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Tönende innere Stimme
von roswitha frojd   Tue, 12 Feb 19 um 9:23 CET

BD 1543 Auftauchen der Gedanken .... Aufnahmefähigkeit ....

Aus der Fülle der Gedanken steigt immer jener Gedanke zur Oberfläche empor, der sich dem Willen des Menschen anpaßt .....es ist der Wille selbst Ursache, in welcher Bahn sich das Denken des Menschen bewegt.

Es ist das menschliche Gehirn voller Eindrücke; alle suchen in das Bewußtsein des Menschen zu dringen, jedoch es entscheidet sich der Wille für einen bestimmten Gedanken, und dieser wird nun weitergesponnen oder auch abgewiesen, je nachdem des Menschen Geist in Verbindung tritt mit dem Gottesgeist, sofern geistige Ergebnisse angestrebt werden.
Es ist das keineswegs so zu verstehen, daß der Mensch nur solche Gedanken haben könnte, wie er sie als nur Mensch anstrebt. Es kann auch nun der Geist aus Gott tätig sein, indem er auch die Außeneindrücke auf den Menschen wirken läßt, so daß ein jeder der aufgenommenen Gedanken von Bedeutung sein kann, sofern der Mensch geistiges Wissen anstrebt und also Aufklärung begehrt.

Während bei einem irdisch gesinnten Menschen nur der Denkapparat als solcher in Funktion tritt, also die Beantwortungen der gestellten Frage belanglos sind, da sie der geistigen Förderung des Menschen nicht dienen. Es kann also eine jede Frage geistig gestellt und also auch geistig beantwortet werden, sowie dieselbe Frage auch rein irdisch Beantwortung finden kann.

Und so ist der Born, aus welchem dem Menschen Weisheit vermittelt werden kann, unerschöpflich, denn es wird stets und ständig der Geist aus Gott solche austeilen, denn göttliche Weisheit ist unbegrenzt. Nur davon hängt es ab, wieweit die menschliche Seele sich gestaltet hat, um das vom Geist ihr Vermittelte aufnehmen zu können.

Sie muß sich in einen Zustand gebracht haben, daß sie die feinsten Schwingungen des Geistes spürt und das leiseste Klingen der Herzensstimme in sich vernimmt.

Geben und belehren will der Geist aus Gott immer, doch nicht immer sind die Empfangsgeräte so sorgfältig eingestellt, daß sie die leisesten Schwingungen vernehmen.

Es muß der Mensch sein Ohr willig der Welt verschließen, er darf keinem irdischen Gedanken in sich Raum geben, er darf nichts Fremdes als Störung einlassen, sondern er muß einzig und allein der Regungen in sich achten, die geistig bedingt sind, also vom Geist im Menschen der Seele vermittelt werden möchten.

Anfänglich ist diese Stimme im Herzen des Menschen nicht leicht verständlich und erfordert größte Aufmerksamkeit und Ausschalten jeglichen irdischen Gedankens.

Doch es kann der Mensch äußerst leicht zur mühelosen Entgegennahme von geistigen Botschaften gelangen, wenn er bestrebt ist, alles irdische Denken auszuschalten, und nur vom göttlichen Geist belehrt zu werden begehrt.
Die Welt mit allem ihr Anhaftenden stört die innerliche Verbindung mit den reingeistigen Gebern göttlicher Wahrheit, also wird immer der Empfang schwierig oder auch ganz unterbunden sein, solange irdische Probleme den Menschen noch berühren und diese nicht völlig ausgeschaltet werden können zur Zeit, da eine Vermittlung von Geistesgut stattfinden soll.

Es ist von ganz besonderer Wichtigkeit, daß alle Anreize der Welt gemieden werden müssen, soll die Seele geistig gefördert werden und der Mensch sein Wissen um geistige Wahrheiten vermehren, denn es ist jede irdische Ablenkung hinderlich, weil sie die Seele des Menschen unfähig macht, die geistige Stimme zu hören, und auf anderem Wege dem Menschen die göttliche Weisheit nicht vermittelt werden kann so, daß sie ungezweifelt aufgenommen wird.
Und darum muß die Trennung von der Welt restlos stattgefunden haben, will das Erdenkind Einblick nehmen in die Wunder der göttlichen Schöpfung, die ihm anders vorenthalten bleiben nach dem weisen Ratschluß des Herrn .... __Amen



BD 2111 Ursprung des Gedankens im Herzen des Menschen ....

Jeder Gedanke entsteigt der Tiefe des Herzens und nimmt nun erst seinen Weg in die dafür bestimmten Organe, von welchen er als Gedanke empfunden und zum Ausdruck gebracht wird.
Denn ehe der Gedanke dem Menschen zum Bewußtsein kommt, muß er im Herzen, im Innersten des Menschen, geboren werden.
Was ihn zutiefst bewegt, das empfindet er im Herzen, und dieses Empfinden läßt den Gedanken entstehen, zwar mit dem Herzen nicht spürbar, jedoch aus dem Empfindungsleben heraus geboren und nun erst dem Gehirn zugeleitet, das den Gedanken aufnimmt und ihn gewissermaßen festhält, bis es dem Menschen zum Bewußtsein kommt.

Der Mensch glaubt, daß der Gedanke im Gehirn seinen Ausgang nimmt, daß er dort entsteht durch organische Tätigkeit .... denn er weiß nichts von dem Wesen des Gedankens.
Und daher wird ihm die Erklärung nicht glaubhaft sein, daß der Gedanke im Herzen seinen Ursprung hat.

Doch verständlicher wird es ihm werden, wenn er das Herz als Zentrum seines Empfindens betrachtet .... wenn er auch den Gedanken als eine Empfindung anzusehen sich bemüht.
Die einfachste Lösung aber ist die, daß sich blitzartig geistige Strömungen in ein Aufnahmegefäß ergießen und vom Willen des Menschen festgehalten werden ....

Also ist der Gedanke geistige Kraft, die über den Weg des Herzens zum Gehirn umgeleitet wird, dort festgehalten, oder wo der Wille zu schwach ist, sofort wieder fallengelassen wird, ohne in das Bewußtsein des Menschen eingedrungen zu sein.

Und immer ist es vom Willen abhängig, ob ein Gedanke ergriffen wird von den dazu bestimmten Organen, denn sowie der Mensch will, treten diese erst in Funktion und nehmen den aus dem Herzen emporsteigenden Gedanken in Empfang und verarbeiten ihn, er wird den schon vorhandenen Gedanken beigesellt, er wird also gleichsam eingeordnet in schon vorhandenes Gedankengut und kann nun beliebig ausgeschaltet oder eingeschaltet werden, je nach dem Willen des Menschen.

Denn die Denkorgane des Menschen sind so konstruiert, daß jedes Empfinden des Herzens sich einem Bild gleich widerspiegelt ....

Und sowie nun des Bildes geachtet wird durch den Willen des Menschen, wird es festgehalten, d.h., es prägt sich in eigens dazu bestimmte feinste Netzhäute ein und ist so dem Menschen jederzeit ersichtlich, also er wird es sich vorstellen können, wenn er will ....
Es ist dies das sogenannte Erinnerungsvermögen.

Wenn Eindrücke oder Bilder lange Zeit nachher wieder dem Menschen zum Bewußtsein gebracht werden, dann sind die Denkorgane tätig .... Sie finden unter den unzähligen mit Bildern bedeckten Netzhäuten das heraus, was der menschliche Wille sich vorstellen möchte, und so können längst vergangene Eindrücke, die erst das Herz des Menschen bewegt haben, ehe sie zu Gedanken geformt wurden, jederzeit in Erinnerung gebracht werden, weil sie, einmal vom Willen des Menschen aufgenommen, als Eindruck bestehen bleiben, bis unzählige Eindrücke die Bilder unklar machen .... also das Erinnerungsvermögen so schwach wird, daß sie nicht mehr klar zum Bewußtsein kommen.

Geistige Eindrücke nun werden irdische Eindrücke und Bilder verdrängen ....
Ist also das Herz aufnahmebereit für Kraftströmungen aus dem geistigen Reich, so ist auch der menschliche Wille bereit, die nun geborenen Gedanken dem Gehirn zu vermitteln und festzuhalten.
Denn er empfindet den Kraftstrom wohltätig, und sein Bestreben ist, die dadurch entstandenen Bilder recht oft und deutlich zu erschauen.
Folglich werden diese Bilder besonders scharf sich eingraben, so daß sie bald das ganze Denken des Menschen erfüllen.
Kraft und Gedanke ist somit ein Begriff, nur daß es unterschiedlich ist, ob nur die dem Menschen zugehende Lebenskraft oder die aus dem geistigen Reich vermittelte Kraft Ursprung des Gedankens ist ....

Immer aber wird der Gedanke im Herzen geboren, denn jegliche Kraft strömt zuerst dem Herzen zu und wird von dort aus weitergeleitet.

Es kann jedoch durch den menschlichen Willen das Weiterleiten nach dem Gehirn verhindert oder der Gedanke zurückgedrängt werden, ehe er sich bildmäßig äußern konnte ....
Und daher ist der Mensch auch für seine Gedanken verantwortlich, denn sein Wille bestimmt, welche Gedanken sich klar einprägen, und sein Wille bestimmt, welche Gedanken immer wieder zum Bewußtsein gebracht werden .... __Amen


BD 5283 Der Vater führt die Seinen an der Hand ...

Ihr alle gehet an Meiner Hand, ihr, die ihr Mich bewußt suchet und anrufet um Meine Liebe und Erbarmung, ihr, die ihr für Mich arbeiten wollet, die ihr euch zu geistigem Streben zusammengefunden habt, ihr, die ihr Mich allem anderen voransetzet, die ihr «wollet», daß Ich euch führe ....
Wer Meine Hand festhält, der geht unfehlbar recht, denn Mein Weg ist der rechte und Meine Führung wahrlich sicher.

Doch eure Blicke dürfen nicht abschweifen oder nach der Welt gerichtet sein, von der Ich euch hinweg führe, denn dann lockert ihr die Bindung mit Mir, dann klammert sich eure Hand nicht mehr so fest an die Meine an, und dann ist die Gefahr, daß ihr euch löset und wenn auch nur für kurze Zeit zurück bleibet, bis ihr wieder nach Mir rufet und euch Mir und Meiner Führung wieder anschließen wollet .... Wenn ihr in Meiner Begleitung gehet, höret ihr Meine Stimme, ihr vernehmet, was Ich zu euch rede, Ihr nehmet gierig Meine Worte auf in eure Herzen ....

Löset ihr euch aber von Mir, dann ist die Stimme in euch nur schwach vernehmbar, dann klingen Töne der Welt dazwischen, dann vermengt sich Irdisches mit Geistigem, und ihr selbst könnet es nicht mehr trennen und wisset nicht, was Ich und was die Welt zu euch gesprochen hat.

Darum ist es eine Gefahr, wenn ihr euch noch von der Welt reizen lasset, wenn ihr die Banden zu ihr noch nicht gänzlich gelöset habt. Und davor will Ich euch warnen und ermahnen, daß ihr Mich festhaltet, daß ihr euch an Mich klammert und daß ihr nur lauschet, was Ich euch rate, daß ihr nur aufnehmet geistiges Brot und eure Ohren verschließet den Lauten, die die Welt euch zurufet, die nicht geistigen Wert haben, die nur euch verwirren und euer Ohr abstumpfen für das feine Klingen Meines göttlichen Liebewortes, das ihr alle vernehmen könnet, die ihr euch Mir verbindet.

Wen Ich in die Welt gestellt habe, der soll sich auch darin bewähren, und er kann dies auch, sowie seine Liebe zu Mir so stark ist, daß er Mich stets und ständig vorangehen lässet bei allem, was er tut auch in der Welt .... Dann schärfe Ich auch sein geistiges Ohr, daß er Mich dennoch vernehmen kann, daß die Welt für ihn kein Hindernis ist, dennoch Meine Hand festzuhalten, daß er Mich stets gegenwärtig sein lässet, was er auch tut ....

Für ihn ist die Welt dann keine Gefahr mehr, sie kann es aber sein für den, den die Freuden der Welt noch verlocken .... Denn er schielt gewissermaßen nach dem zweiten Herrn, er hat sich noch nicht ganz losgesagt von ihm, ansonsten die Welt kein Anreiz für ihn sein könnte ....
Und darum seid wachsam, ihr Meine Kinder, daß ihr die Hand des Vaters nicht loslasset, weil ihr nach etwas greifen wollet, das verführerisch vor eure Augen tritt ....

Mein Gegner hat viele Mittel, durch die er euch von Mir zu trennen suchet ....
Und wenngleich es ihm nicht mehr gelingen wird, da ihr Mir willensmäßig ergeben seid, kann doch euer Weg zuweilen gehemmt werden, ihr könnet zurücksinken, scheinbar ebene Wege wandeln und doch abwärts gleiten, bis ihr es erkennet und dann angstvoll Mich um Hilfe rufet ....
Ich lasse euch nicht fallen und helfe euch immer wieder empor; doch gesegnet, der Meine Hand nimmermehr loslässet .... denn er schreitet mühelos zur Höhe, weil der Weg mit Mir ganz sicher ist und zum Ziel führt .... __Amen

BD 921 Wiedergabe prophetischer Worte .... Aufgabe .... Tönende ..Stimme.

Lasset eure Herzen sprechen, und ihr werdet die Stimme Gottes in euch vernehmen, und aller Zweifel wird behoben sein.

Dir aber steht noch eine Aufgabe bevor, die zu lösen dein ständiges Streben sein soll.
Es geht um die letzten Sendungen oder Wiedergabe der prophetischen Worte, die der Herr den Seinen auf Erden gab, und es bedarf dazu vollster Hingabe an den göttlichen Heiland, denn es ist dies eine Aufgabe, die du nur dann restlos lösen kannst, wenn dir die Gabe innewohnt, die Stimme des Herrn hörbar zu vernehmen, und du zugleich in das geistige Reich vermöge des geistigen Sehens Einblick nehmen kannst.

Und so vermitteln wir dir heut eine Kundgabe, die wohl geeignet ist, dir zur Erklärung zu dienen, wie es dir gelingen kann, jenen Zustand zu erreichen. Der Inbegriff der göttlichen Gebote ist, die Liebe zu üben, und dies soll mit aller Kraft erstrebt werden. Es sind euch so viele Gelegenheiten geboten, und ihr könnt dauernd Liebe geben, denn es verlangt euer Geisteszustand eben eine rege Betätigung, solange ihr noch auf Erden weilt ....

Ihr müsset euch aber auch befleißigen, das göttliche Wort aufzunehmen, das alle Kraft euch vermittelt. Es war das Wort von Anbeginn der geäußerte Wille Gottes.

Es zu empfangen bedeutet direkte Zuwendung aller Gnaden und göttlicher Kraft, denn der Herr hat Sein Wort damit belegt und so dem Erdenkind damit die Himmelsleiter gegeben, die ein müheloses Erklimmen zur Höhe gewährleistet.

So ihr nun das Wort Gottes in euch traget, werdet ihr tätig sein in der Liebe, euch üben in Demut und Sanftmut, kindlich bittend dem Vater im Himmel euer Anliegen vortragen, friedliebend und barmherzig sein und alles tun, was Gott durch Sein Wort als Seinen Willen euch kündet ....
Der Weg zur Heimat kann leicht und mühelos erklommen werden, wenn ihr den Anforderungen des Gotteswortes gerecht werdet, doch er kann auch unsagbar schwer und dornenvoll sein, so ihr die Stärkung dieses Wortes nicht zu benötigen glaubt.

Ihr müsset dann durch Leid und Sorge gehen, auf daß ihr klein werdet und dann euch doch in aller Not zum Vater im Himmel flüchtet ....

Und euer ganzer Lebensweg soll nur ein Dienen sein ....
Dem Vater aller Schöpfung dienen heißt sich Seinem Willen voll und ganz unterwerfen, alles von euch abtun, was nicht im Einklang steht zu Seinen Geboten, immer nur tun, was der Vater verlangt .... und so werdet ihr auch dienen eurem Nächsten und ihm alle Liebe antun müssen, wollet ihr wahrhaft eins werden mit der ewigen Gottheit, denn nur in der tiefsten Erniedrigung liegt die Erhöhung .... nur wer dienet, wird dereinst herrschen können, und es muß aller Überheblichkeit der Kampf angesagt und in größter Demut die Gnade Gottes erfleht werden.

Die Stimme des Herzens ertönet in euch zart und leise, doch ihr vernehmet sie nicht, bevor ihr nicht alles Unreine aus euch entfernt habt .... Wo der Herr weilen und Sich vernehmlich kundtun will, dort muß Licht und hellste Klarheit sein, es darf der tönenden göttlichen Stimme kein Widerstand entgegengesetzt sein, und es wird vernehmlich klingen im Herzen derer, die dieser Stimme lauschend sich überlassen .... es wird tönen wie ein feines Glöcklein und wird dem Erdenkind Beweis sein inniger Vaterliebe ....
Je eifriger du bemüht bist, die Reife deiner Seele zu erreichen, desto eher wirst du der dir gestellten Aufgabe nachkommen können, und so sei dir in aller Liebe die Mahnung gegeben, dich eifrigstem Streben hinzugeben, auf daß du deine Bestimmung auf Erden voll und ganz erfüllst und dem Herrn des Himmels und der Erde dienest in Zeit und Ewigkeit .... __Amen



BD 8863 Wie ist das Böse entstanden? ...


Sowie ihr Menschen in Mir euren Gott und Schöpfer sehet, sowie ihr das rechte Verhältnis hergestellt habt zu Mir .... das eines Kindes zum Vater .... stehet ihr auch in der rechten Verbindung mit Mir, ihr seid erfüllt von tiefer Demut, und ihr erwartet von Mir Meine Ansprache, die Ich keinem von euch verweigere, der in der rechten Weise zu Mir betet .... wozu unwiderruflich die tiefste Demut gehört. Denn dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade ....

Ihr Menschen aber müsset euch Meiner Ansprache öffnen, ihr müsset jeden Gedanken, der in euch nach innigem Gebet auftaucht, als eine Antwort von Mir erkennen, denn ihr könnet dann unmöglich etwas anderes denken, als es Mein Wille ist, weil Ich es euch verheißen habe, daß ihr nur recht .... im Geist und in der Wahrheit .... zu Mir beten müsset, auf daß Ich euer Gebet höre und erhöre. Ihr brauchet jedoch nicht mit «ungewöhnlichen» Ergebnissen zu rechnen .... daß ihr Mich nun «tönend» vernehmet .... sondern jeder Gedanke, der nach innigem Gebet in euch auftaucht, ist Meine Antwort, und ihr werdet dann wahrlich nur gute Gedanken haben, die keinem anderen Quell entsprungen sein können als dem Meinen.

Ihr müsset immer bedenken, daß Ich es weiß, wenn eure Gedanken Mir zugewandt sind, und daß euch dann keine gegnerischen Gedanken bewegen können. Ihr müsset wissen, daß Mir diese eure Einstellung zu Mir lieb ist und Ich euch nun bedenken kann eurer Seelenreife gemäß .... ob Ich Mich «tönend» äußern kann, was jedoch in den seltensten Fällen möglich ist ....
Wenn Ich Mich aber «tönend» äußern kann, dann ist jeder Irrtum ausgeschlossen, denn dann klingt es in euch wie ein feines Glöckchen, ihr seid überglücklich wenn ihr so Meine Stimme vernehmet. Und Ich kann euch dann Offenbarungen zugehen lassen von tiefster Weisheit, und ihr könnet solchen Offenbarungen unbedenklich Glauben schenken ....

Nun aber ist das eine zu bedenken, daß sich der Mensch, befaßt mit solchen Problemen und sein Verstand einen falschen Weg geht, wodurch dem Gegner die Möglichkeit gegeben ist, sich einzuschalten, und er dann wohl «auch» eine Stimme hört, die ihn aber nicht beseligt, sondern ein leises Unbehagen in ihm auslöst.

Und diese Stimme löst dann das Problem «so», wie es dem Willen des Menschen entspricht. Und darum ist gerade bei solchen Fragen es besonders nötig, daß er die Bitte um "Schutz vor Irrtum" zuvor zu Mir emporsendet, weil diese Bitte ihn vor dem Wirken des Gegners schützt. Dann macht er sich selbst fähig für die Antwort, die ihm nun von Mir Selbst zugehen kann, weil diese Bitte den Gegner verdrängt .... Und gerade die Frage, «ob auch das Böse» seinen Ausgang habe bei «Mir», bewegt euch Menschen heut noch wie zur Zeit jener Offenbarungen ....

Ich aber kann euch immer nur sagen, daß Ich keinen bösen Gedanken in Mir bewegen «kann», daß alles nur «gut» sein «kann», was aus Mir seinen Ausgang nahm.
Wie ist also das "Böse" in die Welt gekommen?
In der "Denkfähigkeit" des Wesens habt ihr die Erklärung ....

Denn diese war frei, konnte also den guten Gedanken, der von Mir dem Wesen zustrahlte, im freien Willen wandeln. Und freier Wille bedeutet, nach jeder Richtung hin sich zu entfalten.... Also ist das Böse im «freien Willen geboren» worden, es war zuvor nicht da, ist aber ein «Produkt» des freien Willens, es ist .... da des Wesens Denkfähigkeit ihm keine Schranken auferlegte .... ein Schöpfungsprodukt dessen, der seine Macht im Gegensatz zu Mir und Meinem Willen kundtat, der also .... weil er schöpferisch veranlagt war .... nun auch das «Böse» "schuf" .... daß dieses auf «sein» Konto ging, das «er» in die Welt gesetzt hat und dadurch also zu einem unlauteren Wesen geworden ist.

Immer wollet ihr Mir, als dem vollkommensten Wesen, das Böse zur Last legen, das «niemals» in «Mir» Raum gefunden hätte.
Daß aber Mein Gegner selbst der Ausgang des Bösen war, daß er seine Denkfähigkeit in «sich selbst» zum «Bösen» verkehrte, «weil» er sich entfernte aus Meinem Liebestromkreis und «dies» also ein "Heraustreten" aus Meiner Ordnung von Ewigkeit war, das machet ihr euch nicht klar ....

Daß er, genau wie Ich, ein selbständiges Wesen war und die ihm von Mir aus zugestrahlten guten Gedanken aus «eigenem Willen» verkehren konnte und sie verkehrt hatte, das war der Beginn der Sünde wider Mich, denn Ich hatte «allen» Wesen den freien Willen gegeben, Ich hatte alle Wesen mit der «Denkfähigkeit» ausgestattet ....
Wie kam es dann, daß nicht alle Wesen ihren freien Willen und ihre Denkfähigkeit in gleicher Weise ausnützten?

«Er selbst war es», der das Böse aus sich heraus geboren hat, das damit begann, daß er in sich eine verkehrte Liebe empfand, daß er Mir die Kraft neidete und daraus dann alles Böse kam, aber in «ihm selbst» den Ursprung hatte, weil er seine Denkfähigkeit falsch nützte, was Ich jedoch der Willensfreiheit wegen nicht ändern konnte.

Doch von Mir aus gingen ihm keine verkehrten Gedanken zu. Ihr müsset immer bedenken, daß jenes Wesen .... Luzifer oder Lichtträger .... etwas «anderes» gewesen ist als die von uns beider Kraft und Wille gezeugten Wesen .... daß Ich Mir in ihm ein «Ebenbild» geschaffen habe, ein Wesen, das genau wie «Ich Selbst» beschaffen war und dem Ich auch die größte Schaffensmacht gab .... und das auch überaus gut war.

Aber die Fülle der von uns beiden hervorgegangenen Wesen machte ihn überheblich, und diese Überheblichkeit trübte seine Denkfähigkeit vorübergehend, und dies schon war ein geringer Anflug von Eigenliebe, die «Meinem» Wesen entgegen gerichtet war. Und darum sage Ich:
Was «außerhalb» von Mir sich bewegte, das bewegte sich nicht mehr in Meiner Ordnung. Und dieses Wesen .... Luzifer .... hat sich von Mir losgesagt, und alles in ihm verkehrte sich zu einem grundbösen Wesen, es gebar selbst alle Eigenschaften und brachte sie zum Vorschein. Ihr könnet immer nur sagen:
Er, als «auch» eine Macht gleich Mir .... brachte das Böse zur Welt, nicht aber, daß Ich auch das «Böse» in «Mir» und auf jene Wesen «übertragen» hätte. Denn der Umstand, daß es auch nicht gefallene Wesen gab, müßte euch überzeugen, daß die "Denkfähigkeit" nicht zum Fall hätte führen brauchen, daß aber Meinem Gegner viele Mittel zur Verfügung standen, seinen Anhang ebenfalls zu Fall zu bringen.

Schon, daß Ich als das höchste Wesen ihnen nicht schaubar war, er aber in aller Lichtfülle erstrahlte und sie «ihn» als ihren Gott anerkannten trotz hellstem Licht. Denn der Abfall erstreckte sich auf ewig lange Zeiten, also «konnte» er nicht als «unlauterer» Geist von Mir «erschaffen» worden sein, und es konnten sich alle jene schlechten Eigenschaften langsam entwickeln, aber «niemals» hatten sie in «Mir» ihren Ursprung, dagegen in «dem», der gleich Mir mächtig war, nur einen Anfang genommen hatte, was er sehr wohl wußte. Und so hat auch das Böse seinen Anfang gehabt mit dem beginnenden Abfall der Geister von Mir.

Bis dahin aber war alles vollkommen, und also ist auch er in aller Vollkommenheit aus Mir hervorgegangen, was aber nicht ausschloß, daß er alle seine Gaben anders nützte, als es Meine Absicht war .... Und das also hatte seine "Denkfähigkeit" zuwege gebracht, die Ich aber nicht bestimmt habe, sondern ihm von «Mir» aus immer nur «gute» Gedanken zuströmten .... Und immer wieder weise Ich euch auf die Unzahl der nicht-gefallenen Wesen hin, die gleichfalls die Denkfähigkeit hatten, aber in Luzifer den Kräfte-Mißbrauch entdeckten, der das «Böse zur Welt» brachte und dieser dann «Mich Selbst» dafür verantwortlich machte, daß Ich das Böse in Mir habe, und er so auch die Menschen immer in die Irre führen wird, die dafür empfänglich sind .... __Amen




BD 2104 Innerstes Empfinden Richtschnur für den Lebenswandel ..
Das innerste Empfinden im Menschen ist die Richtschnur für seinen Lebenswandel. Solange der Mensch fragend ist, ist er weder verneinend, noch bejahend, und dann äußert sich die Stimme in ihm, die er nur zu beachten braucht, um auf dem rechten Weg zu sein. Bejahen-Können ist oft sehr schwer, solange der Glaube mangelt, doch erst der Wille bringt die Entscheidung. Ist dieser gut, dann nimmt der Mensch unbedenklich an, was ihm das innerste Empfinden sagt, denn er hat durch seine Frage das Herz geöffnet dem Einfluß der jenseitigen Freunde. Der Mensch aber, dessen Wille noch unter der Macht des Gegners steht, verschließt sein Herz jenen Einflüsterungen.
Er setzt also Widerstand dagegen und weiset ab, er verneint. Der Stimme seines Herzens achten wird immer nur der Mensch, der willig ist, das Rechte zu tun. Denn dieser stellt Fragen und wartet auf die Beantwortung dieser. Der unwillige Mensch lebt, ohne solche Fragen zu stellen, die geistiges Wissen betreffen, weil er alles Geistige, d.h. ein Leben außerhalb des irdischen Lebens, verneint. Und einem Nicht-Fragenden kann keine Antwort zugehen. Des Menschen Denken bewegt sich zumeist um irdische Dinge, und er betrachtet die Zeit für geistige Forschungen als eine verlorene Zeit.
Dann aber ist er noch so materiell eingestellt, daß er für die feine Stimme in sich kein Empfinden hat. Und darum achtet er auch nicht auf die innersten Regungen. Also wird die innere Stimme vornehmlich dort klingen, wo die Liebe zur Welt, der Sinn für alles Irdische, für die Materie, nachzulassen beginnt .... Denn dann erst beschäftigt sich der Mensch mit tieferen Gedanken, und diese bewirken, daß er oft Fragen stellt in sich .... daß er sich nun gleichsam auch die Antwort gibt, die aber eigentlich die geistigen Freunde ihm gedanklich übermittelt haben .... Denn sowie sein Wille gut ist und sich nicht ablehnend gegen Gott verhält, wird ihm auch die Wahrheit gedanklich zugehen, und er kann getrost der Stimme des Herzens .... also seinem innersten Empfinden .... Glauben schenken und nun das tun, wozu es ihn treibt. Nur der Wille muß das Gute anstreben .... er muß wollen, daß er das Rechte tut, dann wird ihm unweigerlich auch der Weg gezeigt werden, den er wandeln soll .... __Amen
BD 2073 Die innere Stimme ...

Der Mensch benötigt einen Mahner, denn er ist sehr oft in Gefahr, sich und sein Streben zu vergessen, und dann muß er gewarnt oder gemahnt werden vor schlechtem oder zu gutem Handeln. Und es ist dies auch eine Gnade Gottes, ein Hilfsmittel zur Höhe, das Gott ihm in Seiner Liebe zuwendet.
Gott überläßt den Menschen nicht seinem selbstgewählten Schicksal. Wenn er falsche Wege zu gehen droht, dann macht sich der Mahner in ihm laut bemerkbar, und er wird immer dagegen sprechen und ihm raten, was er beabsichtigt, zu lassen und sich guter Handlungen zu befleißigen. Und es muß nun der Wille tätig sein, dieser inneren Stimme Folge zu leisten. Es wird dies zwar auch oft einen inneren Kampf kosten, jedoch ohne Kampf ist kein geistiger Fortschritt zu erzielen.

Der Stimme in sich zu lauschen ist äußerst wichtig und trägt der Seele des Menschen baldigen Reifezustand ein, denn es ist die göttliche Stimme, die im Menschen tönt, die nur beachtet zu werden braucht, dann aber auch sicheren Erfolg einträgt. Doch diese innere Stimme wird zur Zeit wenig beachtet, sie wird durch die Stimme der Welt übertönt, denn diese dringt hörbar an das Ohr des Menschen, die innere Stimme aber klingt so leise, daß ihrer geachtet werden muß, daß alles Äußere verstummen muß, soll ihr Tönen gehört werden.
Doch die Stimme Gottes ertönt auch nur dem, der sie hören will, die Stimme Gottes wird niemals laut und der Welt vernehmlich klingen, sondern nur leise und fein im Herzen ertönen, und wer sie also vernehmen will, der muß sich in sein Innerstes zurückziehen und nun darauf achten, was Gott ihm sagen will. Das Horchen nach innen ist das einzige, was Gott von den Menschen verlangt, um ihnen nun Aufschluß zu geben.

Sehr oft ist der Mensch geneigt, die Stimme der Welt zu beachten, und so Gott nicht immer wieder den Weg zu den Menschen nehmen möchte, würde bald die Stimme der Welt die innere Stimme übertönen, und die Gestaltung der Seele wäre dann in Frage gestellt. Denn unbedingt gehört es zur Fortbildung der Seele, daß der Mensch möglichst Fühlung nimmt mit geistiger Kraft, da die innere Stimme gleichfalls die Auswirkung geistiger Kräfte auf den Menschen ist, und daß diese, so sie sich äußern, auch gehört werden müssen, ansonsten ihre Kraft unwirksam bleibt.

Gottes Liebe ist unentwegt darauf bedacht, dem Menschen den Erdenweg so leicht als möglich zu machen; bedienet sich der Mensch der Hilfsmittel, die ihm von seiten Gottes reichlich geboten werden, so wird es ihn keinen großen Kampf kosten, zur Höhe zu gelangen. Denn solange der Mensch willig ist, ist auch Gott willig, ihm jede Hilfeleistung zuzuwenden, um ihm die Zeit auf Erden zu einer segensreichen Zeit werden zu lassen, wenn der Mensch dankbar die Hilfe Gottes entgegennimmt und dessen achtet, was Gott ihm sagen will .... __Amen

BD 3381 Tönendes Wort ....
Wohl tönet das innere Wort klar und vernehmlich, doch nur dem, der nach innen horchet und durch seinen Lebenswandel sein Herz so gestaltet hat, daß Gott Selbst Sich durch dieses Herz äußern kann. Es muß die Seele des Menschen so innig mit dem Geistesfunken in sich verbunden sein, daß sie jederzeit seine Stimme vernehmen kann, und der Geistesfunke, der eine Ausstrahlung Gottes ist, vermag sich so zu äußern, daß der Mensch, gesprochenen Worten gleich, seine Stimme hört, daß die Worte in ihm klingen und also nicht mißverstanden werden können.
Denn wie Menschen zueinander sprechen von Mund zu Mund, so spricht auch Gott mit den Menschen durch das Herz. Es ist der Vorgang nicht anders zu erklären, doch verständlich ist er nur für den, der einmal die göttliche Stimme gehört hat. Er fühlt es im Herzen, was Gott zu ihm spricht, und er ist überselig über diese Gnade, denn nun gibt es für ihn keinen Zweifel, keinen Unglauben, keine Frage, denn alles wird ihm widerlegt oder beantwortet, sowie ein Zweifel oder eine Frage in ihm aufgetaucht ist.
Das tönende Wort ist für den Menschen ein Beweis, daß alles Wahrheit ist, was er nur glaubte zuvor. Und das tönende Wort bekundet dem Menschen die Anwesenheit des himmlischen Vaters .... Seine Nähe, die unsagbar beglückt. Doch es klingt so überaus leise und fein im Herzen, daß nur die größte Achtsamkeit es zu vernehmen vermag. Die innigste Verbindung mit Gott muß hergestellt werden gedanklich, und dann muß das Horchen einsetzen, das Harren auf Seine Gnade, die nun vernehmlich auf ihn einströmt.
Die göttliche Stimme in sich zu vernehmen wird aber nur dem Menschen möglich sein, dessen Herz sich zur Liebe gewandelt hat, denn es ist die göttliche Liebe, die sich dem Menschen gegenüber äußert, und diese kann nur dort in Erscheinung treten, wo wahre Liebe ist.
Doch hat der Mensch einmal das göttliche Wort hörbar in sich vernommen, so wird er diese Gnadengabe ewiglich nicht mehr verlieren, dann kann er jederzeit und überall Seine Stimme ertönen hören .... er wird nur in inniger Zwiesprache mit Ihm zu verharren brauchen, und schon wird er die Antwort klar und deutlich vernehmen. Und ihn wird kein Zweifel befallen ob der Wahrheit dessen, weil er die Nähe Gottes spürt und es ihm auch verständlich ist, daß Gott Sich hörbar kundgibt. Doch bevor das Erdenkind nicht einen bestimmten Reifegrad erlangt hat durch ein uneigennütziges Liebeleben, kann es auch nicht das Glück dieser seligen Vereinigung mit Gott empfinden. Jedoch es soll stets und ständig nach innen horchen und innig bitten um diese Gnade, auf daß es Kraft empfange, zu leben nach dem Willen Gottes, und Seine ewige Liebe sich ihm zuneige .... auf daß es Seine Stimme vernehme klar und deutlich, auf daß Er durch das Herz zu ihm spreche und das Erdenkind Seine Liebe fühle und überglücklich schon auf Erden ist .... __Amen
BD 8940 Schützt das "tönende" Wort vor Irrtum? ...

Es ist das tönende Wort das Zeichen innigster Bindung mit Mir, das euch auch die Garantie gibt für die Wahrheit dessen, was ihr empfangen dürfet. Ihr werdet dann angesprochen, so daß ihr die Gedanken wie klar ausgesprochene Worte vernehmet, doch nicht euer leibliches Ohr kann diese Stimme hören, sondern sie klingt im Herzen und beseligt euch ungemein. Sie ist auch ein Zeichen ungewöhnlicher Seelenreife, die den Menschen befähigt, tiefste Weisheiten aus Mir entgegenzunehmen, so daß alles, was euch ein Licht vermittelt, was euch Helligkeit des Geistes schenkt, alles was einem Empfänger diktatmäßig zugeht, auch als eine direkte Äußerung Meinerseits anzusehen ist, weil er sie «hört», wenn er sie niederschreibt.

Nur kann der Grad des Empfangenden ein verschiedener sein, was eben die Weisheitstiefe seiner Empfänge bestimmt. Aber eines muß herausgestellt werden, daß der Verstand eines jeden Empfängers seine eigenen Wege gehen kann und daß er des freien Willens wegen auch keinem Zwang unterlegen sein darf .... Und das ist das Entscheidende, daß sich der Mensch auch irren «kann», wenn sein Verstand nicht ausgeschaltet wird, denn auch Mein Gegner sucht ihn für sich zu nützen, und Ich kann ihm nicht wehren, wenn er sich über den «Verstand» zu äußern sucht ....

Aber der Mensch kann sich wehren gegen ihn, wenn er Mich immer bittet, ihn vor jeglichem Irrtum zu bewahren. Und so ist es auch möglich, daß der Gegner sich einschaltet in Fragen, die er selbst dem Menschen einflüstert, die er dann auch selbst beantwortet in gleicher Weise, daß ihm also «auch» eine Stimme ertönt, die ihn jedoch unbehaglich berührt, was er aber immer auf einen rein körperlichen Zustand zurückführt.

Ihr Menschen aber werdet gleichfalls beim Lesen von solchen Empfängen ein Unbehagen empfinden, und wenn ihr darauf achtet und Mich innig bittet um Aufschluß, so werdet ihr es auch als Irrtum erkennen können. Denn «alles» sollet ihr prüfen und immer bedenken, daß Ich dem Willen des Menschen keinen Zwang antun «kann», und ob er Mir noch so nahesteht und Ich ihn weiterhin mit Meinen Geistesgaben bedenken konnte. Doch wer leichtfertig darüber hinweg liest, der gerät in das gleiche Denken, und der Satan hat schon gewonnen, was immer seine Absicht ist, daß er die Menschenherzen verwirrt ....

Ich hätte auch nicht «nachher» ihn aufmerksam machen können auf seinen Irrtum, denn sein Verstand befaßte sich nun «noch mehr» mit einer Frage, die ihm von seiten Meines Gegners ganz in seinem Willen beantwortet wurde, denn immer wieder betone Ich es, daß Ich nicht «wider den Willen» eines Menschen auf ihn einwirke .... sein Wille allein ist entscheidend, der sich auch Mir voll und ganz hätte zuwenden können und dann auch wahrlich ihm die «reine Wahrheit» vermittelt worden wäre.

Und so geht es nun nicht darum, daß ein Mensch durch das tönende Wort «geschützt» ist vor «jeglichem Irrtum», sondern es geht allein darum, ob er im Moment des Empfangens auch "«Mein Wort»" vernommen hat, weil auch Mein Gegner in gleicher Weise sich äußern kann, jedoch dessen Stimme im Hinterkopf ertönt, weshalb er dabei eine Unpäßlichkeit empfand, die er seinem körperlichen Befinden zuschrieb.

Es ist kein Mensch von solchen Bedrängungen des Gegners ausgeschlossen, sonderlich dann, wenn nicht die Bitte um Schutz vor Irrtum vorangegangen ist, die Mir das Recht gibt, ihn abzudrängen. Und gerade über «Mein Wesen» will er euch Menschen in Verwirrung stürzen, denn dies ist seine Absicht, daß ihr Mich nicht recht erkennen sollet, auf daß er euch nicht verliere an Mich .... Und gerade Mein Wesen suche Ich euch immer wieder durch göttliche Offenbarungen zu enthüllen, weil jede Unwahrheit euch hindert, Mir zuzustreben, Mir eure ganze Liebe zu schenken.

Und eure Ansicht, daß ein Empfänger des tönenden Wortes frei sei muß von jeglichem Irrtum, hat ihm das beste Fundament gegeben .... und doch folgert ihr falsch.

Und wenn ihr auch nun Meinen Berichtigungen keinen Glauben schenket, so werdet ihr weiter im Irrtum dahingehen, denn wieder gab Ich euch Aufschluß über das wichtigste Problem: über eure Erschaffung in «höchster Vollkommenheit», und ihr könnet daraus selbst eure Schlüsse ziehen, die mit Meiner Hilfe euch auch befriedigen werden ....

Und bedenket, daß auch Johannes, der Rufer in der Wüste, ein hoher Lichtgeist war, der zur Erde niederstieg .... daß auch ihm sein Denken freistand .... daß Ich auch ihn nicht bestimmte, das «Rechte» zu denken .... daß auch an ihm sich Mein Gegner versuchte, der ihm Zweifel an Mir und Meinem Wesen, an Meiner Mission einflüsterte .... denn über das Menschliche an ihm hatte er Gewalt, und es lag allein nur am «Willen» des «Johannes», daß ihm ein Licht gegeben wurde über Mich Selbst.

Aber Ich betone immer wieder, daß Ich keinen Menschen zwinge zum Glauben, daß Ich es ihm nur leichtmachen will, zum «rechten» Glauben zu kommen .... __Amen

__(Hinweis auf Band II, Gr. Evgl. Joh.: 228-229 über "Gegensätze" in Gott, wonach ich immer wieder «berichtigende» Kundgaben erhalten habe.)


BD 357 Geburtstag

Beginne in Gottes Namen .... Deinen Leib wirst du verlassen, und alles um dich wird klar sein .... es wird leuchten alles Licht, emporheben wirst du dich in ein Bereich über des Äthers Bläue .... Und wenn um dich ein Singen und Klingen ist, dann weißt du, daß Gott der Herr dir nahe ist .... daß du eingegangen bist in Sein Reich. Wo immer sich trübe Tage dir bieten, dort vernimm die Stimme der Tröstung ....

Euer Leid ist klein gegenüber der Freude, die euch erwartet. Und gibst du dein Herz ganz dem Heiland hin, so wirst du unermeßlich schöpfen aus Seinem göttlichen Gnadenquell, denn was Seine Kinder begehren, um zu Ihm zu gelangen, wird ihnen überreichlich gewährt. So verlasse dich immer auf des Heilands Güte und Liebe, dann bringt dich dein Glaube auf eine Stufe, die in Gewißheit zur Höhe führt. Vernimm nun unsere Worte: Der Heiland legt es dir ans Herz, für die Armen allzeit zu sorgen, die dem Glauben abhold sich befinden auf falscher Bahn. Vermittle ihnen Seine Worte, denn die Kraft dieser Worte strömt über in solche Herzen unbewußt ....
Was auch geschehen mag, ein Körnchen bleibt in ihnen zurück, wenn auch der Zweifel zur Zeit noch groß ist. Doch wer soll diese sonst erretten, wenn nicht der Herr durch Sein Wort .... Was dir Glück und Zufriedenheit gab und immer wieder von neuem gibt, wird auch Eingang finden noch in so manches Menschen Herz, denn der Herr wird dir die Gabe verleihen, dich Seines Wortes zu bedienen an rechter Stelle ....

Dir sei es hiermit kundgetan, daß der Herr Besitz ergreifen will von deinem Körper zum Segen der vielen, denen es schwer wird, zu glauben.
In deiner körperlichen Hülle verborgen, wird Sich der Herr äußern und dir somit die Kraft geben, ein Amt auszuführen ganz in Seinem Willen. Leben sollst du und doch dem Herrn zu Gebote stehen, bis Er dich dereinst holen wird zu Sich in Sein Reich. Lege vertrauensvoll alles in des Herrn Hände, fürchte dich nicht .... glaube nur .... Dann bleibst du stets in Seinem Segen, und was dir der Herr bietet, wird dich unendlich beglücken schon auf Erden, denn Seine Liebe ist immer mit dir .... __Amen

BD 5402 Kennzeichen des «inneren Wortes» ....

Ein gewaltiger Kampf ist entbrannt zwischen den Mächten des Lichtreiches und denen der Finsternis, denn es ist die Endzeit dieser Erde, es steht die Erde vor einer Umwälzung um des Geistigen willen, das nun im Mittelpunkt jenes Kampfes steht.

Der Fürst der Finsternis ist sich bewußt, daß es um seine Macht geht, daß er nur noch wenig Zeit hat und er darum alles versucht, um seine Macht zu verstärken. Es ist ein Kampf zwischen Licht und Finsternis, der von seiten der Finsternis mit List und Tücke geführt wird und dem daher viele Menschen erliegen, die sich betören lassen von Schein und Maske.

Wo sich Meine Lichtboten einschalten können, ist keine Gefahr, doch auch der Satan bedienet sich mitunter des Lichtkleides, und dann ist er schwer zu erkennen von unkundigen Menschen, die die Bindung nur zum Schein hergestellt haben, doch innerlich noch so getrennt sind von Mir, daß Ich ihnen nicht offenkundig beistehen kann .... die also bereitwillig den Lockungen und Verführungen Meines Gegners erliegen, weil er sie irgendwie weltlich anspricht und sie daher auch weltlich reagieren. Es ist in Zeiten geistiger Dunkelheit ein Lichtstrahl wohl äußerst wohltuend, denn das Licht kommt von oben, aus Meinem Reich, und wird immer einen Schein ausstrahlen, der in der Dunkelheit beglückend empfunden wird ....

__Doch Mein Gegner wirket oft als Parallele .... er will das gleiche tun, doch langt seine Kraft nicht aus .... er weiß es, daß die Menschen das Licht suchen, und tritt ihnen daher gleichfalls als Licht entgegen. Doch es ist ein Licht, das keine Helligkeit verbreitet .... es ist nur Truglicht, es ist gewissermaßen ein Phantom, das vergeht, so es aufmerksam in Augenschein genommen wird.

Dennoch steht fest, daß sich der Satan oft in ein Lichtgewand kleidet, um die Menschen zu verwirren, daß er es aber nur dann kann, wenn ihm der Wille der Menschen einen Untergrund bietet, wo er sich nun verankern kann ....

Das wird niemals dort der Fall sein, wo innige Liebe zu Mir Meine Gegenwart garantiert, aber leicht dort, wo ein Grad von Lieblosigkeit diese Meine Gegenwart verhindert und Meinem Gegner den Zutritt gestattet .... weshalb ein Mir voll und ganz ergebener Diener dieses Wirken des Satans nicht zu fürchten braucht, dagegen höchste Vorsicht walten lassen muß, wer noch in wenn auch leichten, weltlichen Banden ist.
Denn der Satan schlüpft dort ein, wo Ich nicht bin, kann sich aber niemals dort einnisten, wo Meine Gegenwart sicher ist. Mein Gegner sucht durch Unwahrheit .... Irrtum und Lüge, den Geist der Menschen zu verdunkeln, während Ich, wo Ich wirke, durch reinste Wahrheit ein Licht gebe, helles klares Verständnis für alle geistigen Probleme und für Mein Wirken und Walten, für Meinen ewigen Heilsplan ....

Doch Meinem Gegner ist eines «nicht» gegeben: sich kundzutun durch das innere Wort .... Und nun merket auf:
«Welches sind die Kennzeichen des inneren Wortes», des Ausdrucks Meiner Liebe zu euch, der Kraftübermittlung, die in zum-Wort-geprägten Zustand euch berühret .... ?

__Mein Wort berührt euer Herz und spricht das Herz an, Mein Wort kann also nur empfunden werden, und diese Empfindung wird formuliert von dem Verstand des Menschen, so dieser bereit ist, göttliche Ausstrahlungen gelten zu lassen, so also der Mensch bewußt in sich hineinhorcht, was Ich ihm künde ....

Es kann aber auch eines Menschen Zunge reden, angetrieben von einer Kraft, wo also der Verstand des Menschen ausgeschaltet ist und diese Kraft sich des Menschen Mund bedient, um sich zu Gehör zu bringen.

Es kann wohl auch ein Lichtwesen diese Kraftäußerung von sich geben, aber auch Kräfte aus der Finsternis können sich die Gelegenheit zunutze machen, wo sich ein Mensch öffnet, um mit unsichtbaren Kräften in Verbindung zu treten. Es ist nun der Wille ausschlaggebend, von welchen Kräften er beschlagnahmt wird; es wird nun die Zunge des Menschen in Bewegung gesetzt, der Mensch spricht, getrieben von jener Kraft .... doch nicht «Ich» bin es, Der dann spricht, wenngleich gute Kräfte dem Menschen geistiges Gut vermitteln können, das auch Meinem Willen entspricht.

«Mein» Wort aber ist Meine direkte Ausstrahlung, die wohl auch umgeleitet werden kann durch ein Lichtwesen auf das Herz des Menschen, doch immer in der Weise, daß das geistige Ohr Mein Wort vernimmt, daß also der Mensch von «Mir» angesprochen wird und er «Mich» hört .... nicht aber, daß sein körperliches Ohr hört, was sein Mund spricht. Versteht ihr das?

Wenn «Ich» rede, so hört Mich das geistige Ohr, im Herzen vernimmt der Angesprochene Mein Wort. Spricht aber ein «Wesen» durch einen Menschen, so hört sich der Mensch selbst reden, und zwar so