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Ein Heer schaffender Geister – Lichtwesen
von roswitha frojd   Mon, 18 Feb 19 um 7:25 CET

BD 369 Schaffende Geister .... Freier Wille ...

Aus der Ewigkeit geboren sind alle Gedanken ....
Des Himmels unendliche Weite füllt ein Heer schaffender Geister.

Doch dem Menschen ist nur die Möglichkeit gegeben, ein allerkleinstes Teilchen in der Unendlichkeit mit seinen Gedanken und Ideen zu beleben. Alles andere ist der Welt der schaffenden Geistwesen unterstellt, die, immer den Willen des Herrn ausführend, im Weltenraum unermüdlich tätig sind.

Die Materie im ganzen Weltall ist diesen Wesen unterworfen, und was gewollt wird, das geschieht .... Ein solches Heer dieser Geistwesen umgibt auch jetzt die Erde und greift in alles Geschehen auf der Erde bestimmend ein, jedoch auch den Kräften Raum und Gewalt lassend, die gegen den Willen des Herrn arbeiten, denn es muß die Erde beiderseitig beeinflußt werden, weil sonst das Wichtigste in der Schöpfung ausgeschaltet würde .... der freie Wille ....

Es kann ein Wesen sich nicht gottähnlich entwickeln, wenn sein Tun und Handeln eben nur so sein «muß», wie ein höheres Wesen es bestimmt .... Es muß vielmehr die Selbstbestimmung über sich behalten, es muß beidem preisgegeben sein, der guten und der schlechten Gewalt, und sich dann eine eigene Urteilskraft äußern können .... ein innerliches Bestreben muß einsetzen, diesen oder jenen Mächten zu Diensten zu stehen ....

Das Heer der Geistwesen aber, das euch betreut, bleibt ungemein rege in seinem Schaffen .... was ihr als selbstverständlich betrachtet in der Natur um euch und über euch, wird ständig von diesen Wesen erzeugt, die gleichzeitig auch damit in euer innerstes Wesen eingreifen, denn sie bilden euch und lenken eure Gedanken fortwährend auf die Schöpfung .... sie geben euch gleichsam Einsicht in ihre Tätigkeit .... sie bewirken, daß ihr überhaupt erst lebensfähig seid, eben durch die euch umgebende Sphäre .... daß ihr erkennen müßt, in einer von Gott geschaffenen Umgebung aus euch selbst bilden zu können, was ihr anstrebt ....

__Legt euch einmal die Frage vor:
Wem von euch Menschen ist nur eine einseitige Auffassungsmöglichkeit gegeben .... wer von euch kann nicht gleichzeitig Gutes und Böses erkennen um sich selbst .... wem von euch mangelt die Fähigkeit, Gut und Böse zu unterscheiden?

Also wo doch beides vorhanden ist, wird auch der Mensch notgedrungen sich selbst entscheiden können und müssen, was ihm begehrlich erscheint .... und so ist der freie Wille zuerst tätig, um das Verlangen der Seele zu klären. Und wiederum ist daraus der große Segen ersichtlich, den eine innige Verbindung mit den euch umgebenden Geistwesen nach sich zieht .... Je vertrauensvoller ihr all euer Denken diesen unterstellt, desto sicherer werdet ihr geleitet werden und desto klarer werden eure Gedanken erfassen können Gut und Böse, ihr lernet erkennen und wendet euch ganz aus freiem Willen dem zu, das euch höchste Vollendung gewährleistet .... ihr «müßt» ja dann vollkommen werden, wenn ihr geleitet werdet von den vollkommensten Wesen, die euch je umgeben können.

Ihr könnet nimmer fehlgehen, weil die Kraft des Guten auf euch ungleich mehr Einfluß haben wird als die des Bösen. Und ihr werdet darum auch sicher den Weg zum ewigen Leben betreten, wenn ihr euch hingebet den Gewalten und Kräften, die den Willen des Herrn ausführen, ihr also euch willig dem himmlischen Vater unterstellt. __Amen



BD 422 Verbindung von der Erde zum Jenseits ....

So beginne und merke auf:
Es hat allezeit in der weisen Absicht des Herrn gelegen, eine Verbindung herzustellen zwischen Himmel und Erde, doch bleibt den Menschen das eine doch verborgen zu ihrem Nutzen, daß sich die Welt der jenseitigen Geister offenkundig zu erkennen gibt einem jeden, den etwa danach gelüstet.

Denn solches wäre nicht in der göttlichen Ordnung. Die Verbindung kann nur dann hergestellt werden, wenn sich ein völlig reifer Mensch in lauteren Absichten dem Jenseits zuwendet.

Daher werden die Versuche, einen Verkehr anzuknüpfen, immer wieder abgebrochen und aufgegeben werden .... Es fehlt den Menschen der volle Ernst, die geistige Reife und der Wille zum Dienen.

Und wiederum ist ein ganzes Heer von Geistwesen in Erdennähe, die sich den Erdenkindern auf alle erdenkliche Weise bemerkbar machen möchten .... Sooft nun diese Wesen Gelegenheit haben, sich den Menschen kundzutun, und eine Verbindung von ihnen zur Erde hergestellt ist, drängeln sich auch niedere Elemente heran, die gleichfalls diesen Weg suchen, um ihren Trieben nachkommen zu können, und gerade diese sind die Ursache dessen, daß sich gar bald solche Verbindungen auflösen .... und in solcher Lage dann die guten Wesen es ernstlich bedauern, sich nicht mitteilen zu können.

Die Kraft dieser Wesen kann nur wirken im Einverständnis mit den Erdenkindern. Kommt ihnen von diesen ein wirklich guter Wille entgegen, so ist auch bald eine gute Verständigung zu erzielen, und je mehr sich nun die ganze Einstellung des Erdenkindes auf das Rein-Geistige konzentriert, desto vollkommener werden die Kundgaben sein, die es nun durch die Geistwesen empfängt ....

So hat es das Geschöpf Gottes auf Erden vollkommen in der Hand, sich eine geistige Verbindung zu schaffen mit dem Jenseits .... das ihm selbst von so außerordentlichem Segen ist.

Versuche der Mensch sich klarzumachen, daß sich in jeder geistigen Atmosphäre eine Gotteskraft äußert, und gebe er sich in dieser Erkenntnis den Gedanken hin, daß nur vermöge dieser Kraft sich eine Verbindung erzielen läßt, dann wird es ihm verständlich sein, daß die Verbindung suchenden Wesen diesseits wie auch jenseits ebenfalls von Gott durchdrungen sein müssen, soll diese Kraft ihnen zustatten kommen.

Denn einem Gott-abgewandten Wesen kann sich unmöglich die höchste Wesenheit mit ihrem Wirken zur Verfügung stellen. Daher wird alles, was mit Gott und in Gott begonnen und ausgeführt wird, von höchstem Erfolg gekrönt sein ....
Wohingegen andere Motive die Ursache sind und andere Gott-abgewandte Kräfte eingreifen und tätig sind, dort ist dann die Grundlage gegeben für Irrtum, für bewußtes Irreführen und infolgedessen für ein Ablehnen des Glaubens an eine Verbindung vom Diesseits zum Jenseits ....

__Ringet euch durch zur wahren Erkenntnis .... ein solcherart gereiftes Wesen verfügt dann über eine außerordentliche Kraftfülle, weil es diese fortgesetzt schöpfen darf aus der von Gott liebevoll gewährten Verbindung mit den guten Geistwesen .... __Amen



BD 454 Einwirkungen der Geistwesen auf Gedanken ....

Verlasse nie den rechten Pfad, so wird Gott dir immer beistehen. Es sind so schwere Zeiten über euch und eure Seelen hereingebrochen, daß ein ganzes Heer der Geistwesen unablässig bemüht ist, in für eure Seelen nützlicher Weise zu wirken .... doch werfet ihr den Gedanken an mögliche Hilfskräfte noch weit von euch.

Was euch nicht faßbar erscheint, wollet ihr nicht annehmen, doch brauchet ihr euch nur vergegenwärtigen, daß die Welt der jenseitigen Wesen in unmittelbarer Verbindung steht mit der Erde und ihren Bewohnern .... Ihr brauchet euch nur vorstellen, daß sowohl auf Erden wie im Jenseits die gleichen Gesetze herrschen .... daß alles nach freiem Willen handelt, dem Gesetz des Höchsten unterstellt ist und daß hier wie dort nur die Liebe und ihre Tatkraft wirkt, wo es gilt, emporzuheben aus der Dunkelheit zum Licht .... Wenn also im Jenseits alles dies das gleiche ist wie auf Erden, weshalb sollen dann nicht die euch unsichtbaren Kräfte genau so auf euch wirken können?

Da sie nur Ausführende des Willen Gottes sind, vielmehr ihr eigener Wille dem Willen Gottes völlig gleich ist .... werden alle Geschehnisse von ihnen so gelenkt, daß immer der Mensch hingewiesen wird, durch ein Liebeswerk sich auf die Bahn des Guten zu begeben ....

Der Gelegenheiten, wo der Mensch gute Taten verrichten kann, sind sehr viele ....
Das willige Eingehen in diese ist für ihn gleichzeitig eine Kraft und Gnadenquell .... je mehr sich der Erdenmensch in Liebe betätigt, desto mehr wird er von innen heraus angetrieben und durch die Gnade des Herrn in seinem Handeln unterstützt, und so zieht eine gute Tat so viele segenbringende Momente nach sich .... Die Gedanken des Menschen fangen an, sich den Regionen zuzuwenden, die außerhalb des Erdenlebens sind, und auch dieses ist ein unmittelbares Einwirken der jenseitigen Geistwesen.

Wenn nur die Menschen alle diese Gedanken erfassen möchten, die ihnen von ihren Schutzwesen nahegelegt werden .... es würde dann um vieles leichter sein, der menschlichen Seele die nötige Hilfe zukommen zu lassen .... So aber weisen die Menschen aus eigenem Willen viel eher die Gedanken zurück, die sich ihnen scheinbar aufdrängen und die sie mehr auf ihr Innenleben aufmerksam machen sollten.

Es will der Mensch, den die Materie noch allzu sehr gefesselt hält, dem Geistigen ausweichen, und deshalb überhebt er sich oft spottend über dergleichen Dinge, die das Innenleben berühren.
Doch aufdrängen werden sich einem jeden Menschen solche Gedanken .... wohl dem, der sie aufnimmt und darüber nachzudenken beginnt, anstatt sie unwillig abzuweisen. Es sind dies die ersten Schritte auf dem Wege nach oben .... wagt der Mensch diese, dann wird ihm von allen Seiten Hilfe entgegen kommen. Der Gang auf dem beschrittenen Wege wird immer leichter und auch dann viel freudiger fortgesetzt werden .... Die rührige Hilfe der Geistwesen aber wird von euch dereinst so dankbar empfunden werden, denn ihr müßt eben auch erst durch die Liebe geleitet werden, wo ihr selbst zu schwach seid .... (Unterbrechung)



BD 410 Neubildung von Wesen ....Heer schaffender Geister ..

Das ist das größte Problem, welches zu lösen ihr euch angelegen sein lassen sollt .... wie ihr euch mit der alles umfassenden und Liebe gebenden Gottheit vereinigen könnt, um so als Teil dieser ewigen Gottheit auch dereinst unumschränkte Machtvollkommenheit zu besitzen und euch in das Heer schaffender Geister einzureihen.

So ist der weisheitsvolle Plan Gottes stets auf die Neubildung von Wesen gerichtet, die stets und ständig aus freiem Willen den Willen des Herren ausführen um in der Unendlichkeit wieder zahllosen weniger entwickelten Wesen als diese beherrschenden Gewalten gerecht und weise zum Fortkommen behilflich zu sein, ihnen wieder die zuträgliche Umgebung erstehen zu lassen und so vereint zu wirken mit der Gottheit und doch durch den göttlichen Willen unverändert das gleiche .... Ein Einfügen in die göttliche Ordnung bedeutet schon eine Vereinigung mit der ewigen Gottheit, denn alles geschieht dann dem Willen Gottes gemäß und wiederum zum Zwecke der Höher-Entwicklung aller aus Gott entstandenen Wesenheiten ....

Darum ist jedes Atom im Weltall .... aus Gottes Hand entstanden .... nie und nimmer wertlos, sondern bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit .... Die Maßnahmen, die angewendet werden, um ein völliges Auflösen von Atomen herbeizuführen, sind mehr oder weniger ebenfalls durch Gottes Willen herbeigerufene Ausführungen seiner dienstbaren Geistwesen, um auch bis ins kleinste Urteilchen der Schöpfung einzudringen und diese der ihnen zugedachten Bestimmung zuzuführen.

Alles, was die Menschen ausführen, um die Materie gewissermaßen aufzulösen oder anders zu gestalten, ist ein Eingreifen des göttlichen Willens, der die in dieser Materie gebundenen Wesen befreit, und ihnen wieder in anderer Form die Möglichkeit bietet, den ihnen bestimmten Entwicklungsgang durchzumachen.

Es ist von einer außergewöhnlichen Wichtigkeit, der Natur, die sich fortwährend verändert, die Lebensregeln abzugewinnen, die einem jeden Wesen dienlich und förderlich sind. Dies beachtend wird der Mensch in jeder Formveränderung immer einen weisen göttlichen Plan erkennen müssen .... sei es auf dem Erdboden oder sei es in der Luft ....

Überall geht eine langsame, aber ständige Umänderung vor sich, die jedoch immer nur den einen Zweck hat, den Wesenheiten eine sie weiterentwickelnde Neugestaltung zu geben. An und auf der Erde kann nichts haftenbleiben auf die Dauer .... Der Zustand einer Form ist von verschiedener Zeitdauer, je nach der Fülle der Lebensgeister, die diese Form birgt .... Ein Einsetzen des göttlichen Willens verändert erst dann die alte Form, wenn diese Lebensgeister fähig sind, in anderer Gestaltung ihrer Bestimmung entsprechend ihre Aufgabe zu erfüllen .... und immer dieses so lange, bis sie den Reifegrad für das nächste Stadium erreicht haben.

Solches Wechseln .... ein Entstehen und Vergehen, ist in der Natur ständig zu beobachten, und genau so ist auch der Zustand des Menschen ein nach gleichem Gesetz von Gott über die Seele verhängter, den die Seele gleichfalls erst dann verlassen kann, wenn sie in dieser Umhüllung einen ihr bestimmten Reifegrad erreicht hat .... Das Erdenleben hat jedoch nur dann einen Wert, wenn bewußt die Erreichung dieses Reifegrades angestrebt wird .... zum Unterschied aller Stadien, die die Seele vor ihrer Verkörperung als Mensch unfreiwillig zu bestehen hatte .... Und so muß es daher von größtem Wert sein, bewußt in Fühlung zu treten mit dem göttlichen Schöpfer, auf daß das Jahrtausende währende Ringen zuvor nicht vergeblich gewesen sei und der Mensch nun seiner letzten Aufgabe in voller Erkenntnis und aus freiem Willen gerecht werde ....

Daß er diesen seinen Willen der Gottheit entgegen wende und ihn völlig dem göttlichen Willen unterstelle .... dies allein ist von Segen für den Geist, auf daß seinem Streben, sich mit dem göttlichen Vatergeist zu vereinen, Erfüllung werde. Denn Gottes Weisheit und Liebe hat für jeden eine Aufgabe bereit, die ihn in der Ewigkeit erwartet .... __Amen



BD 430 Unendlichkeit .... Ewigkeit .... Größe des Schöpfungswerk...

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre .... Die Welt ist, geistig genommen, ein Aufbauwerk ungeahnter Größe und Mächtigkeit, denn der Herr hat alles in einem Umfang geschaffen, daß sich Millionen und Abermillionen Wesen darin verlieren als ein Nichts .... Vielfach wird die Meinung vertreten, daß angesichts dieser unermeßlichen Größe das Heer schaffender Geister nur beschränkt wirke .... daß also diese Unendlichkeit nicht überall mit Wesen und ihrer ihnen notwendigen Umgebung geschaffen sei, daß vielmehr ein weiter völlig lebewesenloser Raum in dieser Schöpfung Gottes sei, der erst in vielen Jahrtausenden seinem Zweck entsprechen und dann ebenfalls zahllose Wesen bergen müsse ....

Die Erdenmenschen können die gewaltige Größe des Schöpfungswerkes nicht erfassen .... ebenso wenig die Bestimmung eines jeden Teilchens des Weltalls. Wo die Gottheit wirkt, ist die menschliche Begriffsfähigkeit unzulänglich, dieses Wirken in der ganzen Größe fassen zu können.

Den winzigsten Teil nur von Wesen und Schöpfungen Gottes birgt die Erde, doch die Unendlichkeit hat zahllose solche kleine Welten zu verzeichnen, die alle durch Gottes Macht und Willen entstanden sind .... und nicht eine davon wird die weise Führung und ständige Betreuung des göttlichen Schöpfers zu entbehren brauchen, überall ist die Gottheit gleicherweise tätig, immer wieder Wesen heranzubilden, denen die gleiche Kraft, Macht und Willensstärke eigen ist und denen dann die gleiche Arbeit obliegt, fortlaufend zu schaffen im Geiste des ewigen Schöpfers.

So wandelt alles seit Ewigkeit in gleichem Gesetz, und bis in alle Ewigkeit wird dies seinen Fortgang nehmen ....

Es wird ein endloses Beleben aller Welten den göttlichen Schöpfer nimmer untätig ruhen lassen, und es wird einem jeden Wesen überlassen bleiben, sich selbst so zu bilden, daß es gleicherweise schaffen und erzeugen kann und dadurch wieder ein Teil der ewigen Gottheit wird und ihm so die gleiche Kraft innewohnt, die sich in den Wunderwerken der göttlichen Schöpfung äußert.

So wird der Begriff Unendlichkeit und Ewigkeit euch leichter faßlich werden, denn eine endlos lange Zeit ist nötig, diesen Zustand zu erreichen, und wiederum kann nicht durch beschränkten Raum eine Grenze gesetzt werden für die Entwicklungsmöglichkeit der Wesen .... Die Stimme des Herrn ruft unausgesetzt allen diesen Wesen zu, und wer diese Stimme höret, wird als rechtes Kind des Vaters sein, wo der Vater ist, und auch das gleiche wirken in Ewigkeit .... __Amen



BD 475 Aufgabe der kleinen Kreaturen und der Menschen .

Einen unermeßlichen Segen wirst du schöpfen aus deiner Arbeit, darum gehe unentwegt diesen Weg weiter, und überwinde alle Anfechtungen des Bösen, denn ein Kind Gottes muß wahrhaft gläubig und vertrauend sein, will es Großes vollbringen.

So wird dich der Herr heut bedenken mit einer Kundgabe, die dir Kraft geben soll.
Ein hilfeflehender Gedanke zu deinem Heiland wird dir helfen in jeder Bedrängnis, und so beginne:
Ein Heer von Geistwesen ist mit der Schaffung der Umwelt beauftragt, die euch wieder euer Dasein auf Erden ermöglicht; dies bedenke und dann versuche, dir vorzustellen, wie oft sich das Bild in der Natur verändert ....

Wie doch vieles nur einen Tag besteht und dann schon wieder der Vernichtung anheimfällt .... wie sich zahllose Wesen immer wieder anders verkörpern .... wie Gräser, Blumen und Früchte ihre Bestimmung auf Erden erfüllen und vergehen .... um wieder in anderer Form zu neuem Leben zu erstehen.

Es ist dies ein Vorgang, der sich gleicherweise beim Menschen wiederholt, nur in viel längerer Zeitdauer. Wenn nun der Herr diesen kleinen Wesen und Gebilden eine Aufgabe setzt, entweder das Auge des Menschen zu erfreuen oder der Natur zu dienen, den Werdegang zu unterstützen und all die kleinen und kleinsten Tätigkeiten auszuführen, die notwendig sind in der Schöpfung und die ein immerwährendes Bestehen gewährleisten .... so geht schon daraus hervor, um wieviel edler und umfassender die Aufgabe des Menschen auf Erden sein muß, wie sie im Sinne der göttlichen Schöpfung erfüllt werden und zur weiteren Vollendung eines jeden menschlichen Wesens dienen soll ....

Die kurze Spanne Zeit, die ein auch langes Erdenleben umfaßt, in der Weise auszunützen, daß voll und ganz dem eigentlichen Zweck entsprochen wird, ist, was euch nicht ernstlich genug ans Herz gelegt werden kann.

In jeder Lebenslage sieht sich der Mensch, rein irdisch gesehen, vor Aufgaben gestellt, die er erfüllen soll .... und er wird auch die Notwendigkeit dieser an ihn gestellten Forderungen einsehen; nicht so selbstverständlich aber erscheint es ihm, daß ihm auch eine geistige Arbeit obliegt .... daß er dieser noch viel gewissenhafter nachkommen müßte und daß die von Gott, seinem Schöpfer, ihm zugewiesene Arbeit gerade das sein sollte, was sein ganzes Denken und Streben auf Erden in Anspruch nehmen sollte ....

Es ist dies nicht so mit den Händen zu greifen, weil es eben nur rein geistig ist, während die Erdenaufgabe für ihn materiellen Nutzen verspricht .... Nun geht ohne Unterbrechung das Erdenleben seinen Gang .... ob der Mensch seiner ihm zugewiesenen Tätigkeit nachkommt oder nicht .... nur für ihn selbst wird der Nutzen größer oder kleiner sein. Genau so wird die geistige Einstellung des Menschen nicht förderlich oder hinderlich sein am gesamten Schöpfungswerk Gottes, doch wird sich der Erfolg oder Mißerfolg allein nur an seiner Seele auswirken ....

Das körperliche Wohlbefinden, das der Mensch mit seiner auf Erden erfüllten Aufgabe erhöhen oder verringern kann, ist nur ein zeitlicher Begriff, mit dem leiblichen Tode ist alles wertlos und nichtig geworden, was eurem Wohlbefinden einst dienlich war ....Nicht aber kann die Seele sich ein Ende ihrer Lage schaffen nach Belieben .... Sie muß ihren Zustand tragen, ob vollendet oder nicht, und sie muß so im Leid unsagbar ringen, will sie sich ihren Zustand bessern, sie kann ihn aber nicht willkürlich beenden, wenn er ihr nicht zusagt .... Und darum soll der Mensch erkennen, wie unsagbar wichtig es ist für ihn, seiner eigentlichen Bestimmung auf Erden zu leben und kein anderes Ziel anzustreben, als Güter zu sammeln für die Ewigkeit .... __Amen



BD 3981 Lichtwesen geistige Betreuer der Menschen ....

Die lichtumflossenen Wesen im geistigen Reich stehen in engster Verbindung mit Mir und haben daher auch den gleichen Willen, und sie verfügen über große Kraft, ihren Willen zur Ausführung zu bringen.

Und also sind sie gewissermaßen die Ausführenden Meines Willens, sie sind Meine Diener, Meine Bevollmächtigten, deren Tätigkeit Meinem Heilsplan von Ewigkeit entspricht. Und sie betreuen unzählige Wesen auf Erden wie im Jenseits .... Alles, was lebt, also in einem bestimmten geistigen Reifegrad steht, muß auch so betreut werden, daß es sein Ziel erreicht, weil es ohne Hilfe niemals den rechten Weg gehen würde; es muß ständig geleitet werden, und diese Führung und Betreuung ist das Amt aller Wesen, die von Licht und Kraft durchstrahlt sind, deren Liebe zu Mir und zum Unerlösten so tief ist, daß sie tun, was stets Meinem Willen entspricht .... das Unvollkommene zu erlösen.

Unzählige Lichtwesen sind in Meiner Nähe und rastlos tätig .... also können auch unzählige Menschen auf Erden ihre Fürsorge genießen, und jedes einzelne Schicksal kann beachtet, jedes Geschehen für den Menschen so gelenkt werden, daß dieser ausreifen kann, wie es seine Bestimmung ist.

Doch die Freiheit des Willens tasten auch diese Lichtwesen nicht an, so daß trotz größter und liebevollster Fürsorge auch ein Zurücksinken in die Finsternis nicht ausgeschlossen ist, wenn das Wesen selbst sich dem Willen und der Fürsorge der Lichtwesen widersetzt, wenn es also Mich Selbst nicht anerkennt und weder Kraft noch Licht begehrt ....
Dann schaltet auch die Fürsorge des lichtvollen Geistigen aus solange, bis ersteres von selbst sich Mir zuwendet und dadurch auch den Lichtwesen Freiheit läßt, selbst einzuwirken auf jenes.
Doch kein Mensch auf Erden braucht die Hilfe und Liebe der Lichtwesen zu entbehren, kein Mensch wird von Mir aus gering bedacht oder vernachlässigt, sondern eines jeden Schicksal entspricht seinem eigenen Willen, und dieser bestimmt das Maß von Hilfe und Kraft zur Erlösung.

Und da die Lichtwesen Ausführende Meines Willens sind, ist also ihre Lenkung gleich der Meinen und ihre Fürsorge auch die Meine. Es kann daher immer von Meinem Wirken und von Meiner Hilfe gesprochen werden, denn die Lichtwesen sind als zu Mir gehörig ein Teil Meiner Selbst, wenngleich sie als Einzelwesen das Glück Meiner Durchstrahlung mit Kraft und Licht und das Glück einer fortgesetzten Tätigkeit für Mich empfinden.

Diese Tätigkeit aber besteht nur in der Ausführung dessen, was Meine Liebe und Weisheit als gut und erfolgreich für die einzelnen Seelen erkennt. Und so kann das ganze Weltall voller hilfsbedürftiger Seelen sein, es wird nicht eine Seele die göttliche Fürsorge zu entbehren brauchen, weil auch das Lichtreich unendlich ist und die Seligkeit dieser im Lichtreich sich befindlichen Seelen darin besteht, von Mir Aufgaben entgegenzunehmen und sich in der Erfüllung zu überbieten.

Was Mein geworden ist durch Gestaltung zur Liebe, steht auch in unmittelbarer Verbindung mit Mir, und Mein Wille, Meine Kraft und Meine Weisheit erfüllen ein solches zur Liebe gewordenes Wesen, so daß es sich ewiglich nicht mehr von Mir trennt und nun voller Liebe sich dem Geistigen zuwendet, das diese Seligkeit nicht mit ihm teilen kann, seiner Unvollkommenheit wegen, und das zu erlösen die Lichtwesen drängt.

Es steht dem Unerlösten mit der gleichen Liebe gegenüber wie Ich Selbst, aus Dessen Liebekraft alles hervorgegangen ist. Folglich wird es sich auch aller Meiner Geschöpfe annehmen, sie betreuen und ihre Lebenslage lenken, so daß ein jeder Mensch auf Erden seinen geistigen Betreuer hat und dieser wieder, als völlig Mir verbunden, nichts anderes wollen und denken kann als Ich Selbst und sonach das Geschöpf sich von Mir Selbst geführt und betreut fühlen kann und es auch ist.

Ich stehe über allem, und ein Heer seliger Geister umgibt Mich, doch auch das kleinste unscheinbarste Wesen genießet Meine Fürsorge, Meinen Schutz und wird nicht vergessen von Mir, und ob dies auch den Menschen unverständlich ist, weil ihr Wissen und ihre Kraft nur beschränkt ist und sie diese Beschränkung auch bei Mir voraussetzen, so lange, wie sie selbst unvollkommen sind und sich von der Macht und dem Licht des Vollkommenen keinen Begriff machen können .... __Amen



BD 5216 Richten des Willens .... Einfluß guter und schlechter Wesen..

Es stehen euch alle Mittel zu Gebote, Meine Kraft steht euch zur Verfügung, ein Heer seliger Geistwesen ist um euch bemüht und wartet nur darauf, um Hilfe angesprochen zu werden;
Meine Gnadengaben könnet ihr in Anspruch nehmen und immer euch an Meinem Wort, am lebendigen Wasser, erquicken und euch Kraft holen .... ihr könnet also nicht sagen, daß es euch unmöglich sei, euer Ziel auf Erden zu erreichen.

Ihr werdet reich bedacht, weil Ich eurer Schwäche und Mangelhaftigkeit Rechnung trage;
Ich bin stets zur Hilfe bereit, so ihr nur wollet, daß ihr selig werdet. Doch eurem Willen lasse Ich die Freiheit .... euren Willen müsset ihr selbst richten nach oben, zu Mir, und euer Wille kann weder von unten noch von Lichtwesen gerichtet werden.

Und darum seid ihr selbst verantwortlich, und ihr müsset auch die Folgen eures Willens auf euch nehmen. Der Wille muß also eine Anregung erfahren von einer Seite, und darum sind die Wesen aus dem Lichtreich und auch aus der Finsternis ständig bemüht, ihn zu gewinnen, indem sie einzuwirken suchen auf die Gedanken des Menschen und ihm also das vorstellen, was ihn reizen könnte.

Die Lichtwesen wollen den Willen ins geistige Reich lenken, weil sie in ihrer Erkenntnis dieses Reich als allein beseligend auch dem Menschen zuführen möchten .... Die Wesen der Finsternis dagegen stellen dem Menschen die Welt vor Augen, weil der Beherrscher dieser Welt der Fürst der Finsternis ist und sie selbst nichts wissen, was reizvoller wäre als irdische Freuden. Und nun muß sich der Mensch selbst entscheiden, und diese Entscheidung kann ihm kein Wesen abnehmen.
Darum ist die große geistige Not auf Erden, weil der «Mensch selbst» sie beheben muß und dazu den Willen nicht aufbringt.

Doch das Bemühen der Lichtwesen wird nicht nachlassen, wenngleich es erfolglos scheint, denn ihre Liebe erkennt die Not und ist hilfswillig bis zum äußersten.

Doch auch ihre Liebe unterliegt Meinem Gesetz und kann sich nicht äußern entgegen dem Willen des Menschen, ansonsten es wahrlich keinen Menschen auf der Erde geben würde, der «nicht» sein Ziel erreichte. Wer aber will, daß er selig werde, der wird von allen Seiten unterstützt, und er kann nimmermehr sein Ziel verfehlen.

Denn ein recht gerichteter Wille hat schon den Bann gebrochen, und er gibt den Kräften des Lichtreiches nun das Recht, ihm beizustehen in jeder Weise. Er nützet auch Meine Gnadenzuwendung, und er erkennet Mich und glaubet. Und einen solchen Willen kann Ich erfassen und ihn völlig Mir zuwenden, er wird sich nimmermehr abkehren, von Mir und es hat dann der Mensch die Willensprobe auf Erden bestanden, und er wird selig werden .... __Amen




BD 8755 Tätigkeit der nicht-gefallenen Urgeister ....

Wenn ihr lehrend tätig sein sollet, dann müsset ihr auch über alles in Wahrheit unterrichtet sein, ihr müsset jede irrige Lehre widerlegen können, also selbst völlig informiert sein über das, was ihr euren Mitmenschen als geistiges Wissen bringen wollet.

Und ihr werdet auch dann erst überzeugt euer Wissen vertreten, wenn ihr von Mir Selbst aufgeklärt seid, weil Ich allein um alles weiß und auch nur Ich allein euch in die Gebiete einführen kann, die eurem Verstand unzugänglich sind.

Der Erschaffungsakt der geistigen Wesen war stets ein Ausstrahlen Meiner Liebekraft in das Gefäß, das Ich Mir Selbst als erstes Wesen schuf .... das also Meinen Liebekraftstrom auffing und das nun .... da es Mein Ebenbild war .... wieder die ihm zuströmende Kraft verwertete, indem es gleichfalls schöpferisch tätig war, indem es gleichgeartete Wesen schuf in endloser Zahl ....

Also war ein jedes Wesen ausgestrahlte Liebekraft von Mir .... Es mußte jedes Wesen höchst vollkommen sein, weil aus Mir nichts Unvollkommenes hervorgehen konnte, weil Meine Liebekraft sich niemals abschwächte und also die gleiche Liebekraft alle diese Wesen durchströmte. Daß Ich von «Mir aus» etwas Zweitrangiges erschaffen hätte, konnte also nicht möglich sein ....

Doch die Wesen «selbst» konnten sich zu ungöttlichen Wesen gestalten durch ihre verkehrte Willensrichtung. Und so muß vorerst herausgestellt werden, daß ein jedes Wesen einen freien Willen hatte, ansonsten es nicht vollkommen genannt werden könnte.
Dieser freie Wille nun wurde vor eine Entscheidung gestellt, weil das Wesen seine Vollkommenheit unter Beweis stellen sollte .... Es sollte sich entscheiden, ob es vollkommen verbleiben «wollte», obwohl es sich auch in das Gegenteil verkehren «konnte» .... eben «weil» es mit freiem Willen ausgestattet war.

Und daß bei dieser Willenserprobung unzählige vollkommen erschaffene Wesen abfielen von Mir und ihrem Herrn in die Tiefe folgten, der «selbst» die Willensprobe nicht bestanden hatte, davon seid ihr schon oft in Kenntnis gesetzt worden.

Nun aber geht es darum, ob es auch Wesen gab, die «ohne» freien Willen geschaffen waren, die also nicht anders «konnten» als Meinen Willen erfüllen?

Dann hätte Ich Selbst Mir minderwertige Wesen erschaffen, denen die Vollkommenheit abgesprochen werden mußte, denn der freie Wille gehört zu einem vollkommenen Wesen, ansonsten es «wesenlose» "Werke" Meines Schöpferwillens gewesen wären .... gewissermaßen tote Schöpfungen, denn erst der freie Wille ist Anlaß zu jeder Tätigkeit .... Doch ob dieser Wille sich Mir ganz unterstellt hat oder eigenmächtig wirket, das bestimmt nun auch das Verhältnis des Wesens zu Mir.

Jedes nicht-gefallene Wesen nun gab sich Mir voll und ganz zu eigen, es unterstellte seinen Willen von selbst dem Meinen und wirkte nun mit Mir und in Meinem Willen .... Es führte nur das aus, was Meinem Willen entsprach, weil es durch seine Verbundenheit mit Mir auch selbst gleichen Willens war .... während die abgefallenen Wesen kraft ihres freien Willens sich absonderten.

Sie mißachteten Meinen Willen und wirkten «gegen» Mich und können erst wieder nach endlos langem Gang durch die Tiefe den hohen Liebegrad erreichen, wo sie sich freiwillig wieder Meinem Willen unterstellen, dann also auch wieder wirken und schaffen mit Mir in Meinem Willen, der nun auch der ihrige geworden ist.

So müsset ihr also unterscheiden: Lichtwesen .... die Mir treu blieben bei ihrer freien Willenserprobung und also immer in Meinem Willen schaffen und wirken werden und darum unermeßlich selig sind, denn niemals werden sie sich als unfreie, von Mir «bestimmte» Wesen fühlen, weil ein solcher Zustand völlig Meiner Ordnung von Ewigkeit widersprechen würde .... und abgefallene Wesen, die ihren freien Willen verkehrt richteten, die stets gegen Mich wirken würden, wenn Ich nicht ihren Willen binden würde während der Zeit ihrer Aufwärtsentwicklung aus der Tiefe.

An diesen Wesen nun vollzieht sich der Rückführungsprozeß, woran sich alle Lichtwesen, d.h. alle einst «nicht» gefallenen Wesen und solche, die im Erdenleben schon die Gotteskindschaft erreicht haben oder in einem schon hohen Lichtgrad stehen, beteiligen ....

Alle diese Wesen tragen Meinen Willen in sich, jedoch er ist frei und unterstellt sich von selbst dem Meinen, da dies wahrlich kein Zeichen eines göttlichen und vollkommenen Wesens wäre, wenn es unter Zwang stände .... daß es also ausführen «müßte», was Ich ihm auftrage ....

Ihr Menschen könnet euch das Wort "Vollkommenheit" noch nicht recht erklären ....

Denn es ist dann jeder Zustand der Mangelhaftigkeit ausgeschlossen, und unbegrenzte Glückseligkeit ist das Los eines vollkommenen Wesens, die aber nicht in Einklang gebracht werden könnte, wenn ein Wesen bestimmt wurde zu jeglicher Tätigkeit und also gewissermaßen unfrei wäre.

Das Heer der von Mir erschaffenen Geister, die bei Mir verblieben, sind unzählig, und alle wirken in der Unendlichkeit, immer im erlösenden Sinne, indem sie allem Gefallenen die Möglichkeiten zum Aufstieg schaffen.

Doch es ist falsch, zu sagen, diese Wesen «können» nicht anders als «Meinen» Willen ausführen, sondern sie «wollen» nichts anderes als Mir dienen und allem unerlösten Geistigen, weil es hohe Liebegeister sind, und Ich Selbst lasse sie für Mich tätig sein, um sie zu beglücken, denn es genügt wahrlich ein Gedanke von Mir, ihn kraft Meines Willens zur Auswirkung zu bringen, um alles das erstehen zu lassen, was jene Lichtwesen schaffen, um selbst dabei Glückseligkeit zu empfinden ....

Und spreche Ich von Lichtwesen, so ist dies das gleiche, als wenn Ich von der endlosen Schar Meiner Engel rede, die alle in höchster Vollkommenheit stehen und ihre Vollkommenheit unter Beweis stellten, indem sie Mir treu verblieben, als ein größeres Heer dieser Engel sich von Mir abwandte und in die Tiefe stürzte.

Sie haben Mir ihre Liebe und Treue bewiesen, und doch gehen auch diese Lichtwesen einmal den Gang durch die Tiefe, auf daß sie das Gestaltungswerk zum Gotteskind selbst vollbringen, daß sie dann aus eigenem Willen und dienen-wollender Liebe «selbst» gleichsam ein Erschaffungswerk vollbringen, das eben Ich Mir nicht erschaffen «könnte», weil dies den freien Willen zur Voraussetzung hat, den das Wesen dann im Erdenleben als Mensch anwendet, um zur höchsten Vollendung zu gelangen, und alle Wesen, die Mir treu verblieben sind, stehen in höchstem Lichtgrad, und ihre Liebe zu Mir ist unbeschreiblich, sie wissen um Meinen Willen und werden verständlicherweise keinen anderen Willen in sich aufkommen lassen ihrer endlos tiefen Liebe wegen. Aber keines dieser Wesen ist gebunden an Meinen Willen, ansonsten seine Seligkeit geschmälert wäre, was von Mir aus niemals geschehen wird ....

Daß aber dennoch Mein ganzes Schöpfungswerk der Hierarchie Meiner Engel untersteht, ist darin begründet, daß die von Mir einst als Wesen ausgestrahlte Kraft unentwegt tätig sein muß und Meine Liebe immer wieder Ideen zur Ausführung kommen lässet, um Meine Geschöpfe ständig zu beglücken .... Beglücken wird aber immer nur eine Tätigkeit in Freiheit, niemals eine Tätigkeit im Zwang ....
Denn nur das gefallene Geistige unterliegt in einem bestimmten Zeitraum einem Zwang, niemals aber die Wesen, die als Lichtengel in Meinem Reiche tätig sind .... __Amen


BD 3978 Zustand der Vollkommenheit - Licht- und Kraftfülle .

Im Zustand der Vollkommenheit gibt es keinen Mangel an Kraft und Licht, d.h., es ist dem Wesen jede Tat ausführbar und jedes Wissen eigen, also es ist weder beschränkt in seiner Macht, noch in seiner Weisheit. Und es bedeutet dies ein Wirken nach dem Willen Gottes, weil die Weisheit nichts anderes als Gottes Willen anerkennen kann und also die Kraft nützet entsprechend ihrer Bestimmung. Kraft- und Lichtfülle ist sonach das Ziel, das zu erstreben ist für die Ewigkeit .... Kraft und Licht gehen von Gott aus und Kraft- und Lichtfülle bedeutet engste Gottverbundenheit, also einen Gott-ähnlichen Zustand, ein Angleichen an Sein Wesen, das in sich Liebe ist. Und so muß, was vollkommen ist, auch tiefste Liebe in sich tragen, es muß die Liebe erst das Wesen für den Empfang von Licht und Kraft gestaltet haben .... es kann das Wesen nur im Zustand der Liebe göttliche Macht und tiefes Wissen besitzen ....

Und so geht daraus hervor, daß ihr Menschen auch so lange nicht in das letzte Wissen eingeführt werden könnet, wie ihr nicht völlig zur Liebe geworden seid, daß ihr also niemals auf Erden in alles eindringen werdet, was euch wissenswert erscheint, wenngleich dies im Bereich der Möglichkeit liegt, die überaus innige Verbindung mit Gott voraussetzt und vollstes Aufgehen in Dessen Willen.

Solange aber der Mensch auf Erden weilet, hält die Erde ihn auch noch gefesselt, und diesem Zustand trägt Gott in Seiner Liebe auch Rechnung, den Menschen immer so bedenkend mit Kraft und Licht, wie es für ihn körperlich und geistig von Vorteil ist.

Denn bevor ein Wesen nicht vollkommen ist, würde es Licht und Kraft mißbrauchen, sowie diese seinen Reifegrad übersteigt .... Es würde der Mensch mit einem Wissen, das seinen Reifegrad überflügelt, nichts anzufangen wissen oder es nicht dem Willen Gottes gemäß verwerten, und also würde es ihn auch nicht selig machen, vielmehr seine Gedanken verwirren, andererseits er aber Aufklärung erhalten wird, worüber er Aufklärung begehrt, denn es ist sein Verlangen danach entscheidend, ob Gott ihm durch Seinen Geist Aufschluß gibt.

Und sein Verlangen wird immer entsprechend sein seiner Liebetätigkeit und Willigkeit. Doch es gibt auch ein Wissen, das die dem Menschen noch gänzlich verborgenen Dinge aufdeckt; es gibt Weisheiten, die Gottes Größe und Herrlichkeit offenbaren und die vorbehalten sind dem Heerseliger Geister, die in Gottes Nähe weilen; es gibt ein Wissen, das unendlich beglückt und dem alles Lichtvolle zustrebt, das der Verstand der Menschen auf Erden nicht zu fassen vermag, ein Wissen, das auch ein Übermaß von Kraft erfordert, um dem Willen Gottes entsprechend ausgewertet zu werden.

Und also erfordert es einen überaus hohen Reifegrad, den ihr Menschen auf Erden kaum erreichet. Und so ist also euer Wissen auf Erden abhängig von eurer Seelenreife, und ihr müsset ständig danach trachten, diese zu erhöhen, um den Licht- und Kraftzustrom zu vermehren, und ihr müsset wissen, daß ihr selbst das Wissen bestimmt, das euch geboten wird; daß es wohl keine Grenzen gibt von Gott aus, ihr aber selbst die Grenze setzt, welche ist das Maß von Vollkommenheit eurer Seele.
Trachtet danach, vollkommen zu werden, und euch werden immer neue Gebiete erschlossen werden, jedoch immer eurem irdischen Fassungsvermögen angemessen, das ihr zwar ständig erhöhen könnt durch Gestalten zur Liebe, denn die Liebe ist erste Voraussetzung zum Empfang von Licht und Kraft in aller Fülle .... __Amen




BD 7144 Hilfe der guten geistigen Kräfte ....

Wer sich den geistigen Kräften übergibt, die in Meinem Auftrag wirken, der wird auch immer gut betreut werden, denn der Wille des Menschen bestimmt sie nun zu ihrem Wirken, der Mir zugewandt ist und der ihnen daher auch das Recht gibt, ihr Betreueramt auszuführen ....
Jeder Mensch, der guten Willens ist, soll sich nur stets den guten Kräften im All hingeben, immer mit dem Ziel, daß alles geschehe nach Meinem Willen, und also nun auch vollvertrauend Hilfe aus der Lichtwelt erwarten, so er solche benötigt.

Kein gläubiger Mensch ist schutzlos sich selbst überlassen, und mag es ihm auch scheinen, daß er ganz vereinsamt auf Erden wandelt; er ist immer umgeben von Wesen, die ihm wohlwollen, weil sein innerstes Denken Mir zugewandt ist .... Und er könnte in diesem Bewußtsein wahrlich sorglos durch das Erdenleben gehen, denn Menschen werden ihm niemals so treu ergeben und so hilfsbereit sein wie diese geistigen Wesen, die in Meinem Auftrag an euch tätig sind, die euch führen in Meinem Willen .... die immer nur Meine Licht- und Liebeboten sind, die Ich um ihrer eigenen Beglückung willen sich betätigen lasse an ihren Schutzbefohlenen.

Und wo ihr geht und steht, befindet ihr euch in deren Obhut, sie wirken auf eure Gedanken ein, sie warnen und mahnen euch, sie treiben euch zu dieser oder jener Tätigkeit an .... und tun doch immer nur das, was sie als Meinen Willen erkennen, so daß ihr also von göttlichem Schutz sprechen könnet, daß ihr von Mir Selbst euch betreut fühlen dürfet, weil Ich doch um alles weiß, was euch dienet.

Darum solltet ihr auch jede bange Sorge fallen lassen, ihr solltet euch nicht fürchten vor Unheil oder Fehlschlägen, ihr solltet jederzeit wissen, daß solche nicht nötig sind, wenn ihr im festen Glauben an Meine väterliche Fürsorge euch auch jenen Kräften anvertraut, die Ich Selbst euch zur Betreuung zugewiesen habe .... Und ihr solltet eure Herzen mit Liebe erfüllen .... denn dann zwingt ihr Mich Selbst zur Gegenwart, und dann kann euch wahrlich nichts mehr geschehen, weil dann eure Bindung mit Mir so offensichtlich ist, daß sich der Kreis der Lichtwesen um euch schließt, was soviel bedeutet, als daß keine finstere Macht euch mehr bedrängen kann.

In der Liebe aber seid ihr alle noch schwach und darum in der Furcht um so stärker .... Und diese Furcht will Ich euch zuvor nehmen und euch daher versichern, daß ihr ständigen Schutz zu erwarten habt, sowie nur euer Wille «Mir» zugewandt ist, d.h., daß ihr Mich Selbst anerkennt als euren Gott und Vater und daß ihr Mir bewußt nun zustrebet, also das Verlangen habt, von Mir angenommen zu werden ....

Denn dieses Verlangen erst gibt allem guten Geistigen das Recht, euch seinen Schutz zu gewähren. Und habt ihr erst einmal eure Furcht überwunden, dann wird auch die Liebe sich stets mehr entfalten und die Bindung mit Mir ist nun auch hergestellt, die ihr ersehnet. Und ihr sollt wissen, daß Meine Liebe euch ständig gilt und daß Ich nicht will, daß ihr leidet. Ihr sollt wissen, daß auch alles lichtvolle Geistige liebeerfüllt und darum auch mächtig ist .... Aber ihr sollt nicht geistige Wesen anrufen isoliert von Mir ....

Denn dieser Ruf wird «nicht» gehört, aber von «anderen» Wesen erfüllt werden, sowie nicht diese willensmäßige Zuwendung zu Mir vorangegangen ist. Daher soll euer Glaube an Mich ein lebendiger sein, nicht nur eine Form; und der lebendige Glaube trägt auch den festen Willen in sich, Mir nahezukommen, jenen Willen, der dann erst das Heer seliger Geistwesen bestimmt, euch zu helfen und zu dienen in Meinem Auftrag .... __Amen