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für alle, insbesondere.....
von Lubolter E-Mail Beitrag bearbeiten   Mon, 3 Apr 17 um 11:34 CEST

...für jeden.

Ein Muß zum Lesen :

Frank J. Tipler "Die Physik der Unsterblichkeit", Piper
"Die Physik des Christentum", Piper
geeignet für Theisten und Deisten und viele mehr.

Lubolter



Re: für alle, insbesondere.....
von roswitha frojd E-Mail   Thu, 15 Mar 18 um 13:03 CET
 

Unsterblichkeit

BD 1874a
Die Lehre der Unsterblichkeit der Seele ist für viele Menschen unannehmbar, weil sie den Maßstab anlegen am Irdisch-Vergänglichen.
Es gibt nichts auf Erden, was Bestand hat, alles ist nur vorübergehend da nach der Meinung dieser Menschen, also glauben sie, von diesem Naturgesetz keine Ausnahme zu machen.

Der irdische Leib verfällt zwar genauso, d.h., er löst sich scheinbar auf und vergeht; der Mensch überlegt sich aber nicht, daß das scheinbare Vergehen nur das Mittel ist zu einer Neugestaltung. Bei einigem Nachdenken wird er alles Irdische als irgendeinem Zweck dienend erkennen müssen, und er wird beobachten, daß selbst die unscheinbarsten Schöpfungen in einem gewissen Zusammenhang miteinander stehen und also nicht zwecklos sind.

Vergeht nun ein solches Schöpfungswerk, so nehmen wieder zahlreiche andere Schöpfungen die Überreste des ersteren in sich auf, und also dienet es diesen und lebt in den neuen Schöpfungen fort.
Er braucht nur eine äußere Wandlung ernsthaft betrachten, dann muß er auch zugeben, daß das innere Leben nicht vergehen kann. Und dieses innere Leben muß er zum mindesten auch dem Menschen zusprechen .... er muß sich klarmachen, daß die Seele des Menschen, das Gefühlsleben, nicht beliebig zu beenden ist .... daß dieses Gefühlsleben der eigentliche Sinn jeglicher Verkörperung ist.
Die äußere Form ist zu nichts nütze, so nicht der innere Kern erkannt wird von seiten der Menschheit ....


BD 2544
Glaube an die Unsterblichkeit der Seele nötig zur Arbeit

Es müssen sich die Menschen darüber klar werden, daß das irdische Leben nur Mittel zum Zweck, niemals aber Selbstzweck ist. Erst diese Erkenntnis spornt sie zum Streben an, das Ziel zu erreichen, um dessentwillen der Mensch auf Erden wandelt.

Folglich muß ihm der Glaube an ein Fortleben der Seele nach dem Tode vermittelt werden, es muß ihm die Unsterblichkeit der Seele begründet werden, wenngleich dies dem Menschen nicht bewiesen werden kann.

Es muß ihm ein Wissen erschlossen werden, das ihm die Unsterblichkeitslehre verständlich macht, so daß es ihm nun leicht wird, zu glauben auch ohne Beweise. Dann erst betrachtet er die Erde als Mittel zum Zweck und stellt sein ganzes Leben auf das Fortleben nach dem Tode ein.

Erst dieser Gedanke läßt ihn nun die irdischen Güter mit anderen Augen betrachten, denn er lernt nun deren Vergänglichkeit bewerten, und er richtet sein Augenmerk auf die Dinge, die Bestand haben für die Ewigkeit.
Und was er nun tut, bringt er in Zusammenhang mit dem jenseitigen Leben. Sowie der Mensch daran glaubt, daß das Leben mit dem Tode kein Ende hat, denkt er darüber nach, welcher Art das Leben nach dem Tode sein mag; also er sendet seinen Geist zur Höhe, d.h. in Regionen, die der Seele Aufenthalt sind nach Beendigung des Erdenlebens.

Und in diesen Regionen wird ihm nun Aufschluß gegeben, und zwar gedanklich, so daß der Mensch nun voller Überzeugung sich selbst als einen Erdenwanderer betrachtet, dessen Lebenslauf bald beendet ist, und er diese kurze Erdenzeit ergiebig auszunützen sucht.

Der Glaube an die Unsterblichkeitist sonach unumgänglich notwendig, soll der Mensch die Arbeit an seiner Seele beginnen, wie aber auch dieser Glaube den Menschen hindert, das Leben nur rein weltlich zu leben. Doch ein unwiderlegbarer Beweis ist nicht zu erbringen über das Fortleben der Seele. Es ist auch dies eine Lehre, die niemals bewiesen werden kann, jedoch durch eifriges Nachdenken zur tiefsten Überzeugung werden kann, wie alles Geistige nicht unter Beweis zu stellen ist, damit der freie Wille des Menschen nicht beschränkt wird und der Glaube sonach ein ungezwungener ist .... __Amen



BD 4723
Unsterblichkeit
der Seele .... Falsche Lehre ...

Eine rechte Aufklärung tut euch not, denn irrige Lehren verfinstern euren Geist und geben euch ein falsches Bild von Meinem Schöpferwillen und Meinem Schöpfergeist, sie lassen weder Meine Liebe noch Meine Weisheit erkennen und hindern euch so, die Liebesflamme in euren Herzen zu entzünden, die euch Mir näherbringt.

Falsche Lehren können zur Glaubenslosigkeit führen, falsche Lehren können jeglichen Glauben zerstören, wenn sie nicht berichtigt werden, und darum will Ich immer wieder euch Klarheit geben um euer selbst willen, die ihr doch nur durch den Glauben und die Liebe selig werden könnet.
__Was sollte euch wohl eine Lehre nützen, welche die Unsterblichkeit der Seele in Frage stellt?
Die Seele ist etwas Geistiges, während der Leib Materie ist .... der Leib kann wohl sterben, d.h. vergehen und sich auflösen in seine Substanz, die Seele aber, das Geistige, ist unvergänglich, sie muß bestehen bleiben, entflieht nur dem Leib, sowie dieser seine Aufgabe als Hülle der Seele auf Erden erfüllt hat.

Sie verläßt die materielle äußere Form, um in geistigen Sphären ihren Entwicklungsgang fortzusetzen, d.h., zu immer höherer Reife zu gelangen, so sie einen bestimmten Reifegrad auf Erden erreicht hat, oder aber im Zustand völliger Unreife, so der Erdenlauf für sie erfolglos war, je nach ihrem Willen, im gleichen Zustand zu verharren oder aber zu sinken in die Finsternis, doch immer in Sphären, die außerhalb der irdisch-materiellen Welt zu verstehen sind.
Es gibt also wohl für die Seele einen toten Zustand, unter dem jedoch nicht das Ausgelöschtsein zu verstehen ist, sondern nur ein Zustand völliger Licht- und Kraftlosigkeit, ein Zustand der Ohnmacht, doch immer mit dem Bewußtsein der Existenz.

Das Existenzbewußtsein verliert die Seele nie, nur kann es für sie der Inbegriff der Seligkeit sein, wie aber auch unsagbarer Qualen, immer entsprechend dem Lebenswandel, den der Mensch auf Erden geführt hat. Es entspricht also das Leben der Seele dem Leben im Fleisch auf dieser Erde.
Die Werke des Fleisches also bestimmen das Los und den Aufenthaltsort der Seele nach ihrem Tode, und es ist der Todestag der jüngste Tag für den Menschen, nach dem sie aufersteht zum Leben im Licht oder in Finsternis ....

Die Seele ist etwas Geistiges, das nie und nimmer aufhören kann zu sein, das auch nicht vorübergehend ausgelöscht ist, sondern immer und ewig lebt, nur daß ein Bestehen in der Finsternis nicht Leben genannt werden kann, sondern ein geistiger Tod ist, jedoch auch nicht von einem Zustand der Ruhe gesprochen werden kann.

Eine Ruhe bis zum jüngsten Tage ist eine falsche Vorstellung, denn die Seelen, die untätig sind, sind es nur zur eigenen Qual, während Tätigkeit das wahre Leben einer Seele ist, das aber einen gewissen Reifegrad bedingt, den die Seele leicht auf Erden erreichen kann, wenn sie guten Willens ist.
Die Seelen weilen im geistigen Reich und können doch ständig in Erdnähe sein, nur befinden sie sich außerhalb der materiellen Welt, also nicht mehr in einer materiellen Form gebunden, sondern sie sind freie geistige Wesen, so sie lichtvoll sind, dagegen noch gefesselte Wesen, im Zustand der Dunkelheit, weil die totale Kraftlosigkeit eine Fessel für sie bedeutet. Doch sterben kann die Seele niemals, sie entflieht nur dem Körper, der damit sein irdisches Leben beendet hat .... __Amen


BD 8991
Lehre vom Seelenschlaf ..

Daß ihr gewillt seid, euch für Mein von oben euch zugeleitetes Wort einzusetzen, veranlaßt Mich, euch auch darüber ein Wissen zu erschließen, welchen Irrtum ihr bisher vertreten habt.
Es ist die Lehre über den Seelenschlaf, die euch ein völlig falsches Bild gibt von der Seele und ihrem Zustand, wenn sie das geistige Reich betritt.

Diese Lehre wird begründet mit der Behauptung, daß nirgends in der Schrift von einer unsterblichen Seele gesprochen wird .... die aber widerlegt werden kann mit dem einen Satz: "Wer an Mich glaubt, der wird «leben» in Ewigkeit ....

Und der Schlaf ist ein Bruder des Todes .... also wird ein Schlafender nicht leben, sondern tot sein, er wird in dunkler Nacht dem Zustand des Todes verfallen, also kann von einem «Leben in Ewigkeit» keine Rede sein.

Und schlimm ist es für euch alle, die ihr in diesem Bewußtsein von der Erde scheidet, denn euch fehlt wahrlich jede Kenntnis, und es wird lange dauern, bis ihr zu einem Schimmer von Erkenntnis gelangt.

Denn wahrlich, ihr gehet völlig blind von dieser Erde, und ihr werdet drüben nur dann ein wenig Licht bekommen, wenn euer Erdenwandel ein Leben in Liebe gewesen ist. Aber bevor ihr euch nicht von dieser Irrlehre löset, werdet ihr auch nicht wissen, daß ihr gestorben seid, weil ihr euch noch im Zustand des Ichbewußtseins befindet, das für euch auch das Bewußtsein des Weiterlebens ist, nur ihr euch in andere Gegenden versetzt glaubet, aber ewig nicht zur Ruhe kommen werdet .... zu der Ruhe, die für euch der Schlafzustand bedeutet.

Und so werdet ihr immer noch «leben», aber nicht im Zustand der Seligkeit, sondern in verwirrtem Denken, das entsprechend der Lehre ist, die ihr als Mensch vertreten habt auf Erden.

Alles, was aus Mir hervorgegangen ist, bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit, aber es kann im Zustand des Todes eingehen in das jenseitige Reich, und diesen Todeszustand wählet ihr alle, die ihr diese Irrlehre verbreitet.

Und ihr strebet nicht das «Leben» an, das euer Los sein soll, wenn ihr das geistige Reich betretet. Denn dann erst beginnt euer Leben, vorausgesetzt, daß ihr ein Leben in Liebe führet und euch von dieser Irrlehre zu trennen vermögt.

Denn ob ihr auch glaubet an eine "Auferstehung am jüngsten Tage", wo alle, die in ihren Gräbern «ruhen», erweckt werden, so wird dies auch «euer Los» sein, daß ihr nicht «eher» zum Leben kommet, bis ihr die Unsinnigkeit dieser Lehre einsehet, und euer Dasein in der jenseitigen Welt wird eben «so sein», daß ihr in Untätigkeit, im Zustand des Schlafes, verharret ewige Zeiten hindurch oder ihr euch solange in einer Welt beweget, die ihr immer noch als die Erde ansehet, die ihr schon längst verlassen habt.

Gerade ihr Menschen, die ihr diese Irrlehre vertretet, ihr wisset nicht, welchem Ungeist ihr verfallen seid, und ihr werdet ein Übermaß von Liebe aufbringen müssen, auf daß ihr plötzlich erkennet, wie es sich in Wirklichkeit verhält, und ihr könnet von Glück reden, wenn ihr auf Erden einen Fürbitter zurücklasset, der euch hilft, zur rechten Erkenntnis zu kommen.

Immer aber ist der Liebegrad entscheidend, daß euch bei eurem Abscheiden von der Erde die Erkenntnis blitzschnell überfällt. Doch weil ihr nicht an die "Unsterblichkeit der Seele" glaubet, glaubet ihr auch nicht an eine Vermittlung aus dem geistigen Reich, die euch Kenntnis geben würde, und das ist euer Nachteil, denn es würde euch Aufschluß gegeben von dem ständigen Aufstieg der Seelen, die in das jenseitige Reich eingehen, und ihr würdet diese Irrlehre ablehnen als satanisch und nur darauf hinzielend, euch von dem jenseitigen Aufstieg zurückzuhalten, der euch bald das rechte Leben eintragen würde, das ihr alle einmal erreichen sollet .... __Amen



BD 8417
Die Seele ist unvergänglich .... Zustand des Ichbewußtseins..

Bedenket, daß es für euch kein Vergehen mehr gibt, daß ihr bestehen bleibet bis in alle Ewigkeit .... Und es wird euch dieser Gedanke beglücken, wenn ihr wisset, daß ihr bis in alle Ewigkeit selig sein werdet, wenngleich ihr euch von dieser Seligkeit keine Vorstellung machen könnet ....

Es kann aber auch ein unerträglicher Gedanke für euch sein, wenn ihr in Unseligkeit kein Ende dieses Zustandes zu erwarten hättet, weil ihr unvergänglich seid .... Daß ihr besteht und euch nun auch euer Los gestaltet, ist eine Wahrheit, die nicht gestritten werden kann .... und wenn ihr auch davon keine Beweise erbringen könnet, so werdet ihr auch nicht das Gegenteil beweisen können, und darum sollet ihr auch die Möglichkeit erwägen und entsprechend also selbst euch euer Los gestalten.

Ihr sollet euch keinesfalls der Hoffnung hingeben, daß mit eurem Leibestode alles aus ist, daß ihr dann in ein Nichts zurückkehret, denn sowie ihr einmal von Mir als wesenhafte Kraft ausgestrahlt seid, kann diese Kraft auch nicht mehr vergehen .... Aber einmal kehret sie wieder zu Mir als dem Urquell zurück .... Und darum kann auch der unselige Zustand .... wenn ihr ihn euch selbst bereitet .... nicht ewig dauern, sondern er muß unwiderruflich einmal sich wieder wandeln zum Gegenteil ....

Es ist aber nicht belanglos, wie lange sich das Wesen in dieser Unseligkeit befindet, denn das Wesen ist nicht empfindungslos.
Es ist in Freiheit, Licht und Kraft einst hinausgestellt worden, was also Seligkeit bedeutet .... Der Zustand der Unseligkeit ist Fesselung, Finsternis und Ohnmacht und also ein Zustand unsäglicher Qual, den das Wesen selbst nicht mehr ändern kann, wenn ihm keine Hilfe gewährt wird.

Meine endlose Liebe aber gehört auch jenen Wesen, und sie erbarmt sich alles Unglückseligen. Sie findet auch immer wieder Mittel und Wege, die Fesselung der Wesen zu lockern und ihnen Licht- und Kraftfunken zustrahlen zu lassen, die dem Wesen aus der tiefsten Finsternis empor helfen, so daß einmal wieder die Möglichkeit besteht, sich selbst auch zu erkennen als das, was es ist, und es dann freiwillig den Weg zur Höhe fortsetzen kann, den es mit Meiner Hilfe eingeschlagen hat. Und ob Ewigkeiten darüber vergehen, das Wesen bleibt aber existent, selbst wenn es aufgelöst in unzählige Partikelchen in den Schöpfungswerken gebunden ist ....

Doch kein Partikelchen geht verloren, alle sammeln sich wieder und treten einmal wieder in den Zustand des Ichbewußtseins ein, das sie verloren hatten aus eigener Schuld ....

Also das Fehlen des Ichbewußtseins bedeutet nicht ein Vergehen in ein Nichts .... sondern es ist nur ein zeitweiliger Zustand völliger Kraft- und Lichtlosigkeit, der auch jedes Erkennen seiner selbst als Wesen ausschließt ....

Es ist nun ganz gewiß für euch Menschen trostreich, daß auch ihr, die ihr noch völlig Mir widersetzlich seid, einmal mit Mir wieder vereinigt sein werdet und höchste Seligkeit genießen könnet ....
Doch diese Gewißheit soll euch nicht lau in eurem Streben oder gleichgültig und verantwortungslos dem Erdenleben gegenüber werden lassen, denn die Zeiten der Entfernung von Mir sind für euch Ewigkeiten, in denen ihr euch selbst verdammet, in denen ihr ein Los ertragen müsset, das euch nicht schwarz genug geschildert werden kann und das ihr als Mensch nicht ermessen könnet in seiner Qual.

Aber ihr solltet alle Warnungen und Mahnungen annehmen und nicht leichtfertig jeden Gedanken daran zurückweisen, denn gerade in der Zeit eures Mensch-Seins ist es euch möglich, die letzte Vereinigung mit Mir anzustreben, die höchste Seligkeit gewährleistet bis in alle Ewigkeit ....
Und es ist wahrlich nicht viel, was ihr selbst zu tun brauchet, denn Ich verlange nur von euch ein Leben in uneigennütziger Liebetätigkeit .... Und wenn ihr des Willens seid, Mir nahezukommen, werdet ihr auch die Kraft empfangen, in Liebe zu wirken ....

Also sollet ihr nur euren Willen recht richten, er soll Mir als eurem Schöpfer zugewendet sein, ihr sollet nur wollen, euren Erdenlebenszweck zu erkennen und ihn zu erfüllen .... Und ihr brauchet dann nimmermehr zu fürchten, noch weiterhin in Unseligkeit zubringen zu müssen, denn Meine Liebe, die euch gehöret bis in alle Ewigkeit, will euch nur Seligkeit bereiten, und ihr sollet daher nur euren einstigen Widerstand aufgeben, der nicht «gewaltsam» gebrochen werden kann ....
Ihr sollet .... was euch an Lehren über eure Unsterblichkeit zugetragen wird .... glauben, auch ohne Beweis, und dann werdet ihr auch bewußt ein seliges Leben anstreben und wieder werden, was ihr waret im Anbeginn .... Wesen, die im Licht und Kraft und Freiheit unermeßlich selig sind .... __Amen



BD 1500
Erkenntnis des Vergänglichen und Unvergänglichen ...

Es ist ungeheuer wichtig, zu wissen um die Vergänglichkeit alles Irdischen und um die Verantwortung dem gegenüber, was unvergänglich ist. Es fehlen dem Menschen die Beweise für die Unvergänglichkeit der Seele, sie suchen daher alles abzuschwächen oder abzuleugnen, was zur Voraussetzung eben diese Unvergänglichkeit der Seele hat, und sie tragen also dieser Unvergänglichkeit wenig Rechnung.
Und es ist dies die Folge der Unkenntnis dessen, daß neben dem irdischen Leben ein geistiges Leben geführt werden kann und daß dieses geistige Leben erst dem Menschen einen unvergänglichen Erfolg einträgt.

Es ist das geistige Leben allein von Wichtigkeit, obzwar es scheinbar nur das Begleitleben des Erdendaseins ist ....
Es kann das irdische Leben wohl geführt werden ohne jegliche Verbindung mit dem Geistigen, es ist dies aber völlig erfolglos für die Ewigkeit.
Sofern der Mensch aber einmal sein Augenmerk richtet auf die Unsterblichkeit der Seele, so er mit diesem Faktor rechnet, übernimmt er schon bewußt die Verantwortung für die Seele. Und sein Bemühen wird nun darauf gerichtet sein, geistige Schätze zu sammeln, denn er erkennt nun alles das als wertlos, was irdisches Gut ist, weil er weiß, daß nichts davon von Dauer ist, sondern vergehen muß laut göttlichem Gesetz.

Also hält er sich an das, was er als unvergänglich erkennt, d.h., er sucht es zuvor, um es sich zum Eigentum zu machen .... Und Unvergängliches ist Geistiges ....
Also sucht er das Geistige und findet es auch, denn Gott unterstützt dieses Vorhaben, weil es dem eigentlichen Zweck des Erdenlebens entspricht. Hat nun der Mensch einmal Kenntnis davon, was anzustreben von Wert ist für die Ewigkeit, so wird das Verantwortungsgefühl der Seele gegenüber in ihm immer stärker, und er lebt nun gleichsam ein zweites Leben, das völlig getrennt geht von seinem eigentlichen Erdenleben.

Er stellt geistige Verbindungen her, er läßt seine Gedanken zur Höhe schweifen in das Reich des Geistigen, er teilt sich den geistigen Wesen mit, vertraut sich ihnen an, erbittet Aufschluß und Rat, er läßt sich von ihnen belehren, und er tut alles, um seine geistigen Kenntnisse zu vermehren ....

Er strebt also bewußt das Unvergängliche an, und er wird im gleichen Maß das irdische Leben, d.h. alles, was vergänglich ist, verachten lernen.

Er ist also noch auf der Erde, löst sich jedoch aus der Erdenschwere und ist weit öfter im Bereich des Geistigen als auf der Erde. Daher muß dem Menschen zuerst das Wissen gegeben werden um den Unwert und die Nichtigkeit alles dessen, was er erblicken und ergreifen kann, und es muß ihm gleichzeitig geistiges Wissen unterbreitet werden, so daß er nun sich selbst entscheiden kann, welches Leben ihm reizvoller ist ....

Er muß die Schätze der Welt hingeben, er muß sein Begehren anders zu stillen versuchen als mit irdischen Genüssen.
Er muß diese willig hingeben, um geistige Genüsse empfangen zu können.
Er muß sich selbst darüber klar sein, daß nur das Unvergängliche, die Seele, bedacht werden muß während des Erdendaseins, daß aber nicht beidem zugleich entsprochen werden kann, also um unvergängliches Gut zu empfangen, auch irdisches Gut begehrt werden kann.

Das eine muß hingegeben werden, um das andere empfangen zu können .... Es muß der Mensch sich entscheiden, er muß seinen Willen tätig werden lassen, und dieser kann nur gelten entweder dem Irdisch-Begehrenswerten oder dem Reichtum der Seele ....

Es muß der Mensch wählen zwischen vergänglichem und unvergänglichem Gut ....
Und es wird gesegnet sein, dessen Geist den Wert des unvergänglichen Gutes erkennt .... Denn ihm wird nun auch offenbar werden, daß das Anstreben dessen gleichzeitig auch dem Menschen die Gottnähe einträgt. Und er wird die Verbundenheit mit Gott spüren, so er das Vergängliche unbeachtet läßt und sich nur an geistigem Gut zu bereichern sucht. Sein Seelenzustand ist erheblich freier, da die Materie, also Irdisch-Erstrebenswertes, nicht mehr begehrt wird und sonach überwunden ist, also die Fesseln der Seele gelöst wurden durch das Begehren nach unvergänglichem, nach geistigem Gut.

Und diese Freiheit ist unvergleichlich erfolgeintragend. Er ist in seinem nun ungebundenen Zustand unvorstellbar rege und sucht die Verbindung mit gleichfalls Geistigem. Und der Zusammenschluß mit diesem vermittelt ihm Weisheit und Licht .... in Form von Kenntnissen, die er seiner Seele nun wieder nahebringen möchte. Es wird also der Mensch in die Wahrheit geleitet, und es hat nun die Seele teil an allem geistigen Reichtum.

Denn sie empfängt gleichsam die geistige Kraft, die dem Geist aus Gott durch Vermehrung mit Geistigem zugegangen ist. Es muß unwiderruflich eine so vom göttlichen Geist durchdrungene Seele zur Höhe gelangen, denn ihr Ziel war das Erreichen einer möglichst hohen geistigen Stufe, was nun erreicht ist durch Überwinden alles dessen, was der Erde angehört, also vergänglich und daher wertlos ist für die Ewigkeit.

Diese Vermehrung des Geistigen bedeutet Freiwerdung aus der Form, und also ist die Seele des Menschen vereint mit dem Geist aus Gott, sie ist wahrhaft unvergänglich, d.h., sie lebet in Ewigkeit .... __Amen


BD 8826
Geistige Botschaften müssen Jesus Christus als Erlöser anerkennen.

Glaubet es Mir, daß Ich euch nicht im Irrtum wandeln lasse, wenn ihr nur bereit seid, reine Wahrheit entgegenzunehmen.
Es ist dies gerade jetzt von größter Bedeutung, weil fast kein Mensch mehr sich im rechten Denken bewegt, weil alles abweicht von der Wahrheit, was die Menschen auch lehren.

Und ob es auch nur wenige sind, denen ihr Mein Geistesgut vermitteln könnet .... es wird wie ein Licht leuchten in dunkler Nacht, und in seinem Schein werden sich die Menschen wohl fühlen, die von Mir unmittelbar oder durch Boten angesprochen werden. Und so stehen also wenige Menschen in dieser reinen Wahrheit, und diese werden euch auch Glauben schenken.
Sie werden es wissen, daß sie nur durch Geisteswirken empfangen werden konnte, daß eine direkte Verbindung von Mir zu euch besteht und daß sie die Ergebnisse voll vertreten können.

Es bestehen aber auch Bindungen zu der Geistwelt, die ihr mit Vorsicht betrachten sollet .... Der Wille der Menschen, sich mit überirdischen Dingen zu befassen, führt diese Menschen auch leicht in die Gefahr, daß sie aus dieser überirdischen Welt bedacht werden und die Wahrheit nicht mehr vom Irrtum zu unterscheiden vermögen.

Und immer wieder sage Ich euch:
Wenn ihr nicht von Meinem Geist belehrt werdet, der euch einführet in die Wahrheit, so glaubet nicht jedem Geist, der sich euch kundgibt ....
Im Buch der Bücher habe ich euch darauf hingewiesen, daß Ich Mich Selbst euch offenbaren werde ....
Ich habe euch gesagt, daß ihr alle von Gott gelehret sein müsset, Der euch dann die reinste Wahrheit garantiert!

Wo aber steht es geschrieben, daß Ich andere Wege wähle, um euch Menschen das Wissen um die reine Wahrheit zuzuführen?
Selbst wenn Ich euch den Weg nehmen lasse über Geistwesen, die euch von der Unsterblichkeit eurer Seele überzeugen sollen, so werden auch diese euch immer wieder hinweisen auf das Wirken Meines Geistes im Menschen und euch zu veranlassen suchen, als erstes die innige Bindung mit Mir herzustellen, auf daß euer Gott und Vater Selbst euch belehren kann .... Und Er wird euch einführen in die Wahrheit ....

Ob dies nun direkt geschieht oder durch Seine Lichtboten, das ändert nichts an dem Wissen, das Ich Selbst euch zuführe. Und es ist immer eine Gefahr, wenn Belehrungen aus der jenseitigen Welt gegeben werden, die unkontrollierbar sind für euch, denn in dieser Welt regieret noch Mein Gegner, der im gleichen Maß Irrtum zu verbreiten sucht, wo ihm dieses nur möglich ist ....

nd ihr könnet keinen anderen Maßstab anlegen, als die Einstellung, die dieser Geist zu Jesus Christus hat. Ihr könnet denen Glauben schenken, die Ihn als Erlöser der Welt bekennen, in Dem Ich Selbst Mich verkörpert habe, denn dann spricht ein von Mir berufener Diener zu euch auch aus dem jenseitigen Reich, den Ich «dann» euch zusende, wenn ihr von dem "Wirken Meines Geistes im Menschen" noch ohne Kenntnis seid ....

Dieser aber wird euch ganz sicher darüber Aufschluß geben, daß ihr selbst wachen Geistes mit Mir in Verbindung treten könnet, um dann von Mir weiter belehrt zu werden.

Ist also ein solcher Kreis zusammen, dem es ganz ernsthaft um die Wahrheit geht, dann wird er auch belehrt von jenseitigen Führern, doch immer wird ihnen als erstes das Erlösungswerk Jesu Christi vorgestellt,

Er Selbst wird als "Gott von Ewigkeit" bezeichnet, und dann erkennet ihr auch diesen Geist als Wahrheitsträger, und ihr folget seinen Anweisungen, einen bewußten Kontakt herzustellen mit Mir.

Ich würde euch .... die ihr Mein sein wollet .... ganz gewiß nicht die Abneigung jenen "geistigen Führern" gegenüber in das Herz legen, wenn diese auch in «Meinem» Willen wirkten, wenn sie nicht Irrtum verbreiten würden.
Es ist ein so starkes Gegenwirken zu verfolgen, das aber immer nur jene betrifft, die das starke Wahrheitsverlangen «nicht» in sich haben, die sich zufriedengeben mit einer Mitteilung aus der geistigen Welt, aber Dessen nicht gedenken, Der für euch das Erlösungsopfer gebracht hat, und darum auch irregeführt werden können.
Würdet ihr alle nur an Ihn glauben, an Seinen Kreuzestod und Meine Menschwerdung in Ihm, dann wäre euer Denken auch erleuchtet, und nichts Falsches könnte euch zugehen von der jenseitigen Welt. So aber begnügen sich die Menschen mit falschen Berichten, die für sie keinen Wert haben. Was Ich verlange von den Menschen, ist nur in wenigen Worten enthalten:
Liebe zu Mir und zum Nächsten ....

Denn dann erwecken sie ihren Geist zum Leben, dann verbinden sie sich innig mit Mir, und dann kann Ich sie auch in das tiefere Wissen einführen .... in das Wissen um ihren Ausgang und Abfall von Mir, in das Wissen um Meinen Rückführungsplan. Und alles das wird ihnen nun eröffnet werden, was ihnen an Erkenntnis verlorengegangen ist durch die Sünde des Abfalls ....
Sie werden erfahren um den großen Irrtum, der in der Welt verbreitet ist, und dessen Berichtigung, die aber nur empfangen werden kann, wenn Ich Selbst Mich äußern kann durch den Geist ....

Also suchet zuerst, den Geist zum Leben zu erwecken, und er wird nun euch einführen in die Wahrheit .... aus euren Lenden werden Ströme lebendigen Wassers fließen .... ihr werdet alle von Gott gelehret sein, und alle Verheißungen werden sich erfüllen, die euch so lange unverständlich sind, wie ihr noch unerweckten Geistes seid .... __Amen



Re: für alle, insbesondere.....
von roswitha frojd E-Mail   Thu, 15 Mar 18 um 13:03 CET
 

Unsterblichkeit

BD 1874a
Die Lehre der Unsterblichkeit der Seele ist für viele Menschen unannehmbar, weil sie den Maßstab anlegen am Irdisch-Vergänglichen.
Es gibt nichts auf Erden, was Bestand hat, alles ist nur vorübergehend da nach der Meinung dieser Menschen, also glauben sie, von diesem Naturgesetz keine Ausnahme zu machen.

Der irdische Leib verfällt zwar genauso, d.h., er löst sich scheinbar auf und vergeht; der Mensch überlegt sich aber nicht, daß das scheinbare Vergehen nur das Mittel ist zu einer Neugestaltung. Bei einigem Nachdenken wird er alles Irdische als irgendeinem Zweck dienend erkennen müssen, und er wird beobachten, daß selbst die unscheinbarsten Schöpfungen in einem gewissen Zusammenhang miteinander stehen und also nicht zwecklos sind.

Vergeht nun ein solches Schöpfungswerk, so nehmen wieder zahlreiche andere Schöpfungen die Überreste des ersteren in sich auf, und also dienet es diesen und lebt in den neuen Schöpfungen fort.
Er braucht nur eine äußere Wandlung ernsthaft betrachten, dann muß er auch zugeben, daß das innere Leben nicht vergehen kann. Und dieses innere Leben muß er zum mindesten auch dem Menschen zusprechen .... er muß sich klarmachen, daß die Seele des Menschen, das Gefühlsleben, nicht beliebig zu beenden ist .... daß dieses Gefühlsleben der eigentliche Sinn jeglicher Verkörperung ist.
Die äußere Form ist zu nichts nütze, so nicht der innere Kern erkannt wird von seiten der Menschheit ....


BD 2544
Glaube an die Unsterblichkeit der Seele nötig zur Arbeit

Es müssen sich die Menschen darüber klar werden, daß das irdische Leben nur Mittel zum Zweck, niemals aber Selbstzweck ist. Erst diese Erkenntnis spornt sie zum Streben an, das Ziel zu erreichen, um dessentwillen der Mensch auf Erden wandelt.

Folglich muß ihm der Glaube an ein Fortleben der Seele nach dem Tode vermittelt werden, es muß ihm die Unsterblichkeit der Seele begründet werden, wenngleich dies dem Menschen nicht bewiesen werden kann.

Es muß ihm ein Wissen erschlossen werden, das ihm die Unsterblichkeitslehre verständlich macht, so daß es ihm nun leicht wird, zu glauben auch ohne Beweise. Dann erst betrachtet er die Erde als Mittel zum Zweck und stellt sein ganzes Leben auf das Fortleben nach dem Tode ein.

Erst dieser Gedanke läßt ihn nun die irdischen Güter mit anderen Augen betrachten, denn er lernt nun deren Vergänglichkeit bewerten, und er richtet sein Augenmerk auf die Dinge, die Bestand haben für die Ewigkeit.
Und was er nun tut, bringt er in Zusammenhang mit dem jenseitigen Leben. Sowie der Mensch daran glaubt, daß das Leben mit dem Tode kein Ende hat, denkt er darüber nach, welcher Art das Leben nach dem Tode sein mag; also er sendet seinen Geist zur Höhe, d.h. in Regionen, die der Seele Aufenthalt sind nach Beendigung des Erdenlebens.

Und in diesen Regionen wird ihm nun Aufschluß gegeben, und zwar gedanklich, so daß der Mensch nun voller Überzeugung sich selbst als einen Erdenwanderer betrachtet, dessen Lebenslauf bald beendet ist, und er diese kurze Erdenzeit ergiebig auszunützen sucht.

Der Glaube an die Unsterblichkeitist sonach unumgänglich notwendig, soll der Mensch die Arbeit an seiner Seele beginnen, wie aber auch dieser Glaube den Menschen hindert, das Leben nur rein weltlich zu leben. Doch ein unwiderlegbarer Beweis ist nicht zu erbringen über das Fortleben der Seele. Es ist auch dies eine Lehre, die niemals bewiesen werden kann, jedoch durch eifriges Nachdenken zur tiefsten Überzeugung werden kann, wie alles Geistige nicht unter Beweis zu stellen ist, damit der freie Wille des Menschen nicht beschränkt wird und der Glaube sonach ein ungezwungener ist .... __Amen



BD 4723
Unsterblichkeit
der Seele .... Falsche Lehre ...

Eine rechte Aufklärung tut euch not, denn irrige Lehren verfinstern euren Geist und geben euch ein falsches Bild von Meinem Schöpferwillen und Meinem Schöpfergeist, sie lassen weder Meine Liebe noch Meine Weisheit erkennen und hindern euch so, die Liebesflamme in euren Herzen zu entzünden, die euch Mir näherbringt.

Falsche Lehren können zur Glaubenslosigkeit führen, falsche Lehren können jeglichen Glauben zerstören, wenn sie nicht berichtigt werden, und darum will Ich immer wieder euch Klarheit geben um euer selbst willen, die ihr doch nur durch den Glauben und die Liebe selig werden könnet.
__Was sollte euch wohl eine Lehre nützen, welche die Unsterblichkeit der Seele in Frage stellt?
Die Seele ist etwas Geistiges, während der Leib Materie ist .... der Leib kann wohl sterben, d.h. vergehen und sich auflösen in seine Substanz, die Seele aber, das Geistige, ist unvergänglich, sie muß bestehen bleiben, entflieht nur dem Leib, sowie dieser seine Aufgabe als Hülle der Seele auf Erden erfüllt hat.

Sie verläßt die materielle äußere Form, um in geistigen Sphären ihren Entwicklungsgang fortzusetzen, d.h., zu immer höherer Reife zu gelangen, so sie einen bestimmten Reifegrad auf Erden erreicht hat, oder aber im Zustand völliger Unreife, so der Erdenlauf für sie erfolglos war, je nach ihrem Willen, im gleichen Zustand zu verharren oder aber zu sinken in die Finsternis, doch immer in Sphären, die außerhalb der irdisch-materiellen Welt zu verstehen sind.
Es gibt also wohl für die Seele einen toten Zustand, unter dem jedoch nicht das Ausgelöschtsein zu verstehen ist, sondern nur ein Zustand völliger Licht- und Kraftlosigkeit, ein Zustand der Ohnmacht, doch immer mit dem Bewußtsein der Existenz.

Das Existenzbewußtsein verliert die Seele nie, nur kann es für sie der Inbegriff der Seligkeit sein, wie aber auch unsagbarer Qualen, immer entsprechend dem Lebenswandel, den der Mensch auf Erden geführt hat. Es entspricht also das Leben der Seele dem Leben im Fleisch auf dieser Erde.
Die Werke des Fleisches also bestimmen das Los und den Aufenthaltsort der Seele nach ihrem Tode, und es ist der Todestag der jüngste Tag für den Menschen, nach dem sie aufersteht zum Leben im Licht oder in Finsternis ....

Die Seele ist etwas Geistiges, das nie und nimmer aufhören kann zu sein, das auch nicht vorübergehend ausgelöscht ist, sondern immer und ewig lebt, nur daß ein Bestehen in der Finsternis nicht Leben genannt werden kann, sondern ein geistiger Tod ist, jedoch auch nicht von einem Zustand der Ruhe gesprochen werden kann.

Eine Ruhe bis zum jüngsten Tage ist eine falsche Vorstellung, denn die Seelen, die untätig sind, sind es nur zur eigenen Qual, während Tätigkeit das wahre Leben einer Seele ist, das aber einen gewissen Reifegrad bedingt, den die Seele leicht auf Erden erreichen kann, wenn sie guten Willens ist.
Die Seelen weilen im geistigen Reich und können doch ständig in Erdnähe sein, nur befinden sie sich außerhalb der materiellen Welt, also nicht mehr in einer materiellen Form gebunden, sondern sie sind freie geistige Wesen, so sie lichtvoll sind, dagegen noch gefesselte Wesen, im Zustand der Dunkelheit, weil die totale Kraftlosigkeit eine Fessel für sie bedeutet. Doch sterben kann die Seele niemals, sie entflieht nur dem Körper, der damit sein irdisches Leben beendet hat .... __Amen


BD 8991
Lehre vom Seelenschlaf ..

Daß ihr gewillt seid, euch für Mein von oben euch zugeleitetes Wort einzusetzen, veranlaßt Mich, euch auch darüber ein Wissen zu erschließen, welchen Irrtum ihr bisher vertreten habt.
Es ist die Lehre über den Seelenschlaf, die euch ein völlig falsches Bild gibt von der Seele und ihrem Zustand, wenn sie das geistige Reich betritt.

Diese Lehre wird begründet mit der Behauptung, daß nirgends in der Schrift von einer unsterblichen Seele gesprochen wird .... die aber widerlegt werden kann mit dem einen Satz: "Wer an Mich glaubt, der wird «leben» in Ewigkeit ....

Und der Schlaf ist ein Bruder des Todes .... also wird ein Schlafender nicht leben, sondern tot sein, er wird in dunkler Nacht dem Zustand des Todes verfallen, also kann von einem «Leben in Ewigkeit» keine Rede sein.

Und schlimm ist es für euch alle, die ihr in diesem Bewußtsein von der Erde scheidet, denn euch fehlt wahrlich jede Kenntnis, und es wird lange dauern, bis ihr zu einem Schimmer von Erkenntnis gelangt.

Denn wahrlich, ihr gehet völlig blind von dieser Erde, und ihr werdet drüben nur dann ein wenig Licht bekommen, wenn euer Erdenwandel ein Leben in Liebe gewesen ist. Aber bevor ihr euch nicht von dieser Irrlehre löset, werdet ihr auch nicht wissen, daß ihr gestorben seid, weil ihr euch noch im Zustand des Ichbewußtseins befindet, das für euch auch das Bewußtsein des Weiterlebens ist, nur ihr euch in andere Gegenden versetzt glaubet, aber ewig nicht zur Ruhe kommen werdet .... zu der Ruhe, die für euch der Schlafzustand bedeutet.

Und so werdet ihr immer noch «leben», aber nicht im Zustand der Seligkeit, sondern in verwirrtem Denken, das entsprechend der Lehre ist, die ihr als Mensch vertreten habt auf Erden.

Alles, was aus Mir hervorgegangen ist, bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit, aber es kann im Zustand des Todes eingehen in das jenseitige Reich, und diesen Todeszustand wählet ihr alle, die ihr diese Irrlehre verbreitet.

Und ihr strebet nicht das «Leben» an, das euer Los sein soll, wenn ihr das geistige Reich betretet. Denn dann erst beginnt euer Leben, vorausgesetzt, daß ihr ein Leben in Liebe führet und euch von dieser Irrlehre zu trennen vermögt.

Denn ob ihr auch glaubet an eine "Auferstehung am jüngsten Tage", wo alle, die in ihren Gräbern «ruhen», erweckt werden, so wird dies auch «euer Los» sein, daß ihr nicht «eher» zum Leben kommet, bis ihr die Unsinnigkeit dieser Lehre einsehet, und euer Dasein in der jenseitigen Welt wird eben «so sein», daß ihr in Untätigkeit, im Zustand des Schlafes, verharret ewige Zeiten hindurch oder ihr euch solange in einer Welt beweget, die ihr immer noch als die Erde ansehet, die ihr schon längst verlassen habt.

Gerade ihr Menschen, die ihr diese Irrlehre vertretet, ihr wisset nicht, welchem Ungeist ihr verfallen seid, und ihr werdet ein Übermaß von Liebe aufbringen müssen, auf daß ihr plötzlich erkennet, wie es sich in Wirklichkeit verhält, und ihr könnet von Glück reden, wenn ihr auf Erden einen Fürbitter zurücklasset, der euch hilft, zur rechten Erkenntnis zu kommen.

Immer aber ist der Liebegrad entscheidend, daß euch bei eurem Abscheiden von der Erde die Erkenntnis blitzschnell überfällt. Doch weil ihr nicht an die "Unsterblichkeit der Seele" glaubet, glaubet ihr auch nicht an eine Vermittlung aus dem geistigen Reich, die euch Kenntnis geben würde, und das ist euer Nachteil, denn es würde euch Aufschluß gegeben von dem ständigen Aufstieg der Seelen, die in das jenseitige Reich eingehen, und ihr würdet diese Irrlehre ablehnen als satanisch und nur darauf hinzielend, euch von dem jenseitigen Aufstieg zurückzuhalten, der euch bald das rechte Leben eintragen würde, das ihr alle einmal erreichen sollet .... __Amen



BD 8417
Die Seele ist unvergänglich .... Zustand des Ichbewußtseins..

Bedenket, daß es für euch kein Vergehen mehr gibt, daß ihr bestehen bleibet bis in alle Ewigkeit .... Und es wird euch dieser Gedanke beglücken, wenn ihr wisset, daß ihr bis in alle Ewigkeit selig sein werdet, wenngleich ihr euch von dieser Seligkeit keine Vorstellung machen könnet ....

Es kann aber auch ein unerträglicher Gedanke für euch sein, wenn ihr in Unseligkeit kein Ende dieses Zustandes zu erwarten hättet, weil ihr unvergänglich seid .... Daß ihr besteht und euch nun auch euer Los gestaltet, ist eine Wahrheit, die nicht gestritten werden kann .... und wenn ihr auch davon keine Beweise erbringen könnet, so werdet ihr auch nicht das Gegenteil beweisen können, und darum sollet ihr auch die Möglichkeit erwägen und entsprechend also selbst euch euer Los gestalten.

Ihr sollet euch keinesfalls der Hoffnung hingeben, daß mit eurem Leibestode alles aus ist, daß ihr dann in ein Nichts zurückkehret, denn sowie ihr einmal von Mir als wesenhafte Kraft ausgestrahlt seid, kann diese Kraft auch nicht mehr vergehen .... Aber einmal kehret sie wieder zu Mir als dem Urquell zurück .... Und darum kann auch der unselige Zustand .... wenn ihr ihn euch selbst bereitet .... nicht ewig dauern, sondern er muß unwiderruflich einmal sich wieder wandeln zum Gegenteil ....

Es ist aber nicht belanglos, wie lange sich das Wesen in dieser Unseligkeit befindet, denn das Wesen ist nicht empfindungslos.
Es ist in Freiheit, Licht und Kraft einst hinausgestellt worden, was also Seligkeit bedeutet .... Der Zustand der Unseligkeit ist Fesselung, Finsternis und Ohnmacht und also ein Zustand unsäglicher Qual, den das Wesen selbst nicht mehr ändern kann, wenn ihm keine Hilfe gewährt wird.

Meine endlose Liebe aber gehört auch jenen Wesen, und sie erbarmt sich alles Unglückseligen. Sie findet auch immer wieder Mittel und Wege, die Fesselung der Wesen zu lockern und ihnen Licht- und Kraftfunken zustrahlen zu lassen, die dem Wesen aus der tiefsten Finsternis empor helfen, so daß einmal wieder die Möglichkeit besteht, sich selbst auch zu erkennen als das, was es ist, und es dann freiwillig den Weg zur Höhe fortsetzen kann, den es mit Meiner Hilfe eingeschlagen hat. Und ob Ewigkeiten darüber vergehen, das Wesen bleibt aber existent, selbst wenn es aufgelöst in unzählige Partikelchen in den Schöpfungswerken gebunden ist ....

Doch kein Partikelchen geht verloren, alle sammeln sich wieder und treten einmal wieder in den Zustand des Ichbewußtseins ein, das sie verloren hatten aus eigener Schuld ....

Also das Fehlen des Ichbewußtseins bedeutet nicht ein Vergehen in ein Nichts .... sondern es ist nur ein zeitweiliger Zustand völliger Kraft- und Lichtlosigkeit, der auch jedes Erkennen seiner selbst als Wesen ausschließt ....

Es ist nun ganz gewiß für euch Menschen trostreich, daß auch ihr, die ihr noch völlig Mir widersetzlich seid, einmal mit Mir wieder vereinigt sein werdet und höchste Seligkeit genießen könnet ....
Doch diese Gewißheit soll euch nicht lau in eurem Streben oder gleichgültig und verantwortungslos dem Erdenleben gegenüber werden lassen, denn die Zeiten der Entfernung von Mir sind für euch Ewigkeiten, in denen ihr euch selbst verdammet, in denen ihr ein Los ertragen müsset, das euch nicht schwarz genug geschildert werden kann und das ihr als Mensch nicht ermessen könnet in seiner Qual.

Aber ihr solltet alle Warnungen und Mahnungen annehmen und nicht leichtfertig jeden Gedanken daran zurückweisen, denn gerade in der Zeit eures Mensch-Seins ist es euch möglich, die letzte Vereinigung mit Mir anzustreben, die höchste Seligkeit gewährleistet bis in alle Ewigkeit ....
Und es ist wahrlich nicht viel, was ihr selbst zu tun brauchet, denn Ich verlange nur von euch ein Leben in uneigennütziger Liebetätigkeit .... Und wenn ihr des Willens seid, Mir nahezukommen, werdet ihr auch die Kraft empfangen, in Liebe zu wirken ....

Also sollet ihr nur euren Willen recht richten, er soll Mir als eurem Schöpfer zugewendet sein, ihr sollet nur wollen, euren Erdenlebenszweck zu erkennen und ihn zu erfüllen .... Und ihr brauchet dann nimmermehr zu fürchten, noch weiterhin in Unseligkeit zubringen zu müssen, denn Meine Liebe, die euch gehöret bis in alle Ewigkeit, will euch nur Seligkeit bereiten, und ihr sollet daher nur euren einstigen Widerstand aufgeben, der nicht «gewaltsam» gebrochen werden kann ....
Ihr sollet .... was euch an Lehren über eure Unsterblichkeit zugetragen wird .... glauben, auch ohne Beweis, und dann werdet ihr auch bewußt ein seliges Leben anstreben und wieder werden, was ihr waret im Anbeginn .... Wesen, die im Licht und Kraft und Freiheit unermeßlich selig sind .... __Amen



BD 1500
Erkenntnis des Vergänglichen und Unvergänglichen ...

Es ist ungeheuer wichtig, zu wissen um die Vergänglichkeit alles Irdischen und um die Verantwortung dem gegenüber, was unvergänglich ist. Es fehlen dem Menschen die Beweise für die Unvergänglichkeit der Seele, sie suchen daher alles abzuschwächen oder abzuleugnen, was zur Voraussetzung eben diese Unvergänglichkeit der Seele hat, und sie tragen also dieser Unvergänglichkeit wenig Rechnung.
Und es ist dies die Folge der Unkenntnis dessen, daß neben dem irdischen Leben ein geistiges Leben geführt werden kann und daß dieses geistige Leben erst dem Menschen einen unvergänglichen Erfolg einträgt.

Es ist das geistige Leben allein von Wichtigkeit, obzwar es scheinbar nur das Begleitleben des Erdendaseins ist ....
Es kann das irdische Leben wohl geführt werden ohne jegliche Verbindung mit dem Geistigen, es ist dies aber völlig erfolglos für die Ewigkeit.
Sofern der Mensch aber einmal sein Augenmerk richtet auf die Unsterblichkeit der Seele, so er mit diesem Faktor rechnet, übernimmt er schon bewußt die Verantwortung für die Seele. Und sein Bemühen wird nun darauf gerichtet sein, geistige Schätze zu sammeln, denn er erkennt nun alles das als wertlos, was irdisches Gut ist, weil er weiß, daß nichts davon von Dauer ist, sondern vergehen muß laut göttlichem Gesetz.

Also hält er sich an das, was er als unvergänglich erkennt, d.h., er sucht es zuvor, um es sich zum Eigentum zu machen .... Und Unvergängliches ist Geistiges ....
Also sucht er das Geistige und findet es auch, denn Gott unterstützt dieses Vorhaben, weil es dem eigentlichen Zweck des Erdenlebens entspricht. Hat nun der Mensch einmal Kenntnis davon, was anzustreben von Wert ist für die Ewigkeit, so wird das Verantwortungsgefühl der Seele gegenüber in ihm immer stärker, und er lebt nun gleichsam ein zweites Leben, das völlig getrennt geht von seinem eigentlichen Erdenleben.

Er stellt geistige Verbindungen her, er läßt seine Gedanken zur Höhe schweifen in das Reich des Geistigen, er teilt sich den geistigen Wesen mit, vertraut sich ihnen an, erbittet Aufschluß und Rat, er läßt sich von ihnen belehren, und er tut alles, um seine geistigen Kenntnisse zu vermehren ....

Er strebt also bewußt das Unvergängliche an, und er wird im gleichen Maß das irdische Leben, d.h. alles, was vergänglich ist, verachten lernen.

Er ist also noch auf der Erde, löst sich jedoch aus der Erdenschwere und ist weit öfter im Bereich des Geistigen als auf der Erde. Daher muß dem Menschen zuerst das Wissen gegeben werden um den Unwert und die Nichtigkeit alles dessen, was er erblicken und ergreifen kann, und es muß ihm gleichzeitig geistiges Wissen unterbreitet werden, so daß er nun sich selbst entscheiden kann, welches Leben ihm reizvoller ist ....

Er muß die Schätze der Welt hingeben, er muß sein Begehren anders zu stillen versuchen als mit irdischen Genüssen.
Er muß diese willig hingeben, um geistige Genüsse empfangen zu können.
Er muß sich selbst darüber klar sein, daß nur das Unvergängliche, die Seele, bedacht werden muß während des Erdendaseins, daß aber nicht beidem zugleich entsprochen werden kann, also um unvergängliches Gut zu empfangen, auch irdisches Gut begehrt werden kann.

Das eine muß hingegeben werden, um das andere empfangen zu können .... Es muß der Mensch sich entscheiden, er muß seinen Willen tätig werden lassen, und dieser kann nur gelten entweder dem Irdisch-Begehrenswerten oder dem Reichtum der Seele ....

Es muß der Mensch wählen zwischen vergänglichem und unvergänglichem Gut ....
Und es wird gesegnet sein, dessen Geist den Wert des unvergänglichen Gutes erkennt .... Denn ihm wird nun auch offenbar werden, daß das Anstreben dessen gleichzeitig auch dem Menschen die Gottnähe einträgt. Und er wird die Verbundenheit mit Gott spüren, so er das Vergängliche unbeachtet läßt und sich nur an geistigem Gut zu bereichern sucht. Sein Seelenzustand ist erheblich freier, da die Materie, also Irdisch-Erstrebenswertes, nicht mehr begehrt wird und sonach überwunden ist, also die Fesseln der Seele gelöst wurden durch das Begehren nach unvergänglichem, nach geistigem Gut.

Und diese Freiheit ist unvergleichlich erfolgeintragend. Er ist in seinem nun ungebundenen Zustand unvorstellbar rege und sucht die Verbindung mit gleichfalls Geistigem. Und der Zusammenschluß mit diesem vermittelt ihm Weisheit und Licht .... in Form von Kenntnissen, die er seiner Seele nun wieder nahebringen möchte. Es wird also der Mensch in die Wahrheit geleitet, und es hat nun die Seele teil an allem geistigen Reichtum.

Denn sie empfängt gleichsam die geistige Kraft, die dem Geist aus Gott durch Vermehrung mit Geistigem zugegangen ist. Es muß unwiderruflich eine so vom göttlichen Geist durchdrungene Seele zur Höhe gelangen, denn ihr Ziel war das Erreichen einer möglichst hohen geistigen Stufe, was nun erreicht ist durch Überwinden alles dessen, was der Erde angehört, also vergänglich und daher wertlos ist für die Ewigkeit.

Diese Vermehrung des Geistigen bedeutet Freiwerdung aus der Form, und also ist die Seele des Menschen vereint mit dem Geist aus Gott, sie ist wahrhaft unvergänglich, d.h., sie lebet in Ewigkeit .... __Amen


BD 8826
Geistige Botschaften müssen Jesus Christus als Erlöser anerkennen.

Glaubet es Mir, daß Ich euch nicht im Irrtum wandeln lasse, wenn ihr nur bereit seid, reine Wahrheit entgegenzunehmen.
Es ist dies gerade jetzt von größter Bedeutung, weil fast kein Mensch mehr sich im rechten Denken bewegt, weil alles abweicht von der Wahrheit, was die Menschen auch lehren.

Und ob es auch nur wenige sind, denen ihr Mein Geistesgut vermitteln könnet .... es wird wie ein Licht leuchten in dunkler Nacht, und in seinem Schein werden sich die Menschen wohl fühlen, die von Mir unmittelbar oder durch Boten angesprochen werden. Und so stehen also wenige Menschen in dieser reinen Wahrheit, und diese werden euch auch Glauben schenken.
Sie werden es wissen, daß sie nur durch Geisteswirken empfangen werden konnte, daß eine direkte Verbindung von Mir zu euch besteht und daß sie die Ergebnisse voll vertreten können.

Es bestehen aber auch Bindungen zu der Geistwelt, die ihr mit Vorsicht betrachten sollet .... Der Wille der Menschen, sich mit überirdischen Dingen zu befassen, führt diese Menschen auch leicht in die Gefahr, daß sie aus dieser überirdischen Welt bedacht werden und die Wahrheit nicht mehr vom Irrtum zu unterscheiden vermögen.

Und immer wieder sage Ich euch:
Wenn ihr nicht von Meinem Geist belehrt werdet, der euch einführet in die Wahrheit, so glaubet nicht jedem Geist, der sich euch kundgibt ....
Im Buch der Bücher habe ich euch darauf hingewiesen, daß Ich Mich Selbst euch offenbaren werde ....
Ich habe euch gesagt, daß ihr alle von Gott gelehret sein müsset, Der euch dann die reinste Wahrheit garantiert!

Wo aber steht es geschrieben, daß Ich andere Wege wähle, um euch Menschen das Wissen um die reine Wahrheit zuzuführen?
Selbst wenn Ich euch den Weg nehmen lasse über Geistwesen, die euch von der Unsterblichkeit eurer Seele überzeugen sollen, so werden auch diese euch immer wieder hinweisen auf das Wirken Meines Geistes im Menschen und euch zu veranlassen suchen, als erstes die innige Bindung mit Mir herzustellen, auf daß euer Gott und Vater Selbst euch belehren kann .... Und Er wird euch einführen in die Wahrheit ....

Ob dies nun direkt geschieht oder durch Seine Lichtboten, das ändert nichts an dem Wissen, das Ich Selbst euch zuführe. Und es ist immer eine Gefahr, wenn Belehrungen aus der jenseitigen Welt gegeben werden, die unkontrollierbar sind für euch, denn in dieser Welt regieret noch Mein Gegner, der im gleichen Maß Irrtum zu verbreiten sucht, wo ihm dieses nur möglich ist ....

nd ihr könnet keinen anderen Maßstab anlegen, als die Einstellung, die dieser Geist zu Jesus Christus hat. Ihr könnet denen Glauben schenken, die Ihn als Erlöser der Welt bekennen, in Dem Ich Selbst Mich verkörpert habe, denn dann spricht ein von Mir berufener Diener zu euch auch aus dem jenseitigen Reich, den Ich «dann» euch zusende, wenn ihr von dem "Wirken Meines Geistes im Menschen" noch ohne Kenntnis seid ....

Dieser aber wird euch ganz sicher darüber Aufschluß geben, daß ihr selbst wachen Geistes mit Mir in Verbindung treten könnet, um dann von Mir weiter belehrt zu werden.

Ist also ein solcher Kreis zusammen, dem es ganz ernsthaft um die Wahrheit geht, dann wird er auch belehrt von jenseitigen Führern, doch immer wird ihnen als erstes das Erlösungswerk Jesu Christi vorgestellt,

Er Selbst wird als "Gott von Ewigkeit" bezeichnet, und dann erkennet ihr auch diesen Geist als Wahrheitsträger, und ihr folget seinen Anweisungen, einen bewußten Kontakt herzustellen mit Mir.

Ich würde euch .... die ihr Mein sein wollet .... ganz gewiß nicht die Abneigung jenen "geistigen Führern" gegenüber in das Herz legen, wenn diese auch in «Meinem» Willen wirkten, wenn sie nicht Irrtum verbreiten würden.
Es ist ein so starkes Gegenwirken zu verfolgen, das aber immer nur jene betrifft, die das starke Wahrheitsverlangen «nicht» in sich haben, die sich zufriedengeben mit einer Mitteilung aus der geistigen Welt, aber Dessen nicht gedenken, Der für euch das Erlösungsopfer gebracht hat, und darum auch irregeführt werden können.
Würdet ihr alle nur an Ihn glauben, an Seinen Kreuzestod und Meine Menschwerdung in Ihm, dann wäre euer Denken auch erleuchtet, und nichts Falsches könnte euch zugehen von der jenseitigen Welt. So aber begnügen sich die Menschen mit falschen Berichten, die für sie keinen Wert haben. Was Ich verlange von den Menschen, ist nur in wenigen Worten enthalten:
Liebe zu Mir und zum Nächsten ....

Denn dann erwecken sie ihren Geist zum Leben, dann verbinden sie sich innig mit Mir, und dann kann Ich sie auch in das tiefere Wissen einführen .... in das Wissen um ihren Ausgang und Abfall von Mir, in das Wissen um Meinen Rückführungsplan. Und alles das wird ihnen nun eröffnet werden, was ihnen an Erkenntnis verlorengegangen ist durch die Sünde des Abfalls ....
Sie werden erfahren um den großen Irrtum, der in der Welt verbreitet ist, und dessen Berichtigung, die aber nur empfangen werden kann, wenn Ich Selbst Mich äußern kann durch den Geist ....

Also suchet zuerst, den Geist zum Leben zu erwecken, und er wird nun euch einführen in die Wahrheit .... aus euren Lenden werden Ströme lebendigen Wassers fließen .... ihr werdet alle von Gott gelehret sein, und alle Verheißungen werden sich erfüllen, die euch so lange unverständlich sind, wie ihr noch unerweckten Geistes seid .... __Amen