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Geistige Schätze sammeln
von roswitha frojd   Sat, 5 Jan 19 um 6:00 CET

Scheingüter : die Materie


BD 2808 Führende Vaterhand .

Ihr benötigt wahrlich Meine führende Vaterhand, denn ihr findet von selbst nicht den rechten Weg, der zu Mir führt.
Euer Erdenleben wertet ihr nicht aus, weil euch die Welt mit ihren Freuden gefangen hält; und ihr seid in einer ständigen Gefahr, Mich über der Welt zu vergessen.

Immer wieder muß Ich euch deshalb anstoßen lassen, Ich muß euch Hindernisse in den Weg legen, die euch in eurem weltlichen Taumel hemmen, die euch kurze Zeit zurück halten von dem weltlichen Treiben,

Ich muß euch fest an der Hand nehmen und eure weltlichen Sinne auf das Ziel eures Erdenlebens lenken, Ich muß oft mit aller Härte eingreifen, so ihr Meiner sanften Führung nicht Folge leistet, und dann sind bittere Leiden und große Trübsal euer Los, ansonsten Ich euch verloren geben muß für ewige Zeiten.

Meine Liebe zu euch gibt euch nicht auf, solange ihr auf Erden wandelt ....
Ihr seid alle Meine Kinder, selbst wenn ihr euch von Mir abwendet, und Ich lasse euch nicht ....

Doch wollet ihr das Erbe eures Vaters antreten, dann müsset ihr Kindern gleich euch gänzlich in Meinen Willen fügen, und ihr dürfet Mir nicht widerstehen. Solange ihr aber noch auf Erden wandelt, leistet ihr Mir noch Widerstand, ihr wollet selbst bestimmen, ihr wollet euren Willen Meinem Willen entgegen setzen, ihr lehnet euch auf gegen Mich, sowie ihr nicht Meinem Willen gemäß lebt auf Erden ....

Und Mein Wille ist, daß ihr in der Liebe lebet auf Erden und euch mit Mir dadurch zu vereinigen sucht .... Euer Ziel aber ist die Welt;
alles, was die Welt euch bietet, sucht ihr dieser abzugewinnen, und die Welt ist nicht Mein, sondern Meines Gegners Anteil, also suchet ihr nicht Mich, sondern den, der sich Mir widersetzt seit Ewigkeit.

Ihr wollt Mich nicht als euren Vater anerkennen, ansonsten ihr Mich lieben und Mir gehorsam sein würdet .... Und Ich lasse euch dennoch nicht ....

Aber Ich muß zu schmerzlichen Mitteln greifen, Ich muß euch gewaltsam trennen von der Welt, Ich muß euch das nehmen, woran euer Herz hängt, um euch zu zeigen, daß es nicht beständig ist, daß es nur Scheingüter sind, die euch blenden sollen .... Ich muß euch zeigen, daß ihr um jener willen in Gefahr seid, Mich gänzlich zu verlieren und also auch eure Kindesrechte aufzugeben. Ihr wißt nicht, was das bedeutet .... ihr wißt nicht, welche Nichtigkeiten ihr diesem Anrecht vorzieht ....

Und daher empfindet ihr Meine Führung hart und grausam, die nur Meine Liebe zu euch zur Ursache hat. Erkennet Mich und Meine Liebe und suchet sie euch vorzustellen als Ursache aller eurer Leiden und Nöte, dann werdet ihr auch Nutzen ziehen aus ihnen, ihr werdet die Nichtigkeit der weltlichen Güter erkennen und nun geistige Güter anstreben.

Lasset euch führen von Meiner Vaterhand, die euch wahrlich recht leitet auch über Klippen und Gestein, über Disteln und Dornen .... Kurz ist der Weg und mühevoll, aber er führet zum Ziel .... während der breite Weg, der euch lockt, wohl mit Rosen bestreut ist, aber sicher ins Verderben führt .... denn nur durch Überwindung könnet ihr zum Ziel gelangen .... Der Widersacher aber lockt euch mit den Freuden der Welt und zieht euch in den Abgrund .... __Amen



BD 2763 Unbeständigkeit der irdischen Güter .... Deren Vernichtung

Auf daß ihr euch nicht an die Welt verliert, will euch Gott zeigen, wie unbeständig die Güter der Welt sind und wie wenig Wert sie dadurch haben, weil sie von heut zu morgen euch genommen werden können.

Euer Sinnen und Trachten gilt nur den irdischen Gütern, und eure ganze Lebenskraft verwendet ihr zumeist darauf, jene zu vermehren, doch es sind tote Güter, denen ihr nachstrebt, mit denen ihr nichts anfangen könnt, so ihr von dieser Erde scheidet.

Entweder müsset ihr die Güter der Welt zurücklassen bei eurem Leibestode, oder ihr verlieret sie vorher schon. Und letzteres ist eine Gnade von Gott .... eine Gnade, die Er euch gewähret, auf daß ihr noch zum Erkennen kommen sollt.
Er nimmt euch irdisches Gut, d.h., Er nimmt euch das, woran euer Herz hängt, indem Er es zerstören oder vernichten läßt, auf daß ihr nun erkennen sollt, daß es nur Scheingüter waren, deren Besitz euch gereizt hat, und daß diese vergänglich sind.

Erst wenn ihr dies erkannt habt, werdet ihr euer Augenmerk lenken auf unvergängliche Güter, und dann war das Vernichtungswerk von Segen.

Und das bezweckt Gott als erstes, daß die Menschen die Erkenntnis gewinnen, daß ihr Streben anderen Gütern gelten soll.

Und darum nimmt Er euch vieles, woran euer Herz noch hängt, Er stellt euch arm und mittellos in die Welt, und dann sollet ihr euch bewähren, ihr sollt euch willig trennen von dem, was Gott euch nimmt, ihr sollt nichts Irdisches begehren, sondern nur danach Verlangen tragen, was aus dem geistigen Reich kommt, und dann werdet ihr auch geistigen Erfolg haben, und auch das Erdendasein wird um vieles leichter gestaltet werden, denn nun benötigt ihr nicht mehr solcher Beweise von der Wertlosigkeit irdischer Güter, es ist keine Gefahr mehr für euch, folglich dürfet ihr sie besitzen;

denn nur dann besteht eine Gefahr, wenn euer Herz verkettet ist mit der Materie, wenn dessen Liebe eine verkehrte ist, wenn sie sich dem zuwendet, was der Mensch im Erdenleben verachten soll, und wenn er darüber seine Seele vergißt, die ihm anvertraut ist, für deren Gestaltung er verantwortlich ist. Und darum wird den Menschen noch unendlich viel genommen werden, sie werden alles hingeben müssen, und sie werden untröstlich und verzweifelt sein, so alles vor ihren Augen vergeht.

Es ist auch dieses Vernichtungswerk nur ein Liebeswerk Gottes, weil alles nur ist und geschieht für die Seele des Menschen, daß diese ihre eigentliche Aufgabe erkennen lerne, auf daß sie geistige Schätze sammle und irdisches Gut unbeachtet lasse.
Die geistigen Schätze haben Bestand bis in alle Ewigkeit, und erst, wenn der Mensch die Erde und ihre Freuden willig hingibt, ist sein Herz reif für Gaben anderer Art, für geistige Gaben, die ihm geboten werden durch die Liebe des Vaters, Der Seine Kinder zurückgewinnen will. Denn den Wert dieser Gaben erkennt er erst, so er den Unwert der irdischen Güter erkannt hat, und dann strebet er mit allen Sinnen die geistigen Güter an .... __Amen



BD 4084 Welt - Scheingüter .... Geistige Schätze im Jenseits .

Die Welt mit allen euren Schätzen kann dem Menschen niemals das Gefühl der Nähe Gottes ersetzen, wie sie auch niemals eine ewige Seligkeit ihnen sichern kann im geistigen Reich.

Es sind nur Scheingüter, die sie austeilt, und diese Scheingüter zerfallen in nichts, so der Mensch von der Erde scheidet. Was er dagegen aus dem geistigen Reich entgegen nimmt, ist beständig, es ist ein Schatz von größtem Wert, denn er kann damit arbeiten und ihn dadurch ständig vermehren, wie er aber auch austeilen und ständig beglücken kann, die arm sind, und er doch nichts einbüßen wird von seinem Reichtum.

Würden die Menschen auf Erden bedenken, wie wenig ihnen ihre irdisch gerichteten Begierden und ihre irdische Tätigkeit einträgt im Vergleich zur geistigen Arbeit, dann würden sie schon viel gewinnen, denn die Erkenntnis der Wertlosigkeit irdischer Güter ist schon eine Zunahme an Geistesgut, und ihr Streben danach würde sich erhöhen mit dieser Erkenntnis.

Es schenkt aber der Mensch gerade diesen Gedanken wenig Beachtung, und so bleibt er unwissend, und er wird leer und arm am Ende des Lebens in Finsternis des Geistes hinübergehen in die Spähren, wo nur der geistige Reichtum gewertet wird.

Er hat sich keinen erworben, denn zumeist fehlt den materiell gesinnten Menschen die Liebe, die einen Ausgleich schafft.

Denn jedes Liebewirken auf Erden ist als geistiger Reichtum aufgespeichert und trägt der Seele im Jenseits ihren Lohn ein ....

Wissen und also ein Gedankengut, mit dem sie arbeiten kann.
Darum ist die Liebe das Wichtigste auf Erden, weil ihre Auswirkung im Jenseits Licht und Kraft ist und Licht und Kraft für die Seele Glück und Seligkeit bedeutet.

Denn Licht und Kraft ist die Ausstrahlung Gottes, es ist der Beweis der Nähe Gottes, Seiner Liebe und Seiner Herrlichkeit.
Je tiefer und inniger die Liebe eines Menschen ist, desto fester schließt er sich an Gott an, und desto beglückender empfindet er Seine Nähe, die Erwiderung der Liebe und das Bewußtsein, Licht und Kraft in Fülle zu besitzen.

Alles dieses aber geht den Seelen verloren, die in der Finsternis des Geistes das Erdenleben verlassen, denen keine Werke der Liebe nachfolgen in die Ewigkeit und die deshalb in äußerster Dürftigkeit und Armut in Sphären weilen, wo Nacht ist und es keinen Lichtfunken gibt, solange nicht die Liebe in den Seelen erwacht, die Liebe zu dem Mitleidenden, zu den Seelen, die in gleicher Not sind.

Hat die Seele das Bedürfnis, diesen zu geben, um ihnen zu helfen, dann wird sie auch empfangen und abgeben können, jedoch ohne Liebe wird sie in geistiger Armut verbleiben, endlos lange Zeiten, und keinerlei Güter erwerben können. Denn die Liebe bleibt auf Erden wie im geistigen Reich erstes Gesetz, das unbedingt erfüllt werden muß .... __Amen





BD 3499 Geistige Schätze sammeln .... Scheingüter ....

Alles, was die Welt bietet, sind Scheingüter, die ohne jeglichen Wert sind und ohne Bestand.
Sie sind nur dem Menschen beigegeben zur Prüfung seines Willens, der sich abwenden soll von ihnen, um geistige Güter anzustreben, die wertbeständig und unvergänglich sind. Der Mensch, der in der Liebe lebt, lernt sehr schnell die Wertlosigkeit irdischer Güter erkennen, während ein Mensch, dem die Liebe zum Nächsten mangelt, vermehrtes Verlangen danach trägt, also seine Liebe eine verkehrt gerichtete ist, die anstrebt, was sie überwinden soll.

Bevor er nicht diese Liebe bekämpft, ist ihm geistiges Gut nicht begehrenswert.
Am Ende seines Lebens aber muß er sich trennen von allem Irdischen, und es wird ihm diese Trennung schwer- oder leichtfallen je nach seiner Einstellung zu den Scheingütern der Welt.

Diese überwunden zu haben bedeutet ein leichtes Lösen von der Erde; doch wie mit Ketten wird der Mensch an der Erde zurückgehalten, der sein Herz verloren hat an die Materie, an tote Güter ohne Wert und Bestand.

Seine Seele kann sich nicht lösen, und es bedeutet für sie einen schweren Kampf, in dem sie unterliegt, sowie das Ende gekommen ist.

Und nun tritt sie völlig arm und bloß in das geistige Reich, das ihr nur das bietet, was die Seele begehrt hat auf Erden .... wieder Scheingüter, zwar nicht mehr materiell, doch als Schaumgebilde sie ständig bedrängend, indem sie das Verlangen danach erhöhen, während die Erfüllung der Seele versagt bleibt, auf daß sie erkennen soll die Wertlosigkeit dessen, was sie anstrebte auf Erden. Geistige Güter aber besitzt die Seele nicht, da sie keine gesammelt hat auf Erden. Und ihr Los ist wenig beneidenswert ....

Nirgends findet sie, was sie sucht, und arm und dürftig weilt sie nun in trostloser Umgebung. Sie kann nichts austeilen, da sie selbst nichts besitzt, und daher auch nichts empfangen, weil dies Gesetz ist im geistigen Reich, daß jede Seele bedacht wird ihrem Liebewillen entsprechend, daß nur empfängt, wer gibt, und das Empfangen wie das Geben beseligend ist.

Es wird ihr zwar von liebenden Seelen auch geistige Gabe geboten, um ihr zu helfen, jedoch eine Seele, die irdische Materie noch nicht überwunden hat und ständig nach deren Besitz verlangt, nimmt geistige Gabe nicht an, weil sie deren Wert noch nicht erkennt und sie ebenso wenig begehrt wie auf Erden. Sie muß zuvor ihr eigenes Verlangen ertötet haben, sie muß die Wertlosigkeit erkannt haben und nun nach beständigen Gütern streben, dann erst wird sie diesen Beachtung schenken, so sie ihr geboten werden, und dann erst sucht sie, geistige Schätze zu sammeln.

Wer dies auf Erden schon erreicht, der geht unbeschwert ins Jenseits ein, und die geistigen Güter, die er auf Erden sich erworben hat, nimmt er mit in das geistige Reich.
Und da er nun über Schätze verfügt, kann er auch mit diesen arbeiten, er kann austeilen und ständig neue Schätze empfangen zu seiner eigenen Beglückung, denn die Liebe treibt ihn zur Nutzung dessen, was er besitzt .... er teilet aus und beglückt die Seelen, die bedürftig sind, aber empfangen wollen, um wieder geben zu können. Die Schätze der Welt sind so wertlos, und doch werden sie von den Menschen begehrt und mit allem Eifer angestrebt.

Die geistigen Schätze aber beachten sie nicht, und darum fürchten sie auch das leibliche Ende, weil sie nur des Körpers, nicht aber der Seele gedenken.
Und Gott kommt ihnen zu Hilfe, indem Er ihnen die Vergänglichkeit irdischer Güter zeigt, um sie zum Nachdenken zu veranlassen. Er gibt ihnen auch geistige Gaben und sucht sie zur Annahme derer zu bewegen, doch den freien Willen zwingt Er nicht, sondern Er läßt dem Menschen seine Freiheit, sich zu entscheiden für die Güter dieser Welt oder die Gaben aus dem geistigen Reich ....
Entsprechend ihrem Willensentscheid aber wird das Ende sein und der Eingang in das geistige Reich, denn die Seele schaffet sich selbst ihr Los je nach ihrem Begehren .... __Amen




BD 5087 Welt nur Mittel zum Zweck .... Überwinden der Materie ...

Die Welt gibt euch nimmermehr die Erfüllung, denn sie nimmt euch zuletzt doch alles, was ihr besitzet an irdischem Gut. Die Welt bedenket nur euren Fleischleib, nicht aber die Seele, und da der Fleischleib vergeht, steht die Seele arm und bloß am Tor zur Ewigkeit, wenn sie sich nicht auf Erden geistige Güter geschaffen hat.
Die Welt gibt euch nur scheinbar, in Wirklichkeit aber nimmt sie euch .... das Anrecht auf das ewige Leben .... Ihr stehet zwar mitten in der Welt, sie ist euch gewissermaßen als Aufenthaltsort gegeben worden, und es mußte sich die Seele damit einverstanden erklären, eine Probezeit in dieser Welt zurückzulegen.
Und sie kann auch diese Probezeit bestehen mit Erfolg, wenn der Mensch die irdische Welt eben nur als Mittel zum Zweck, als Erprobungsmittel, ansieht, wenn er sie nicht Herr über sich selbst werden lässet, sondern stets ihr Herr bleibt, wenn er sich nicht zum Sklaven dessen macht, was ihn umgibt, sondern immer angesichts seiner Erdenaufgabe die irdische Materie zu überwinden trachtet, wenn er sie wohl nützet, wo sie ihm zur Verfügung steht, doch in Gott-gewolltem Sinn, indem er der Materie selbst zur Erlösung verhilft .... wenn er alles Irdisch-Materielle betrachtet als das, was es in Wirklichkeit ist .... gerichtetes Geistiges, das gleichfalls den Erlösungsweg geht und für jede Gelegenheit zu dienender Tätigkeit dankbar ist.

Dann wird die Materie niemals Herr werden über den Menschen, dann wird er für sich etwas suchen, was ihm erstrebenswerter ist, weil es nicht vergehen kann. Dann wird er der Seele Güter zuführen, die einen wahren Reichtum bedeuten und ihr erhalten bleiben auch nach dem Ablegen des Fleischleibes.

In dieser Erkenntnis stehend, betrachtet der Mensch auch nicht die Materie als Erfüllung seines Verlangens, sie ist ihm nur ein notwendiges Mittel, den Erdengang erfolgreich zurückzulegen, und also verliert auch die Welt mit allen ihren Anreizen und Verlockungen für ihn an Wert.

Er weiß es, daß es nur Scheingüter sind und gleichzeitig eine starke Gefahr, auch die unvergänglichen Güter zu verlieren. Darum sollet ihr die Welt nicht lieben, denn diese Liebe trägt euch nur den Verlust des ewigen Lebens ein;

ihr sollet sie erkennen lernen als das, was sie ist, als Reich des Gegners von Gott, als Zusammenballung des unreifen Geistigen, das das schon reifere Geistige wieder zu sich herabziehen möchte.


Ihr sollet sie erkennen lernen als Blend- und Truglicht, um eure Seelen das rechte Licht nicht erkennen zu lassen; ihr sollt wissen, daß die Welt einmal vergehen wird und ihr darum das anstreben müsset, was unvergänglich ist.

Dann wird die irdische Welt jede Gefahr für euch verlieren, im Gegenteil, ihr selbst werdet viel dazu beitragen können, auch irdischer Materie zur Aufwärtsentwicklung zu verhelfen, indem ihr dieser Gelegenheiten schaffet zum Dienen, d.h. materiellen Dingen ihre Bestimmung gebet, indem ihr nützliche Gegenstände schaffet, auf daß das Geistige in ihnen dienet und dadurch zur Höhe schreitet.

Suchet alles seiner Bestimmung zuzuführen, und gedenket dabei vor allem eurer eigenen Seele, daß sie sich inmitten der Welt frei macht von irdischen Begierden, daß sie das geistige Reich als ihren Ausgangsort erkennen lerne und ihm wieder zustrebe im ernsten Willen, die Wiedervereinigung mit Gott zu erreichen, die Zweck und Ziel des Erdenlebens ist .... __Amen




BD 5594 Ernste Mahnung und Warnung vor Vergänglichem

Werdet euch dessen bewußt, daß alles vergänglich ist und daß ihr selbst ebenfalls einen vergänglichen Leib traget, daß ihr alles zurück lassen müsset, so die Stunde eures Hinscheidens von der Erde gekommen ist, daß dann nur eure Seele bestehen bleibt, und zwar in der Verfassung, die ihr selbst ihr auf Erden gegeben habt.

Werdet euch dessen bewußt, daß sie die Einstellung mit hinüber nimmt in das geistige Reich, die ihr als Menschen hattet zur Welt, daß sie noch ebenso an der Materie hängt oder diese verachtet, wie ihr es auf Erden getan habt, daß aber dann ein überaus qualvoller Zustand ihr Los ist, wenn nur die Materie euer Sinnen und Trachten war, die sie nun zurück lassen muß und darum arm und elend im jenseitigen Reich ankommt, dagegen leicht und frei und glückselig sie sich hinaufschwingt, wenn keinerlei Bindungen zur Erde sie belasten, wenn ihr Sinnen und Trachten schon auf Erden geistig gerichtet war ....

Bedenket doch, ihr Menschen, daß euch die Welt nur Scheingüter schenken kann, die keinen Bestand haben, daß ihr euch aber zum Sklaven derer macht, wenn ihr sie nicht überwindet und eben als Scheingüter erkennet.

Die Gier nach der Materie, nach irdischen Gütern, ist die größte Gefahr für die menschliche Seele, und diese Gier ist überstark bei den Menschen auf dieser Erde und wächst ständig an, je näher es dem Ende zugeht.


Die Menschen sind völlig erblindet im Geist, ihr Denken ist verwirrt, sie schaffen und wirken nur für die Welt und achten nicht ihrer Seele, die darben muß und die doch allein nur bestehen bleibt, wenn alles andere vergeht und vergangen ist.

Und doch werden die Menschen unentwegt darauf hingewiesen, wie nutzlos ihr Beginnen ist und welches Los ihre Seele erwartet nach dem Tode. Sie werden darauf hingewiesen, doch sie können nur immer ermahnt und gewarnt, nicht aber gezwungen werden zur Änderung ihres Willens und ihrer Gedanken. Und dieser Mahnungen und Warnungen achten sie nicht und bleiben auch unberührt durch die Ankündigung des nahen Endes, weil sie nicht daran glauben.
Und darum äußert Gott Sich zuweilen so offensichtlich, indem Er den Menschen nimmt, was sie von selbst nicht hingeben wollen.

Es ist dies wohl eine göttliche Offenbarung, doch auch nur von wenigen als solche erkannt. Es ist eine Offenbarung, die deutlich genug den Menschen das Wirken Gottes zu erkennen gibt, weil sie nicht dagegen ankönnen, weil sie nicht vermögen, sich zur Wehr zu setzen, weil sie ihre völlige Ohnmacht zugeben müssen und darum sehr wohl erkennen könnten, daß eine höhere Macht tätig ist nach «Ihrem» Willen.

Und doch wollen sie diese Macht nicht anerkennen, ja sie leugnen Sie noch eher und können nicht gehindert werden, weil sie im Besitz des freien Willens sind. Gott redet überall, und Seine Stimme kann von jedem gehört werden, und doch bleiben die meisten unberührt davon und richten ihre Augen nur der Welt und ihren Gütern zu, und im Herzen verstummt das Verlangen nach der Materie nicht, weshalb sie alles Verlorene schnellstens wieder zurück gewinnen möchten, die Seele aber weiter darben lassen.

Dennoch lässet Gott nicht nach in Seinem Bemühen, die Menschen von der Materie zu lösen. Es wird noch viel geschehen bis zum Ende, was dazu dienet, und wohl denen, die Sinn und Zweck von Zerstörungen und Katastrophen erkennen und auch Den, Der über die Schöpfung gebietet; wohl denen, die Gott in allem Geschehen erkennen und Ihn anrufen um Schutz und Hilfe in jeglicher Not .... Ihnen wird Hilfe werden, auf Erden und auch im geistigen Reich, sie werden leben, wenngleich sie gestorben sind .... __Amen




BD 2393
Endgültige Freiwerdung oder gebundener Zustand in der Ewigkeit

Völliges Lösen aus der Form bedingt auch völliges Aufgeben des Widerstandes gegen Gott, denn wenn auch scheinbar die Seele jede Außenfessel verliert bei dem Leibestod am Ende ihres Lebens, so braucht sie doch nicht ihrer Fessel endgültig ledig werden, denn sie kann das Bewußtsein ihres gebundenen Zustandes mit hinübernehmen in die Ewigkeit, was eben jenen Zustand der Qual für sie bedeutet.

Die Umgebung der Seele ist dann noch die gleiche wie auf Erden, d.h., einmal hält sie sich dort auf, wo sie auf Erden geweilt hat, weil sie noch mit allen ihren Sinnen an die irdische Materie gefesselt ist;

dann aber wird sie stets sich selbst ihre Umgebung schaffen je nach ihrem Begehren. Sie kann sonach noch völlig von irdischer Materie umgeben sein, wenn auch nur in ihrer Einbildung, unterliegt also noch empfindungsgemäß irdischen Gesetzen, d.h., sie hat das gleiche Verlangen, die gleichen Begierden wie auf Erden, aber auch die gleichen Widerstände zu überwinden, so daß sie wie auf Erden ihre Ohnmacht und Gebundenheit erkennt, während der ganz freie Zustand auch ein Zustand der Erfüllung ist, wo dem Wesen keine Hindernisse mehr entgegengesetzt werden und es diese geistige Freiheit äußerst beglückend empfindet.

Die körperliche Fessel hat die Seele wohl abgestreift mit dem leiblichen Tode, doch das Bewußtsein ihrer Freiheit hat sie noch nicht, bevor sie nicht den Reifegrad erreicht hat, der ihr die geistige Freiheit einträgt.
Und daher weiß sie oft nicht um ihr Ableben von der Erde. Sie wähnt sich noch in ihrem Körper, und es dauert oft lange Zeit, bis sie es erkennt, je nach ihrer Willigkeit zu dienen .... die jedoch nur sehr schwach ist, denn zumeist sind solche Seelen nur von der Ichliebe ergriffen und suchen für sich selbst Befriedigung ihrer Wünsche.

Doch da sie solche niemals finden, beginnt es nach langer Zeit in ihnen zu dämmern, daß sie in Wirklichkeit nichts mehr besitzen und nur immer Scheingüter anstreben, und dann erst setzt der Prozeß ein des völligen Lösens von der irdischen Materie, der aber noch sehr langwierig ist.

Und erst das Lösen von der Materie, das Überwinden derer und Gedanklich-sich-völlig-Entäußern lockert die Hülle der Seele und bedeutet den Beginn ihrer endgültigen Freiwerdung aus der Form. Doch es können undenklich lange Zeiten vergehen, ehe das Wesen sich der Freiheit des Geistes erfreuen kann .... __Amen



BD 2778 Versuchung in Form irdischer Lustbarkeiten

Ihr dürfet nicht glauben, daß euch der Widersacher ausläßt, auch wenn ihr Gott entgegen strebt .... Sein Wirken ist unbeschränkt, solange der Wille des Menschen schwach ist.

Nur ein starker Wille kann ihm Widerstand entgegensetzen, den er nicht überwinden kann. Immer ist es der Wille, der ausschlaggebend ist, ob er Macht über einen Menschen gewinnt.

Läßt aber der Wille nach, so ist auch sein Einfluß wieder stärker, und die Versuchungen treten in der verschiedensten Art an den Menschen heran.

Und darum muß er ständig ringen, er muß ständig um Kraft und Gnade bitten, um Stärkung seines Willens, er muß ständig auf der Hut sein, daß er den Anfechtungen des Bösen nicht erliegt, er muß wachen und beten .... denn es ist der Preis des Kampfes wert.

Die Welt mit ihren Lockungen tritt immer wieder an den Menschen heran, und es ist dies das wirksamste Mittel des Gegners, den Menschen zum Fall zu bringen, denn alles, was der Welt angehört, trennt den Menschen von Gott.

Gott und die Welt zugleich kann er nicht besitzen, er muß das eine opfern, will er das andere gewinnen.

Die Welt aber bietet nur Scheingüter, es sind Phantome, die den Menschen nur vorübergehend beglücken und die in ein Nichts zusammenfallen. Sie haben keinen bleibenden Wert, zerstören aber noch die geistigen Werte, d.h., sie lenken den Menschen vom geistigen Streben ab, und es ist dies ein Rückschritt auf dem Wege der Entwicklung.

Es ist der Widersacher unentwegt darauf bedacht, den Menschen von Gott zu entfernen, und darum tritt er immer wieder in Form von weltlichen Lustbarkeiten an ihn heran, er lockt ihn mit den Freuden der Welt, er sucht seine Sinne diesen zuzulenken und ihn also abtrünnig zu machen von Gott.

Und setzet der Mensch ihm keinen festen Willen entgegen, dann erliegt er, und es hat der Widersacher gewonnenes Spiel. Der Körper des Menschen genießt, die Seele dagegen gerät in Not, denn sie muß darben im gleichen Maß, wie der Mensch irdische Genüsse entgegen nimmt.

Kann sich die Seele dem Körper gegenüber durchsetzen, dann gelingt es ihr, den Menschen in unzufriedene Stimmung zu versetzen; es sind die inneren Mahnungen und Warnungen, die durch die innere Stimme dem Menschen vermittelt werden, so er nur darauf achtet.

Dann wird er alles daransetzen, den Hang zur Welt zu überwinden, und sich mit vermehrtem Willen dem geistigen Streben wieder zuwenden.
Und der Wille trägt ihm auch Kraft und Gnade ein, ihn ausführen zu können.

Oft aber ist die Stimme der Welt stärker als die innere Stimme, dann verklingt letztere ungehört, er stürzt sich immer tiefer in den Strudel der weltlichen Vergnügungen, er will genießen und gerät in die Fangnetze des Widersachers, der ihn immer fester an sich kettet, ihm die Freuden der Welt bietet und ihn völlig unempfänglich macht für geistige Güter.

Er hat seinen Willen gebunden, und schwer nur wird er sich frei machen können von ihm, denn er muß sich selbst von ihm abwenden und zu Gott verlangen, bevor die Kraft und Gnade an ihm wirksam werden kann.
Und darum hütet euch vor den Anfechtungen durch die Welt! ....
Bedenket, daß der Gegner Gottes immer und immer wieder an euch herantritt und daß nur euer Wille ihn zu bannen vermag.
Auf daß dieser Wille zur rechten Stärke werde, wachet und betet ....
Achtet der Gefahren, die euch ständig in Form weltlicher Versuchungen umlauern, und fordert unentwegt die Kraft von Gott an, ihnen zu widerstehen, denn es ist jeder Fall ein geistiger Rückschritt, und jede Überwindung bringt euch dem Ziel näher.
Was Gott euch bietet, ist unvergleichlich wertvoller und kann nimmermehr durch weltliche Güter, durch weltliche Freuden oder Lustbarkeiten ersetzt werden. Seid wachsam und wisset, daß ihr ständig bedrängt werdet vom Gegner Gottes, der euch zum Fall zu bringen sucht ....
Und darum fordert von Gott Kraft und Stärkung eures Willens an, auf daß ihr jeder Versuchung widerstehen könnt .... __Amen




BD 6654 Willensentscheid des einzelnen ..

Das letzte Ziel auf Erden noch zu erreichen ist jedes einzelnen Menschen Aufgabe, aber sie wird nur von wenigen erfüllt. Jeder Mensch steht isoliert in der Schöpfung, wenngleich er Verbindung hat mit seinen Mitmenschen;
aber seine Entwicklung zur Höhe muß ein jeder für sich selbst betreiben, nur kann er liebende Unterstützung finden, aber immer ist sein eigener Wille Voraussetzung. Und um diesen Willen geht es im Erdenleben ....

Der Wille kann zwar in vielerlei Weise angeregt werden, eine bestimmte Richtung einzuschlagen, aber er kann nicht zwangsweise bestimmt werden dazu .... Und oft kann auf ihn eingewirkt werden, und doch entscheidet er sich anders, und er macht alle Einflüsse wirkungslos. Doch um den Willensentscheid allein geht es im Erdenleben, den jeder Mensch selbst für sich treffen muß.
Es sind also zwei Ziele, die der Mensch auf Erden anstreben kann .... die Welt, die irdische Materie, die Güter, die vergänglich sind, oder das geistige Reich, das sich auch den Menschen auf der Erde offenbart, aber, weil nicht sichtbar oder greifbar, zumeist übersehen wird.

Beide Ziele sind dem Menschen bekannt, nur daß das geistige Ziel sehr oft den Menschen unglaubwürdig ist, wenngleich ihnen darüber ein Wissen unterbreitet wird ....
Es ist die Wahl darum nicht leicht .... wenn es sich um sichtbare und unsichtbare Güter handelt, für die der Mensch sich entscheiden soll.

Und zumeist wählet er das, was ihm sichtbar und greifbar ist, und er lässet das andere Ziel völlig unbeachtet. Aber sein Wille ist frei .... Es gibt darum nur die eine Möglichkeit, die Güter, die ihm begehrenswert erscheinen, in seinen Augen herabzusetzen .... sie als Scheingüter ohne Wert, als unbeständig und illusorisch hinzustellen .... dagegen die geistigen Güter hervorzuheben als allein wertvoll und beständig.

Es kann der Mensch nicht gezwungen werden, «recht» zu denken, aber es ist ihm «möglich» ....
Und ebensowenig kann er zu falschem Denken gezwungen werden ....
Beides steht ihm frei, die Entscheidung muß er ganz allein treffen, weil diese Entscheidung auch sein späteres Leben im geistigen Reich bestimmt.

Und darum treten an ihn die verschiedensten Erlebnisse heran, die alle geeignet sind, sein Denken in die rechte Richtung zu leiten, aber auch gegnerische Einflüsse unterbleiben nicht .... Und es wird der Mensch oft zu Entscheidungen gedrängt, die er selbst fällen muß.
Und nun ist allein maßgebend seine innerste Einstellung zu Gott .... Hat der Mensch nur einen geringen Glauben an einen Gott und Schöpfer, dann wird er auch Ihm sich zugehörig fühlen und die «rechte» Entscheidung treffen .... fehlt ihm aber dieser Glaube, dann hat der Gegner Gottes Oberhand, und der Mensch entscheidet sich für ihn.

Nur der «Glaube an Gott» muß vorhanden sein, dann ist der rechte Entscheid sicher. Aber gerade dieser Glaube ist nicht oft vertreten, weil die Menschheit auf einer niedrigen Geistesstufe steht, also noch dem Gegner Gottes hörig ist, der jegliche Erkenntnis, jegliches Wissen um einen Gott von Ewigkeit in den Menschen ersticken möchte.

Doch Gott sorgt unablässig dafür, daß den Menschen jenes Wissen zugeführt wird, und wer guten Willens ist, der weiß sich auch verbunden mit einer Macht, Die ihm das Leben gab.

Und dessen Wille wendet sich auch sicher dieser Macht zu ....
«Jedem» Menschen ist es möglich, zu dieser Erkenntnis zu kommen, daß eine "höhere Macht" die Welt regieret und daß er selbst von dieser Macht abhängig ist.

Aber nicht jeder Mensch nimmt diese Erkenntnis an.
Es gibt viele, die sich verschließen jeder vernünftigen Erklärung, die nicht wollen, daß sie einer Macht untertan sein sollen, und die darum leicht regiert werden können vom Gegner Gottes .... Aber ihr Wille ist frei ....
Und so bleibt die Entscheidung von jedem einzelnen Menschen eine freie Willensangelegenheit, und das ewige Leben ist von dieser Entscheidung abhängig .... die irdische oder die geistige Welt wird das Denken beherrschen, d.h., Gott oder Sein Gegner hat Einfluß auf den Menschen, aber der Mensch selbst bestimmt seinen Herrn ....
Und so wird es wohl auch dem Menschen möglich sein, das letzte Ziel zu erreichen, wenn nur sein Wille recht gerichtet ist .... zu Gott, Der ihn dann auch mit Kraft versorgt, die ihm aber mangelt, wenn er sich vom Gegner Gottes beherrschen lässet .... __Amen




BD 4343 Innenleben .... Zurückziehen in die Einsamkeit ....

Gehet in die Einsamkeit und lasset Mich sprechen zu euch, und ihr werdet des Wunderbaren in Fülle vernehmen, es wird sich euch eine Gedankenwelt erschließen, die euch sonst fremd bleibt, denn Ich Selbst führe euch ein in Gebiete, die für euch neu sind und euch doch reizvoll erscheinen, so ihr sie einmal betreten habt.

Es ist eine geistige Belehrung überaus wertvoll, weil sie euch bleibt für ewig; ihr habt wahrlich einen größeren Nutzen davon als von jeder Erweiterung irdischen Wissens, denn alles dieses versinkt oder gerät in Vergessenheit mit dem Moment eures Leibestodes, geistiges Wissen aber strahlt wie ein helles Licht und verbreitet milden Glanz, dem völlig unwissende Seelen zustreben, weil es sie wohltätig berührt.

Geistiges Wissen also dürfet ihr in Empfang nehmen aus Meiner Hand, so ihr euch in die Stille zurück ziehet, so ihr in eurem Kämmerchen mit Mir stille Zwiesprache haltet.

Die Einsamkeit sollet ihr suchen, d.h. die Welt außer euch lassen, ein Innenleben führen mit öfterem Zusammenschluß mit Mir .... Und Ich werde euch ein immer bereiter Lehrer sein, Der euch ein Wissen vermittelt, das ihr benötigt, das euch mangelt und das euch beglückt.

Solange die Welt euch lockt, wird es euch schwerfallen, mit Mir in geistigen Kontakt zu kommen, denn Ich stehe außerhalb der Welt, doch euch jederzeit erreichbar, wenn ihr euch abwendet von ihr.

Ich bin immer da, ob ihr aber für Mich Zeit habt, bleibt euch überlassen, doch segensreich ist jede Minute, die ihr für Mich verwendet. Daher sammelt euch geistigen Reichtum, der überaus kostbar ist, und nützet eure Zeit in der rechten Weise, wisset, daß sie niemals falsch genützet ist, wenn ihr mit Mir in Verbindung tretet, wenn ihr euch von der Welt zurückzieht, daß ihr aber nur Scheingüter erwerbet mit jedem Dienst, den euch die Welt abverlangt.

Nur die Liebe zum Nächsten hat gleichen Wert, weil sie gleichfalls die Verbindung mit Mir nach sich zieht und Ich in euch wirken kann ....
Haltet des öfteren Zwiesprache mit Mir, so ihr euch Schätze sammeln wollt für die Ewigkeit. Und Ich werde euch immer die rechte Arbeit anweisen, Ich werde euch hinführen, wo ihr liebetätig sein könnt, Ich werde euch Menschen zuführen, die ihr anregen könnet zu Debatten, die wieder das Denken zu Mir hinlenken, Ich werde euch als euer Lehrer das Wissen vermitteln, das ihr weitergeben sollet an jene, und Ich werde immer bei euch sein, weil jede Verbindung von der Erde zu Mir von Segen ist und euch zur Höhe verhilft. Denn Meine Verheißung lautet:
"Ich bleibe bei euch bis an das Ende ....
Verstehet diese Worte und wisset, daß ihr selbst es möglich machen müsset, daß Ich euch gegenwärtig bin, durch euren Willen, daß ihr euch in die Stille zurückziehen müsset und eure Gedanken zu Mir erheben .... Dann werde Ich bei euch sein und bleiben bis in alle Ewigkeit .... __Amen




BD 6345 "Mein Reich ist nicht von dieser Welt ....

Und ob es euch auch ziehet zur Welt .... sie ist nicht das Reich, das euch wahrhaft beseligen kann; sie bietet euch nur ein Scheinglück, sie gibt euch Scheingüter, die keinen Bestand haben.

Vor euch liegt die Ewigkeit, vor euch liegt eine endlos lange Zeit von unvorstellbarer Seligkeit, wenn ihr euch nicht gekettet habt an die Welt, wenn ihr euch von ihr lösen könnt, solange ihr auf Erden lebt ....

Ich fordere nur von euch, das hinzugeben, was an sich schon wertlos ist, um euch wirkliche Werte einzutauschen, Ich nehme euch nichts, aber Ich gebe euch unvergleichlich viel .... Und daß ihr dennoch zögert, hat seinen Grund in eurer falschen Bewertung des Irdischen, der Welt und ihrer Güter ....

Ihr bewertet es nur deshalb, weil euer «Körper» Freude hat daran.
Was aber ist euer Körper?

Nur eine gleichfalls vergängliche Hülle eures eigentlichen Ichs ....
Ihr schaffet nur immer für diese eure Hülle, euer «Ich» aber bleibt allein bestehen, und für dieses Ich sollet ihr sorgen ....

Ihr sollet eure «Seele» lieben, nicht aber euren Körper .... Was ihr nun dem Körper versagt zugunsten eurer Seele, das wird nicht für euch zum Nachteil sein, denn je mehr ihr euch löset von der Welt, desto leichter und unbeschwerter ist euer Aufstieg zur Höhe, in jenes Reich, das allein beständig ist, das euer Ich aufnimmt nach dem Tode des Leibes ....
Mein Reich ist nicht von dieser Welt ....
Haltet euch immer diese Meine Worte vor .... wollet ihr nun «Mein Reich» einmal «bewohnen», da ihr doch wisset, daß eures Bleibens auf dieser Erde nicht von Dauer ist ....

Betäubet euch nicht mit solchen Gedanken, daß es aus sei mit eurem Tode ....
Sehet der Gefahr offen ins Auge, und setzet euch einmal mit dem Gedanken auseinander, daß ihr nicht vergangen seid, daß ihr weiterlebet, und fraget euch dann ernstlich, ob ihr ein glückseliges oder ein überaus-trauriges, qualvolles Los euch wünschet .... und dann lebet auf Erden so, daß euch Erfüllung wird ....

Keiner kann dem Tode entgehen, und keiner kann dem Los entrinnen, das er sich selbst durch sein Erdenleben geschaffen hat, doch ein jeder «kann» sich ein seliges Los bereiten, wenn er der Welt Widerstand leistet, wenn er alle Begierde danach ertötet, wenn er sich nur auf einer Durchgangsstation wähnet, deren Ziel dann ein Reich des Friedens und der unbegrenzten Seligkeit ist ....

Wartet noch eine kleine Weile auf die Erfüllung eures Sehnens, suchet sie nicht auf Erden, sondern wisset, daß ihr alle Herrlichkeiten im geistigen Reich in Empfang nehmen dürfet, wenn eure Seele sich frei gemacht hat auf Erden von den Fesseln der Materie ....

Das Erdenleben müsset ihr durchschreiten, aber ihr dürfet euch nicht von der Welt gefangen nehmen lassen, die Mein Gegner euch immer wieder lockend vor Augen stellen wird, um es zu verhindern, daß ihr zum rechten Ziel gelangen sollet ....

Die irdische Welt ist und bleibt das Reich Meines Gegners. Hängt ihr euer Herz an irdische Dinge, dann verfallet ihr auch wieder Meinem Gegner, von dem ihr euch schon getrennt hattet ....

Mein Reich aber ist nicht von dieser Welt ....
Und wollet ihr Mich und Mein Reich in Besitz nehmen, so müsset ihr die irdische Welt bewußt hinter euch lassen, und eure Gedanken und Sinne müssen nur auf Mich gerichtet sein, Der euch auch ein wahres Glück schenken kann und will, das ewig währt .... Löset euch von der Welt, dann löset ihr euch auch von Meinem Gegner, und dann erwartet euch ewige Glückseligkeit .... __Amen




BD 7214 Mußzustand .... Freier Zustand als Mensch

Durch unzählige Verformungen seid ihr hindurch gegangen, und immer weiter aufwärts stieget ihr in eurer Entwicklung, aber es geschah im Mußgesetz;
ihr waret gleichsam gezwungen zu einer Tätigkeit, die euch zugewiesen wurde und die ihr eurer Verformung gemäß auch ausführt .... Es war ein Zustand der Unfreiheit, ein Zustand des Gebundenen, das nicht über sich selbst verfügen konnte, sondern dem Gesetzgeber von Ewigkeit unterstellt war, Der jedoch in Liebe und Weisheit alles so ordnete, wie es gut und Erfolg-versprechend war.

Und so war diese lange Zeit eurer Aufwärtsentwicklung auch von einer gewissen Zweckmäßigkeit .... d.h., das Geistige, das diesen Gang zurücklegte, kam unwiderruflich zu einem Reifegrad, der die immer höhere Verformung ermöglichte und