will eure Seele für die Ewigkeit retten .... Ich möchte euch alle Seligkeiten dereinst erschließen und euch daher leiten zur wahren Erkenntnis .... __Amen


4704 Liebevolle Vaterworte .... Führung
Meiner Führung könnet ihr euch stets anvertrauen, und ihr werdet sie auch immer spüren, so ihr nur achtsam seid. Nicht einen Schritt gehet ihr allein, solange ihr Mich nicht aus euren Gedanken ausschaltet, solange ihr mit Mir und für Mich zu leben euch bemüht, solange ihr bewußt Mir zustrebt.
So erkennet in jeglichem Geschehen: Meine Lenkung, Meine Hand und vertrauet euch Mir an, denn wer Mich zu seinem Vertrauten erwählet, der findet wahrlich in Mir den treuesten Freund, den liebevollsten Bräutigam, den sorglichsten Vater und Beschützer, Den niemand auf Erden ersetzen kann, Der aber darum auch von euch geliebt sein will, wie Er euch liebt.
Ich schreite immer neben euch, sowie ihr Mich einmal zum Führer erwählet habt, und Ich führe euch wahrlich recht, so Ich die Sorge um euch übernommen habe, und alles wird so an euch herantreten, daß es euch zur Aufwärtsentwicklung der Seele verhilft.
Könnet ihr diesen Glauben in euch lebendig werden lassen, dann werdet ihr wahrlich in Sorglosigkeit und Frieden euren Erdenweg wandeln, denn Ich sorge für euch und habe alles aufs beste für euch bestellt. Und alles dienet euch zum Guten, selbst Not und Leid trägt euch seelischen Vorteil ein, so ihr nur Mich im Herzen traget, also gedanklich Mir verbunden bleibt und ihr Mich nicht verlieren wollet.
Denn dieser Wille allein macht euch Mir lieb und wert, und wer einmal diesen Willen in sich trägt, wird Mich ewiglich nicht mehr verlieren, ihm werde Ich nahe sein, und ständig soll er Meine Liebe und Sorge fühlen. Niemals wird er allein und verlassen sein, stets wird er in Mir den Vertrauten finden, Dem er sich immer mitteilen kann und Der stets für ihn Worte der Liebe und des Trostes finden wird und Der ihm stets mit Rat und Tat zur Seite steht .... __Amen

von ganzem herzen wünsche ich dir die liebe des vaters in jesus christus und allen geschwistern die an ihn glauben auch