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PAPST Johannes Paul II: Über seine Arbeit und sein Versagen
von Gast   Mon, 5 Apr 21 um 13:52 CEST

Quelle:
https://www.neugeistchrist.at/media/vorbilder_der_menschheit_e-book.pdf

2007-04-28 11:45 Uhr
Johannes Paul II: Über seine Arbeit und sein Versagen

GOTT zum Gruß, liebe Menschen!
Der Friede Christi und Mutter Marias stärke euch.

Durch ein erwähltes Werkzeug Christi, durch eine medial begabte Schwester darf ich, Karol Woityla, euch als Papst Johannes Paul II bekannt, einige mir sehr auf der Seele lastenden Gedanken und Bitten an euch richten.

Ja, lange Zeit durfte ich euer Papst, das Oberhaupt der katholischen Kirche sein.

Es war eine sehr anstrengende Mission, die ich jedoch mit einem gewissen Eifer und Engagement zu erfüllen mich bemühte. Die Hoffnungen vieler Gläubigen waren auf mich gerichtet und Viele von euch erwarteten von mir eine sogenannte Erneuerung – neue zeitgemäße Impulse in der Glaubenslehre.

Zu Beginn meiner Aufgabe war ich besten Willens, die Reformen des großen Vorgängers, Papst Johannes XXIII, weiterzuführen. Denn auch ich erkannte, dass vor allem die Jugend nach dem Sinn des Lebens, nach Antworten und der Wahrheit verlangte. Denn viele Erklärungen und Deutungen der Bibelstellen konnten nicht mehr befriedigen.

Gerade die Jugend hat in ihren Herzen ein sehr feines Gespür für die Wahrheit. Alles Halbherzige oder zu Intellektuelle lehnt sie ab. Wer heutzutage von den jungen Menschen anerkannt werden will, muss all das, was er verkündet oder verlangt, mit seiner ganzen Persönlichkeit vorleben. Dann erst findet er Akzeptanz.
Leere Glaubensthesen oder nicht mehr zeitgemäße Riten, können niemals die für den wahren Glauben so notwendige Begeisterung bewirken. Prächtige Prozessionen mit Fahnen, Weihrauch und goldenen Monstranzen haben die Menschen früherer Zeitepochen tief bewegt und mit Ehrfurcht erfüllt.

Heute kann nur ein persönlich gelebter Glaube beeindrucken. Nur die durch den Menschen selbst praktizierte, ehrliche Nachfolge Christi kann Achtung und Verständnis bei den sogenannten "Ungläubigen" oder Bekennern anderer Glaubensthesen bewirken.

Auch ich habe all dieses viel zu spät erkannt. Anfangs wollte ich einen zeitgemäßen, erweiterten und vor allem zu praktizierenden Glauben verkünden und als oberster Diener und Hirte einer Weltkirche vorleben.
Meine Reformvorstellungen stießen jedoch seitens meiner Berater auf Widerstand.
Da auch ein Papst nicht einfach die eigene Glaubensauffassung als allgemein gültige Lehre beschließen kann, sondern alles, was veröffentlicht und dadurch auch in Wirksamkeit gelangen soll, wird in langen Beratungen geprüft.
Eine Schar Spezialisten, ein leider sehr konservatives Gremium, empfiehlt sodann Formulierungen.
Der Papst kann diese gutheißen und beglaubigen oder nicht.

Die eigene Meinung spiegeln diese vatikanischen Publizierungen ganz selten wider.

Und dieses empfinden die Gläubigen sehr genau.
Denn die Enttäuschung all Jener, die eine Aufhebung uralter Dogmen, die nicht mehr zeitgemäß sind, wünschen, ist groß. Jedes Mal, wenn wieder eine sogenannte Besiegelung der Beschlüsse von Päpsten aus alten Epochen durch die Kurie erfolgte, wenn also wiederum z.B. am Zölibat, an der ausschließlichen Ausübung des Priesteramtes durch Männer, an der Verwehrung der Kommunion für Wiederverheiratete festgehalten wurde, dieses zementiert wurde, kam es zu Kirchenaustritten. Eine sehr deutliche und schmerzliche Reaktion. Auch ich habe viele derartige Beschlüsse beglaubigt, was ich heute sehr bereue, denn damit habe ich meinen Nachfolgern ein Hindernis in den Weg gelegt.

Eine gründliche Reform, ja eine umfassende Erneuerung der Lehre, aber auch der Strukturierung der Kirche ist dringend erforderlich.
Denn es sind leider schwerwiegende Fehler und Versäumnisse, auch in meiner Amtszeit, geschehen.

Die Ausschließung der Frau vom Priesteramt,
die Beharrung auf dem Zölibat und
die lieblose Ausgrenzung der in der Ehe gescheiterten Mitmenschen,
sind solche Fehlentscheidungen.

Ja, ich bereue es sehr, dazu mein Einverständnis gegeben zu haben.
Denn niemals hat Christus Unterschiede gewünscht oder Ausgrenzungen befürwortet!

Gerade die Frau kann eine besondere Glaubenstiefe erreichen und ist ihrem Wesen nach für die Seelsorge, und dabei geht es ja hauptsächlich beim recht verstandenen Priesteramt, prädestiniert.

Bis ins 12. Jahrhundert hinein waren die Priester, damals gab es ja nur die röm. kath. Glaubensauffassung, verheiratet.

Und eine achtungs- und liebevoll geführte Ehe ist GOTT-gefällig.
Warum soll ein verheirateter Mensch nicht der Gemeinde gut und hingebungsvoll dienen können?
Der Zölibat, in der üblichen Auffassung, ist ein Missverständnis.

Christus hat dieses von seinen Priestern nicht verlangt.

Wenn freiwillig auf die Ehegemeinschaft verzichtet wird, das ist etwas Anderes.

Jedoch diesen Verzicht einem Menschen, der den Ruf Christi zum Priesteramt in sich verspürt, aufzuzwingen, ist falsch.

Und so gibt es auch Frauen, die der Herr zur Priesterin berufen möchte. Diesen Auserwählten den Zugang zu verwehren, ist ein schrecklicher Irrtum.

Ja, ihr sagt zu Recht: "Du hättest ja die Gelegenheit zu Änderungen gehabt!" Vieles habe ich leider nicht erkannt. Vieles, das sagte ich bereits, habe ich nicht durchsetzen können.

Dass das Verwehren des Trostes, Brot und Wein vom Mahl des Herrn empfangen zu dürfen, für wieder verheiratete Geschiedene eine große Lieblosigkeit ist, empfinde ich nunmehr, als ein die wahren Zusammenhänge besser Erkennender, sehr schmerzlich.

Nun, da ich euch, aus geistigen Reichen, nicht aus dem Himmel, sondern aus den sogenannten Läuterungssphären, eine Beichte mit der Bitte um Vergebung darbringen darf, möchte ich zu euch auch über

Reinkarnation,

also das wiederholte Auftreten des Menschen im Erdenkleid sprechen.

Liebe Geschwister auf Erden, liebe Gläubige, liebe Brüder im kirchlichen Dienst, höret meine Worte und nehmet sie an:

Ja, es gibt sie, die Reinkarnation des Menschengeistes.

Ja dies ist wahr!

Wir Alle waren schon viele Male in immer wieder neuen Erdenleibern inkarniert.

In vielen Völkern und Kulturen haben wir,
Jeder ganz individuell, gemäß der GOTT-gewollten Freiheit, einen Entwicklungsfortschritt errungen.

Denn durch die vielen Erfahrungen des menschlichen Erdenlebens, reifen wir heran. Sinn und Ziel dieser vielfältigen, notwendigen Inkarnationen ist es, dass wir uns immer mehr zu Wesen der Liebe, des Erbarmens und der Toleranz entwickeln.

Es ist ein verhängnisvoller Irrtum unserer Glaubenslehre, das wir bei unserer irdischen Geburt als Geistwesen von GOTT neu geschaffen werden.

Dies entspräche auch nicht dem Verhalten eines liebenden und gerechten Vaters.

Denn wäre es nicht lieblos und ungerecht, wenn GOTT ein neues Geistwesen ins Leben beruft und ganz willkürlich das Eine für ein langes, glückliches Leben, das Andere jedoch für ein Dasein in Elend und Not bestimmt?

Nein, GOTT ist die höchste Liebe, Güte und Gerechtigkeit. GOTT schenkt all Seinen Kindern die gerechten Entwicklungsmöglichkeiten.
Die großen Unterschiede in den menschlichen Verhältnissen sind darauf zurückzuführen, dass diese Geschöpfe GOTTES sich durch Fehlverhalten, also durch Hingabe an schlechte Einflüsse, verschulden und diese "Sündenlasten" oftmals in Form von leidvollen Erfahrungen auflösen müssen.

All dieses will und kann ich nicht ausführlich erläutern. Dazu möchte ich, wenn es mir gestattet wird, in weiteren Durchgaben Stellung nehmen.

Ich möchte euch jedoch sagen, dass wir Alle, die ganze Menschheit, das sind alle Jene, die derzeit auf Erden inkarniert sind und Jene, die jetzt gerade im Jenseits, in den Läuterungssphären, sich aufhalten und auf eine Neugeburt vorbereiten, einst in einer geistigen Paradieses Welt lebten. Rein – unschuldig – unerfahren.

Adam und Eva waren unsere Führungsgeister und wir Alle lebten in Frieden, Glück und Harmonie miteinander.

Engelwesen leiteten uns und wiesen uns unsere Aufgaben zu. Wir waren Paradieses Geister mit schönen geistigen Hüllen.

Luzifer, der Fürst der Dämonen, jedoch brachte Verwirrung und Unruhe in unsere Harmonie hinein. Es gelang ihm, uns zum Abfall von GOTT zu bringen. Er versprach uns ein noch besseres Leben. Wir glaubten ihm – wir folgten ihm – scharenweise.

Das ist in einfacher Schilderung unser Sturz aus der lichten Welt des Geistes. Unser Abstieg in die dichte Materie – der Beginn unserer Inkarnationen.

Durch Christus und Mutter Maria wurden wir erlöst aus der Zwangsherrschaft Luzifers. Sie haben den Widersacher besiegt und uns den Heimweg, den Aufstieg in lichtere Sphären, bereitet.

Wenn wir Ernst machen mit dem Leben nach den göttlichen Geboten, wenn wir die Hilfe Christi und Mutter Marias annehmen und uns bemühen, die Nächstenliebe, das friedvolle Miteinander zu entwickeln, dann können wir die Materie, das Leben in der dämonischen Unordnung, Schritt für Schritt überwinden.

Dazu sind jedoch weitere Inkarnationen notwendig.

Denn Vieles lastet noch auf uns und die "Vollkommenheit" – also die Befreiung vom Egoistischen, Machthungrigen, Geltungssüchtigen usw. müssen wir uns erarbeiten.
Da haben die Meisten von uns noch sehr viel zu tun.

Auch ich, euer ehemaliger Papst. Wenn ich auch durch Prüfungen, Leiden und Krankheit Einiges wiedergutmachen durfte, so ist für mich der Platz im Himmel, das Eingehen in die Seligkeit, noch nicht vorgesehen.
Auch ich darf wiederkommen auf die Erde und mitwirken am gemeinsamen Ziel, die Liebe, den Frieden und die Toleranz weiter auszubauen.

Ich hoffe sehr, ihr lieben Menschen, dass ihr meine Ausführung als wahr und mit meiner Wesenheit identisch anerkennt und, so bitte ich sehr, darüber nachdenkt.

Vom Herrn, unserem geliebten Heiland und Erlöser Jesus Christus, selbst habe ich die Erlaubnis zu dieser Durchgabe erhalten.

Wisset, wir tragen Verantwortung und fragen nach, ob eine Durchgabe gegeben werden soll, ob es Sinn macht.

So bitte ich euch von Herzen, mir zu vergeben, wenn ich durch eine Fehlentscheidung oder durch ein Versäumnis euch Leid bereitet habe.

Ich möchte euch segnen und euch bitten: Öffnet eure Herzen unserem Erlöserpaar Christus und Mutter Maria.
Sie helfen euch, den Sinn des Lebens und eure persönlichen Aufgaben zu finden.

Ihr Alle seid an Kindes statt angenommen worden – die ganze Menschheit.

Sie geben euch Halt und führen euch immer mehr zu den Quellen der Wahrheit, die in euch sind.

Ich danke für die Liebe, die ihr mir entgegengebracht hat und erwidere diese Liebe innig, treu und verlässlich.

Euer Bruder in Christo
Karol



Johannes XXIII: Kritik an der kirchlichen Entwicklung
von Gast   Mon, 5 Apr 21 um 14:16 CEST
 
2007-11-20 11:20 Uhr
Johannes XXIII: Kritik an der kirchlichen Entwicklung

GOTT zum Gruß, liebe Erdengeschwister!
Der Friede Christi stärke euch!

Heute darf ich mich wieder einmal zu "Wort" melden, ich, euer Bruder Johannes, der Pilger im grauen Gewande, im Büßerkleide, euch als Papst Johannes XXIII in Erinnerung.

Ihr fragt euch, weshalb ich dieses "Bußgewand" trage oder tragen muss? Ja, liebe Menschen! Freiwillig habe ich dieses graue, dichte Gewand angezogen, weil ich damit zum Ausdruck bringen möchte, dass ich mitabtragen, büßen möchte die große Schuld der römisch-katholischen Kirche.

Schon lange in Geistessphären lebend, erkenne ich mit großen Schmerzen der Seele, die Lieblosigkeit in der "Amtsausübung" und die große Machtentfaltung und zweckwidrige Verwaltung des immensen Reichtums, der im Verlaufe der Zeiten nicht ohne Zwänge gesammelt wurde.

Als ehemaliges Kirchenoberhaupt hatte und habe ich Einblick in all diese von Feigheit, Hochmut und Fanatismus geprägte und verkündete Glaubensauffassung, die sich in Belanglosigkeit und veräußerlichten Riten erschöpft, anstatt die Frohbotschaft Christi, die Verwirklichung der Nächstenliebe, des Friedens und der Freiheit vorzuleben durch eigenes, gutes Beispiel.

Christus, der Sohn GOTTES, der gemeinsam mit Maria, seinem Geistdual, herabstieg auf die Erde, um als Mensch das zu erfüllen, was GOTTES ewig gültige Gesetze vorschreiben, lebte in Armut, Demut und überirdischer Liebe, ein Leben in Keuschheit und Hilfsbereitschaft, ebenso Maria, die auf Erden seine Mutter war.

Christus war arm, weil er alles, was ihm gegeben wurde durch seine Arbeit, seine Lehr- und Heilstätigkeit, den Notleidenden weiterreichte. Genauso war Maria ein Vorbild an Reinheit der Seele, Güte und Opferbereitschaft. Christus wies seine Apostel, Jünger und Jüngerinnen an, für sich selbst nur das zu beanspruchen, was nötig ist, um Nahrung und Unterkunft bezahlen zu können.

Er lehrte mit Nachdruck das Gebot, das ewig gilt, aus welchen den Kindern GOTTES das Heil und der rechte geistige Fortschritt erwächst und das lautet: "Ora et labora – bete und arbeite!"

Und dieses Leitmotiv haben auch die urchristlichen Gemeinden, die Paulus mitbegründet hat, noch erfüllt.
In diesen Urgemeinden herrschten noch die Nächstenliebe, die Brüderlichkeit und die wahre Auslegung der göttlichen Botschaften vor. Der Herr selbst in seiner heiligen Geistgestalt war lehrend und heilend anwesend und inspirierte seine Verkünder direkt! Später wirkten auf medialem Wege GOTTES lichte Boten in den aufblühenden urchristlichen Gemeinden. Ein frohes und glaubensstarkes Bemühen, Christus nachzufolgen, war damals das tragende Fundament.

Es gelang jedoch, wirkend im menschlichen Hochmut und Fanatismus, aber auch über ein Besitz- und Machtstreben, dem Widersacher, der ja stets auf eine Einflussnahme lauert, Zwietracht und Streit zu säen.
Dadurch, dass sich bedeutende Herrscher zum neuen Glauben unter der Führung der römisch. katholischen Lehrauffassung bekannten und großzügige Spenden und Landbesitz angenommen wurden, schlich sich auch weltliche Macht- und Besitzgier ein.

Die Folge war, dass GOTTES Segen und die Inspirationen der guten Geisterwelt sich zurückzogen.

Äußerer Prunk, Lieblosigkeit, die so beschämende Heidenverfolgung, Kreuzzüge – ja all das Üble der Macht – dezimierte dieses Zentrum der Lehre Christi zu einer unglaubwürdigen und erstarrten, leeren Hülle, hinter deren wertlosem Blech Macht, Dogmatismus und Hochmut noch immer regieren.

Was soll all die Verwaltung des immensen Reichtums des Vatikanstaates?

Scharen von Finanzexperten verdienen viel Geld damit, um herauszufinden, wie diese zusammengerafften Schätze so gewinnbringend wie möglich verwendet werden können. Denn die Macht des Reichtums soll erhalten bleiben, so lautet im Geheimen die Devise!

Wie schmerzlich empfinden so manche Kardinäle und Hüter der Dogmen den Verlust der politischen Macht. Über das Kapital, das ja weltbeherrschend ist, kann auch Rom noch immer "mitmischen".

Glücklicherweise ist das Engagement für den Weltfrieden zumeist das Ziel.

Aber auch mit dem so modern gewordenen Papstkult werden noch gute Geschäfte gemacht und es laufen große Bemühungen, der Welt zu zeigen, dass die röm. katholische Kirche noch nicht ganz tot ist.
So wird viel Werbung mit großem Kapitaleinsatz getätigt und gegen das Gebot der Nächstenliebe weiterhin gesündigt.

Denket doch, liebe Menschen, an den reichen Jüngling, der unseren Heiland befragte, was er noch zusätzlich tun könne, um GOTT zu dienen.
Was antwortete aus seinem eigenen Vorbild heraus Jesus dem Fragenden?
"Verkaufe deinen Besitz, verteile deinen Wohlstand unter die Armen und folge mir nach!" Der reiche Jüngling erschrak und schwieg, denn er hing sehr an seinem Reichtum.

Liebe Menschen!
Christus verlangt von seinen Nachfolgern nicht, dass sie den Bettelstab nehmen und selbst mit den Armen hungern. Christus möchte, dass ihr euch mit dem Notwendigen der Lebensführung begnügt und, wenn ihr durch euren Schicksalsweg zu Wohlstand gelangt, dass ihr den "Überfluss" einsetzt, hingebt zum Wohle der Bedürftigen. Denn groß ist das Elend, der Hunger, die Unterdrückung so vieler Menschen – auch heute noch in der sogenannten, fortschrittlichen Zeit.

Reiche Milliardäre spekulieren an den Börsen und streben nur die Vermehrung ihres Überflusses an. Sie kennen keine Verantwortung! Wenn sie ihre Finanzflüsse den Industrien entziehen, verlieren viele Menschen den Arbeitsplatz und geraten in Not. Andererseits kranken auch die Betriebe, deren Finanzgeber die von Reichen gesteuerten Banken sind. Wenn eine gewisse Rendite nicht mehr gegeben ist, so verlagern sie sich in Länder, in denen die Arbeitskraft billiger ist. Und so entsteht durch Raffgier und unmenschliche Strukturen Not, Leid, Ausbeutung.
Ein furchtbarer Kreislauf, dessen Ende nur durch mutige Pioniere der Menschlichkeit eingeläutet werden kann.

Längst schon hätte die große Weltkirche, der Vatikan, beispielgebend wirken können und die kostbaren Schätze, Kunstwerke und Gelddeputate freigeben können zur Linderung des Welthungers. Ja, es wird schon immer wieder als Soforthilfe Einiges gespendet, doch viel, viel mehr wäre möglich.
Und das würde die Glaubhaftigkeit der Oberhirten sehr vermehren, denn angesichts des Elends auf Erden ist dieses Festkleben an prunkvollen Feierlichkeiten, äußerlichen Demonstrationen von Einheit im Glauben und ein gelegentlicher Verweis seitens des Papstes an die Mächtigen der Erde, doch Frieden zu halten, ein Amtsmissbrauch – jawohl – eine Verleugnung des Gebotes der Nächstenliebe!

In meiner früheren Amtszeit habe ich schwer gekämpft und wollte die unheilvollen Machtstrukturen verändern. Den Hungernden und Trostbedürftigen wollte ich ein Vater sein.

Gegen die Bezeichnung "heiliger Vater" wehrte ich mich stets. Denn Christus selbst lehrte: "Heilig allein ist nur GOTT!" Und so ist der Titel "heiliger Vater" für einen Menschen, der zum Papstamt berufen wurde, ein Frevel!

Genauso ist es ein Unfug und eine Selbstaufwertung des Papstes, gottgerecht lebende Menschen "heilig" oder "selig" zu sprechen. Nun wisset ihr, liebe Menschen, warum ich das derbe, graue Büßergewand trage. Ich fühle mich mitschuldig. Ich hätte mich weigern sollen, Papst unter vorgegebenen Bedingungen – also Macht- und Prunkausübung – zu bleiben.

Ich habe es nicht getan, denn Christus sprach zu mir:
"Geh' deinen Weg, Giovanni, in Demut und Sanftmut. Auch ich musste leiden! So bereite eine Glaubenserneuerung vor! Lehre die Liebe zu mir!" Diese Worte gebe ich euch sinngemäß wieder.

So berief ich ein Konzil ein – arbeitete im Glaubenseifer und mit ganzer Hingabe und Liebe an der Öffnung der katholischen Kirche für alle Menschen.
Eine Weltkirche, in der alle Menschen Aufnahme, die wahre Lehre und geschwisterliche Hilfe erhalten, sollte entstehen. Ein großes Ringen war es – die Früchte spärlich.
Derzeit sind Rückschritte zu beobachten. Und so wird eine totale Erstarrung der röm. kath. Kirche wohl nicht zu verhindern sein.

Wenn ihr nun fraget: „Wohin sollen wir uns wenden, welche Kirche ist denn die Rechte?“

Liebe Menschen!
Christus selbst führt euch und erteilt euch die wahre Lehre! Christus und Maria sind bei euch Menschen auf Erden.

In für euch noch unsichtbarer Gestalt führen sie Jeden von euch, der GOTT finden will, der GOTT dienen will.

Verbindet euch im vertrauensvollen Gebet mit ihnen.

Sie hören euch und helfen euch. Auch alle Sorgen und Nöte könnt und sollt ihr ihnen anvertrauen.

Im Innersten eures Wesens findet diese individuelle Verbindung mit euren Erlösern und treuen Helfern statt.

So lasset euch von Christus und Maria führen und belehren. Sie wollen in euren Seelen die Liebe, das Mitgefühl und die Opferbereitschaft anregen. Mit ihrer Hilfe könnt auch ihr die göttlichen Gebote, die gelebte Nächstenliebe erfüllen.

Ich bete unentwegt für den Frieden, die Ausbreitung der Nächstenliebe und der Gerechtigkeit auf Erden. Ich bete auch für euer Seelenheil und dass es euch gelinge, die so glücklich und freimachende Beziehung zu Christus und Maria zu knüpfen.

Ganz nach der Verheißung Christi wird es auch euch geschehen!
Denn alles, was er sprach, ist Wahrheit: "Bittet, so wird euch gegeben! Klopfet an, so wird euch aufgetan!"

So bittet um den Kontakt, die persönliche Verbindung zu Christus und Maria! Eure Bitte wird erfüllt!

Ich grüße euch und segne euch!

In Liebe, euer Bruder und Mitpilger
Johannes