FORUM & GÄSTEBUCH

Komplimente und Kritik. Freude und Schmerz.
Das Forum ist offen für deine Meinung.



Existenz Jesus
von r.f.   Thu, 21 Feb 19 um 7:18 CET

8616 Der Glaube an Jesus Christus ist in Gefahr, darum Offenbarung...

Es wird der Glaube an Jesus Christus als Erlöser der Welt immer mehr schwinden, denn von seiten des Gegners wird alles unternommen, um in die Herzen der Menschen Zweifel und Ablehnung zu setzen .... und da sich keine direkten Beweise erbringen lassen, wird eben immer nur der Glaube an Ihn stark sein müssen, daß die Menschen nicht unterliegen und Ihn gänzlich aus ihren Gedanken ausschalten, was jedoch große geistige Finsternis mit der Gefahr des Absturzes zurück in die Tiefe bedeutet.

Doch das ist des Gegners Plan, auf daß er seinen Anhang nicht verliert, den nur Jesus Christus durch Seinen Kreuzestod ihm entwinden kann, wenn der Mensch an dieses Sein Erlösungswerk glaubt.
Darum werden die unglaublichsten Behauptungen aufgestellt, die alle darauf hinauslaufen, eine Existenz Jesu ganz zu leugnen oder Ihn als Menschen hinzustellen wie jeden anderen Menschen, alle Seine Wundertaten bis zu Seiner Auferstehung von den Toten als Lüge oder Legende zu bezeichnen und somit das ganze Erlösungswerk zu leugnen und unwirksam zu machen.

Und der Gegner findet viele aufgeschlossene Ohren für sein Lügenwerk, die allzugern ihm Glauben schenken, weil sie nicht an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk glauben «wollen» .... wie er aber auch den Glauben derer erschüttert, die gleichgültig sind und nicht vollauf überzeugt von den Lehren, die Jesus Christus betreffen .... Und auch diese trennen sich leicht von ihren bisherigen Ansichten .... und nur, wer ernsthaft die Wahrheit suchet, dem kann erneut der Glaube gestärkt werden, denn ihm wird es klar in seine Gedanken gegeben, was es mit dem Erlösungswerk Jesu Christi für eine Bewandtnis hat, oder er wird durch Mein Wort eine genaue Kenntnis erlangen, weil dies die wichtigste Begründung der Zuleitung Meines Wortes zur Erde ist, daß die Menschen über das Erlösungswerk wahrheitsgemäß unterwiesen werden, damit sie den Weg nehmen zum Kreuz und ihre wichtigste Erdenaufgabe erfüllen, Vergebung ihrer Urschuld, zu suchen bei Ihm, dem göttlichen Erlöser Jesus Christus.

Denn ihr Menschen könnet nur dann von einem Erfolg sprechen im Erdenleben, wenn ihr in diesem frei werdet von eurer Urschuld und das bedingt allein nur die Anerkennung Jesu und die innige Bitte zu Ihm um Vergebung aller Schuld. Dann war euer Dasein als Mensch wahrlich nicht umsonst, dann ist von euch das Ziel erreicht worden, das jedoch «ohne» Jesus Christus niemals erreicht werden kann.

Erlösung durch Jesus Christus bedeutet gänzliche Lösung und Freiwerdung von dem Feind eurer Seele, der dann jegliche Macht über euch Menschen verloren hat. Daß er dies aber mit allen Mitteln verhindern will, ist verständlich, und darum greift er auch zu allen erdenklichen Plänen, um den Menschen jeglichen Glauben an Jesus Christus zu nehmen.

Und da die Menschen in der letzten Zeit vor dem Ende auch gänzlich ohne Liebe sind, besitzen sie auch keinen lebendigen Glauben, der dem Ansturm des Gegners standhalten würde, sondern sie geben freiwillig auch ihren schwachen Glauben auf, sie nehmen irrige Belehrungen ohne Bedenken an, um auch alle Verantwortung abzuschütteln, weil sie dann auch kaum an einen Gott glauben, Der einmal von ihnen für ihren Lebenswandel Rechenschaft fordert.

Doch Mein Gegenwirken setzet nun ebenfalls im verstärkten Maß ein, und was den Menschen durch Beweis nicht glaubhaft gemacht werden kann, das wird durch das "Wirken Meines Geistes" bewiesen, und den Menschen wird dadurch eine klare Erkenntnis geschenkt, und auch das Erlösungswerk Jesu wird wahrheitsgemäß erklärt und begründet.

Diese Meine Aufklärungen geben ein so verständliches Bild von der Mission des Menschen Jesus, daß «der» Mensch zu einem überzeugten Glauben gelangt, dem es nur ernst ist, in der Wahrheit zu stehen .... Und ob es nur wenige sind, aber diese vertreten auch ihr Wissen, und der Gegner wird ihren Glauben nicht mehr zu erschüttern vermögen.

Denn sie brauchen keine Beweise, weil der Beweis allein das "Wirken des Geistes" ist, das auch erst durch den Kreuzestod Jesu möglich wurde und das dem Menschen immer nur reine Wahrheit vermittelt und alle geistigen Zusammenhänge erklärt, so daß der Mensch nicht mehr zweifeln kann ....
Doch er hat freien Willen, und er kann sich dem Einfluß Meines Gegners entziehen, wie er aber auch ihm zu Willen sein kann und sich selbst der reinen Wahrheit verschließt. Und immer deutlicher wird das Wirken des Gegners hervortreten, bis er zuletzt auch Mich Selbst wird ausschalten wollen und den Menschen auch den Glauben nehmen will an einen Gott und Schöpfer, an eine über allem stehende und wirkende Macht .... Und dann ist auch seine Stunde gekommen, dann überschreitet er seine Machtbefugnis und beendet dadurch selbst die Zeit seines Wirkens auf dieser Erde .... Dann wird er gebunden wieder auf lange Zeit, wie es verkündet ist in Wort und Schrift .... __Amen



8696 Kenntnis von Jesus Christus ist von größter Bedeutung ..

Und wenn euch immer wieder Aufklärungen zugehen über das Erlösungswerk Jesu Christi, so geschieht das darum, weil der Glaube daran unter den Menschen nur noch schwach oder selten zu finden ist, denn es sind ihre Gedanken zu sehr weltlich ausgerichtet, und das Erlösungswerk ist ein geistiges Geschehen, das mit weltlich gerichteten Sinnen nicht zu fassen ist.

Doch nur eines «geistigen» Zweckes wegen sind die Menschen auf Erden, und wird dieser geistige Zweck nicht erfüllt, dann war das Leben als Mensch vergeblich, und die Seele fällt wieder zur Tiefe zurück, aus der sie sich in endlos langer Zeit empor gearbeitet hat mit Gottes Hilfe.
Wenn es möglich ist, den Menschen die geistige Begründung des Erlösungswerkes und der Mission Jesu verständlich zu machen, so ist viel gewonnen, denn dann lehnen sie Ihn nicht mehr ab, sondern sie versuchen, sich in Gedanken hineinzuleben und Seinen Erdenwandel zu begreifen ....

Die Menschheit ist jedoch nur wenig aufnahme-willig und fähig für geistige Belehrungen .... es sei denn, sie wird durch überwältigende Ereignisse und schmerzliche Geschehen aus dem gewohnten Leben gerissen und beginnt nachzudenken. Und darum können auch solche Schicksalsgeschehen nicht unterbleiben. Doch zumeist werden sie dann wohl ihres Gottes und Schöpfers gedenken und sich an Ihn bittend wenden, wenn sie der Hilfe bedürfen .... Und es ist dies schon ein Vorteil für die Seele, daß sie überhaupt Ihn anerkennt als eine Macht, Die sie erschaffen hat und auch das Menschenschicksal bestimmt .... Und doch ist es von größter Bedeutung, rechte Kenntnis zu erlangen über Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, weil der Mensch immer zu schwach bleiben wird, um einen Lebenswandel nach Gottes Willen zu führen, wenn er nicht die Kraftzufuhr in Anspruch nimmt, die Jesus durch Seinen Tod am Kreuz erworben hat und diese als Gnade jedem Menschen nun zugänglich ist ....

Nur wenn ein Mensch den Glauben an einen Gott sehr stark aufleben lässet durch Liebewirken, kann er von Gott Selbst die Kraftzufuhr entgegennehmen, doch mit aller Gewißheit wird dieser Mensch dann auch sich Jesus zuwenden, er wird aufgeschlossen sein für jede Belehrung, die ihm nun über Ihn und Sein Erlösungswerk zugeht, und er wird sich von Ihm erlösen lassen, indem er die Vergebung seiner Schuld von Ihm erbittet.

In der letzten Zeit vor dem Ende jedoch ist dieses Wissen um Jesus sehr verblaßt, die Menschen wissen nur um die rein menschlichen Vorgänge, und diese bewerten sie nicht anders als die anderer Menschen mit gleichem Schicksal, denn in ihrem verfinsterten Geisteszustand fehlt ihnen das Wissen um alle Zusammenhänge, sie können sich keine rechte Erklärung geben, und also verwerfen sie alles in das Reich der Legende, was sie über Jesus und Sein Erlösungswerk erfahren haben.

Daß es um ein ganz großes «geistiges» Mysterium geht, um einen Akt, der tiefste geistige Begründung hat und der von größter Bedeutung ist für das Seelenheil des Menschen, für seine Seligkeit im geistigen Reich, die ewig kein Ende mehr nehmen wird, das wissen sie nicht, und darum geben sie sich auch keine Mühe, darüber die Wahrheit zu erfahren, sondern sie lehnen weit eher alles ab und glauben nicht an eine Existenz Jesu, oder sie schalten alles Wissen aus ihren Gedanken aus, das sie über Ihn besitzen, um nicht davon belastet zu sein ....
Aber sie verfehlen dadurch ihren Lebenszweck, sie leben nur mit irdischen Zielen, und die Rückkehr zu Gott, die nur über Jesus erfolgen kann, streben sie nicht an, und ihr Erdenleben ist vergeblich gelebt und kann zur nochmaligen Bannung in der Erdschöpfung führen .... Und der Gegner Gottes wird immer diese Einstellung der Menschen fördern, er wird alles tun, um das Wissen von Jesus und Seinem Erlösungswerk gänzlich zu unterbinden, oder er wird darüber so irrige Lehren verbreiten, daß die Menschen von selbst abfallen und sich den Weg zu Ihm verbauen.

Sie sind aber als «Folge» der großen Urschuld des einstigen Abfalles von Gott als Mensch auf der Erde, und bevor diese Urschuld nicht getilgt ist, können sie nicht mehr zu Gott zurückkehren, weil die Gerechtigkeit Gottes eine Sühne gebietet, die eben der Mensch Jesus geleistet hat, und Er darum anerkannt werden muß als Gottes Sohn und Erlöser der Welt .... Der es der Ewigen Gottheit Selbst ermöglichte, in der menschlichen Hülle Jesu zu leiden und zu sterben für die Sünden der gesamten Menschheit .... __Amen




612 Kampf gegen Christentum .... Unterbreiten der Frage Gott ...

Es hat der Herr beschlossen, die größtmöglichste Vergeltung zu üben, wenn Sein Wille nicht mehr anerkannt und Sein Name verspottet wird ....

Denn unter der Menschheit ist jegliche Ehrfurcht der ewigen Gottheit gegenüber erloschen, und es regieret nur noch irdische Macht, Reichtum und Rang.
Man tut Zwang an den wahren Bekenner Seines Namens und glaubt, jeder Rechtfertigung Ihm gegenüber enthoben zu sein ....
Gewisse Kreise versuchen sogar, die Grundfesten des Christentums zu erschüttern, indem sie den Urheber dessen ableugnen und Seine Existenz überhaupt in Frage stellen. Sie haben zur Zeit zahllose Anhänger, denen eine solche Darlegung angenehm und bequem ist und die darum nicht zögern, diese Anschauung sich zu eigen zu machen und gleichfalls alles abweisen, was im Zusammenhang steht mit Jesus Christus als Erlöser der Menschheit. Sich selbst stellen diese Menschen ein so großes Armutszeugnis aus, sie geben nicht sich selbst Rechenschaft, denn ihre innere Stimme würde sie schon recht leiten .... Dagegen lassen sie sich etwas nehmen, was jeder erst der eigenen Beurteilung unterziehen sollte. Erst wenn der Mensch mit dem Willen, die Wahrheit zu ergründen, auch ein ernstes Streben verknüpft, kann er sich Klarheit darüber verschaffen, was Gottes- und was Menschenlehre ist .... Wer diese große Frage im Menschenherzen tönen läßt .... wer ernstlich bemüht ist, die Gottheit anzuerkennen, so Sie Sich dem Erdenkind als solche erweist, der wird nicht lange ohne Antwort gelassen werden, denn der himmlische Vater läßt solchen suchenden Seelen gar bald Hilfe zukommen ....

Er läßt sie auch den Weg finden, wo ihnen Klarheit wird über solche und ähnliche Fragen. Wer ernstlich begehret, über das Wesen Christi aufgeklärt zu werden, der wird bald ein so klares und verständliches Bild des Heilands bekommen, daß seine Zweifel schwinden werden und er sich voller Überzeugung der Lehre Christi hingibt. Und so sollten nur die Menschen diese Frage dem himmlischen Vater Selbst vorlegen, so würden sie nicht in die Gefahr kommen, sich völlig abzuwenden von dem Erlöser der Menschheit. Alles atmet Gottes Güte und Liebe .... wo der Mensch irrend oder unwissend fragt, dort wird er liebevoll auf den Weg der Wahrheit geführt .... doch abweisen aus eigener Verstandes-Weisheit wird zu immer größerem Irrtum führen ....

Doch was der Mensch als einzelner zu erkennen glaubt, bleibt ihm überlassen .... wer jedoch seine eigene Meinung voller Überzeugung auch dem Mitmenschen aufreden will, ist ein großer Sünder vor Gott und den Menschen. Seiner eigenen Seele Los ist unsagbar traurig, wenn er auf falschem Weg sich befindet; das Los der Mitmenschen aber verschuldet zu haben ist unverantwortlich, und diesen wird schon auf Erden das Gottesgericht gesandt werden, auf daß sie erkennen, daß der Herr Seines Namens nicht spotten läßt und nicht duldet, daß das Seelenheil von zahllosen Mitmenschen gefährdet wird.

Denn so ihr dem Menschen irdische Güter nehmt, ist das nicht recht vor Gott .... wie aber wollt ihr euch verantworten, die ihr dem Mitmenschen das ewige Reich nehmet ....
Wer schwach ist, höret auf seine Mitmenschen und nimmt gedankenlos an, was ihm aber den größten Schaden bringt für seine Seele .... Darum hütet euch, diesen Schwachen im Geiste eure Ansicht einzureden, wollet ihr nicht aufs empfindlichste gestraft werden noch im Erdenleben .... denn der Herr hat die Macht über alles im Himmel und auf Erden .... Er wird auch zu schützen wissen Sein Wort, und dieses wird nicht vergehen bis in alle Ewigkeit und wird Zeugnis ablegen von Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Menschheit .... __Amen



7568 Das Wissen um Erlösungswerk vergeht nicht ...

Mein Werk der Erlösung galt für alle Zeiten, für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft .... Alle Menschen werden einmal in den Segen Meines Erlösungswerkes kommen, ganz gleich, in welcher Epoche sie als Mensch über die Erde gehen .... Und immer wird aus einer Erlösungsperiode in die andere das Wissen getragen werden, denn immer wird Mein Geist die Menschen darüber belehren und ihnen künden von dem Erdengang des Menschen Jesus, in Dem Ich Selbst Mich verkörperte, um die Sündenschuld für die Menschheit zu tilgen.

Daß ihr nun in «dieser» Periode auf Erden lebt, in der Ich Selbst zur Erde niedergestiegen bin, ist eine ganz besondere Gnade, denn es sollte euch Menschen der Glaube an Mich leichter fallen, Ihr sollet die Existenz des Menschen Jesus überzeugt glauben können, denn das Wissen um Ihn ist doch von Generation zu Generation erhalten geblieben, wenn es auch in der Endzeit schwer ist, Beweise dafür zu erbringen .... Die Menschen in dieser Erlösungsperiode sind also bald «nach» dem Kreuzestod Jesu in der Lage gewesen, als vollkommen erlöst einzugehen in das Lichtreich, was «vor» dem Kreuzestod nicht möglich war ....Sie brauchten nur überzeugt zu glauben an Ihn, und dieser Glaube konnte auch durch die Liebe leicht gewonnen werden .... Doch in den späteren Erdperioden wird es für die Menschen schwerer sein, zu glauben an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk .... Und doch wird es auch wieder möglich sein, ihnen ein lebendiges Wissen über den göttlichen Erlöser zu erschließen, weil immer wieder Mein Geist wirken wird in liebeerfüllten Menschen, weil immer wieder im Anfang einer Erlösungsepoche die Menschen liebeerfüllt sein werden und diese dann ein wirklich lebendiges Wissen aufnehmen und auch weiterleiten werden an ihre Nachkommen.

Doch je mehr es wieder dem Ende einer solchen Epoche entgegen geht, desto schwächer wird auch der Glaube werden, und Meines Geistes Wirken wird auch immer seltener stattfinden können .... Aber das Wissen um Jesus Christus, in Dem Ich Selbst das Erlösungswerk am Kreuz vollbracht habe, wird niemals mehr vergehen ....
Denn immer wieder werden Menschen "erlöst" werden, und diese sorgen für die Weitergabe der Lehren, weil sie diese direkt von Mir in Empfang nehmen und auch überzeugt sind und weil dies das Zeichen der Erlösung durch Jesus Christus ist, wenn Er Selbst Sich nun im Menschen äußern kann durch den Geist ....

Nie und nimmer geht das Wissen um den göttlichen Erlöser verloren, und darum wird immer und zu jeder Zeit das Rückführungswerk seinen Fortgang nehmen, das immer erst dann möglich ist, wenn die Menschen Erlösung gefunden haben durch Jesus Christus, wenn sie Mich Selbst in Jesus Christus anerkennen und dann also auch zu Mir zurückgefunden haben, von Dem sie ewige Zeiten getrennt gewesen waren.

Darum muß auch in der letzten Zeit vor dem Ende den Menschen gekündet werden vom Wirken des Geistes, denn auch in dieser Zeit fehlt der Glaube an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, und es muß den Menschen ein wahrheitsgemäßes Wissen übermittelt werden können, das eben nur durch das Wirken des Geistes möglich ist.
Und wiederum ist das Wirken des Geistes ein Beweis, daß Jesus Christus dem Menschen Erlösung gebracht hat .... daß Ich Selbst Mich der Menschen angenommen habe, die in Sündenschuld den Rückweg zum Vater nicht hätten antreten können .... Denn Meines Geistes Wirken ist erst nach Meinem Kreuzestod möglich geworden, und es muß sich ein Mensch zuvor erlösen lassen, d.h. gewillt sein, die Gnaden Meines Erlösungswerkes anzunehmen.

Dann erst ist es möglich, daß sich Mein Geist in ihm äußern kann, und dann erst kann er in ein wahrheitsgemäßes Wissen eingeführt werden um die Mission des Menschen Jesus, um Sein Liebe- und Erbarmungswerk, das Er für die sündige Menschheit vollbracht hat, weil Er Mich Selbst in Sich barg .... weil Er nur die Hülle Meiner Selbst gewesen ist .... Und dieser Geist wird wirken, solange noch ein Mensch über die Erde geht, der der Erlösung harret .... Und immer wieder wird er künden und die Menschen einweihen in Meinen Heilsplan, immer wieder wird er des göttlichen Erlösers Jesus Christus Erwähnung tun, denn Ich bin für alle Menschen am Kreuz gestorben, für die Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft .... weil Ich alle Menschen erlösen will von ihrer Sündenschuld .... __Amen


7250 Existenz Jesus

Jedem Menschen ist die Möglichkeit gegeben, hinter das Geheimnis der Menschwerdung Gottes zu kommen, und jeder Mensch wird dann auch einen Beweis haben von der Existenz Jesu, Der als Gottes Sohn und Erlöser der Welt ihm nun offenbar wird, so daß jeder weitere Beweis unnötig wird. Und wer einmal die Menschwerdung Gottes begriffen hat, der weiß es auch, daß und «warum» der Glaube gefordert wird, warum Beweise nicht förderlich, sondern eher nachteilig sind für den Entwicklungsgang der Seele, zwecks dessen der Mensch auf Erden wandelt.

Daß Sich Gott Selbst in Jesus Christus, in dem Menschen Jesus, verkörpert hat, ist und bleibt unglaubwürdig für Menschen, die keinerlei «geistige» Bindung haben, denen geistiges Streben fremd ist .... Und unter "geistigem Streben" ist also der "Entwicklungs-prozeß der Seele" zu verstehen, die nicht als «Selbstzweck» das Erdenleben erhalten hat, sondern nur als Mittel zum Zweck.

Wer also nicht geistig strebt, der ist auch nicht "erweckt", d.h., sein Denken ist eher dem Irrtum unterworfen als der Wahrheit, er wird eher Irrtum annehmen und als Wahrheit gelten lassen, und die reine Wahrheit wird ihm unannehmbar scheinen .... eben «weil» sein Geist noch verfinstert ist, worunter nicht der Verstand zu verstehen ist, sondern der Funke im Menschen, der göttliches Anteil ist.

Dieser Mensch also wird keine rein geistigen Ursachen gelten lassen, und daher wird ihm die Menschwerdung Gottes als "Aus-wirkung" einer solchen geistigen "Ursache" unbegreiflich sein. «Aber sie hat stattgefunden», Gott Selbst hat Sich in einem Menschen eingezeugt, und dieser Mensch war Jesus, der Sohn von Maria, Der aus dem Geist Gottes gezeugt war.

Nichts durfte die Menschen zum Glauben «zwingen», und darum war auch die Geburt, Jesu menschlichen Gesetzen unterworfen, nicht aber die «Zeugung» .... Dieses zu bezweifeln dürften sich die Menschen nicht anmaßen, wenn sie sich überlegen, daß alles Geschöpfliche sowie das gesamte Schöpfungswerk aus der Kraft Gottes hervorgegangen ist, es also für diese Kraft wahrlich möglich ist, ein menschliches Wesen aus Seinem Willen erstehen zu lassen.
Es hatte aber auch diese Geburt ohne Zeugung seine geistigen Gründe, die einem erweckten Geist überaus leicht verständlich sind. Doch es muß der Mensch wissen, daß das gesamte Schöpfungswerk geistige Ursachen hatte, denen der freie Wille urgeschaffener Geistwesen zugrunde lag, und dieser freie Wille auch im Dasein des Menschen .... des einstmals geschaffenen Urgeistes .... eine Rolle spielt, die bedeutsam und auch Erklärung ist dafür, daß für die Existenz des Menschen Jesus sich keine oder nur wenige Beweise finden lassen. Denn es darf keinerlei Zwang den Menschen veranlassen, sich positiv oder negativ einzustellen zu Jesus Christus, dem göttlichen Erlöser.

Es muß völlige Willensfreiheit die Einstellung zu Ihm bestimmen, weil davon allein die «geistige» Rückgestaltung des Menschen zu dem urgeschaffenen Wesen abhängig ist, zwecks derer der Mensch auf Erden wandelt. Was sich «beweisen» läßt, «zwingt» zu einem Entscheid .... Kein Mensch darf gezwungen werden zu einem Entscheid, soll die einstige Vollkommenheit des Urwesens wiedererreicht werden, die Zweck und Ziel des gesamten Schöpfungswerkes ist.

Es muß also der Mensch zuvor wissen um Uranfang und Ziel alles dessen, was ist, um Sinn und Zweck der Schöpfung und alle geschöpflichen Wesen darin. Doch er wird dieses Wissen nie und nimmer aus Büchern schöpfen können, sondern es muß ihm durch den Geist Gottes, Der in Sich die Ewige Wahrheit ist, vermittelt werden. Aber dies erfordert Bedingungen, die wohl jeder Mensch erfüllen kann, aber nur die wenigsten Menschen erfüllen wollen ....
Der Geist Gottes kann sich aber nur dort äußern, wo diese Voraussetzungen gegeben sind: ein «lebendiger Glaube» an Gott, der nur durch die «Liebe» lebendig werden kann, und ein bewußtes Anfordern der Wahrheit aus Gott, eben im Glauben, von Ihm die Wahrheit vermittelt zu bekommen .... Und sie wird dem Menschen werden, denn nun tritt der Geist Gottes mit dem Geistesfunken im Menschen, der Sein Anteil ist, in Verbindung, und es wird der Mensch belehret durch den Geist ....

Wer solches nicht glauben kann oder will, der wird niemals zur Weisheit, zum Licht der Erkenntnis, gelangen .... Wer es aber glaubt, dem werden sich die herrlichsten Offenbarungen enthüllen, er wird hell und klar erkennen, was anderen Menschen unbegreiflich ist, er wird die Zusammenhänge fassen können, und ihm wird die Menschwerdung Gottes in Jesus ein so wunderbar gelöstes Problem sein, so daß er keinerlei Beweise mehr bedarf und doch klarer durch alles hindurchzuschauen vermag, wie es der schärfste Verstand je zuwege bringen könnte.

Für einen geweckten Geist aber spielt es dann keine Rolle, welche Zeiträume liegen zwischen dem Wandel Jesu auf Erden und der Gegenwart, denn dieser Wandel Jesu war kein Akt, für einen bestimmten Kreis Menschen berechnet, sondern er galt allen Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ....

Alle Menschen werden erfahren von diesem Wandel Jesu, aber keines Beweises Seiner Existenz bedürfen, sowie nur ihr Geist erweckt ist, doch ohne Erweckung des Geistes wären auch die schärfsten Beweise nutzlos für die Erlangung der Seelenreife, denn ein Glaube, hervorgehend aus Beweisen, ist kein Glaube, der den freien Willen respektiert und der allein gewertet wird. Der Verstand des Menschen aber hat nichts oder wenig nur mit der Erweckung des Geistes im Menschen zu tun .... Letztere ist Folge eines Liebelebens, eines Lebens in uneigennütziger Nächstenliebe, weshalb Erforschung tiefster Geheimnisse nicht das Privileg reger Verstandestätigkeit, sondern allein das Vorrecht derer ist, die die Gebote Gottes halten, die der Mensch Jesus gelehrt hat auf Erden: "Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst ....
Die «Auswirkung» der Erfüllung dieser Gebote ist der sicherste und klarste Beweis der Existenz Jesu, denn dann leitet der Geist aus Gott den Menschen in alle Wahrheit, und er gibt ihm auch Aufschluß über alle geistigen Zusammenhänge, die niemals der Verstand des Menschen allein wird geben können .... __Amen



6485 Glaube an die Existenz Jesus

Der Lebenswandel Jesu auf Erden wird oft angezweifelt, wenn nicht gänzlich abgestritten, und auch dies ist eine Äußerung des freien Willens, sich zu Ihm zu «bekennen» oder Ihn «abzulehnen». Denn auch den Gläubigen fehlen die Beweise, und doch zweifeln sie es «nicht» an, weil ihnen von «innen» die Wahrheit bestätigt wird .... was aber bei jedem Menschen der Fall sein könnte, wenn er nicht willensmäßig noch ein Gegner Gottes wäre. Es wird der «Glaube» an Jesus Christus als Erlöser der Welt gefordert .... Also kann es dafür auch keinen unwiderlegbaren «Beweis» geben. Da es aber keinen anderen Weg zur Seligkeit gibt als über Jesus Christus, so ist gerade dieses Christusproblem ebender Prüfstein des Willens des Menschen .... Es ist eine überaus wirksame Waffe des Gegners von Gott, Zweifel in die Menschenherzen zu legen ob der Existenz Jesu, und es wird einen solchen Zweifel aufgreifen, der noch Gott-widersetzlichen Willens ist, wie er aber ebenso bestimmt verjagt wird von Menschen, deren Widerstand gegen Gott schon nachgelassen hat oder gänzlich gebrochen ist. Es könnte aber ein jeder Mensch solche Zweifel verjagen, denn auch der vernunft-begabteste Mensch kann nicht alle Hinweise, alle Lehren und die christliche Lehre selbst als "aus der Luft gegriffen" abtun ....

Und es sprechen weit mehr Hinweise oder Beweise dafür als dagegen .... Der gläubige Mensch bedarf keines weiteren Beweises, denn die "Ausgießung des Geistes", die Jesus den Menschen verheißen hat, ist ein so schlagender Beweis, daß jeder Zweifel hinfällig wird. Es kann aber dieser Beweis nicht einem ungläubigen Menschen geliefert werden, weil die Erleuchtung durch den Geist erst den Glauben an Jesus Christus voraussetzt, der durch die «Liebe» zu einem «lebendigen» Glauben geworden ist .... Die Menschen, die nicht glauben an den Lebenswandel des Menschen Jesus auf Erden, sind so völlig verdunkelten Geistes, sie finden keinerlei Zusammenhänge, sie sehen alles nur mit weltlichen Augen an, sie leben keinerlei geistiges Leben, und ihr Lebenswandel wird uneigennützige Liebe vermissen lassen .... die sichere Aufhellung des Geistes zur Folge haben würde.

Es sind Menschen, die sich auf ihren geweckten Verstand berufen, der jedoch beschlagnahmt ist vom Gegner Gottes, und dieser versteht es wahrlich, solche Menschen zu bestärken in der Ablehnung Jesu Christi und des Erlösungswerkes.

Niemals aber werden solche "Christus-Leugner" an ein Fortleben nach dem Tode glauben, und ihr Leben, ihre Verstandestätigkeit, wird immer nur das irdische Leben betreffen, und im besonderen werden solche Menschen sich einsetzen dafür, den Mitmenschen beweisen zu wollen, daß der Glaube an Jesus Christus ein Phantom sei ....
Denn sie werden sich nicht mit ihrer eigenen Anschauung zufrieden geben, sondern diese auch auf ihre Mitmenschen zu übertragen suchen.

Auch das ist das Einwirken des Gegners von Gott, denn die "Erlösung durch Jesus Christus" ist es, die ihm seinen Anhang entreißt. Und er wird alles tun, um den Glauben an Jesus Christus zu untergraben. Jene Christusleugner sind in seiner Gewalt .... und sie wirken auf Erden nur für den Satan .... was ihnen jedoch erst verständlich wäre, wenn sie in geistiges Wissen eindringen könnten .... dies aber erst die «Folge» des Glaubens an Jesus Christus und Seine Erlösung ist, die das Wirken Seines Geistes im Menschen garantiert ....

Der Kampf zwischen Licht und Finsternis wütet in einem Maß, das ihr Menschen nicht für möglich haltet .... Und da eine Erlösung nur durch Jesus Christus möglich ist, wird der Gegner Gottes gerade diese «Erlösung» zu entkräften suchen, er wird das Christusproblem als unbeweisbar hinstellen und so die Menschen vom Glauben an Ihn abzubringen suchen ....
Und er wird immer Menschen finden, die seinen gedanklichen Vorstellungen folgen, die ihr geweckter Verstand überheblich werden ließ und die darum verstandesmäßig etwas zu zerpflücken suchen, was nur im Glauben und in der Liebe begriffen werden kann. Denn wo der Geist aus Gott nicht wirken kann, dort zieht der Verstand des Menschen falsche Schlüsse .... und dieser befindet sich in undurchdringlicher Finsternis .... weil er den Weg meidet, der allein zum Licht führt .... den Weg über Jesus Christus, den Weg des Glaubens und der Liebe ....
der Wahrheit und des Lebens .... __Amen



5547 Rechtes Christentum

Ein gläubiger Christ muß auch nach seinem Glauben leben, in der Nachfolge Jesu Christi, Der den Menschen ein rechtes Leben auf Erden vorgelebt hat und also den Glauben an Sein Erlösungswerk fordert, um von Ihm als Christ anerkannt zu werden.
Die christliche Lehre muß aus dem Herzen heraus befolgt werden, denn die Liebe ist es, die Christus fordert von den Menschen, eine Liebe, die ohne Eigennutz ist und darum auch erlösend wirkt, eine Liebe, die Opfer zu bringen bereit ist, eine Liebe, wie sie Jesus den Menschen bewiesen hat durch Seinen Tod am Kreuze.

Ein rechter Christ zu sein heißt also, sein inneres Wesen zur Liebe zu gestalten im Glauben an Jesus Christus, denn ohne den Glauben an Ihn ist der Mensch nicht fähig zu dieser Wesenswandlung. Er kann wohl auch glauben an Ihn und doch nicht in der Liebe wandeln .... Dann aber ist es nur ein Formglaube, ein Verstandesglaube, der wohl eine Existenz des Menschen Jesus gelten lässet und vielleicht auch Seinen Kreuzestod, der aber nichts weiß über die Bedeutung des Opfers, das der Mensch Jesus für die Mitmenschen gebracht hat.

Denn das Verständnis dafür geht ihm erst auf, sowie er sich in der Liebe übet, weil ihm dann erst sein Geist durch das Herz das rechte Verständnis dafür gibt .... Darum heißt "Christ sein" als erstes in der Liebe leben, und dann bekennt sich auch der Mensch zu Jesus Christus als Erlöser der Welt.

Ein Mensch ohne uneigennützige Liebe aber ist niemals ein Christ, und ob er sich vor der Welt auch dafür ausgibt .... Denn es geht bei dem Begriff Christentum nimmermehr um den Glauben an die Existenz Jesu, es geht darum, daß der Mensch so «lebt,» wie Jesus Christus auf Erden gelebt hat, um den Namen Christ mit Recht führen zu können.

Darum ist in der Welt kein rechtes Christentum mehr, trotz Kirchen und Glaubenslehren, denn der Geist Christi fehlt. Es sind die Menschen unerlöst, weil Jesus Christus nicht mehr wirken kann, wo die Liebe nicht vorhanden ist .... Und die Liebe ist völlig erkaltet unter den Menschen .... Ob arm, ob reich, ob hoch, ob niedrig, allen fehlt das Wichtigste des Christentums, die Liebe ....
Das Erlösungswerk Jesu wird von den Menschen nicht mehr in Anspruch genommen, sie stellen sich außerhalb derer, für die Jesus Christus gestorben ist; sie sehen wohl das Kreuz, weil sie Jesus Christus als Mensch und Seinen Kreuzestod nicht leugnen können. Aber es ist für sie ganz bedeutungslos geworden, es sind nur tönende Worte ohne Sinn und Kraft, weil die Liebe erst das Verständnis erschließt, die Liebe aber erstorben ist. Für diese Menschen starb Jesus Christus vergeblich am Kreuz, und doch nennen sie sich Christen ....

Keiner von ihnen macht sich die Bedeutung klar, keiner von ihnen bemüht sich, ein «rechter» Christ zu sein, und viele Christen schauen verächtlich herab auf die Menschen, die in ihren Augen Heiden oder Ungläubige sind, weil sie nicht einer offiziellen Kirche oder Gemeinschaft angehören .... Und es wird für alle diese ein furchtbares Erwachen sein dereinst, wenn sie unerlöst von der Erde geschieden sind und sie Rechenschaft ablegen sollen über ihren Lebenswandel, wenn der Grad der Liebe so niedrig ist, daß kein Lichtschein ihn begleitet bei seinem Eintritt in das jenseitige Reich ....
Dann erst werden sie suchen müssen nach dem Erlöser der Menschheit und Ihn schwerlich finden, weil sie keinen rechten Glauben hatten an Ihn, ohne Den sie aber niemals selig werden können ....
O wüßtet ihr Menschen, was ihr euch verscherzet auf dieser Erde durch eure laue Einstellung zu den wichtigsten Dingen .... wüßtet ihr, wie bitter ihr es dereinst bereuen müsset .... Ihr könnet niemals ohne Liebe selig werden ....

Ihr müsset als rechte Christen euren Weg auf Erden gehen, ihr müsset Ihm nachfolgen, d.h. Seine Gebote halten, und dann erst wird euer Glaube an Ihn ein lebendiger sein, dann erst werdet ihr Jesus Christus vor der Welt bekennen ....Ihr werdet für Ihn eintreten und als von Ihm erlöst auch den Mitmenschen eine rechte Erklärung abgeben können, daß und warum Er anerkannt werden muß, daß und warum es ohne die Erlösung durch Jesus Christus kein ewiges Leben gibt und daß vor Gott nur gewertet wird das rechte Leben im Geiste Jesu, nicht aber das nach außen zur Schau getragene Christentum, das in Wahrheit kein Christentum ist .... __Amen



7243 geistige und irdische Wende

Ihr Menschen brauchet niemals eine Wende zu «fürchten», solange ihr euch bemüht, in Meinem Willen zu leben, denn dann wird alles so über euch kommen, wie es gut ist für eure Seele, und Ich werde auch eurer irdischen Nöte gedenken und es gnädig machen mit euch. Denn Ich weiß es doch, welchen Weg jeder einzelne nimmt, Ich weiß auch, welche Prüfungen er noch zu bestehen hat und welche Mittel Ich noch anwenden muß, um ihm zum geistigen Fortschritt zu verhelfen.
Aber Ich werde nicht mehr solche Mittel anzuwenden brauchen, die so schmerzhaft sind für ihn, weil Ich seine Gesinnung kenne, die Mir gilt, und weil sein Wille Mich zu erreichen trachtet. Eine Wende liegt aber vor euch allen, irdisch und geistig ....

Und sie wird viel Unheil, viel Leid und viele Prüfungen mit sich bringen, die an den Menschen nicht vorübergehen können, ohne jeden einzelnen zu berühren. Aber sie brauchen nicht jeden einzelnen hart zu treffen, sondern können kraftvoll bestanden werden und noch viel Segen bringen dem, der in allem nur Meine Lenkung sieht und sich ergeben Meinem Willen beugt. Und ob ihr euch auch scheinbar noch großer Ruhe erfreut, die Wende tritt ein so gewiß, wie ein Tag auf den anderen folgt, weil der Tag des Endes immer näher rückt und bis dahin sich noch vieles wird ereignet haben, das euch aus eurer Ruhe aufstören und zur Besinnung eurer selbst bringen soll.

Irdisch und geistig wird sich eine solche Wende abspielen, irdisch wird viel Unruhe sein und Umwälzung des Althergebrachten .... und geistig wird sich eine immer größere Glaubenslosigkeit bemerkbar machen, ein Kampf der Finsternis gegen das Licht, ein antichristliches Vorgehen gegen Geistesrichtungen .... es wird der Kampf gegen den Glauben überall geführt werden, mitunter auch unter dem Deckmantel der Frömmigkeit, des ernsten Wahrheitsdranges .... nur um das Alte auszurotten und den Glauben mit einer modernen Weisheitslehre zu ersetzen, die aber völlige Verdunkelung des Geistes beweiset, bezweckt und erzielt.

Die Zeit ist gekommen, wo dem göttlichen Erlöser Jesus Christus der Kampf angesagt wird von seiten derer, die scheinbar das Rechte wollen und doch Meinem Gegner willkommene Diener sind, wenn es gilt, gegen Jesus Christus und Seine Lehre vorzugehen und alles als Legende hinzustellen, was mit der Person Jesu zusammenhängt ....

Und darum ist auch bald die Zeit gekommen, wo dem Treiben des Gegners ein Ende gesetzt ist, denn sowie die Existenz Jesu Christi abgestritten wird, sowie den Menschen die Möglichkeit genommen wird, selbst Stellung zu nehmen in aller Freiheit zu Ihm als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, ist für Meinen Gegner auch die Stunde des Endes seines Wirkens gekommen, und er wird erneut in Ketten gelegt, auf daß er unfähig ist zum Wirken gegen Mich. Und es ist schon deutlich zu erkennen, wieweit er sich der Menschen bemächtigt hat, die selbst ohne Glauben sind und daher gut zu nützen für seine schändlichen Pläne.

Mit voller Zustimmung schließen sie sich seinen Argumenten an und bezweifeln oder streiten die Existenz Jesu auf Erden ab, um sich selbst nicht für den göttlichen Erlöser und also für Mich in Ihm entscheiden zu müssen .... Auch diese Menschen stehen vor einer geistigen Wende, solange ihnen noch die «innere Überzeugung» mangelt für eine Ablehnung oder Anerkennung Jesu, aber allen stehen auch die Möglichkeiten offen, sich recht zu entscheiden, alle könnten zur rechten Erkenntnis kommen bei gutem Willen nach Wahrheit und Gerechtigkeit.

Wo dieser aber fehlt, gibt es keine Klarheit, oder es wird tiefste Finsternis als Licht angesehen, und die Menschen bleiben in verblendetem Denken. Doch wer im Licht der Wahrheit steht, wer schon den Weg zu Mir gefunden hat, der braucht auch diese Zeit geistiger Wende nicht zu fürchten .... Er wird immer den Weg hell und klar erkennen, den er selbst zu gehen hat, und er wird ihn auch unbeirrt gehen, weil er Mich Selbst am Ziel erblickt und darum auch das Ziel verfolgt, ohne rückwärts zu schauen. Und ihm kommen Meine Lichtboten entgegen und helfen ihm, wo der Weg steil und mühevoll ist, auf daß er sicher das Ziel erreiche, auf daß er zurückkehrt zu Mir, in sein Vaterhaus .... __Amen



7084 Glaube an eine Mission des Menschen Jesus

Um glauben zu können an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk, an eine «Mission» des Menschen Jesus und deren Ausführung, genügen nicht die wissenschaftlichen Forschungen oder verstandesmäßig erworbene Kenntnisse, denn Seine Mission war eine geistige, und Geistiges läßt sich nicht verstandesmäßig ergründen oder beweisen.

Wohl ging der Mensch Jesus über die Erde gleichwie jeder andere Mensch, denn auch jene ungewöhnlichen Erscheinungen, die Seine Geburt und auch Sein Erdenleben zuweilen begleiteten, können nun nur noch geglaubt werden .... Sie können heute wie auch damals von Gegnern naturmäßig erklärt werden, soweit für solche Erscheinungen noch glaubwürdige Zeugnisse vorhanden sind. Doch es ist auch dieses von Mir aus so geplant worden, weil gerade der Glaube an Ihn und Sein Erlösungswerk nicht zwangsläufig erreicht werden sollte, sondern eine freie Willensangelegenheit jedes einzelnen Menschen sein muß.

Dieser Glaube konnte gewonnen werden unter gewissen Voraussetzungen, und er wird, solange die Erde besteht, immer wieder diese Voraussetzungen fordern .... eben weil es um das geistige Ausreifen der Seele geht, um die endgültige Freiwerdung von Meinem Gegner. Und so werden zu jeder Zeit Menschen eingeführt werden können in ein Wissen, das gerade das Erlösungswerk Jesu Christi zum wichtigsten Inhalt hat .... und es wird jederzeit den Menschen möglich sein, einen lebendigen Glauben zu gewinnen an das, was mit immer größerem Eifer als Legende abgetan wird, wofür sich auch niemals solche Beweise erbringen lassen, die den Menschen zum Glauben an Jesus Christus zwingen ....
«Immer wieder werde Ich unter den Menschen wirken im Geist» ....Aber auch immer wird ein solches Geistwirken nicht hundert-prozentiger «Beweis» sein dürfen für die Mitmenschen. Immer wird geistiges Wissen nur von jenen Menschen geglaubt und verstanden werden, die selbst geistig streben, die ihren Geist in sich zum Leben erwecken und die dann auch wahrlich keines Beweises mehr bedürfen und dennoch voller innerer Überzeugung sind.

Wer zu jenen Fragen, die Jesus Christus und Sein Erlösungswerk betreffen, verstandesmäßig herangeht, der verrennt sich in vielerlei Gedanken und findet nicht hindurch. Denn er sucht immer nur Menschliches zu ergründen, er wägt alles Für und Wider ab und ist zuletzt doch genau so unwissend wie zuvor ....

Denn wenngleich er Beweise findet für die Existenz des Menschen Jesus, für die Gründe Seiner Aburteilung und Seines schandbaren Todes am Kreuz .... solange er nicht um die «geistigen» Beweggründe Seines Daseins auf dieser Erde weiß .... solange er nicht glaubt, daß Ich Selbst in diesem Menschen eine Verbindung schaffen wollte und geschaffen habe mit der ganzen Menschheit .... solange ihm überhaupt geistiges Wissen mangelt, ist es auch völlig gleichgültig, das Erdenleben des Menschen Jesus beweisen oder Sein irdisches Wirken erklären zu wollen, weil es auch völlig belanglos ist für solche Menschen, ob Er auf Erden gelebt hat oder nicht, ob Seine Existenz geschichtlich bewiesen werden kann .... Jesus Christus als göttlichen Erlöser, als Meinen Abgesandten, Der Mir Selbst zur Hülle diente, zu erkennen, ist allein ausschlaggebend ....

Und dieses Mysterium ist auf «verstandes»mäßigem Wege «nicht» zu ergründen, aber ganz leicht zu begreifen von Menschen, die zu Mir verlangen, die Meine leichten Gebote der Liebe halten. Diese werden den Geist in sich erwecken, der ihnen Licht gibt über alles und im besonderen über das Erlösungswerk.

Und darum wird es zu «jeder Zeit» möglich sein, volle Aufklärung zu erlangen über den Einen, Der anerkannt werden muß als "Gottes Sohn und Erlöser der Welt" .... Der «darum» anerkannt werden muß, weil Er Mich Selbst barg und also «Seine» Anerkennung auch zugleich die Anerkennung Meiner Selbst ist, die ihr einstens Mir verweigertet und darum auch in den Zustand der Erkenntnislosigkeit gefallen seid.

Der Mensch Jesus erfüllte mit Seinem Erdenleben eine Mission: diese eure einstige Sünde zu entsühnen. Und solange «diese Mission» des Menschen Jesus nicht erkannt wird, solange also auch dem Menschen der lebendige Glaube daran fehlt, bleibt er unabänderlich in jenem Zustand der Erkenntnislosigkeit, und es wird ihm dann auch nicht möglich sein, verstandesmäßig diesen Zustand zu wandeln ....

Sowie er aber alles von der geistigen Warte aus zu betrachten beginnt .... was ein Liebeleben getreu Meiner Gebote erfordert .... wird er auch für alle Begebenheiten während des Erdenwandels Jesu die Erklärung finden. Er wird zwar auch dann noch nichts "beweisen" können, aber innerlich voll überzeugt sein, recht zu denken .... Er wird also lebendig glauben, und dann werden ihn keine noch so scharfen Verstandesdenker von seinem Glauben abzubringen vermögen, denn dann hilft Jesus Christus Selbst ihm, dann wirket Sein Geist in ihm, wie Er es verheißen hat .... Dann ist des Menschen Wille Mir Selbst in Jesus Christus zugewandt, und er erkennt hell und klar, was allen anderen noch verborgen ist .... __Amen



4392 Erlöser» .... «Glaube» .... Willensfreiheit .... «Zwang»...

Solange ihr nicht glauben wollet, werdet ihr auch nicht glauben können. Jeder Mensch kann sich sein Seelenleben gestalten nach seinem Willen, d.h., seinem Denken, Fühlen und Wollen ist kein Zwang auferlegt, es wird sich niemals in einer bestimmten Richtung bewegen «müssen», sondern der Mensch wählt sich die Richtung selbst. Damit aber die von ihm gewählte Gedanken- und Willensrichtung die rechte, Meinem Willen und Meiner ewigen Ordnung entsprechende sei, wird ihm ständig Hilfe gewährt, sie wird ihm gewissermaßen angetragen, so daß es ihm leicht ist, die rechte Richtung einzuschlagen, so er sich als erstes dem Beherrscher der Unendlichkeit hingibt, ganz gleich, in welcher Form er Diesen anerkennt, also erstmalig an Ihn glaubt ....

Selbst ohne jede Belehrung kann er sich verstandesmäßig die Frage seines Ursprungs vorlegen, und diese Frage wird ihm gedanklich auch so beantwortet werden, daß er auf die rechte Spur gelenkt wird .... es wird sein Denken der Wahrheit nahekommen, weil Ich Selbst es will, daß der Mensch in der Wahrheit steht. Und so er sich selbst als denkendes Wesen, als ein Schöpfungswerk eines ihm noch unbekannten Meisters, Diesem gedanklich anvertraut, bekundet er den Willen zur Wahrheit, und sie wird ihm werden.

Glauben-«wollen» sichert auch das Glauben-«Können», doch niemals soll sich der Mensch für fähig halten, verstandesmäßig die Wahrheit ergründen zu können und Mich und Meinen Beistand dabei auszuschalten oder Mich gänzlich abzulehnen und dennoch in der Wahrheit zu stehen .... Würdet ihr Meine Existenz wie auch alles, was zu glauben Ich von euch fordere, beweisen können, so wäre der Akt der freien Willensentscheidung, der Sinn und Zweck eures Erdenlebens als Mensch ist,

Re: Existenz Jesus
von r.f.   Thu, 21 Feb 19 um 7:21 CET
 


2.) Das Leben Jesu und die Kreuzigung ist neben der Bibel auch in außerbiblischen Schriften bezeugt
Verschiedene Verweise auf das Leben Jesu und die Kreuzigung Jesu lassen sich auch bei außerbiblischen Autoren finden:

Cornelius Tacitus (Römischer Historiker und Senator, 55-115 n. Chr.)

Tacitus schreibt in seinen "Annalen" voller Abscheu über die Christen: Ihr Anführer sei zwar unter Tiberius hingerichtet und seine Lehre "für den Augenblick" unterdrückt worden. Doch sei der "unheilvolle Aberglaube" schon bald wieder hervorgetreten: "Nicht nur in Judäa, dem Ursprungsland dieses Übels, sondern auch in Rom, wo aus der ganzen Welt alle Gräuel und Scheußlichkeiten zusammenströmen und gefeiert werden." "Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten haßte und mit dem Namen "Christen" belegte. Dieser Name stammt von Christus, der unter Tiberius vom Procurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war."
Tacitus Bericht über den Anführer der Christen gilt - gerade weil er so ablehnend ist - als wichtiger Beleg dafür, dass es Jesus wirklich gegeben haben muss. Wäre er lediglich eine Sagengestalt gewesen, dann hätte sich der Historiker nicht so aufgeregt, argumentieren Bibelwissenschaftler.

Flavius Josephus (Jüdisch-Römischer Historiker und Politiker, 37-100 n. Chr)

Er widmet dem "weisen Mann" Jesus in seinem Geschichtswerk "Jüdische Altertümer" einen Absatz. Jesus sei der "Vollbringer ganz unglaublicher Taten" gewesen. "Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu". "Und noch bis zum heutigen Tag besteht das Volk der Christen fort."

Lukian von Samosata (griechischsprachiger Satiriker aus Syrien)

...überlieferte: "Übrigens verehrten diese Leute den bekannten Magus, der in Palästina deswegen gekreuzigt wurde, weil er diese neuen Mysterien in die Welt eingeführt hatte."

Ignatius,
Bischof von Antiochia (um 35-ca.117 n. Chr, er lebte also kurz nach der Zeit als Jesus sein Leben hier auf Erden beendete und hatte wahrscheinlich noch Kontakt mit Augenzeugen der Kreuzigung Jesu):

...bezeugt ebenfalls, dass Jesus unter Pontius Pilatus gekreuzigt wurde: "Jesus Christus, der aus dem Geschlecht Davids stammt, der Sohn der Maria war, der wirklich Mensch wurde, der aß und trank, wirklich verfolgt wurde unter Pontius Pilatus, wirklich gekreuzigt wurde und angesichts aller starb ... der auch wirklich von den Toten erweckt wurde, da sein Vater ihn auferstehen ließ. Erkannte ich euch doch als ... restlos überzeugt von unserem Herrn, der dem Fleisch nach wirklich aus Davids Geschlecht stammt, nach Gottes Willen und Macht der Sohn Gottes ist, wirklich geboren von der Jungfrau, getauft durch Johannes, auf dass jegliche Gerechtigkeit an ihm erfüllt werde, wirklich unter Pontius Pilatus und dem Vierfürsten [Tetrarch] Herodes [Antipas] um unseretwillen angenagelt im Fleisch."

Justin
(Kirchenvater und Märtyrer, 100-166 n. Chr.)
...verweist in seiner Apologie interessanterweise auf Prozessakten, die unter Pontius Pilatus angefertigt wurden und zu seiner Zeit um 150 n.Chr., als er sein Werk verfasste, noch existiert haben müssen. Leider sind diese Prozessakten heute verloren. Er schreibt folgendes: "Die Worte aber: "Sie haben meine Hände und Füße durchbohrt" (Ps 22.16) deuten auf Nägel hin, die ihm am Kreuz durch Hände und Füße getrieben wurden. "Und nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen die, welche ihn gekreuzigt hatten, über seine Kleidung das Los und teilten sie untereinander. Daß das so geschehen ist, könnt ihr aus den unter Pontius Pilatus angefertigten Akten ersehen."

Tertullian
(Kirchenvater, Jurist und Presbyter (Ältester) von Karathago, 155/160 - ca. 220 n.Chr)
... bemerkt zu der Kreuzigung Jesu: "Gekreuzigt wurde Gottes Sohn! Dessen muss man sich nicht schämen, weil es (für die Welt) zum Schämen ist. Und gestorben ist der Sohn Gottes! Es ist glaubhaft weil es töricht ist (niemand hätte sich solch etwas Törichtes ausdenken können). Und nachdem er begraben ward, stand er wieder auf! Das ist sicher, weil es (menschlich gesehen) unmöglich ist."

Gaius Suetonius Tranquillus (Römischer Schriftsteller und Verwaltungsbeamter, 70 - 122 n. Chr.)

... schrieb um 120 in seiner Biografie des Kaisers Claudius, dieser habe „die Juden, welche, von einem gewissen Chrestos aufgehetzt, fortwährend Unruhe stifteten“, aus Rom vertrieben.


Fazit laut Dr. theol. Heinzpeter Hempelmann:

"Er (der Kreuzestod Jesu) ist eines der bestbezeugten Ereignisse der Antike. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für einen wissenschaftlich begründeten Zweifel. Wiederum gilt, dass die Zeugen für diesen Sachverhalt nicht nur aus dem Jüngerkreis stammen. Auch die jüdische Kultusbehörde, die im Übrigen jedes Interesse an dem tatsächlichen und ordnungsgemäßen Vollzug der Hinrichtung haben musste, hat sich bezeichnenderweise den - doch so nahe liegenden - Einwand eines bloßen Scheintodes nicht zu Eigen gemacht."
Die jüdische Kultusbehörde hatte lediglich behauptet, dass die Jünger den Leichnam gestohlen hätten. Nicht, dass er nicht ordnungsgemäß gekreuzigt worden und dass es nur ein Scheintod gewesen wäre, sie bestätigte damit zweierlei:
1. Jesus wurde gekreuzigt und starb
2. Das Grab, in das Jesus bestattet wurde, war leer

Fehlende schriftliche Aufzeichnungen von Zeitgenossen Jesu

Schriftliche Aufzeichnungen von Zeitgenossen Jesu sind kaum erhalten geblieben - abgesehen von den Texten, die in der Bibel stehen. Aber dies verwundert nur den Laien, der sich in den Geschichtswissenschaften nicht sonderlich auskennt.
Warum sollten große und berühmte Geschichtsschreiber zur Zeit Jesu von einem jüdischen Wanderprediger in einem der abgelegensten Bereiche des römischen Reiches Notiz von seinem Leben nehmen? Für Geschichtsschreiber spielten schon immer Kriege, Feldherren und Politiker eine größere Rolle als Prediger und fromme Gottesmänner.
Mit großer Sicherheit fanden sich Hinweise zur Person Jesu in den Akten römischer Gerichte und Bürokraten; Justin und Tertullian zitieren im Jahre 200 n. Chr. daraus. Aber mit dem römischen Reich sind auch diese Schriften untergegangen.
Auch die jüdischen Geschichtsschreiber, die es zur Zeit Jesu sehr wohl gab - z.B. Philo von Alexandria und Justus von Tiberias - erwähnen Jesus nicht. Das mag zum einen daran liegen, dass deren politische Gesinnung (als Herodianer) oder Angehörige der politischen jüdischen Oberschicht eher dazu verleitete, Jesus zu ignorieren - vielleicht provozierte der Anspruch Jesu sogar deren jüdische "Gegengeschichte". Das kann aber auch darin seinen (wahrscheinlicheren) Grund haben, dass die Schriften der jüdischen Historiker insgesamt nur sehr bruchstückhaft überliefert sind.
Auch die Tatsache, dass Jesus in seinem Leben Aufsehen erregende Wunder vollbrachte, dürfte die damaligen Geschichtsschreiber nicht dazu bewegt haben, Jesus noch zu Lebzeiten mit einem Eintrag in ihr Geschichtswerk zu würdigen. Täuschen wir uns nicht: Damals waren Wunder ebenso wie heute nicht an der Tagesordnung. Das führte bei seriösen Geschichtsschreibern, die selbst keinen direkten Kontakt zu Jesus gehabt haben, ebenso wie heute dazu, solche Wunderberichte eher als "Geschwätz" von aufgebrachten und ungebildeten Juden abzutun - von einer (angeblichen) Wunderhysterie ließen sich solche Herren nicht anstecken (vor allem, wenn der Wundertäter schmählich am Kreuz endete). Selbst die ersten christlichen Gemeinden, die Jesus noch selbst erlebt hatten, waren in den ersten Jahrhunderten weltgeschichtlich und politisch völlig unbedeutend.

Auch, wenn uns die Missachtung der Zeitgenossen Jesu überrascht, für Historiker ist das nicht verwunderlich: Häufig finden sich in antiken Quellen kein einziger Hinweis zu bestimmten Personen, die durch anderen Quellen als unbezweifelbar historisch belegt sind. So berichtet Philo (von Alexandrien) nichts über Johannes den Täufer, den Josephus und die Mandäer erwähnen. Josephus, der sich zum Pharisäismus bekannte, berichtet wiederum nichts über Paulus und über Rabbi Hillel.