Gottes Neue Bibel

Worte Miteinander Teilen

Komplimente und Kritik. Freude und Schmerz.
Das Forum ist offen für deine Meinung.

 Do, 31. Jan 2019 um 8:05 MEZ von roswitha frojd

Rechte Lehre

BD 0456 Reinigung der Lehre Christi

Es wenden sich dir von allen Seiten hilfsbereite Wesen zu, die dir deine Aufgabe erleichtern wollen, auf daß du nicht müde werdest an deiner geistigen Arbeit. So vereinigen sich alle Wesen zu einem Werk, das in seiner Größe dir noch nicht voll übersichtlich ist ....Dir liegt eine Arbeit ob, die sich erstreckt über einen weiten Umkreis, sowohl im Raum als auch in der Zeit. Der Inbegriff dieser Arbeit ist eine durchgreifende Reinigung der Lehre, die jetzt auf Erden als Lehre Christi gepredigt wird.

Es sind immer wieder Reformen gegeben worden .... und jeder lag der Wille zugrunde, etwaige Mißbräuche zu entfernen und nur die Wahrheit zu lehren. Doch immer ist der Mensch darauf bedacht, sich eine möglichst komplizierte Lehre zu schaffen .... es war dies schon zu alten Zeiten so und ist auch heut noch dasselbe.

Der eigentliche Sinn der Lehre Christi wird verschleiert, und der Mensch legt Wert auf äußere Handlungen und Dinge, die den Wert der Lehre nur abschwächen, niemals aber dazu beitragen können, das einfachste und kindlichste Verhältnis zum himmlischen Vater herzustellen, was aber allererste Notwendigkeit ist ....
Desgleichen werden die Anhänger solch komplizierter Lehren bald selbst nicht mehr unterscheiden können, wieviel göttlicher doch eine Lehre in aller Einfachheit ist, sondern immer nur ihr Augenmerk richten auf Erfüllung der nach außen hin wirkenden Pflichten.Denn für sich selbst, aus eigenem Antrieb, tut der Mensch das wenigste .... immer ist die Wirkung auf den Nebenmenschen ein großer Beweggrund dessen, was er tut ....
Und doch sollte eben gerade in der Lehre Christi alles vermieden werden, was sich rein äußerlich auswirkt ....

Ein jeder Mensch muß mit sich selbst beschäftigt sein und dieses eigene Ich nur immer dem Vater im Himmel entgegenbringen wollen .... die Welt aber völlig ausschließen, um verbunden zu sein mit dem göttlichen Schöpfer, und dann sein Leben inmitten der Welt immer gestalten nach dem Willen des Vaters .... in reger Liebetätigkeit .... Es ist diese Lehre so einfach und so leicht ausführbar mit gutem Willen, doch erschweren sich die Menschen oft selbst den Weg nach oben.

Jeder muß im Herzen die Verbindung suchen mit Gott, und das jederzeit ....

Wo aber eine Schematisierung der geistigen Arbeit angestrebt wird .... wo man sich nach außen hin stundenweise diese Arbeit vornimmt, und das auch meist nicht in dem Bestreben, Gott zu dienen, sondern nur um seinen «Pflichten» nachzukommen .... dort wird kaum der Segen zu erwarten sein, den der Herr den Seinen verspricht, die Ihn lieben und Ihm dienen.

So reget sich das Verlangen nach geistiger Nahrung immer nur dort, wo die wahre Vereinigung mit Gott angestrebt wird .... und diesen gibt der Herr Kunde von Seinem Willen .... daß diese unter den Menschen vertretene Lehre gereinigt werde und von neuem so erstehe, wie sie der Herr Selbst den Seinen auf Erden verkündet hat ....

Die Lehre Jesu Christi bleibt immer und ewig die gleiche, doch die Menschen setzen aus eigenem Antrieb hinzu oder verändern .... und eine so veränderte Lehre muß gereinigt werden nach dem Willen des Herrn .... Auf daß {sich} die Menschen wieder finden zu Ihm und tief innerlich annehmen und befolgen können, was ihnen zur ewigen Seligkeit verhilft .... __Amen


BD 1539 Zweck und Ursache der Kundgaben .... Reines Wort Gottes

Vereinten Bemühungen wird es gelingen, die christliche Lehre in aller Reinheit den Menschen wieder zugänglich zu machen, denn allerorten gießet der Herr Seinen Geist aus und erleuchtet, die Ihm dienen wollen.
Und also werden diese im Wissen stehen, und sie werden wohl zu unterscheiden wissen, was der Wahrheit entspricht und was an menschlichen Lehren der Lehre Christi hinzugefügt wurde. Und so willige Menschen sich in den Dienst Gottes stellen, werden sie auch zu einer Aufgabe herangezogen, die ihnen selbst mitunter noch nicht recht bewußt ist.

Sie sind als Vermittler des göttlichen Wortes bestimmt und sollen nun die Menschen aufklären, die sich im Irrtum verfangen haben, die irrige Lehren als Wahrheit annahmen und denen der Weg nach oben daher erschwert wurde. Einer überzeugenden Darlegung des göttlichen Willens wird sich kein Mensch verschließen wollen, nur streben sehr oft die Menschen nicht die reine Wahrheit an, und es ist der Hinweis auf Gottes Liebe und Allmacht vergeblich, so der Mensch nicht den Willen hat, über Gott und Sein Wirken aufgeklärt zu werden.

Es ist das Verlangen nach Gott und das Suchen Voraussetzung, daß Er Sich finden läßt und Er Sich kundtut durch Worte der Liebe. So aber der menschliche Wille völlig unberührt bleibt, wird es ihm auch gänzlich gleichgültig sein, daß die Lehre Christi einer Reinigung bedarf, und er wird weder den Zweck noch die Ursache göttlicher Kundgebungen erkennen, ja er wird nur spöttisch lachen über die Leichtgläubigkeit der Menschen.

Und sein eigener Gedankengang geht völlig in die Irre.
Es wird sich aber die reine Lehre verbreiten, und dies um so sicherer, als das göttliche Wort, das rein ist und unverfälscht, von oben kommt.
"Mein Wort wird nicht vergehen in Ewigkeit ....Gott spricht von Seinem Wort, von dem, was ursprünglich von Gott gegeben war, und Er belebt dieses Wort mit Seiner Kraft. Also wird es dort wirken, wo es gläubig und als ein Himmelsgeschenk angenommen wird.

Es ist die Lehre Christi unweigerlich streitbar durch die Menschen verbildet worden, konnte also in ihrer jetzigen Form unmöglich wirken, folglich muß die Lehre wieder werden zu dem, was sie ursprünglich war, und dies bezweckt der Herr durch die Wiederverkündigung Seiner Lehre, denn nur diese reine Lehre kann den Erfolg zeitigen, daß der Mensch edel und gut wird, sich bewußt mit Gott verbindet und aus dieser Verbindung den höchsten Nutzen zieht.

Gott Selbst gibt Seinen Kindern das Wort, Er stellt die Verbindung her und teilt Sich Selbst durch das Wort jenen mit, die Ihn lieben .... Doch wo menschlicher Irrtum ist, dort muß Gott die Menschen meiden, denn Seine Reinheit kann nicht dort sein, wo der Geist der Lüge tätig ist.

Lüge aber ist alles, was pur Menschenwerk ist, denn es irrt der Mensch, solange er nicht mit Gott sich verbindet, um von Ihm Selbst die reine Wahrheit entgegen zunehmen. Und darum ist es nötig, daß die Menschen erkennen den Wert dieser Kundgaben, daß sie erkennen den Sinn und Zweck des Erdenlebens und daß ihnen nun ein Mittel geboten wird, um sinn- und zweckvoll das Erdenleben zu gestalten und sich zu formen dem Willen Gottes gemäß .... __Amen


BD 2383 a Unfehlbarkeit des Kirchenoberhauptes

Jede Glaubenslehre soll geprüft werden, bevor sie angenommen wird. Dies fordert Gott von euch, um das Wirken des Gegners von Gott abzuschwächen, denn ihr selbst werdet dann auch erkennen, was sein Werk ist.

Sein Bestreben ist, die göttliche Wahrheit zu durchsetzen mit Irrtum, doch es kann der Mensch sehr wohl erkennen, so er ernstlich das ihm Gebotene prüft im Verlangen, nur das Göttliche, Wahre anzunehmen.
Es bedienet sich der Widersacher des menschlichen Willens, er beeinflußt den Menschen, eigenmächtig der göttlichen Lehre Lehren hinzu zusetzen und sie als von Gott gegeben zu verbreiten.

Menschenwerk aber ist nicht frei von Irrtum und somit auch die reine göttliche Lehre verunstaltet, und das desto mehr, je weniger die Menschen selbst prüfen und nachdenken. Und wieder ist es des Widersachers Werk, daß menschliche Lehren das Prüfen und Nachdenken darüber unterbinden .... daß also gefordert wird von den Menschen, eine jede Glaubenslehre bedingungslos anzunehmen, und ein Prüfen derselben als Unrecht hingestellt wird. Und dadurch wird das Wirken dessen außerordentlich begünstigt, der der Fürst der Lüge ist. Gott aber fordert von den Menschen einen lebendigen Glauben, d.h. einen Glauben des Herzens, einen Glauben, der voller Überzeugung bejaht, was ihm gelehrt wird.

Jede göttliche Wahrheit wird der Mensch, der ernstlich darüber nachdenkt, auch voller Überzeugung bejahen können, das Werk des Satans aber wird er niemals annehmen können. Er wird es bald als Menschenwerk erkennen und also leichten Herzens dahingeben können, weil er es als wertlos erkennt.
Prüfet alles und das Beste behaltet .... Und weil das Prüfen unweigerlich zur Folge haben muß, daß jeglicher Irrtum erkannt und abgewiesen wird, verstand es der Widersacher, das Prüfen von Glaubenslehren zu unterbinden durch Aufstellen einer Lehre, die das menschliche Denken ausschalten sollte und daher sehr üble Folgen gezeitigt hat ....

Es ist dies die Lehre der Unfehlbarkeit des Kirchenoberhauptes, die scheinbar den Menschen jeglicher Verantwortung enthebt, ihn jedoch in tiefstes geistiges Dunkel führt, so sie anerkannt und als göttliche Wahrheit gewertet wird.
Denn es konnte dann jegliche irrige Lehre als göttliche Wahrheit hinzugefügt werden, ohne daß sie beanstandet oder abgewiesen werden durfte.
Und somit war jeglichem Irrtum die Tür geöffnet .... es war dem Wirken des Widersachers ein Feld zur Verfügung gestellt worden, auf das er ausgiebig seine Saat ausstreuen konnte ....

Wenn von den Menschen gefordert wird, die Lehre der Unfehlbarkeit des Kirchenoberhauptes zu glauben, so bedeutet dies so viel, als daß nun kritiklos jede weitere Lehre oder Bestimmung anerkannt oder angenommen werden muß, die das Kirchenoberhaupt aufstellt, und also wird das Nachdenken und Entscheiden des Menschen ausgeschaltet, was jedoch unerläßlich ist, soll der Mensch dereinst zur Verantwortung gezogen werden für seine Stellungnahme zu Gott.

Ein jeder Mensch muß sich selbst verantworten, folglich muß er sich selbst entscheiden in vollster Willensfreiheit ....
Um sich aber entscheiden zu können, muß er prüfen und bedenken können, wofür er sich entscheiden soll .... Nicht aber, daß ein einzelner Mensch entscheidet und dieser Mensch nun von tausenden und abertausenden Menschen fordert, sich seiner Entscheidung anzuschließen, und diese Forderung in die Form eines Gebotes .... (einer Lehre) .... kleidet, was unstreitbar der Fall ist, wenn jegliches Kirchengebot als dem Willen Gottes entsprechend anerkannt werden soll, weil ihm die Unfehlbarkeit des Kirchenoberhauptes (angeblich) zugrunde liegt.

Diese Lehren werden nun bedenkenlos angenommen, ohne daß der Mensch sich den Sinn und Zweck derer klar macht, und die Folge davon ist, daß mechanische Handlungen ausgeführt werden, die mit einer freien Entscheidung, mit einem tiefen Glauben und mit inniger Gottverbundenheit nichts zu tun haben ....

Es wurde ein Gottesdienst konstruiert, der in Wirklichkeit kein Gottesdienst ist.
Es wurden Gebräuche eingeführt, die mehr oder weniger Formen sind .... Es ist das Wirken des Widersachers gelungen, die Menschen unter dem Deckmantel der Frömmigkeit der Wahrheit zu entfremden, sie zu hindern an eigener Denktätigkeit und also auch freiem Entscheid, denn alles dieses unterbindet der Gegner Gottes durch die Lehre der Unfehlbarkeit.

Denn so dem Menschen diese Lehre glaubhaft gemacht wird, braucht er selbst nicht mehr Stellung dazu zu nehmen. Er erkennt also an, ohne zu prüfen, er braucht sich nicht zu entscheiden, denn ein anderer hat sich für ihn schon entschieden, und es wird der freie Wille nicht genützt, sondern es «muß» der Mensch glauben, was ihm als Glaubenslehre geboten wird, will er nicht in Konflikt kommen mit dieser einen, von der Kirche so wichtig hingestellten Glaubenslehre, daß sich das Kirchenoberhaupt niemals irren oder falsche Maßnahmen treffen kann, so er eine die Kirche betreffende Entscheidung ausspricht.

Wert vor Gott hat nur die freie Entscheidung, diese aber muß der Mensch selbst treffen und also jedes Für und Wider dessen bedenken, was ihm als Glaubenslehre unterbreitet wird. Erst was er im Herzen bejahen kann, kann Glaube genannt werden, nicht aber, wozu er sich gezwungener Weise bekennt .... Denn eine Gott-gewollte Glaubenslehre wird jeder Prüfung standhalten und desto überzeugter angenommen werden, je tiefer der Mensch sich damit befaßt .... Was aber nicht von Gott ist, hält keiner Prüfung stand und wird verworfen werden von jedem ernstlich um Erkenntnis ringenden Menschen .... __Amen



BD 2130 Weg zum Erkennen .... Neue Lehre .... Unvergänglichkeit ...

Solange der Mensch nichts weiß um den Sinn und Zweck der Verkörperung auf Erden, wird ihm auch der Gedanke an ein Fortleben nach dem Tode unannehmbar sein, denn er betrachtet dann das Erdenleben als Selbstzweck, und von diesem Gesichtspunkt aus stellt er sich nun auch zu seiner Erdenaufgabe ein,er legt seiner irdischen Tätigkeit zu großen Wert bei.

Er hat dann verständlicherweise nur das Ziel, das Erdendasein erschöpfend auszuwerten, weil er an ein Nachher nicht denkt. Diesen Menschen wird es ein Geheimnis bleiben, daß es einen Weg gibt, der ins Erkennen führt, denn sie begreifen das Einfachste nicht, daß es eine Verbindung gibt zwischen Gott und den Menschen und daß diese Verbindung stets hergestellt werden kann, wenn der menschliche Wille dazu bereit ist. Sie erkennen wohl einen Schöpfer an, jedoch als ganz fernes Wesen, als Macht, Die unleugbar ist, aber nicht erreichbar dem Erdenmenschen und auch nicht in Zusammenhang mit diesem stehend, und folglich fassen sie auch nicht, daß dieser Schöpfer Sich Selbst offenbaren kann und Er dies tut, um den Menschen die Wahrheit zu bringen.

Dagegen erkennen sie alles als Wahrheit an, was ihnen von unwissender Seite gepredigt wird; sie lassen selbst eine Lehre entstehen, die scheinbar das gleiche bezwecken soll und die doch gänzlich der göttlichen Lehre widerspricht.

Sie befolgen nicht die Gebote der Liebe, wenngleich sie den Anschein erwecken wollen, als sei die Liebe zur Menschheit die treibende Kraft, eine Neuordnung einzuführen. Doch es wird zusammenbrechen, was nicht von Gott ist, und bestehen bleiben, was in Gott seinen Ursprung hat.
Und also werden die Menschen noch so weise sich dünken können, sie werden nichts Vollkommenes entstehen lassen, solange sie nicht mit Gott Selbst in Verbindung stehen, von Gott Selbst gelehrt sind und mit Gottes Hilfe ihre Lehre den Mitmenschen vermitteln ....
Alles, was sie weitergeben, hat keinen Bestand; es vergeht, wie es entstanden ist, denn es widerspricht dem göttlichen Willen.
Durchsetzen aber wird sich die Lehre, die Gott Selbst den Menschen vermittelt, denn sie ist Wahrheit, und weil sie von Gott ist, auch unvergänglich .... __Amen


BD 0663 Umgestaltung der einstigen Lehre des Herrn

Die Liebe und die Weisheit Gottes will den Menschen einweihen in alle Mysterien des Gottwesens. Sie will dort Licht geben, wo man danach verlangt, doch die Weltweisheit verdunkelt das Licht aus den Himmeln, sie lehrt in komplizierter Form, was in einfachster Form dem Menschen von oben geboten wird. Und dies ist Anlaß geworden zu völliger Umgestaltung der einstigen Lehre des Herrn, die Jesus auf Erden verkündete.

Diese Lehre war so einfach und gab nur immer wieder Hinweise auf den Willen Gottes, Seine Gebote zu halten .... die Liebe zu Gott und zu den Nächsten zu pflegen und immer zu beachten, daß der Wille des Herrn stets erfüllt werde.

Doch zur Erzielung irdischen Gewinnes bildete sich in nicht allzulanger Zeit ein Stand heran, der die anfängliche reine und einfache Lehre Christi stark durchsetzt mit nachträglich hinzugefügten Lehren und Bestimmungen, und das neu erstandene Gebilde war nicht mehr das reine, unverfälschte reine Wort Gottes und verlor somit auch an Kraft ....

Es müssen sich die Menschen in mühseliger Geistesarbeit durchringen, um zu den gleichen Ergebnissen zu kommen, die gottgewollt sind, und so kann wohl auch durch die jetzige verbildete Lehre der Mensch zu dem gelangen, was seines Lebens Ziel und Zweck ist, doch oft auf umständlichen Wegen erst, wenn nicht die weit größere Gefahr besteht, daß er nicht zu der Erkenntnis gelangt und ein Scheinglaube ihn den rechten Weg nicht finden läßt .... d.h., wenn er allzusehr der starren Form genügt, sein Herz aber nicht die innige Verbindung mit dem Vaterherzen findet.

Wer die Liebe hat, findet den Weg, doch wer ohne Liebe auch die sonstigen Forderungen erfüllt, bleibt irrend und hat es sehr schwer, das rechte Verhältnis zum Vater zu finden.

Und daher soll aller Formglaube gemieden werden, es soll sich der Mensch bemühen, in der Liebe tätig zu sein, er erfüllet dann am ehesten die Gebote Gottes und lebt in der wahren Lehre Christi .... wohingegen der Mensch, der allen Anforderungen seiner Kirche gerecht wird, nur weil diese es von ihm verlangt, nimmer von der wahren Lehre Christi durchdrungen sein wird und somit die Segnungen des Glaubens nicht in dem Maße zu spüren bekommt als ein Gott in Liebe zugewandtes Erdenkind, das im Herzen zu Gott verlangt und Seinen Willen zu erfüllen trachtet.

So achte der Mensch nur immer darauf, daß bei allem Tun und Denken immer das Herz beteiligt ist, daß er niemals nur einer Form genüge, sondern mit ganzem Herzen sich einsetze dafür, Gott zu dienen und Ihm wohlgefällig zu leben, dann wird er im Vollbesitz der wahren Lehre Christi sein und in ihr verbleiben bis in alle Ewigkeit .... __Amen



BD 2091 Annehmen traditioneller Überlieferungen Gefahr .... Prüfung

Unverständlich ist es, wenn sich der Mensch für eine Lehre einsetzt, die traditionsmäßig übernommen wurde, jedoch einer ernsten Prüfung, kaum standhalten würde.
Nur ein wahrheitshungriger Mensch unterzieht jede Lehre einer Prüfung und er wird auch Erfolg haben insofern, als er irrige Lehren von der Wahrheit unterscheiden kann und daß er sich dementsprechend für oder wider bestehende Lehren entscheidet.

Was er als Wahrheit erkennt, nimmt er und behält es als kostbares Gut. Er trennt sich aber auch leicht von dem ihm unwahr Erscheinenden, es ist ihm wertlos, und also scheut er sich nicht, es hinzugeben, also abzuweisen. Und nun erst wird ihm die Lehre wertvoll sein und ihn erfüllen. Und er wird für diese Lehre eintreten, weil sie lebendig wurde in ihm, wohingegen traditionsmäßig übernommene Lehren totes Gut sind, denn sie werden angenommen und behalten aus einer Art Pflichtgefühl heraus.

Es wagt der Mensch keine eigene Meinung vorzubringen, er hält sich streng an die ihm durch Menschen vermittelte Lehre. Und verständlicherweise kann eine solche Lehre dem Menschen keine geistige Reife eintragen, denn erst, was er als Wahrheit erkennt, veredelt sein Wesen. Um aber eine Lehre als Wahrheit erkennen zu können, muß der Mensch alles Für und Wider erwägen. Ist dies sein ernster Wille, dann erkennt er die Wahrheit, und nun setzt auch seine Arbeit ein .... auch dem Mitmenschen Aufklärung zu geben.

Es kann aber der Mensch nur «die» Lehre vertreten, die er selbst als Wahrheit ansieht.
Er muß also zuvor geprüft haben, ehe er eine Lehre weitergeben kann. Und das ist ein sicheres Zeichen des Wertes einer Lehre, wenn sie voller Überzeugung dem Mitmenschen vermittelt werden kann.

Ist der Mensch so durchdrungen von ihr, daß er fähig ist, dem Mitmenschen eine Lehre faßlich und annehmbar zu vermitteln, dann ist auch anzunehmen, daß er selbst ernstlich geprüft hat, denn etwas ihm noch Unklares kann er nicht verständlich wiedergeben, es würde einer ernsten Prüfung auch nicht standhalten und auch nun von ihm selbst als wertlos zur Seite gelegt werden.

Sowie also darüber debattiert wird, wird «der» Mensch Sieger sein im Wortkampf, der Stellung genommen hat zu einer Lehre und gedanklich selbst tätig war.

Ihm wird es leichtfallen, den Mitmenschen zu belehren, weil er den Inhalt dessen beherrscht, was er weitergeben will, während eine übernommene Lehre mehr zu einem Wortspiel wird, weil sie einer eingehenden Betrachtung nicht standhält und sich daher nicht eignet zum Vermitteln. Es können sich die Menschen dann immer nur an den Wortlaut einer Lehre halten, sinngemäß aber bringt der Wortlaut Verwirrung unter die Menschen, wie umgekehrt helles Licht und Erkenntnis das Vermitteln einer als wahr erkannten Lehre dem Mitmenschen einträgt. Und daher muß immer wieder gewarnt werden vor der Annahme traditioneller Glaubenslehren, denn diese können den Menschen wenig oder nichts geben.

Was aber beglückend sich auswirken soll, muß für alle Menschen gleich annehmbar sein, vorausgesetzt, daß diese auch das Verlangen nach der Wahrheit in sich tragen und eine Mission darin erblicken, weiterzugeben, was ihnen vermittelt wird. Diese werden sehr wohl Lüge und Wahrheit zu unterscheiden vermögen, und ein gedankenloses Annehmen traditioneller Überlieferungen wird folglich ausgeschlossen sein .... __Amen


BD 3201 Vertreter der christlichen Lehre muß in der Liebe leben .

Jeder Vertreter der christlichen Lehre muß selbst nach ihr leben, ansonsten er wenig Erfolg haben wird bei seinen Mitmenschen. Es predigt die christliche Lehre die Liebe, also muß auch ihr Vertreter in der Liebe leben, um vorerst Anhänger zu finden, weil ein gutes Beispiel zur Nachahmung anregt. Dann aber muß er auch die Wahrheit lehren, und diese Wahrheit kann er wieder nur empfangen durch die Liebe, er muß selbst liebetätig sein, um von Gott in der Wahrheit unterwiesen zu werden.

Dann erst kann er diese weitergeben und als echter Vertreter Christi Seine Lehre verkünden in der Welt. Die christliche Liebelehre birgt somit die Wahrheit in sich, sie ist der einzige Weg, der zur Wahrheit und also zur Erkenntnis führt, denn auf einem anderen Wege als durch die Liebe gelangt der Mensch nie und nimmermehr zur Weisheit, zu dem geistigen Wissen, das der Wahrheit entspricht.

Nur die Liebe führt ihn ein in dieses Wissen, und darum muß die Liebe als erstes gelehrt werden; und darum ist die Lehre Christi die von Gott den Menschen verkündete Lehre, und sie kann daher niemals als Menschenwerk hingestellt werden, denn sie birgt göttliche Weisheit in sich, die keine menschliche Lehre aufweisen kann.

Sie ist sehr einfach und für jeden Menschen verständlich, sie ist auch annehmbar und nicht schwer zu befolgen für den, der guten Willens ist. Und dieser wird auch bald wissend werden, sowie er in der Liebe lebt, wie es die christliche Lehre fordert. Und daran erkennt man die Lehre Christi, daß nur immer wieder die Liebe gepredigt wird, daß der Mensch ermahnt wird zur Sanftmut, Friedfertigkeit, Geduld und Barmherzigkeit, daß also immer die Liebe zum Nächsten vorherrschen muß, will der Mensch einen Gott-gefälligen Lebenswandel führen.

Und sowie er sich dessen befleißigt, steht er im Licht, d.h. in der Erkenntnis um die reine Wahrheit. Will nun also ein Vertreter Christi auf Erden für Seine Lehre eintreten, dann muß er vorerst ein Liebeleben führen, um nun an der Auswirkung dessen den Mitmenschen den Beweis zu liefern, daß nur die Liebe zur Weisheit führt und daß dann der Mensch in vollster Erkenntnis steht und ihm auch alles verständlich ist, was sich in der Welt abspielt, weil er Ursache und Wirkung erkennen kann und weil er weiß, daß ein Leben ohne Liebe sich zerstörend auswirkt, die Liebe aber alles erhält und daher nicht ausgeschaltet werden kann.

Der Vertreter Christi auf Erden wird immer den Beweis liefern, daß er weise ist, sowie er selbst Seine Lehre lebt, und dann wird er sie auch den Mitmenschen so darbieten können, daß sie ihnen annehmbar erscheint, und dann wird sie Anklang finden und sich verbreiten, denn dann spricht sie für sich selbst. Es können darum als Vertreter Christi auf Erden nur solche Menschen in Frage kommen, die selbst ein Leben in Liebe führen, ansonsten es nur tote Worte sind, die dem Mitmenschen nicht zu Herzen gehen und die daher auch nicht anregen zur Liebetätigkeit.

Dann aber ist auch kein Wissen zu erlangen, es stehen die Menschen der Wahrheit fern, sie können wohl dem Wort nach Christen sein, sie sind es aber nicht in der Tat, und dann wird jenen Menschen auch die tiefe Erkenntnis mangeln, die nur allein aus der Liebe geboren werden kann .... __Amen


BD 1805 Lehre Christi .... Erfüllen der zehn Gebote

Selten ist der Mensch zur Annahme einer Lehre zu bewegen, die ihm lästig erscheint, und daher muß sie ihm so geboten werden, daß jeglicher Mißton vermieden wird.

Sie muß erst einmal sachlich begründet werden, und es muß der Mensch erkennen, daß nur die Liebe Gottes eine solche Lehre gibt um seiner Veredlung willen. Es wird dem Menschen gezeigt, was er tun soll und wie er sein soll, um vollkommen zu werden .... Er muß unterwiesen werden, es müssen ihm Gebote vermittelt werden, und er muß sich allem, was gefordert wird, willig unterziehen. Dann ist die Lehre von oben erfolgreich, dann trägt sie ihm das ein, was ihr Zweck ist .... den Reifegrad der Seele, der für das Eingehen in das ewige Leben Vorbedingung ist.

Die Lehre Christi umfaßt nun alle Gebote, deren Erfüllung beiträgt zur Gestaltung der Seele nach dem Willen Gottes. Es werden den Menschen Richtlinien gegeben, an welche sie sich halten müssen; sie werden gelehrt von Gott, was recht und was unrecht ist, was sie tun und was sie lassen sollen.

Und wollen sie nun Gott-wohlgefällig leben, wollen sie Ihm dienen, Seine Liebe sich erringen, so müssen sie sich genau an die Erfüllung dieser Gebote halten, auch wenn sie ihnen nicht sonderlich zusagen.

Immer wird das Erfüllen der Gebote Gottes Selbstbeherrschung verlangen, es wird Entsagung oder Überwindung fordern, und immer wird der Mensch etwas aufgeben müssen, will er den göttlichen Geboten voll und ganz nachkommen. Denn es bedeutet das Erfüllen der Gebote stets Selbstverleugnung. Gott hat diese Gebote erlassen, weil die Menschen gerade das Gegenteil dessen anstreben, was Gott will und durch Seine Gebote zum Ausdruck bringt.

Also muß Er den Menschen einen gewissen Zwang auflegen, sie müssen gleichsam ankämpfen gegen ein starkes Verlangen in ihnen, was sie jedoch nicht tun würden, so es nicht von Gott verlangt würde, und die Folge davon wäre, daß sie dem inneren Verlangen nachgeben würden und ihr Reifezustand höchlichst gefährdet wäre.

Gott hat alles in Seinen Geboten festgelegt, was zu beachten für die Menschen notwendig ist, und Er hat diese Gebote zusammengefaßt in Seinem Gebot der Liebe: Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst.

Wer diese beiden Gebote treulich erfüllt, der wird alles von selbst tun, was Gott durch die zehn Gebote die Menschen zu tun heißt. Und so wird die göttliche Lehre immer nur zur Liebe gemahnen, und wer sich bemüht, in der Liebe zu leben, der lebt auch ganz der göttlichen Lehre gemäß. Ihm werden keine sonderlichen Gebote gegeben werden brauchen, denn er wird aus sich heraus, weil in der Liebe lebend, jedem Menschen auch seine Liebe entgegenbringen; er wird vor allem zurückschrecken, was wider die göttlichen Gebote geht, denn da er sich schon zur Liebe gestaltet hat, kann er auch nicht anders als Liebe geben und wird sein Leben der göttlichen Lehre stets entsprechen .... __Amen



BD 2484 Verbildete Lehre .... Geistige Verflachung


Daß sich die Menschen immer weiter von Gott entfernen, hat seine Ursache zum großen Teil darin, daß sie nicht mehr richtig, d.h. in der Wahrheit, unterwiesen werden. Denn nur die Wahrheit führt zu Gott, jeglicher Irrtum aber vergrößert die Entfernung von Ihm. Und es ist die Menschheit schon zu weit im Irrtum verstrickt, und darum ist die geistige Verflachung auch so weit vorgeschritten, daß sie solche Zustände zeitigt, denen die Menschen jetzt ausgesetzt sind.

Es hat diese geistige Verflachung einen tieferen Grund, als es der Menschheit ersichtlich ist .... Es ist ein beispielloser Irrtum Veranlassung gewesen, daß sich die Menschen abwandten vom Glauben, daß sie nachließen im geistigen Streben, weil sie nicht glauben wollten und konnten, was zu glauben von ihnen gefordert wurde. Es sind die göttlichen Weisheiten wohl nur denen verständlich, die sich durch ihren Lebenswandel aufnahmefähig dafür gemacht haben, jedoch jeder willige Mensch spürt eine gewisse Kraft, die von dem göttlichen Wort ausgeht, wenngleich er noch nicht das volle Verständnis dafür aufbringen kann.

Ist jedoch die göttliche Lehre verbildet, wird den Menschen etwas geboten als Gottes Wort, als Wahrheit, was der Wahrheit nicht mehr entspricht, so fühlt sich der Mensch davon abgestoßen, der im Herzen rechtlich denkt, und er lehnt ab .... oder aber, er nimmt an und vergiftet sein ganzes Denken, weil das ihm Gebotene Unwahrheit ist.

Und eine Lehre, die nicht göttlichen Ursprungs ist, kann niemals geistigen Erfolg eintragen .... sie kann wohl befolgt werden, es kann aber dieses Befolgen kein geistiges Streben genannt werden, denn es wird mehr mechanisch etwas ausgeführt, ohne daß die innige Verbindung mit Gott hergestellt wird.

Und eine solche Lehre hat eher die Entfernung von Gott zur Folge als den innigen Zusammenschluß. Ist aber diese Lehre sehr verbreitet, so ist auch eine allgemeine geistige Verflachung verständlich, denn die reine Wahrheit klärt die Menschen auf und regt sie zu geistigem Streben an, während alles, was von der reinen Wahrheit abweicht, geistiges Streben unterdrückt.

Es können wohl Worte gebraucht werden, die an die reine Wahrheit anklingen, doch sie werden niemals die Kraft haben, die das göttliche Wort in sich trägt, und auch nicht die Auswirkung zur Folge haben .... das Ausreifen der Seele und also einen lichtvollen, wissenden Zustand .... Sie werden nur Worte bleiben ohne Kraft und Wirkung, es werden die Seelen in einem gewissen Stillstand verharren so lange, bis die reine Wahrheit diese irrige Lehre verdrängt. Dann erst wird die Menschheit die Entfernung von Gott verringern, wenn sie die reine Wahrheit erkennt und die Bindung mit Gott herstellt, um göttliche Weisheiten zu empfangen .... Dann erst wird sie die irrige Lehre hingeben, weil sie die Kraft des göttlichen Wortes spürt und nun auch überzeugt glauben kann .... __Amen




BD 0608 Wahre Jünger und ihr Los .... Sandige Wüste .... Quell

Doch zu jeder Zeit wurde auch diesen Meinen wahren Jüngern Widerstand entgegengesetzt von den Mich verleugnenden, Meine Lehre zerstören wollenden Menschen.
So manche falsche Darlegung Meiner Lehre brachte zustande, daß der Menschheit Sinn sich von ihr abwandte und Meine wahren Jünger nicht angehört wurden, die ihnen wahrlich Gold statt Steine bieten konnten.

Wo sich die Vermessenheit der Menschen so weit verstieg, daß selbst Mein Name zum Deckmantel falscher Lehren benutzt wurde, dort konnte sich in der Folge auch keine reine Lehre erhalten, denn es war das Fundament baufällig geworden, und was von Menschenhand nun erbaut wurde, konnte Meinen Segen nimmermehr beanspruchen.

Still und eifrig, gläubig und liebenden Herzens aber predigten Meine wahren Jünger das Christentum .... und wer diese Lehre annahm, ging ein in Mein Reich .... Dem Werk, das nun unter deiner Hand entsteht, liegt wiederum Mein Wille zugrunde, der Menschheit den Lebensquell zugänglich zu machen. Die Irrwege, die euch vom rechten Weg ableiten, werden euch in die sandigste Wüste führen, wo brennender Durst, Ermattung und qualvoller Tod euer Los ist ....

Doch an Meiner Quelle dürfet ihr euch laben und erquicken .... Ihr werdet ohne Anstrengung dann den rechten Weg fortgehen, bis ihr eingeht in die Pforte des ewigen Lebens. Darum achtet der Zeichen .... achtet derer, die euch den Weg zum Lebensborn weisen, und verharret nicht in sandiger Wüste, wo euch der Quell .... das reine Wort Gottes .... so nahe ist.

Es wird euch Menschen immer und immer wieder kundgetan, daß ihr Gottes Geschöpfe seid .... so erkennet Mich als euren Vater an, auf daß Ich euch bedenken kann, daß auch ihr Meine wahren Jünger werdet und bleibet bis in alle Ewigkeit .... __Amen



BD 2168 a Christentum - Liebelehre .... Erkennen der Gottheit Jesu .


Nur die Liebe erlöst, und nur die Lehre, die Liebe predigt, kann als christliche Lehre, als Liebelehre Christi, des göttlichen Erlösers, angesprochen werden. Das Christentum ist somit die Auswirkung einer Lehre an den Menschen ....alle Menschen, die wirklich der Liebelehre entsprechend leben, sind Anhänger dieser Lehre, also Vertreter des rechten Christentums.

Es kann sich auch der Mensch christlich nennen, der von Jesus Christus nichts weiß und dennoch sein Leben in wahrhaft christlicher Weise, in eifrigstem Befolgen des Gebotes der Liebe zu Gott und dem Menschen lebt. Umgekehrt aber kann jedem Menschen christliches Denken abgesprochen werden, der nicht die göttlichen Gebote der Liebe zum Grundsatz seines Lebenswandels macht. Und es ist zur Zeit die Welt, die Menschheit, gar sehr wenig christlich zu nennen, denn die Liebe ist ihr fremd geworden, und selbst das äußere Bekennen zu Christus ist oft nicht maßgebend für christliches Denken, wenn der Mensch nicht zugleich liebetätig ist.

Die christliche Liebelehre können auch die Menschen befolgen, die sich zum Erlösungswerk noch negativ einstellen, jedoch werden sie nicht lange in ihrer Ansicht verharren, denn wo die Liebe wirkt, dort ist das Erkennen nicht mehr weit .... und es erkennt der Mensch als erstes, daß er Jesus Christus nimmermehr ablehnen kann; und dann erst lebt er das Christentum bewußt ....Er tut, was Jesus von den Menschen zu Seiner Zeit verlangte .... er lebt in der Liebe und steht also in der Nachfolge Jesu.

Der derzeitige Mangel an Liebe aber ist Anlaß, daß die Menschheit immer weiter sich entfernt von Gott, also auch vom göttlichen Erlöser, daß also das Christentum in Gefahr ist, von der Welt zu verschwinden, weil die Menschen nichts dazu tun, sich von ihrer Lieblosigkeit frei zu machen, und also werden sie auch Jesus Christus als Erlöser der Welt verneinen, denn die selbst nicht Liebe üben, erkennen auch nicht Den an, Der in Sich pur Liebe war .... (Unterbrechung)

Die Liebetätigkeit ist Voraussetzung zum Wissen um die unendliche Liebe Gottes, denn wissend wird der Mensch erst, so er in der Liebe lebt, weil die Liebe und die Weisheit nicht ohne einander zu denken sind.

Also führt die Liebe zum Erkennen, folglich wird dem liebenden Menschen sowohl der Erlösungsgedanke begreiflich sein als auch Jesus Christus als Erlöser der Welt. Denn sowie der Mensch im Erkennen steht, weiß er auch um die entsetzliche Notlage, in der alles Wesenhafte sich befindet bei seinem Gang durch das Erdenleben. Die große Entfernung des Wesens von Gott wird ihm klar wie auch die Schwäche dessen ohne göttliche Hilfe.

Und daher erkennt er auch den Segen des Erlösungswerkes .... Er weiß, daß allein die Liebe erlösende Kraft hat und daß Jesus Christus aus Liebe zur Menschheit Sich Selbst geopfert hat, daß Er also durch Seinen Kreuzestod den ewigen Tod von den Wesen abwendete, diese also erlöst hat.

Und ob der Mensch gleich völlig fern steht dem christlichen Glauben .... sein Wirken in Liebe trägt ihm die Erkenntnis ein über das Erlösungswerk Jesu Christi. Wer in der Liebe lebt, der weiß auch, daß Jesus Christus Selbst die Liebe verkörperte, und er wird sich nie und nimmer gegen Ihn stellen, er wird Ihn bejahen im Herzen und auch vor der Welt, denn die Liebe in seinem Herzen entscheidet sich für Ihn.

Die christliche Lehre wird daher immer nur die Liebelehre sein, und niemals wird eine Lehre Liebe predigen, die sich wider Jesus Christus stellt. Uneigennützig soll die Liebe des Menschen sein, sie soll geben und nicht fordern .... In der Nachfolge Jesu leben heißt alles hingeben, was dem Menschen liebenswert dünkt, und nichts verlangen für sich selbst ....

Wer dieses Liebegebot beachtet, der folgt Jesus nach, und sein Erdenwandel trägt ihm die Erlösung aus geistiger Fessel ein, sein Geist erkennt die Gottheit Jesus und er zweifelt nicht einen Augenblick, und wenn die ganze Welt sich wider ihn erheben möchte und ihm den Glauben an den Erlöser rauben wollte.

Das Erkennen der Wahrheit hängt nicht davon ab, wie sie ihm dargeboten wird, sondern nur der Mensch wird wissend, der mehr sein Herz sprechen läßt, und es kommt dies in Werken uneigennütziger Nächstenliebe zum Ausdruck.

Gott ist die Liebe, und Jesus gestaltete Sich zur Liebe, folglich war die Gottheit in aller Fülle in Ihm.

Die göttliche Liebelehre soll nun den Menschen gleichfalls so gestalten, daß das menschliche Herz zur Wohnung Dessen werden kann, Der die Liebe Selbst ist.

Jesus vermittelte diese Lehre zuerst den Menschen und bekräftigte sie durch Seinen Kreuzestod.
Und ob auch die Menschen nun völlig lieblos geworden sind, die göttliche Liebelehre wird jedoch niemals gänzlich ausgerottet werden können, denn sie ist von Gott, und alles Göttliche ist unvergänglich. Und ob auch der göttliche Erlöser verleugnet wird, solange noch ein Funken der Liebe im Herzen des Menschen glüht, wird er eintreten für den göttlichen Heiland, und dies wird ihm vermehrte Liebe eintragen, und er wird immer tiefer und unerschütterlicher glauben lernen, daß Gott zur Erde herabgestiegen ist und Sich in Jesus verkörpert hat, um die Menschheit zu erlösen, um denen das ewige Leben zu erwerben, die sich zur Liebe gestalten .... __Amen



BD 1544 Gesetze wider die göttliche Lehre .... Ausrottung dieser

Das gewissenlose Handeln und Wirken derer, die Gott nicht erkennen, wird große Folgen nach sich ziehen.
Ihr Bestreben ist die völlige Lostrennung von dem, was bisher alles Denken und Handeln bestimmte. Sie erkennen die Gesetze nicht an, denen der Glaube an Gott, an Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt zugrunde liegt.
Sie schaffen sich ein eigenes Gesetz, und gut ist alles, was als Mittel zum Zweck dient .... ungeachtet dessen, ob es dem Gebot christlicher Nächstenliebe entspricht.

Und so wird das Gebot der Liebe ausgeschaltet, und unter dem Deckmantel der Uneigennützigkeit werden Verfügungen getroffen, die sich folgenschwer auswirken, und zwar insofern, als der Mensch die Verbindung mit Gott verliert, weil er an der Gerechtigkeit Dessen zu zweifeln beginnt.

Es lässet Gott jedoch den Menschen das freie Bestimmungsrecht über das, was irdisch ist, solange das, was Gottes ist, nicht angetastet wird, solange die göttliche Lehre, die von Ihm und Seiner Allmacht, Liebe und Weisheit zeuget, nicht angegriffen wird so, daß jeglicher Glaube an Gott schwindet.

Denn der Glaube an Gott und das daraus erwachende Vertrauen wird alles überwinden helfen, was als irdische Not über den Menschen kommt, und es erfordern solche Bestimmungen, die sich irdisch zwar leidvoll auswirken, noch nicht die Gegenmaßnahmen Gottes.

Sobald aber der Glaube an Gott gewaltsam zerstört wird, sobald die Lehre Christi auszurotten beabsichtigt wird, wird die Willensfreiheit der Menschen in schrecklicher Weise mißbraucht einerseits und vergewaltigt andererseits, denn es ist dies der schwerste Verstoß gegen Gott, das, was Er Selbst uns gegeben hat, abzutun als unwahr und wertlos .... und ein ebenso folgenschwerer Verstoß gegen die Mitmenschen, ihnen zu verbieten oder vorzuschreiben, was ihr eigener Wille noch bejahen würde oder verneinen muß.

Und daher laden alle das Gericht auf sich, die etwas Wertloses erstehen lassen wollen und die Menschheit der wahrhaft göttlichen Lehre, die Jesus Christus gegeben hat, berauben; denn es bedeutet dies einen geistigen Niedergang von unvorstellbarem Ausmaß.Es bedeutet dies ein Chaos in geistiger Beziehung, das unabänderlich Gottes Eingreifen erfordert, so Er nicht die Menschen der Jetztzeit dem ewigen Untergang verfallen lassen will.

Denn die von Menschen erlassenen Gesetze gehen wider die göttliche Ordnung, sie wirken sich zerstörend aus, nicht aber aufbauend .... Es liegt ihnen weder der Glaube an Gott noch dessen Lehre.

Es ist eine Zeit des inneren Kampfes, die der Gott-zustrebende Mensch durchleben muß, auf daß sein Wille stark werde und er sich endgültig entscheide für oder gegen Gott.

Denn kampflos kann nichts errungen werden, und was mühelos zu erreichen ist, hat nur geringen Wert. Göttliche Gabe aber .... das ewige Leben .... ist so unendlich kostbar, daß keine Mühen zu groß sein sollten, die diesen Besitz verheißen. Wenige Menschen nur wenden ihren ganzen Willen an, allen Widerwärtigkeiten des Lebens standzuhalten und dennoch mit größter Hingabe Gott zu dienen, und ihnen wird die Ausdauer zum Segen gereichen, denn gleichzeitig stählet sich der Wille und die Liebe zu Gott .... Wer über Hindernisse hinweg zu Gott gelangen will, dessen Kraft wird auch vermehrt werden, und es wird ihm bald leicht erscheinen, was er zuvor für unüberwindlich hielt.

Kämpfen oder Dienen nur kann euch zum Ziel führen, doch wo ihr willig dienet, wird der Kampf euch leicht werden oder gänzlich erspart bleiben. Doch zuzeiten werdet ihr lau im Dienen und müsset also kämpfen wider Ungemach und Hindernisse, die euch nicht erspart bleiben können, da sonst die Gefahr eines Stillstandes eintreten kann, die von großem Nachteil für die Seele wäre.

Was dem Menschen schwerer erreichbar ist, spornt ihn oft zu größter Tätigkeit an, und dies ist der Zweck solcher Widerwärtigkeiten, daß ihr nicht ermüdet oder still stehet, sondern unentwegt den Gang zur Höhe fortsetzet .... und daß ihr um Kraft bittet, auf daß sie euch zugeführt werden kann zur Überwindung alles dessen, was euch hinderlich ist auf dem Weg nach oben ....

Das Gebot der Nächstenliebe erfordert des öfteren ein Aufopfern dessen, was dem Menschen begehrenswert ist. Er muß willig hingeben können, was er selbst besitzt und dem Nächsten mangelt, er muß sich dessen entäußern mit Freudigkeit des Herzens, er muß seine schönste Erdenaufgabe darin erblicken, daß er stets gibt, was dem Nächsten Freude macht.
Dann wird er an sich selbst das gleiche erleben .... es wird ihm gegeben werden .... er wird in Empfang nehmen, was der Herr Selbst ihm bietet, sei es irdisch oder geistig.

Immer wird Gott austeilen dem, der selbst austeilet seinem Nächsten.
Und so also das Herz beteiligt ist beim Geben, wird das Herz auch empfangen dürfen. Irdische und geistige Gaben, in Liebe dargeboten, werden irdische und geistige Erfolge eintragen .... geistige Erfolge ungemessen und irdischen Lohn, soweit dies der Seele zuträglich ist.

Also wird niemals der Mensch sich selbst berauben, so ihn die Liebe zum Nächsten zum Geben veranlaßt. Und daher würde nimmermehr Not und Sorge auf Erden vertreten sein, so ein jeder Mensch liebevoll seinem Nächsten seine Hilfe gewähren würde, denn Gott Selbst segnet jede Tat der Liebe.

Die Erkenntnis, daß nur die Liebe erlösend ist für die Menschheit, mangelt ihr jedoch.

Es ist die Eigenliebe stark entwickelt, und diese wieder hindert den Menschen an der Ausübung der Nächstenliebe, die nur dann von Wert ist, so sie ohne jeglichen Eigennutz getätigt wird.
Zumeist aber wird der Mensch seines eigenen Wohllebens gedenken und, da er also nichts tut, um Gottes Segen und Seine Liebe zu gewinnen, durch Leid und Not auf das Falsche seines Denkens und Handelns, seines Unterlassens hingewiesen werden müssen und also Not und Leid herauf beschwören.

Denn die Liebe erlöset, die Lieblosigkeit aber macht den Menschen unfrei und hält ihn in den Banden des Widersachers ....
Gott Selbst aber kann Sich einem lieblosen Geschöpf nicht nahen, und göttlich