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Von Mentor und Dämonen
von roswitha frojd   Sat, 13 Apr 19 um 10:18 CEST

Beeinflussung der Gedanken – gut und böse


BD 4104 Gottes Wille - Stimme des Herzens .... Inneres Drängen

Euch, die Ich liebe, weil ihr Mir zustrebet, euch werde Ich es gefühlsmäßig in euer Herz legen, was ihr tun und was ihr lassen sollt. Und so ihr euch Mir anvertraut im Gebet, so ihr Mir vortraget, was euch drückt oder gedanklich bewegt, werdet ihr es im Herzen spüren, und wozu ihr euch nun gedrängt fühlt oder wonach ihr verlangt, das tuet, und es wird recht sein vor Meinen Augen. Wenn ihr euch Mir im Gebet anempfehlet, so könnet ihr nicht mehr sündigen, denn dann lasse Ich eine Sünde nicht mehr zu.

Bittet ihr Mich um Meinen Schutz, so gewähre Ich euch diesen, und ihr könnet euch dann getrost der Stimme des Herzens überlassen, tun, wonach euer Herz Verlangen trägt. Ich bin euer Vater, Ich will, daß ihr vollvertrauend zu Mir kommt, und Ich will euch wahrlich so bedenken, wie ein liebender Vater es tut, Ich will euch geben, was euch beglückt, sofern es euch nicht zum Schaden gereichet. Und da ihr selbst es nicht ermessen könnt, was für euch gut oder der Seele schädlich ist, so kommet zu Mir, gebt euch Mir voll und ganz zu eigen, traget Mir eure Nöte vor, sei es geistig oder irdisch, und Ich will euch antworten, Meinen Willen in euer Herz legen, so daß ihr also das Rechte wollen werdet, was ihr dann auch ausführen könnt. Und so könnet ihr mit allen Anliegen zu Mir kommen, und ihr werdet niemals ohne Antwort bleiben, denn diese lege Ich in euer Herz.

Nur müsset ihr auf die Stimme des Herzens achten, ihr müsset wissen, daß jedes innere Drängen immer der Einfluß von Kräften ist, die euch bestimmen wollen, etwas auszuführen oder zu unterlassen. Kräfte der Finsternis werden euch zur Sünde verleiten wollen, Kräfte des Lichtes zu Mir wohlgefälligem Handeln. Lasset die Kräfte des Lichtes auf euch Einfluß gewinnen, und niemals könnet ihr dann sündigen. Und diesen Kräften überlasset euch, sowie ihr stets mit Mir Verbindung suchet im Gebet, so ihr mit Mir Zwiesprache haltet und Mich in allen euren Nöten zu Rate ziehet. Ich liebe Meine Geschöpfe und habe nur ihr Seelenheil zum Ziel. Und wo dieses nicht in Gefahr ist, gewähre Ich ihm alles, auch irdische Freuden, so sie das geistige Streben nicht beeinträchtigen. Doch immer will Ich euer Mentor sein, immer sollt ihr Mir die Entscheidung überlassen und nach innigem Gebet euer Herz befragen, und es wird euch wahrlich recht leiten .... __Amen



BD Geistiger Mentor

Es hat eine jede Seele ihren geistigen Mentor, ihren Führer, der ihr zum ewigen Leben verhelfen will. Er sucht die Gedanken des Menschen zu beeinflussen und dem geistigen Reich zuzuwenden, wie er aber auch das Lebensschicksal dessen so gestaltet, daß es zu großem Erfolg führen kann, jedoch unter Beachtung des freien Willens. Dieser Mentor weiß, was der Seele für ihre Entwicklung förderlich ist und was für sie von Nachteil sein könnte, und er wird darum stets bemüht sein, der Seele immer zum Fortschritt zu verhelfen, weil er in Liebe mit ihr verbunden ist und die Führerschaft ihm von Gott Selbst erteilt worden ist über jene Seele. Alles, was ihr dient, fördert er; was ihr zum Schaden gereichen könnte, sucht er zu verhindern, doch immer in weiser Erkenntnis und großer Liebe. Solange nun der Mensch auf der Erde weilt, sind ihm verstandesmäßig die geistigen Sphären verschlossen; wenn auch die Seele sich in das geistige Reich aufschwingen kann, so tut sie das doch dem Körper unbewußt und vermag auch nicht die Eindrücke aus jenen Sphären dem Verstandesmenschen so wiederzugeben, daß er sich ein Bild machen könnte, das der Wahrheit entspricht.

Das geistige Reich wird auch dem körperlichen Menschen so lange ein Geheimnis bleiben, bis sich der Körper selbst so weit vergeistigt hat, daß die Seele ihm das Geschaute mitteilen kann und es ihm im Bewußtsein bleibt. Dann ist jener Grad von Reife erreicht, der ein weiteres Leben auf der Erde unnötig macht, den der geistige Führer auch erreichen möchte, solange die Seele noch im Körper weilt. Sowie aber dieser Reifegrad noch nicht erreicht ist, hütet der Mentor sorglich den Verstandesmenschen, sich Zerrbilder vom geistigen Reich zu schaffen, die ihn nur verwirren, aber nicht fördern könnten, denn der Verstand des Menschen hat noch so lange Einfluß auf die Seele, wie diese nicht schon den Reifegrad erreicht hat, daß sie geistig zu schauen vermag. Sie selbst kann wohl im Traum in Sphären weilen, von denen sie sich viel Kraft und Wissen holt, doch in das irdische Leben wird sie die Erinnerung daran nicht herübernehmen, solange der Körper nicht gleichfalls vergeistigt ist.

Es stellt der geistige Mentor gewissermaßen eine Wand auf und verbirgt hinter der Wand alles, was dem Verstand des Menschen noch unbegreiflich ist, während die Seele ungehindert die Wand überschreiten kann und Einblick nimmt in das geistige Reich. Und diese Grenze wird sorglich bewacht von geistiger Seite .... verborgen bleibt dem Verstand des Menschen, was der Seele unverhüllt gezeigt wird .... so lange, bis keine Gefahr mehr für die Seele besteht, in Zweifel zu geraten, wenn der Verstand sie zu erschüttern sucht. Eine starke Seele, die an Erkenntnis reich geworden ist, kann nun auch den Verstand überzeugen und jeden Einwand recht widerlegen, doch diese Reife muß sie erst erreicht haben, dann kann sie unbedenklich und bewußt schauen in das geistige Reich und sich auch dem Verstand mitteilen, der nun gleichfalls sich darüber belehren lässet und keine Glaubenszweifel entgegen setzt sich der geistigen Führung überlassen und nicht eigenmächtig einzudringen suchen in ein Wissen, das ihm nur schaden kann, wenn er nicht den nötigen Reifegrad hat, um das Wissen recht zu nützen. Sein geistiger Führer weiß um den Seelenzustand und sucht ihn zu erhöhen, solange ihm kein Widerstand entgegengesetzt wird. Denn ihm mangelt es nicht an Weisheit und an Liebe, und er bedenket seine Schüler so, wie es für sie zum Segen ist .... __Amen


BD 0415 Wirken der Dämonen .... Liebe als Waffe ...
Die Dämonen vergiften das Land .... unablässig sind sie bemüht, sich die Macht zu verschaffen über die auf der Erde wandelnden verkörperten Seelen. Es ist ihnen Bedürfnis, alle bösen Triebe und Laster, denen sie selbst frönen, auch auf die Erdenmenschen zu übertragen, und mit allen Mitteln und Versuchen dringen sie in diese ein .... Es gehört eine große Kraft .... Selbstüberwindung und Erkennen ihrer Geistesaufgabe dazu, diesen Dämonen zu widerstehen. Doch hat jedes Geschehen auch sein Gutes .... die Wesen, die sich ihrer Aufgabe bewußt sind, schließen sich desto inniger an ihren Herrn und Heiland an .... Aus in Trägheit des Geistes dahinlebenden Erdenkindern werden oft wache, rege und emsig an sich arbeitende Gotteskinder, und unter Einsetzen ihrer ganzen Kraft werden sie auch solche Versuchungen überwinden können, wenn sie stets ihr Herz in Liebe dem himmlischen Vater zuwenden.

Es ergehet an alle der Ruf des Herrn: Seid wachsam und betet, damit ihr nicht in der Versuchung fallet, vergesset nie, euch selbst zu stärken für den Kampf, den das Erdendasein für euch bedeutet .... lebet im Glauben und in der Liebe .... dann seid ihr schon Überwinder und Sieger in diesem Kampfe, denn ihr überwindet euch selbst und besiegt den euch verderben-wollenden Widersacher. Ein kleines Wort der Liebe, gegeben eurem Nächsten, ist allzeit eine Waffe, mit der ihr euch selbst schützet gegen alle Angriffe des Feindes .... Und ihr werdet darum niemals schutzlos sein, wenn sich in euch die Liebe regt .... an dieser Waffe zerbricht die Kraft des Bösen .... alle bösen Einflüsse werden entkräftet .... und euch selbst erwächst eine immer stärkere Kraft, mittels derer ihr die Einflüsterungen solcher Dämonen zum Schweigen bringt. __In jeder Gefahr, in jeder Not, besteht für euch nur ein Gebot .... laßt im Herzen Liebe wohnen .... es weichen von euch die Dämonen, durch Liebe ringt ihr euch empor .... es wird euch leicht das Erdenleben; wo immer nur wird Lieb' gegeben .... dort wird das Herz so reich bedacht .... Erbittet diese Himmelsmacht. Geschützet seid ihr allezeit .... seid ihr zu lieben stets bereit .... __Amen


BD 4996 Ringen böser Mächte um die Seelen heftiger vor dem Ende

Die Dämonen umkreisen dich und suchen fortgesetzt eine Verbindung zu stören, die zwischen dem geistigen Reich und der Erde besteht. Und also suchen sie, auf deinen Willen einzuwirken, um ein Licht zum Verlöschen zu bringen, das euch Menschen den Weg hell erleuchten soll in der letzten Zeit vor dem Ende.

Meine Sendboten werden oft von diesen finsteren Wesen bedrängt, weil sie das Licht hassen und scheuen, weil sie es nicht vertragen können in ihrer Finsternis. Doch die Wesen des Lichtes schützen dich und lassen es nicht zu, daß du im Kampf gegen die finsteren Mächte unterliegst. Es ist ein Ringen beider Mächte sowohl um deine Seele als auch um die Seelen derer, die den Weg zum Quell des Lebens gefunden haben und sich daran laben wollen. Und beide versuchen, Oberhand zu gewinnen .... es ist die letzte Zeit vor dem Ende .... Und der Satan hat große Gewalt ....

Doch zwingen kann er die Menschen nicht, die Mich lieben und Mir zustreben. Doch sie arg bedrängen und ihre Seelen beunruhigen wird er stets, und dies sind die Versuchungen, denen ihr, Meine Arbeiter und Knechte auf Erden, immer ausgesetzt seid. Doch sollet ihr weder die Versuchungen noch den Versucher selbst fürchten .... Denn Meine Liebe schützet alle, die Mir ergeben sind. Und darum sollst auch du dich nicht verwirren lassen und unbesorgt weiter den Weg der Wahrheit wandeln, den Weg des Lichtes, der zu Mir führt und den der Widersacher dir nicht verstellen kann trotz List und Gewalt. Denn dieser Weg ist Mein Revier, und wer ihn beschreitet, der ist gegen alle Angriffe des Feindes gefeit .... Er kann nicht zu ihm gelangen, weil das helle Licht ihn blendet und stets sein Ränkespiel erkannt wird, so er es mit List versucht, vom rechten Weg ihn fortzulocken. Viele Dämonen umkreisen dich, doch schaden können sie dir nicht, solange du zu Mir deine Zuflucht nimmst im Gebet, solange du Mir im Herzen ergeben bist und Mir allein dienen willst .... __Amen



BD 1092 Gegenmächte unbeteiligt an Naturgeschehen ..

Der Weltenlauf ist bedingt in ewig gleichbleibender Gesetzmäßigkeit, und es kann also nicht willkürlich eine oder die andere Welt,die einzelnen Weltkörper, anderen Gesetzen sich unterordnen, welche denen der ewigen Gottheit zuwider gerichtet wären .... Also ist es auch unmöglich, daß sich die Kräfte aus der Unterwelt in irgendwelcher Weise am Regieren der Schöpfung beteiligen oder ihre Macht so zum Ausdruck bringen könnten, daß die Auswirkungen dieser dem göttlichen Willen entgegengesetzt erkennbar wären. Es wäre z.B. widersinnig, anzunehmen, daß Gott Seine Schöpfungen anderen als Ihm dienenden Kräften überlassen könnte, damit solche zerstörend oder abbauend die Schöpfungen beeinflussen; und noch viel weniger wäre es denkbar, daß diese Kräfte sich selbst zu herrschenden, die Gesamtschöpfung lenkenden Gegner der ewigen Gottheit erheben könnten, denn «alles» im Weltall unterliegt dem göttlichen Willen ohne Ausnahme .... Und es ist die Gegenkraft nur zugelassen, um an der im Menschen verkörperten Seele ihre Macht zu erproben .... so wie sie einesteils den menschlichen Willen und Widerstand schwächen kann bis aufs äußerste, aber ebenso diesen zur höchsten Gegenwehr veranlassen und also auch die menschliche Seele zur höchsten Tätigkeit anregen kann. Über dies hinaus geht aber die Kraft des Gegners keineswegs.

Und so man nun glauben wollte, daß in der Schöpfung Gott widerstrebende Kräfte sich äußern könnten, ist dies ein gewaltiger Irrtum .... Der Welten Lauf bleibt in Ewigkeiten der gleiche, und es werden sich alle Gestirne, alle Sonnen, alle Weltkörper in der ihnen seit Ewigkeit vorbestimmten Ordnung bewegen, und jeder Veränderung wird nach wie vor der gleichfalls seit Ewigkeit bestimmte weisheitsvolle Plan des Schöpfers zugrunde liegen. Und das soll nun auch erklären, daß der Schöpfer aller Dinge auch nun am Werk ist, so große Umänderungen eines Seiner Schöpfungswerke, die Erde, betreffen werden, die den Unwissenden leicht zu der Annahme kommen lassen könnten, daß hier die Gegenmacht .... das Böse in der geistigen Welt .... seine ungeheuren Kräfte entfaltet, um sich auszutoben und Verwirrung unter den Menschen anzurichten .... Wohl sind die Dämonen am Werk, jedoch nicht direkt .... an der Umgestaltung der Erdoberfläche .... sondern sie haben ihren Einfluß auf die menschliche Seele geltend gemacht und den Widerstandswillen derer so völlig geschwächt und ihren Willen sich selbst unter gezwungen, daß nun die Gottheit diesem Wirken ein Ende setzen will und also Ihre Machtvollkommenheit, die sich über alle Gebiete erstreckt, der Menschheit beweisen möchte, um deren Sinn Sich zuzuwenden, da es anders nicht möglich ist, soll der freie Wille des Menschen unangetastet bleiben und doch der Seele, die sich schon zu tief in die Fangnetze des Feindes verstrickt hat, Hilfe geboten werden in ihrer furchtbaren Lage.

Und daher soll der Menschheit Denken sich etwas mehr befassen mit der Entstehung aller Schöpfungen. Wer alles betrachtet, was geschaffen ist, und den Liebewillen zu erkennen vermag, der den Schöpfer aller Dinge bewog, alles entstehen zu lassen, der wird auch die Weisheit erkennen, die alles Geschaffene lenkt und leitet .... Und also wird er auch dann die Hand des göttlichen Schöpfers erkennen an allem Geschehen, das in dem Walten der Natur seinen Ursprung hat .... Und er wird einsehen, daß alles so kommen und geschehen muß, weil Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, nichts tun kann, das nicht überaus weise bedacht ist seit Ewigkeit .... __Amen


BD 351 Bevölkerungs-Probleme

Für die Welt und ihre Anforderungen ist der Geist Gottes nicht vonnöten. Doch für die Ewigkeit kann keines der Wesen bestehen, hat es nicht in sich aufgenommen den göttlichen Geist und ist Ihm so verbunden für Zeit und Ewigkeit. Darum lernen die Menschen die Liebe kennen, weil in dieser Zeit der Liebe alles in ihnen edel ist, weil emporflammt alles Gute in ihnen und dann die Vereinigung mit dem göttlichen Geist wesentlich leichter ist als zu Zeiten, wo sie nur materiell eingestellt sind und jede weiche Regung im Herzen erstickt wird, somit nichts von Liebe zeuget, die doch ein Teil Gottes .... die göttlichen Ursprungs ist ....

Obwohl in der Schöpfung für ein jedes Wesen die Verkörperung eine Notwendigkeit ist, so ist es aber dennoch nicht geboten, eine planmäßige Erweckung zum Leben in einer festgesetzten Zeitdauer anstreben zu wollen .... Und doch wird gefordert werden, daß sich einem höheren Willen unterstellt alles, was Leben gebäret. In dieser Zeitepoche hat der Mensch selbst kein Bestimmungsrecht über sich .... er wird gezwungen werden, ohne Liebe und ohne inneren Drang sich zum Zweck der Fortpflanzung hinzugeben .... sein Triebleben wird verstärkt, sein geistiges Leben aber verkümmern oder völlig zunichte gemacht werden, wenn der Mensch nicht stark genug ist, sich innerlich gegen solche Maßnahmen aufzulehnen.

Und dann gebietet euch der Herr Selbst: "Lasset diese Schändung eurer selbst nicht zu .... wehret euch und bleibt Mir im Geist und in euren Herzen ergeben .... Ihr werdet keinen Weg allein wandeln müssen, der Geist Gottes wird euch begleiten und euch schützen vor jeder Gefahr. Doch senket eure Augen nicht vor jenen, die die Schöpfungsgesetze umstoßen und aus göttlichen Wesen wahre Gestalten der Nacht bilden wollen. In dieser Zeit leben viele von euch in Not und Sorgen, und dies nützend sollet ihr verraten die Stimme eures Herzens.

Doch bleibet im Gebet und haltet an Dem, Der allein über alles gebietet .... Er wird jegliche Gefahr abwenden von euch .... __Liebes Kind, für die Zeilen kommt noch ein Nachsatz in Frage, den dir der Herr noch vorenthält .... gib dich vertrauensvoll allen Worten hin .... es ist ein weiser Beschluß, dir heut noch unverständlich, doch in kurzer Zeit fassest du den Inhalt. Und nun setze fort: Einer von den vielen, die sich für die Zeugung einsetzen, die dem Willen Gottes zuwiderläuft, wird an sich selbst erfahren den Widersinn seiner Anordnung.
Es bereitet den Dämonen große Freude, ihr Zerstörungswerk an der Menschheit fortschreiten zu sehen, doch wendet sich bald das Blatt, und was dann kommt, trennt die Reinen von den Sündigen. In der Beschaffenheit des Blutes allein liegt nicht der Segen, sondern in der Reinerhaltung der Seele, die gleichwohl einem jeden Menschen innewohnt ....
Es hat der Herr der Menschen verschiedene in die Welt gesetzt, so liebet auch ihr untereinander, und sehet nicht verächtlich einer auf den anderen. Es folgen allen Zeiten der Erniedrigung auch Zeiten der Erhebung .... aber es stürzen auch sehr oft Herrscher und Regenten von ihrer Höhe herab, wenn sie Seinen Willen nicht erkennen wollen .... Gleiches sollen auch die erfahren, die nichts mehr rein halten und Meine Gebote völlig unbeachtet lassen .... In dieser Welt der Sünde läßt der Herr nicht mit sich spotten, und so bereitet Er das Gericht vor, das für viele ein Weltgericht .... für andere aber auch die Rettung ist aus der Not der Seele. Bleibet in Meiner Lehre .... bleibet in Meinem Willen, und Ich werde euch erretten aus der Nacht der Finsternis und euch dem ewigen Leben entgegenführen .... __Amen


BD 690 Menschwerdung .... Weltliche Freuden .... Selbsterlösung

Unendlich größer wurde die Kraft des Menschen, und sein Wille ward mächtig, denn es gewann die Macht der Liebe Oberhand über das Böse, und wer nun in der Liebe lebt, kann sich diese Macht so aneignen, daß die Laufbahn auf Erden vollauf genügt, um als geklärtes Wesen nach dem leiblichen Tode in die Gefilde ewiger Seligkeit einzugehen. Nur der Wille des Menschen blieb unantastbar, und diesen Willen suchet nun die Gegenmacht aufs äußerste zu beeinflussen, auf daß der Hang zur Liebe schwächer und somit die Selbsterlösung durch die Liebe in Frage gestellt wird.

Nur das ununterbrochene Streben, im Willen Gottes zu leben, ist Einhalt-gebietend dem Bemühen des Widersachers. Wo sich der Wille ernsthaft Gott zuwendet, dort hat die Gegenmacht alle Gewalt verloren .... sie sucht zwar immer und immer wieder, den Menschen zu Fall zu bringen, jedoch diese Versuche sind wirkungslos, da die Liebe zu Gott alles überwiegt.
So war die Menschwerdung Christi der Sieg über das Böse .... die Macht des Widersachers war gebrochen und die Kraft des liebewilligen Erdenwesens im gleichen Maß gestiegen, und ein Aufstieg zu Gott ward nun allen Geistwesen gesichert .... Die Dämonen des Weltalls suchen nun mit aller «List» sich der Seelen zu bemächtigen und alle Begierden, die verderbenbringend sind, zu erwecken oder zu verstärken, denn diese wieder schwächen den Willen, der sonst stark und widerstandsfähig ist. Darum ist jegliches weltliche Verlangen der endgültigen Wiedervereinigung mit Gott ein Hindernis, denn es wendet sich dann der Wille nicht voll und ganz der ewigen Gottheit zu, sondern wird geteilt und nach und nach sich immer mehr der Welt zuneigen, weil der Wille des Menschen immer schwächer wird und die Verlockungen von seiten des Bösen im gleichen Maße stärker.

An sich ist das Verlangen nach der Welt keine Sünde, solange den Geboten Gottes damit nicht zuwidergehandelt wird, doch der Verzicht auf alle weltlichen Freuden ist gleichsam die Stufenleiter nach oben, denn es tauschet der Mensch dann für diese die göttliche Gnade ein. Der Körper gibt willig die Freuden der Welt auf, wofür die Seele jedoch unsagbar reich bedacht wird an Kraft und Gnade für ihre eigentliche Bestimmung.

Und die Seele fühlt sich wohl in diesem Zustand, der sie in lichten Sphären weilen läßt, wogegen der Körper nach und nach den Hang zur Welt völlig verliert und das Opfer des Körpers immer leichter tragbar ist, je vollkommener der Zustand der Seele ist. Doch wonach die Menschen trachten auf Erden, die nicht in der Gnade Gottes leben, ist nur Schein und Trug, es zerrinnt und vergeht alles wie Schaum, nur für die Erdenzeit dem Körper Wohlbehagen schaffend, doch die Seele in dürftigstem Zustand belassend .... Es hat dann der Mensch völlig nutzlos sein Erdenleben gelebt, nicht gedenkend der Aufgabe, die er zu erfüllen hatte. Und so ist auch dann das Erlösungswerk, die Menschwerdung Gottes, ohne jeglichen Segen für ein solches Erdenkind geblieben .... die Brücke, die der Heiland geschlagen zur Menschheit, ist von jenen nicht betreten worden. Sie wandeln weiter auf dem Wege der Finsternis, der zuvor die Menschen in die Irre geführt, und sehen nicht den lichtvollen Weg, den die Liebe Gottes den Erdenkindern gangbar gemacht hat .... Es ist dieser Weg wohl schmal und ein Weg der Entsagung, Selbstverleugnung und höchster seelischer Anforderungen, doch er führt unweigerlich zum Ziel .... Er gestaltet den Erdenmenschen zum Kind Gottes, das sich endlich vereinigt mit dem himmlischen Vater und so heimfindet in das Vaterhaus .... __Amen


BD 4847 Vorgang der Wiederkunft Christi .... Himmelfahrt

Meine Wiederkunft, Mein Kommen am Ende der Welt, wird von den Menschen angezweifelt, die nicht ganz fest im Glauben sind. Und doch könnten sie die einzelnen Phasen der Endzeit erkennen und auch Meine Gegenwart wahrnehmen, so sie nur achtsam wären. "Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende ....Diese Worte allein schon sollten genügen, daß ihr euch ein richtiges Bild machet von Meiner Wiederkunft. Daß Ich körperlich sichtbar nicht unter euch weile, müßte euch also den Sinn Meiner Worte geistig verstehen lassen. Ich weile geistig bei den Meinen, bis an der Welt Ende. Denn Ich bin ihnen gegenwärtig zu jeder Stunde und an jedem Ort, und das seit Meiner Auffahrt zum Himmel .... Denn Ich habe gesagt: Ich «bleibe» bei euch .... Also war Ich geistig immer bei den Meinen und bleibe bei ihnen bis an der Welt Ende ....

Ich aber kündete den Menschen zu jener Zeit Meine Wiederkunft an, Mein Kommen in den Wolken. Sonach mußte diese Wiederkunft so zu verstehen sein, daß die Menschen Mich erschauen können, gleichwie Meine Jünger Mich auffahren sahen zum Himmel. Geistig zwar bin Ich immer bei euch Menschen, so ihr euch Meiner Gegenwart würdig erweiset. Leiblich aber komme Ich wieder, wenngleich nicht im irdischen Leib, doch denen schaubar, zu denen Ich wiederkommen will .... Ich habe aber die Wiederkunft angekündigt, folglich könnet ihr Menschen sie auch mit Gewißheit erwarten, so ihr Meinem Wort glaubt und zu denen gehöret, die das letzte Ende erleben. Nicht ohne Grund gab Ich diese Verheißung vor Meiner Auffahrt in den Himmel. Ich ersah den Geisteszustand der Menschen in der Endzeit, Ich sah auch die ungeheure Not der Gläubigen, die Mir ihre Treue bewahren wollen und überaus stark bedrängt werden, und Ich sah ihr Ringen, den schwersten Kampf, den die Menschen um Meines Namens willen ausfechten müssen .... Ich sah ihren Willen und die große Gefahr, inmitten von Teufeln standzuhalten. Und darum versprach Ich ihnen Meine persönliche Hilfe, die Ich auch leisten werde, so es an der Zeit ist. Ich Selbst will kommen zu den Meinen und ihnen beistehen im letzten Kampf.

Und so werden Mich viele erschauen dürfen, denn Ich werde immer dort sein, wo die Not groß ist und die Meinen Mich brauchen .... Sie werden Mich sehen als Mensch mit Fleisch und Blut, doch nicht von einer Frau geboren, sondern Ich komme von oben und umgebe Mich mit einer euch schaubaren Form, auf daß ihr Mich ertragen könnet ....Und jeder, der Mich sieht, wird von Kraft durchflutet sein und den letzten Kampf auf Erden bestehen .... Dann aber komme Ich in den Wolken, um die Meinen heimzuholen in das Reich des Friedens. Dieses Kommen wird genau so stattfinden wie umgekehrt Meine Auffahrt zum Himmel. Ich werde strahlend im Licht .... doch von Wolken verhüllet, um euch schaubar sein zu können .... zur Erde niederkommen und die Meinen versammeln, um sie zu retten aus größter Not und Bedrängnis von seiten der Dämonen der Unterwelt wie auch vor dem letzten Zerstörungswerk, dem alles zum Opfer fällt, was lebt in, auf und über der Erde.

Doch dieses Kommen in den Wolken wird auch nur von denen gesichtet werden, die zu den Meinen gehören, denn die Anhänger Meines Gegners vermögen Mich nicht zu schauen. Es ist eine geistige Wiederkunft und doch auch irdisch wahrnehmbar, doch eben nur von jenen, die geistig wiedergeboren sind, die im tiefen, lebendigen Glauben stehen und also sowohl Meine ständige Gegenwart bis an der Welt Ende wie auch Mein sichtbares Wiederkommen ohne Zweifel gelten lassen, weil das Herz, der Geistesfunke im Menschen, sie belehret und sie sonach zu denen gehören, bei denen Ich bleibe bis an der Welt Ende .... Sie glauben es, daß Ich wiederkomme, und ihren Glauben lasse Ich nicht zuschanden werden .... __Amen